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Das Wort Integration ist immer noch in aller Munde, scheinbar selbstverständlich und doch oft missverständlich. Was verstehen und meinen wir mit Integration? Was folgt aus der jeweiligen Definition für die Ausgestaltung von Integrationspolitik? Seit nunmehr drei Jahren bewegt sich das Zentrum für Integrationsstudien (ZfI) der TU Dresden in diesem gesellschaftlichen Spannungsfeld. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ZfI erforschen Prozesse der Integration in Schule, Ausbildung und Kultur und entwickeln Konzepte der gesellschaftlich-akademischen Zusammenarbeit für Praxis und Forschung. Als eine der wenigen Forschungseinrichtungen zur Integrationsforschung befindet sich das ZfI in Ostdeutschland und befasst sich daher auch mit den hiesigen Transformationsprozessen seit der Wiedervereinigung.

Anlässlich des 3jährigen Bestehens lädt das ZfI zu der Veranstaltung »Drei Positionen zur Integration: Inklusion, Desintegration, Zusammenhalt?« ein. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion spricht die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, mit den Autoren Max Czollek (»Desintegriert Euch!«) und Aladin El-Mafaalani (»Das Integrationsparadox. Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt«) über das verschiedene Verständnis von »Integration«.

Pressemitteilung des SMGI - Sächsisches Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Vorbildfunktion von Unternehmensgründerinnen weiter stärken“


(Dresden, 06. September) Die Bewerbungsphase für den „Sächsischen Gründerinnenpreis 2020“ ist noch bis zum 30. September geöffnet. Bis dahin können sich sächsische Gründerinnen und Unternehmerinnen, die sich zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 31. Mai 2019 selbstständig gemacht oder ein Unternehmen übernommen haben, bewerben. Zwei Preise werden Anfang 2020 im Rahmen einer Festveranstaltung verliehen. Der erste Platz ist mit 5.000 Euro Preisgeld, der zweite Platz mit 2.000 Euro dotiert.

Staatsministerin Köpping zum diesjährigen Start der Bewerbungsphase: „Sachsen ist Vorreiter bei der Beschäftigung von Frauen. Mit 62 Prozent sind in Sachsen so viele Frauen erwerbstätig wie in keinem anderen Bundesland. Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, dass ich in den vergangenen Jahren so viele beeindruckende Unternehmerinnenpersönlichkeiten kennenlernen durfte. Viele der Wirtschaftsfrauen haben den Wunsch nach stärkerer Vernetzung geäußert. Diesem Wunsch bin ich mit einem eigenen Veranstaltungsformat, dem ‚Ladies Lunch‘ sehr gern nachgekommen. Die kontinuierlich wachsende Teilnehmerinnenzahl an diesem Format und auch die wachsende Beteiligung am Sächsischen Gründerinnenpreis zeigt, dass unser Ansatz, Unternehmensnachfolgerinnen und Existenzgründerinnen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, Früchte trägt. Die Frauen, die bereits jetzt unternehmerisch tätig sind haben eine große Vorbildfunktion und darin wollen wir sie weiter stärken.“


Über den Preis:

Mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis ist der Freistaat Sachsen deutschlandweit Vorreiter. Er ist der einzige staatliche Gründerwettbewerb, der explizit Frauen für unternehmerisches Engagement ehrt. Den ersten Sächsischen Gründerinnenpreis hat Sachsens Staatsregierung im Jahr 2001 verliehen. Die Preisträgerinnen 2019 sind Dr.-Ing. Karin Weigelt, Mitgründerin von Prismade Labs in Chemnitz und Patrizia Thomas, Unternehmensnachfolgerin der Fleischerei Simon in Brandis.

Nähere Informationen und Bewerbungsunterlagen unter: http://www.saechsischer-gruenderinnenpreis.de 

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Gleichstellung und Integration

 

Am Donnerstag, den 12. September, findet der 3. Fachtag der Reihe „Leben und Lieben in Deutschland“ statt. Das Thema des Fachtags lautet: „Religionsfreiheit vs. Grundrechte“. Als Hauptreferentin konnte die Rechtsanwältin Seyran Ates gewonnen werden, die sich seit ihrer Jugend für Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern einsetzt und als erste Frau eine Moschee gegründet hat, in der Frauen und Männer aller Religionen, Coleur, sexueller Orientierung zusammenkommen können. In einer sich anschließenden Podiumsdiskussion sprechen die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, der Jurist und Referent der Giordano-Bruno-Stiftung, Maximilien Steinhaus sowie die Integrationsbeauftragte der Stadt Chemnitz, Etelka Kobuß.

Der Fachtag richtet sich an Pädagog*innen und Sozialpädagog*innen, an Mitarbeiter*innen in Kinder-und Jugendeinrichtungen, von Vereinen und Organisationen, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit. Organisiert wird der Fachtag von der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Chemnitz und den Chemnitzer Fraueninitiativen.

zum 20jährigen Jubiläum des Vereins IN VIA Dresden e.V. findet am 30. August ein Kinder- und Familienfest „Du – Ich – Wir. 20 Jahre Jahre IN VIA e.V. für alle. Vielfalt – Selbstwirksamkeit – Solidarisches Handeln.“ im Pfarrgarten St. Josef statt. Mit der Gründung von IN VIA Katholischer Verein für Mädchen-und Frauensozialarbeit Dresden-Meißen e.V. wurde schon 1999 ein Verein in Dresden etabliert, der es sich zum Leitziel gemacht hat, sich gesellschaftspolitisch und durch konkrete Hilfen für gerechte Lebensbedingungen für junge Menschen – insbesondere für Mädchen und Frauen – einzusetzen. 

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping wird daran teilnehmen. 

Termin: Freitag, 30. August
Uhrzeit: 16 Uhr
Ort: Pfarrgarten St. Joseph, Rehefelder Str. 61, 01127 Dresden 

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Gleichstellung und Integration.

Wie einem Schreiben des Landratsamtes zu entnehmen, plant der Landkreis Nordsachsen ab 2020 die Schaffung von Schutzstrukturen bei häuslicher Gewalt. Dazu gehören zwei Frauenschutzwohnungen sowie eine Interventions- und Koordinierungsstelle mit Außenstelle. Ähnlich positive Signale sind aus dem Erzgebirgskreis zu vernehmen. Dort kündigte der zuständige Sozialdezernent an, bis Jahresende zwei Frauenschutzwohnungen im Landkreis zu etablieren.

Dazu Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration: „Das ist ein wichtiger Durchbruch. Ich bin sehr erfreut über die positiven Entwicklungen in Nordsachsen und dem Erzgebirgskreis, denn damit verschwinden endlich die weißen Flecken des Hilfesystems bei häuslicher Gewalt auf Sachsens Landkarte! Mein Geschäftsbereich hat die Gewaltschutzstrukturen in den letzten Jahren systematisch ausgebaut und die zur Verfügung stehenden Gelder konnten mehr als verdreifacht werden. Wir freuen uns, dass jetzt alle Landkreise die zur Verfügung stehenden Gelder nutzen und bieten auch weiterhin unsere Unterstützung und Begleitung an. Mit der Einrichtung von mindestens einem Frauenhaus pro Landkreis haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht, um Opfern von häuslicher Gewalt wohnortnahen Schutz anzubieten. Der nächste Schritt muss es sein, die Interventions- und Koordinierungsstellen auch auf jeden Landkreis auszuweiten und das Thema der sexualisierten Gewalt gesondert in den Blick zu nehmen.“

Hintergrundinfos:

Aktuell gibt es in Sachsen 14 Frauen- und Kinderschutzeinrichtungen („Frauenhäuser“) mit 255 Plätzen, in denen im Jahr 2018 537 Frauen mit 672 Kindern aufgenommen worden. Hinzukommen drei Männerschutzwohnungen mit neun Plätzen.

In der Förderrichtlinie „Chancengleichheit“ stehen im aktuellen Doppelhaushalt (2019/2020) jährlich rund vier Millionen Euro zur Verfügung. 2015 waren es noch rund 1,2 Millionen Euro. 

2018 wurden in Sachsen 8.635 Fälle „häuslicher Gewalt“ durch die Polizei registriert, das ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 230 Straftaten. Die Mehrzahl der Opfer sind Frauen (68,5 Prozent).

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Gleichstellung und Integration vom 28.08.2019.

 

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