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Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping zum Tod von Friederike de Haas:

„Mit Friedericke de Haas verliert die politische Landschaft in Sachsen eine engagierte Streiterin für Gleichstellung sowie geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Sie hat sich von 1994 bis 1999 in ihrer Funktion als Staatsministerin für die Gleichstellung von Frau und Mann engagiert und aktiv für deren Belange eingesetzt. Damit war sie für mich stets ein großes Vorbild. Ich wünsche Ihrer Familie viel Kraft in dieser schweren Stunde und übermittle mein aufrichtiges Beileid.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
18.06.2019
Gleichstellung | Integration

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Wir wollen die anspruchsvoller und komplexer gewordenen Leistungen unseres Hilfesystems zur Bekämpfung häuslicher Gewalt gerecht und transparent erfassen.“

Die Ergebnisse eines vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) und dem Sächsischen Staatsministerium für Gleichstellung und Integration (SMGI) gemeinsam geförderten Modellprojekts wurden heute einem Fachpublikum in Dresden vorgestellt. Für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der sächsischen Frauenhäuser, Interventions- und Koordinierungsstellen, Täterberatungsstellen und Männerschutzwohnungen hat das Projekt Instrumente zur Bedarfsanalyse und -planung entwickelt. Dazu fanden in allen Landkreisen und kreisfreien Städten mit Beteiligung von regionalen Planungsverantwortlichen, Einrichtungsträgern, Gleichstellungsbeauftragten, Opferschutzbeauftragten der Polizei und der Fachebene der Landesregierung Expertenrunden statt. Im Anschluss an das Projekt wird die Staatsregierung in Kooperation mit den Trägern der Einrichtungen ein Monitoring implementieren, das erstmals eine valide und vergleichbare Datenbasis für die Beobachtung der Infrastruktur der Frauenhäuser und Fachberatungsstellen, ihrer Leistungen und ihrer Inanspruchnahme in allen Teilen Sachsens schafft. Die Konzeptentwicklung wurde von dem Dresdner Institut für regionale Innovation und Sozialforschung – IRIS e. V. wissenschaftlich begleitet.

Köpping: "Diskriminierung von Frauen muss beendet werden."

Die Sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping, hat während des Kamingesprächs anlässlich der Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz (GFMK) in Deidesheim auch noch einmal die Rentenungerechtigkeiten der in der DDR geschiedenen Frauen thematisiert und von allen Bundesländern Unterstützung zugesagt bekommen.

Köpping: „Die offensichtlichen Ungerechtigkeiten, die diese Gruppe bei ihrer Rente erfährt, wurden vom Bund immer noch nicht abgemildert. Ich habe die Hauptkonferenz genutzt, um dieses Thema erneut ins Gespräch zu bringen. Es muss dringend eine Regelung gefunden werden, die auch die anderen Gruppen, die von Rentenungerechtigkeiten in Folge des Einigungsvertrages betroffen sind, im Blick hat. Ich freue mich sehr über den Zuspruch, diese Frauen unterstützen zu wollen.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Innovationspotential von Frauen nutzen“

(Dresden, 07. Juni) Am 6. und 7.Juni fand in Deidesheim/Rheinland-Pfalz die 29. Hauptkonferenz der Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz statt. Der Freistaat Sachsen hatte einen eigenen Antrag in die Konferenz eingebracht, der mit überwiegender Mehrheit angenommen worden ist. Der Antrag lautet „Nutzung von Schutzrechen für geistiges Eigentum von Frauen verstärkt fördern“. Die Bundesregierung ist damit nun aufgefordert, die Ursachen für die Unterrepräsentation von Frauen in diesem Bereich vertieft zu analysieren, die Informationsvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit zu Schutzrechten zu verbessern sowie zu prüfen, ob bei der Patentanmeldung die Angabe des Geschlechts aufgenommen werden kann. Der Anteil von Erfinderinnen bei Patentanmeldungen ist vergleichsweise gering. Im Jahr 2008 betrug er 5 Prozent, 2017 6,3 Prozent. Das vorhandene Innovationspotential von Frauen wird nicht optimal genutzt.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, lädt Bürgerinnen und Bürger in ihr Ministerinnenbüro zur Sprechstunde ein.

„In meiner über 20jährigen Laufbahn als Politikerin in verschiedenen Ämtern habe ich immer den direkten Austausch mit den Menschen gesucht. Daher biete ich auch als Ministerin gern eine Sprechstunde an, in der ich mich ganz individuell den Problemen und Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger widme. Es ist mir sehr wichtig, zuzuhören“, sagt Petra Köpping.

Die nächste Sprechstunde findet statt:

Termin: Dienstag, 11. Juni
Uhrzeit: 15 -17 Uhr

Ort: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Bautzner Str. 19a, 01099 Dresden (2. Etage)

Wer an der Sprechstunde teilnehmen möchte, wird gebeten, sich mit einer kurzen Beschreibung seines Anliegens unter folgender Adresse anzumelden:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz
Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration
Stichwort: Ministerinnensprechstunde
Albertstraße 10
01097 Dresden

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
06.06.2019
Gleichstellung | Demokratie | Integration

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