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Zur Verständigung des GKV-Spitzenverbandes und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) auf einen Corona-Bonus auch für einen Teil der Pflegekräfte in Kliniken erklärt Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Viele Beschäftigte in den Kliniken haben sich aufopferungsvoll und höchst engagiert um die Corona-Patienten gekümmert. Das war eine riesige Herausforderung, vor der ich große Hochachtung habe. Daher freue ich mich sehr über die Einigung über einen Pflegebonus auch für Pflegekräfte in Kliniken. Das ist eine ganz wichtige Anerkennung. Dennoch gibt es weiterhin Berufsgruppen, die nicht berücksichtigt wurden, etwa Mitarbeiter in Arztpraxen, Behinderteneinrichtungen oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Auch hier wünsche ich mir eine Anerkennung.«

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 03.09.2020.

"Engagement sichtbar machen"

Auch in diesem außergewöhnlichen Jahr verleihen die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Petra Köpping, und der Sächsische Ausländerbeauftragte, Staatsminister a.D. Geert Mackenroth, gemeinsam den Sächsischen Integrationspreis. Initiativen, Unternehmen und Vereine, die sich im besonderen Maß für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund engagieren, können mit dem Preis ausgezeichnet werden.

»Wir sind zuversichtlich, auch in diesem Jahr wieder würdige Preisträgerinnen und –träger auszeichnen zu können. Integration ist für niemanden ein Selbstläufer. Sie braucht einen langen Atem, muss professionell organisiert sein und benötigt immer wieder frische Ideen. Dieses Engagement wollen wir sichtbar machen. Wir wollen Menschen auszeichnen, die sich kontinuierlich oder innovativ um andere Menschen kümmern. Engagierte, die von Mensch zu Mensch trösten, stärken oder aufbauen und zur Eigenständigkeit befähigen. Und wir wissen, dass es diese Menschen in Institutionen, Firmen, Vereinen und Behörden gibt«, erklären die beiden Stifter des Preises.

In einer Festveranstaltung im Plenarsaal des Sächsischen Landtages werden am 4. Dezember die Preise verliehen. Drei Preisträger erhalten je 3.000 Euro. Bis zum 30. September ist die Bewerbung unter www.saechsischer-integrationspreis.de möglich. Dort sind auch alle weiteren Informationen zum Bewerbungsverfahren, zur Jury und zur Preisverleihung zu finden. In einem Videospot ermutigen die Stifter die sächsischen Initiativen und Organisationen zur Teilnahme am Wettbewerb.

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 01.09.2020. 

Staatsministerin Köpping: »Alle können mithelfen, den Eintrag der Tierseuche nach Sachsen zu verhindern«

Mit einer Informationskampagne wirbt das Sozialministerium bei Fernfahrern, Wanderern, Jägern und Tierhaltern um Mithilfe bei der Vorbeugung vor einer Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Sachsen und deren Verbreitung im Freistaat. Staatsministerin Petra Köpping stellte die Motive der Kampagne heute in Dresden vor.

»Auch wenn gerade viele Kräfte für die Bekämpfung der Corona-Pandemie gebunden sind, vergessen wir die Gefahr der Afrikanischen Schweinepest nicht. Unsere bisherigen Präventionsmaßnahmen wirken. Die Seuche hat sich noch nicht weiter genähert. Damit das auch so bleibt, wollen wir mit der Informationskampagne die Bevölkerung sensibilisieren sowie die Bürger und bestimmte Berufsgruppen um Mithilfe bitten«, sagt Ministerin Petra Köpping. Sie erklärt: »Lassen Sie Lebensmittelreste beim Wandern oder an Autobahnraststätten nicht in der Natur liegen und melden Sie den lokalen Behörden, sollten Sie einen Wildschweinkadaver finden. Die Inhaber von Schweinehaltungsbetrieben bitten wir um größtmögliche Biosicherheit in ihren Ställen. Ein nachgewiesener Seuchenfall hätte extreme Auswirkungen für die schweinehaltenden Betriebe in Sachsen und Deutschland. Diese könnten ihre Produkte dann nicht mehr exportieren und somit wäre ihnen ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage entzogen. Alle Bürgerinnen und Bürger in Sachsen können mithelfen, den Eintrag der Seuche nach Sachsen zu verhindern.«

Die Kampagne richtet sich mit speziellen Motiven jeweils an Wanderer, Fernfahrer, Jäger und Schweinehalter. Über Plakate an Waldwegen, auf Rast- und Parkplätzen, über Anzeigen in Magazinen für Jäger und Schweinehalter und über einen Animationsfilm im öffentlichen Nahverkehr sollen diese Zielgruppen zur Mithilfe aufgefordert werden. Im besten Fall wird damit der Eintrag des Virus nach Sachsen verhindert oder seine Ausbreitung zumindest räumlich stark eingegrenzt.

Zusätzlich zur Anfang März fertiggestellten 128 Kilometer lange Schwarzwild-Wildbarriere im Grenzverlauf zu Polen, die den Grenzübertritt von Wildschweinen verhindern soll, hat die Regierung weitere Schritte zur Prävention beschlossen. Dazu gehört ein Programm zur Gewährung einer finanziellen staatlichen Anerkennung für die Erlegung und Versorgung von Wildschweinen in der grenznahen Region, um den Aufwand der Jägerschaft im Rahmen der Präventionsmaßnahmen stärker zu honorieren und einer möglichen Verringerung der hohen Abschusszahlen entgegenzuwirken. Zu den weiteren Maßnahmen gehören die Anschaffung von Materialen für feste Zäunungen, die Einführung einer Aufwandsentschädigung (30 Euro) für Jäger im gesamten Freistaat, die die örtlichen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämter bei der Kennzeichnung, Probenahme, Bergung und Beseitigung von Indikatortieren (Fallwild, Unfallwild, krank erlegt) unterstützen sowie die Beschaffung von Materialien für 30 Fanganlagen für Schwarzwild. Für die Maßnahmen sind in diesem Jahr rund 440.000 Euro eingeplant.

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 31.08.2020. 

Staatsministerin Köpping: »Integrationsarbeit ist wichtiger Baustein für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen«

Das Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt verzeichnete zum Antragsstichtag 31. Juli 2020 insgesamt 172 Anträge zur Förderung von Integrationsprojekten in Sachsen. Dabei wurden 126 Neuanträge registriert sowie 46 Folgeanträge zu bereits laufenden, mehrjährigen Projekten. Das Gesamtvolumen der eingereichten Anträge beläuft sich auf 57,2 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Staatsministerin für Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping zu den aktuellen Zahlen: »Ich freue mich über die gegenwärtige Antragslage, denn das bedeutet, dass sich in den vergangenen Jahren stabile Strukturen und Angebote im Bereich der haupt- und ehrenamtlichen Integrationsarbeit in Sachsen entwickelt haben. Damit signalisieren uns die Projektträger aber gleichzeitig einen weiterhin steigenden Bedarf zur Umsetzung von Projekten im Bereich der Integrativen Maßnahmen. Mit Blick auf die kommenden Jahre appelliere ich daher, dass wir die Integrationsarbeit als wichtigen Baustein zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Sachsen kontinuierlich weiter unterstützen müssen.«

Über die Förderrichtlinie »Integrative Maßnahmen«

Ziel der 2015 in Kraft getretenen Richtlinie zur Förderung der sozialen Integration und Partizipation von Personen mit Migrationshintergrund und der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts (kurz: Richtlinie »Integrative Maßnahmen«) ist die Förderung von Projekten, die die Integration und die selbstbestimmte aktive Teilhabe von Personen mit Migrationshintergrund im Freistaat Sachsen fördern, zur interkulturellen Öffnung in Organisationen beitragen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken sowie zum Abbau von Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit beitragen.

Die Richtlinie besteht aus fünf Teilen. Im ersten Teil liegt der Fokus auf Projekten, die den Dialog und das Zusammenleben zwischen Zugewanderten und einheimischer Bevölkerung aufbauen beziehungsweise stärken. Projektträger sind hauptsächlich gemeinnützige Träger, Vereine und Verbände, kommunale Gebietskörperschaften und Träger der freien Wohlfahrtspflege. Projektanträge sind bis spätestens 31. Juli des laufenden Jahres für das Folgejahr einzureichen. Zum Stichtag 31. Januar dürfen nur Anträge für Maßnahmen gestellt werden, die ab dem 1. Mai des laufenden Jahres oder später beginnen und die eine maximale Projektlaufzeit bis zum 31. Dezember des laufenden Jahres haben.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.willkommen.sachsen.de.

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 30.08.2020. 

Einmalige, freiwillige Testung ab 31. August 2020 möglich

Ab 31. August können sich ausgewählte Berufsgruppen ohne Symptome nach Reiserückkehr aus dem Inland vor Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit einmalig kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen. Das Urlaubsende darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Das Angebot gilt für in Sachsen beschäftigtes Personal

• in stationären und ambulanten Pflege- und Betreuungseinrichtungen
• in Kindertageseinrichtungen
• in der Kindertagespflege
• in der Eingliederungshilfe
• in der Kinder- und Jugendhilfe und
• in der Schulsozialarbeit

Die Regelung ist zunächst bis zum 30. September 2020 geplant. Der Freistaat Sachsen übernimmt die Kosten für den Test im Rahmen der Testkonzeption. Für die Testung sollen die oben genannten Personen einen Termin bei ihrem Arzt, primär bei ihrem Haus- bzw. HNO-Arzt vereinbaren. Diesem müssen sie einen Berechtigungsschein vorlegen. Ein Musterexemplar steht online unter www.coronavirus.sachsen.de unter "Amtliche Bekanntmachungen".

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 28.08.2020. 

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