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Köpping: „Wir haben zu handeln.“

(Dresden, den 28. Juni 2017) Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, hat in Kooperation mit dem Netzwerk für Integrations-, Fremdenfeindlichkeits- und Rechtsextremismusforschung in Sachsen (IFRiS) führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einem Expertengespräch über den gesellschaftlichen Zusammenhalt eingeladen.

„Flucht und Migration sind zwar Anlass, aber keineswegs der Grund für die starken Polarisierungen in unserer Gesellschaft, wie wir sie momentan erleben. Der Problembereich ist insgesamt sehr komplex und beinhaltet Aspekte wie die demografische Entwicklung, die besonderen Probleme des ländlichen Raumes, Besonderheiten in der Sozialstruktur der neuen Bundesländer, die sich stetig verringernde Bürgernähe der Politik  sowie eine allgemeine Demokratieverdrossenheit, soziale Verwerfungen sowie die erlebten und wahrgenommenen Nachwendeungerechtigkeiten“, fasst Petra Köpping die Diskussion am gestrigen Abend zusammen.

Die anwesenden Expertinnen und Experten wiesen auf bestehende Lücken in der Forschung hin und bestätigten die Bedeutung der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Sachsen.

Integrationsministerin Köpping: „Integration beginnt so zeitig wie möglich“

(Dresden, den 27. Juni 2017) Das Sächsische Kabinett hat die Novellierung der Förderrichtlinie „Integrative Maßnahmen“ beschlossen. Zu der seit Juli 2015 bestehenden Förderung von Integrationsmaßnahmen von Vereinen, der Integrationsarbeit in den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie dem seit Juni 2016 hinzugekommenen Landessprachprogramm tritt nun die Förderung von Maßnahmen zur Erstorientierung, die in den sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen durchgeführt werden, als Teil 4 der Förderrichtlinie hinzu.

„Mir ist wichtig, dass wir mit der Erweiterung des Förderprogramms den asylsuchenden Menschen sofort Orientierung geben können, die in den Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht sind. Für sie ist ein erster Wegweiser in unserer Gesellschaft, in die sie gerade erst gekommen sind, ganz entscheidend. Dafür benötigen sie grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache, dafür ist aber auch wichtig zu wissen, wie unsere Gesellschaft und Demokratie funktionieren. Diese Grundkenntnisse können wir nun durch die Novellierung des Förderprogramms vermitteln“, erklärt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

Staatsministerin Petra Köpping zum Beschluss, den Gerechtigkeitsfonds in das SPD-Regierungsprogramm für die Bundestagswahl 2017 aufzunehmen:

„Mit dem Gerechtigkeitsfonds sollen dieje­nigen, die bei der Rentenüberleitung in der Nachwendezeit erhebliche Nachteile erlitten haben, eine finanzielle Entschädi­gung erhalten. Ich selber habe viele Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern in diesem Land geführt und gespürt, dass die Anerkennung ihrer Lebensleistungen für sie eine wichtige Rolle spielt und deswegen ist der Gerechtigkeitsfonds für uns so wichtig. Natürlich kann damit nicht jedes Unrecht beseitigt werden, aber für die Menschen bedeutet der Fonds, dass die Politik Fehler, die gemacht wurden, anerkennt und den Versuch unternimmt, diese zu heilen.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
27.06.2017
Gleichstellung | Demokratie | Integration

Gleichstellungsministerin Köpping: „Vielfalt und Anderssein als Grundelement eines weltoffenen Sachsen fördern“

(Dresden, den 23. Juni 2017) Gemeinsam mit der Leiterin der Antidiskrimi-nierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, hat die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, im Beisein des Inklusions-Aktivisten Raúl Krauthausen heute in einer Feierstunde die Beitritts-Urkunde des Freistaates Sachsens zur bundesweiten „Koalition gegen Diskriminierung“ im Schloss Pillnitz unterzeichnet.

„Diskriminierung lässt sich nicht per Dekret abschaffen“, betonte Petra Köpping in ihrer Festrede. „Aber als Sächsische Staatsregierung ist es unsere Aufgabe, Vielfalt und Anderssein als Grundelement eines weltoffenen Sachsens auch strukturell zu befördern. Der Beitritt zur Koalition gegen Diskriminierung ist hierfür ein Meilenstein und ein deutliches Bekenntnis.“

Mit dem Beitritt verpflichtet sich der Freistaat Sachsen, dem Diskriminierungsschutz größere Aufmerksamkeit zu widmen und diesen als politische Aufgabe zu verankern. Die Grundlage für den Beitritt und bildet der Kabinettsbeschluss zur „Strategie zum Schutz vor Diskriminierung und zur Förderung von Vielfalt im Freistaat Sachsen“ vom Januar 2017. Darin wird die Antidiskriminierungspolitik als ressortübergreifende Querschnittsaufgabe im Freistaat Sachsen neu definiert und institutionell verankert. Im Zuge dessen wurde zudem ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, das die Antidiskriminierungspolitik insgesamt weiter stärken und ausweiten wird.

Integrationsministerin Petra Köpping und Innenminister Markus Ulbig freuen sich auf die ersten Förderanträge für das Jahr 2018

(Dresden, 19. Juni 2017) Zum dritten Mal tagte heute der Beirat für das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen – Für Demokratie und Toleranz“ (WOS). Auf der Tagesordnung der Sitzung standen unter anderem die Nachbetrachtung der zweiten Antragsfrist für das Jahr 2017 sowie mögliche Fragen zum Umlaufverfahren.

In der zweiten Antragsfrist des Jahres 2017 werden nunmehr weitere zwölf Projekte eine Bewilligung erhalten.

Integrationsministerin und Vorsitzende des WOS-Beirates Petra Köpping: „Es freut mich immer wieder zu sehen, wie die durch uns geförderten Projekte den Freistaat Sachsen zu einem toleranteren und demokratischeren Ort machen. Ich möchte alle Vereine, Verbände und Initiativen, die sich unerlässlich für die Stärkung der demokratischen Kultur einsetzen, herzlich dazu ermutigen, sich innerhalb der nächsten Antragsfrist um eine Förderung zu bewerben. Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Noch bis zum 31. August diesen Jahres können Förderanträge für 2018 gestellt werden. Alle Informationen zum WOS und zur Antragsstellung finden Sie auf: www.weltoffenes.sachsen.de

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