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Integrationsministerin Petra Köpping: „Flächendeckende Versorgung mit wichtigen Sprachangeboten in Sachsen sichergestellt“

(Dresden, den 12. April) Im Rahmen der Bundesfachtagung des Netzwerks für Sprach-und Integrationsmittlung (SprInt) in Berlin nimmt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, an einem moderierten Workshop zur Versorgung der Fläche mit Sprachangeboten teil. Die Integrationsministerin stellt die Entwicklung der Sprachmittlung in Sachsen als Best-Practice-Beispiel vor.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Der Aufbau von zahlreichen Standorten der Sprach- und Integrationsmittlung im Land Sachsen hat einen Vorbildcharakter für eine flächendeckende Versorgung mit diesen wichtigen Angeboten. Pro Kommune haben wir etwa 77.000 Euro, pro Jahr also insgesamt eine Million Euro in die Struktur der Servicestellen SprInt investiert. Die Migrantinnen und Migranten profitieren davon auf zwei Arten. Zunächst wird natürlich die Verständigung erleichtert und qualifiziertes Dolmetschen erspart auch hohe Folgekosten. Andererseits bieten die SprInt-Servicestellen Qualifizierungen für Migrantinnen und Migranten an und ermöglichen diesen damit den Zugang zum Arbeitsmarkt.“

Veranstaltungshinweis

Endlich über den gewaltigen Umbruch nach der Wende öffentlich reden zu dürfen, schon das tut vielen Menschen in Ostdeutschland gut. Denn einerseits war die Wiedervereinigung ein Glücksfall der deutschen Geschichte mit vielen richtigen Entscheidungen. Andererseits wurden aber auch Fehler gemacht, die bis heute nachwirken. Darüber soll gesprochen werden bei einer öffentlichen Diskussionsrunde mit Bürgern zu der auch die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, eingeladen ist.

„Mir ist es wichtig, dass die Menschen im Osten mit ihren Erfahrungen aus der Nachwende-Zeit ernst genommen werden“, sagt Staatsministerin Petra Köpping. „Mit den vielen Veranstaltungen, die die Ostdeutschen zu bestehenden Nachwende-Ungerechtigkeiten in den vergangenen Monaten organisiert haben, konnte zum einen Öffentlichkeit hergestellt und Interesse unter Westdeutschen geweckt werden. Zum anderen haben die Ostdeutschen aber auch einen ersten politischen Erfolg erzielt. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung gibt es seitdem einen Härtfallfonds, den ich eher Gerechtigkeitsfonds nennen möchte. Mit diesem Fonds könnten Rentenungerechtigkeiten, wie im Fall der 17 betroffenen Gruppen, entschädigt werden. Für die Umsetzung dieses Fonds müssen die Ostdeutschen jetzt kämpfen“, fordert Staatsministerin Petra Köpping.

Köpping: „Integration braucht die gesamte Gesellschaft, die die gemeinsame Idee einer gelingenden Integration trägt“

(Dresden, den 21. März) Heute begrüßte die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, rund 150 Akteure aus der Integrationsarbeit zum 8. Verbändegespräch in Dresden. Das Treffen widmete sich der Fragestellung „Wann ist Integration erfolgreich?“. Integrationsministerin Petra Köpping stellte außerdem die sächsische Integrationsberichterstattung vor, das aus mehreren Instrumenten wie dem Kennzahlenbericht und dem Länderauszug Sachsen des Integrationsmonitorings der Bundesländer besteht.
„Integrationspolitik benötigt Aussagen darüber, wie sich Integrationsprozesse vollziehen und welche Maßnahmen die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen. Das bedeutet für uns, dass wir ein Monitoring etablieren wollen, um genau diese Aussagen datenbasiert zu erhalten“, so Integrationsministerin Petra Köpping.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Integrationspolitik benötigt Aussagen darüber, wie sich Integrationsprozesse vollziehen“

(Dresden, den 20. März) Heute stellte die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, in Dresden das sächsische Integrationsmonitoring vor. Kurzer Rückblick: Bis ins Jahr 2014 standen für Integration etwa 150.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Dies änderte sich Ende 2014 grundlegend. Mit der Schaffung des Geschäftsbereiches Gleichstellung und Integration im Sächsischen Sozialministerium wurde das Politikfeld Integration wesentlich aufgewertet. Inzwischen konnten viele Vorhaben wie die Organisation der Flüchtlingssozialarbeit, der Rückkehrberatung, der Unterstützung von Vereinen und Kommunen, ein eigenes Landessprachprogramm, die psychosozialen Zentren oder die Erstorientierungskurse in den Erstaufnahmeeinrichtungen aufgebaut und umgesetzt werden.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Integrationspolitik benötigt Aussagen darüber, wie sich Integrationsprozesse vollziehen und welche Maßnahmen die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund unterstützen. Das bedeutet für uns, dass wir ein Monitoring etablieren wollen, um genau diese Aussagen datenbasiert zu erhalten. Derzeit gibt es aber in der Integrationsforschung noch kein Instrument, das in der Lage wäre, die verschiedenen Dimensionen von Integration für alle Gruppen von Migrantinnen und Migranten abzubilden. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, verschiedene Instrumente für unsere Integrationsberichterstattung zu verwenden. Zwei Ergebnisse liegen aktuell vor: der Kennzahlenbericht Integration und der Länderauszug Sachsen des Integrationsmonitorings der Länder.“

Zur Presseerklärung des RAA Sachsen e.V. zur rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt 2017 erklärt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Jeder Anschlag, jeder Übergriff ist einer zu viel und zerstört den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Die Angreifer treffen immer die Schwächsten in unserer Mitte und vergiften das Klima, in dem wir miteinander friedlich und tolerant leben wollen. Wir sind alle gemeinsam aufgerufen, uns dem Hass und der Gewalt entgegen zu stellen und deutlich zu machen, dass wir so ein Verhalten nicht dulden. Und wir sind aufgefordert, den Schwächsten in unserer Gesellschaft zur Seite zu stehen, sie zu schützen und ihnen die Hand zu reichen. Denn wir können nur gemeinsam dafür sorgen, dass unser Land ein friedlicher Ort wird, an dem wir zusammen solidarisch miteinander leben. Ich danke Allen, die sich für Akzeptanz und Toleranz in unserem Freistaat unermüdlich einsetzen und ich hoffe, dass sich noch viele weitere daran ein Beispiel nehmen.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
14.03.2018
Demokratie | Integration

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