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Staatsministerin Petra Köpping: „Es braucht Mut, Visionen umzusetzen.“

Die sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping hat heute die Bewerbungsphase für den „Sächsischen Gründerinnenpreis 2018“ eröffnet. Bis zum 31. Oktober 2017 können sich sächsische Gründerinnen und Unternehmerinnen, die sich innerhalb der letzten sieben Jahre selbstständig gemacht haben, darum bewerben. Der Preis wird Anfang 2018 verliehen.

Staatsministerin Köpping zum diesjährigen Start der Bewerbungsphase: „Es braucht Mut, Visionen umzusetzen. Viele Frauen in Sachsen haben diesen Mut. Sie entwickeln ihre Ideen weiter zu tragfähigen Konzepten, gründen Unternehmen und übernehmen Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jede Frau setzt mit ihrer Gründung ein positives Zeichen, dass andere, unentschlossene Frauen zur unternehmerischen Selbstständigkeit ermutigt. Mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis möchten wir zeigen, wie stark und vielfältig das sächsische Unternehmerinnentum ist und die Vernetzung von Gründerinnen, Initiativen und Beratungsangeboten unterstützen.“

Über den Preis

Bewerbungsphase für den Sächsischen Integrationspreis 2017 eröffnet

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, und der Sächsische Ausländerbeauftragte, Geert Mackenroth, schreiben den Sächsischen Integrationspreis aus. Der nunmehr achte Wettbewerb steht unter dem Motto „Integration gestalten. Zusammen gewinnen.“

Drei Projekte und Initiativen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten eingesetzt haben, werden mit dem Sächsischen Integrationspreis ausgezeichnet. Im Rahmen einer Festveranstaltung am 17. November werden die Preisträger im Sächsischen Landtag geehrt. Der Preis ist mit je 2.000 Euro dotiert. Die Ehrung im Plenarsaal des Landtags steht unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler.

Petra Köpping: „Ein Vorbild für Sachsens Nachwuchsunternehmerinnen“

(Dresden, den 3. Juli 2017) Im BioInnovationZentrumDresden traf die Sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping heute die Gewinnerin des Sächsischen Gründerinnenpreises 2017, Nadine Schmieder-Galfe. Die Mitgründerin und wissenschaftliche Geschäftsführerin der ZELLMECHANIK Dresden GmbH konnte sich im Rennen um den Preis, mit dem der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz jährlich das wirtschaftliche Engagement sächsischer Unternehmerinnen würdigt, in diesem Jahr gegen knapp 50 Mitbewerberinnen durchsetzen.

„Frau Schmieder-Galfe beweist, dass Frauen im Bereich Life Science, einer noch immer männlich dominierten Branche, durchaus erfolgreich gründen können. Insofern ist die diesjährige Gewinnerin ein Vorbild für andere Nachwuchsunternehmerinnen“, sagt Petra Köpping. „Der Tatendrang sächsischer Gründerinnen und ihre Hingabe beim Aufbau eines eigenen Unternehmens verdienen Respekt und öffentliche Anerkennung. Deswegen ist es mir ein besonderes Anliegen, auch abseits der Preisverleihung für die Möglichkeit der Unternehmensgründung durch Frauen zu werben.“

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, begrüßt die Entscheidung des Bundestages, die Ehe für homosexuelle Paare zu öffnen:

"Seit Jahrzehnten kennen die Politikerinnen und Politiker diese Forderung. Mein Eindruck ist, dass die Bevölkerung hier viel toleranter und offener ist, als die Politikerinnen und Politiker, die darüber zu entscheiden haben. Ich frage mich, warum der Abstimmung überhaupt ein so zäher Kampf vorausgehen musste. Für mich ist die Ehe für Alle eine Selbstverständlichkeit. Wenn ich an die Spaltung in unserer Gesellschaft denke, weiß ich, wir haben viel gravierendere Probleme zu lösen.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
30.06.2017
Gleichstellung

Ministerin Köpping: „Zusammenstehen im Gedenken an die Opfer menschenverachtender Einstellungen“

Der Ausländerrat Dresden e.V. und der Vorbereitungskreis des Marwa El-Sherbini-Gedenkens laden am 1. Juli um 14 Uhr vor dem Dresdner Landgericht (Lothringer Str.1) zum stillen Gedenken an den gewaltsamen Tod von Marwa El-Sherbini ein. Es ist ihr achter Todestag.

„Seit Monaten reißen die schlimmen Nachrichten nicht ab. Unschuldige Menschen fallen weltweit Terror und Hass zum Opfer. Doch das geschieht nicht nur in fernen Ländern. Nein, auch in unserer Nachbarschaft ereignen sich Tragödien. Menschenverachtende Einstellungen sind auch bei uns Realität. Das wollen wir nicht akzeptieren. Und darum stehen wir zusammen im Gedenken an die Opfer“, sagt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

Im Anschluss an die stille Blumenniederlegung wird um 14.30 Uhr der Kurzfilm „Das schwache Geschlecht? – Vorurteile über Frauen weltweit“ im Café Halva gezeigt. Der Film ist ein Projekt der Marwa El-Sherbini-Stipendiatin Nurul Fatimah Khashbullah und wurde durch den Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration finanziell gefördert.

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