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Gleichstellungsministerin Köpping: „Frauen sind der Motor der Integration“

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, führte heute ein Fachgespräch zum Thema „Projekte für Frauen mit Migrations- und Fluchthintergrund“ durch. Geladen waren Träger, die im Freistaat Sachsen für Projekte zur Stärkung dieser Personengruppe über die Richtlinien „Chancengleichheit“ sowie „Integrative Maßnahmen“ Fördergelder erhalten. In diesem Jahr werden in diesem Spezialbereich insgesamt 13 Projekte über beide Richtlinien gefördert. Dazu gehören beispielsweise der "Interkulturelle Mädchentreff MiO" von Frauenkultur e.V. in Leipzig, "Frauen bewegen Frauen" vom Bündnis Buntes Meißen e.V. oder "Angekommen - Mütter mit Migrationshintergrund arbeiten" vom Frauenförderwerk Dresden e.V.

Den Hauptimpuls für das Fachgespräch setzte die studierte Sozialarbeiterin Fatuma Musa Afrah, geboren in Somalia, aufgewachsen als Geflüchtete in Kenia, seit 2014 zu Hause in Berlin. Ihr beruflicher Hintergrund und ihre besondere persönliche Geschichte haben sie zu einer gefragten Beraterin von Politik und Zivilgesellschaft gemacht. In ihrem Vortrag erläuterte sie die Notwendigkeit eines Perspektivwechsels: Einerseits müssen Frauen aufgrund oft mangelnder Bildung, kultureller Restriktionen durch konservative Rollenvorstellungen in den Herkunftsländern und das Fehlen von Sprach- und Ortskenntnissen tendenziell größere Hürden nehmen, um in Deutschland anzukommen. Andererseits eröffnet sich durch Frauen ein besserer Zugang zu Kinder und ganzen Familien.

Gleichstellungsministerin Köpping: „Mutig nach vorn gehen.“

Traditionelles Handwerk und innovative Architektur – aus diesen beiden Branchen kommen die Siegerinnen des Sächsischen Gründerinnenpreises 2018, den die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, heute in Leipzig verliehen hat. Der erste Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, geht an Susann Mütze aus Kamenz, die seit 2015 die Tischlerei Mütze als Familienbetrieb nunmehr in siebenter Generation führt. Das Unternehmen, welches 1823 gegründet wurde hat seinen Tätigkeitsschwerpunkt im Möbelbau. Im Betrieb werden kleine Einzelstücke für Privatkunden bis hin zu Serien für Unternehmen gefertigt. Neben einem modernen Maschinenpark ist die Zusammenarbeit mit anderen Tischlereien der Region, mit Architekten und anderen Gewerken wichtig. Susann Mütze hat Holztechnik an der Fachhochschule Rosenheim studiert und arbeitete seit 2013 im väterlichen Betrieb, den sie 2015 nach dem plötzlichen Tod des Vaters übernahm.

Susann Mütze setzte sich gegen 53 weitere Bewerberinnen für den Sächsischen Gründerinnenpreis durch. „Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder so viele tolle Bewerbungen bekommen haben. Das wiederholt große Interesse für den Preis zeigt mir, dass die wirtschaftlich aktiven Frauen in Sachsen zunehmend selbstbewusst und mutig nach vorn gehen und ihr Engagement auch öffentlich vertreten. Die Lust und die Leidenschaft für ihre Geschäfte und Betriebe rücken verstärkt in den Vordergrund. Das kann ich nur begrüßen“, sagt Gleichstellungsministerin Petra Köpping.

Staatsministerin Petra Köpping: „Politische Bildung stärken“

Am 27.Januar wird international an die Opfer des Holocaust gedacht. Der Tag verweist auf den Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau. Hier ermordeten die Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen. Seit 1996 ist der 27.Januar offizieller Gedenktag in Deutschland und 2005 wurde er als internationaler Gedenktag von den Vereinten Nationen eingeführt.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Rückkehrberatung zeigt Wirkung“

(Dresden, den 16. Januar) Im vergangenen Jahr verließen 1.044 Personen den Freistaat Sachsen freiwillig, nachdem sie an einer freiwilligen Rückkehrberatung in ihrer Gemeinschaftsunterkunft teilgenommen hatten. Diese Beratungen werden größtenteils durch freie Träger durchgeführt, die von den jeweiligen Landkreisen damit beauftragt worden sind. Die Landkreise erhielten dafür über die Richtlinie „Soziale Betreuung“ der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, eine Förderung in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1.889 Beratungen durchgeführt, an denen 3.090 Personen teilgenommen haben. 

Gleichstellungsministerin Köpping: „Jede Unternehmerin hat Preis als Anerkennung für ihren mutigen Einsatz verdient“

Mit der Veröffentlichung der Shortlist der Gründerinnen, unter denen der Preis schließlich vergeben wird, endet die Juryphase für den Sächsischen Gründerinnenpreis. Die Bewerbungsfrist endete am 31. Oktober 2017. Bis dahin haben sich 54 Gründerinnen beworben, das sind erneut  wieder mehr Bewerbungen als im Vorjahr.   

Dazu die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Das Engagement sächsischer Gründerinnen zu würdigen und bekannt zu machen, ist mir ein außerordentlich großes Anliegen. Mir liegt der Sächsische Gründerinnenpreis, der mit 5.000 Euro für den ersten Platz und mit 1.000 Euro für den zweiten Platz dotiert ist, ganz besonders am Herzen. Auch für den diesjährigen Preis haben sich wieder viele starke Frauen beworben. Die Auswahl ist der Jury sehr schwer gefallen, da jede Unternehmerin einen Preis als Anerkennung für ihren mutigen Einsatz verdient hat. Darüber hinaus haben die Geschäftsfrauen einen wichtigen Anteil an der Stärkung der sächsischen Wirtschaftslandschaft.“

TERMINHINWEIS// EINLADUNG

Am 3. Februar 2018, 10 Uhr wird der Preis, der in Form einer Pusteblume gehalten ist und jährlich durch die Dresdner Künstlerin Eva Backofen hergestellt wird, im Rahmen einer Festveranstaltung in der MDR-Zentrale Leipzig, Kantstraße 71-73, 04275 Leipzig verliehen. Die Intendantin des Mitteldeutschen Rundfunks, Prof. Dr. Karola Wille, wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen.

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