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Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Gleichstellungsbeirat ist tatkräftige Unterstützung moderner Gleichstellungspolitik in Sachsen“

(Dresden, 3. Juni 2019) Der Gleichstellungsbeirat des Freistaates Sachsen kam heute in Dresden zu seiner letzten Sitzung in der aktuellen Legislaturperiode zusammen. Für die Umsetzung der gleichstellungspolitischen Ziele des Geschäftsbereichs der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, bildete der Gleichstellungsbeirat ein bedeutendes Gremium. Gemeinsam konnten viele Ziele erreicht werden, wie beispielsweise die Anhebung der Mittel für die Förderung über die Richtlinie Chancengleichheit um das Zweieinhalbfache von 926.000 Euro im Jahr 2015 auf 2,4 Millionen Euro im Jahr 2020. Der Sächsische Gründerinnenpreis konnte ausgebaut werden, ebenso die Förderung der Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

Weitere wichtige Vorhaben, die gemeinsam mit dem Gleichstellungsbeirat umgesetzt werden konnten, waren zum Beispiel die finanzielle Verstärkung auf dem Gebiet des Gewaltschutzes von 1,2 Millionen Euro in 2015 auf 4 Millionen Euro in 2020. Somit konnten Projekte wie das Schutzhaus für von häuslicher Gewalt betroffene geflüchtete Frauen oder die Männerschutzwohnungen auf eine solide Basis gestellt werden. Als gänzlich neues Thema konnte das der Antidiskriminierung durch den Geschäftsbereich implementiert werden. Unter anderem erhalten derzeit zwei Beratungsstellen in Sachsen eine Förderung, die sich diesem Phänomenbereich widmen.

Staatsministerin Petra Köpping spricht mit Bürgerinnen und Bürgern „Von Mensch Zu Mensch“ am 5. Juni beim „Dresden isst bunt – Ein Gastmahl für Alle“

„Der regelmäßige und direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist mir wichtig. Viele Anregungen und Impulse, die mir dabei mitgegeben werden, lasse ich direkt in meine Arbeit einfließen. Aber nicht jede und jeder hat die Möglichkeit, zu meiner Ministerinnensprechstunde zu kommen. Darum nutze ich jede Gelegenheit, um die Menschen vor Ort in den Städten und Dörfern zu besuchen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen“, erklärt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

Bereits im vergangenen Jahr hat Staatsministerin Köpping eine erfolgreiche „Von Mensch Zu Mensch“-Tour durchgeführt. Und auch aktuell sind wieder Termine geplant. Am 5. Juni präsentiert Staatsministerin ihre Arbeit im Rahmen der Veranstaltung „Dresden isst bunt – Ein Gastmahl für Alle“.

Termin: Mittwoch, 5. Juni
Uhrzeit: 17 bis 18.30 Uhr
Ort: Altmarkt, 01067 Dresden

In gemütlicher Atmosphäre wird dabei Kaffee ausgeschenkt. Wer ein konkretes Anliegen hat, kann sich gern vorab über die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
03.06.2019
Gleichstellung | Veranstaltung | Demokratie | Integration

Der Christopher Street Day (CSD) wird in diesem Jahr in Dresden zum 26. Mal gefei­ert. Erneut wird es eine Demonstration, ein Straßenfest und eine begleitende CSD-Wo­che mit vielen verschiedenen Veranstaltun­gen geben. Mit der Demonstration am 1. Juni, deren Route vom Altmarkt über die Neustadt bis zum Altmarkt zurück führt, verknüpfen die Veranstalter mehrere politische Forderungen wie beispielsweise die nach einer verstetigten Förderung und Unterstützung der LSBTTIQ-Vereine und –Organisationen (Abkürzung steht für lesbisch, schwul, bi-, transsexuell, transgen­der, intersexuell, queer), der höheren Priorisierung von Gleichstellungspolitik in der Regierung, der Stärkung von gesellschaftlicher Akzeptanz oder dem Verbot von Konversionstherapien und Geschlechtsangleichungen bei Kindern.

Dazu die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Der CSD wird wie kaum ein anderes Ereignis mit Vielfalt, Toleranz, Akzeptanz und Buntheit in Verbindung gebracht. Leider erleben viele LSBTTIQ-Menschen in ihrem Alltag eine solche Akzeptanz nicht. Darum ist es umso wichtiger, dass wir diese Menschen weiterhin darin unterstützen, mit ihrer individuellen Liebes- und Lebensweise anerkannt zu werden. Mir ist viel daran gelegen, das Beratungs- und Unterstützungsangebot künftig zu erweitern und auszubauen, denn die Rückmeldung, die ich von den Trägern der aktuellen Maßnahmen aus den Regionen erhalte zeigen, dass der Bedarf groß ist und wächst.“

(Dresden, den 24. Mai) Das Kuratorium zur Vergabe des Marwa El-Sherbini-Stipendiums wurde heute unter dem Vorsitz der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, für zwei Jahre neu berufen.
Dem Kuratorium gehören an:

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration (Vorsitzende)
Geert Mackenroth, Sächsischer Ausländerbeauftragter
Yujie Yao, Sächsischer Flüchtlingsrat
Prof. Eckhard Beyer, Dresden Concept
Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Stadt Dresden
Kristina Winkler, Ausländerbeauftragte der Stadt Dresden

Das Stipendium wird in der Zeit vom 1. Juli bis 31. August ausgeschrieben und Ende September neu vergeben. Das Stipendium wird in diesem Jahr zum vierten Mal ausgelobt. Der Freistaat Sachsen und die Landeshauptstadt vergeben es gemeinsam zum Gedenken an Marwa El-Sherbini. Es wird in der Regel alle zwei Jahre zum Semesterstart vergeben. Voraussetzungen, die der Stipendiat oder die Stipendiatin erfüllen müssen, sind hervorragende Leistungen in Schule und Studium, interkulturelle Kompetenz, hohes gesellschaftliches Engagement, politisches Interesse und Kreativität. Gefördert werden Studierende der Dresdner Hochschulen in Aufbau- oder Ergänzungsstudien im Rahmen einer zweiten wissenschaftlichen Ausbildung. Es ist mit monatlich 750 Euro dotiert.

Köpping: „Beratung zur freiwilligen Rückkehr als bundesweit einheitliches Angebot verankern“

Am 13. und 14. Mai findet im Dresdner Tagungshotel „Elbflorenz“ die Bundesfachtagung IntegPlan erstmals in Sachsen statt. Erwartet werden rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, die in Rückkehrberatungsstellen sowie Ministerien tätig sind. Themen der Tagung sind Erfahrungen der Arbeit der Beratungszentren in den Bundesländern und Reintegrationsscouts, neue EU-Richtlinien, Nachhaltigkeit und Belastbarkeit des Systems der Rückkehrberatung sowie Förderprogramme der Bundesländer.

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