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zum 20jährigen Jubiläum des Vereins IN VIA Dresden e.V. findet am 30. August ein Kinder- und Familienfest „Du – Ich – Wir. 20 Jahre Jahre IN VIA e.V. für alle. Vielfalt – Selbstwirksamkeit – Solidarisches Handeln.“ im Pfarrgarten St. Josef statt. Mit der Gründung von IN VIA Katholischer Verein für Mädchen-und Frauensozialarbeit Dresden-Meißen e.V. wurde schon 1999 ein Verein in Dresden etabliert, der es sich zum Leitziel gemacht hat, sich gesellschaftspolitisch und durch konkrete Hilfen für gerechte Lebensbedingungen für junge Menschen – insbesondere für Mädchen und Frauen – einzusetzen. 

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping wird daran teilnehmen. 

Termin: Freitag, 30. August
Uhrzeit: 16 Uhr
Ort: Pfarrgarten St. Joseph, Rehefelder Str. 61, 01127 Dresden 

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Gleichstellung und Integration.

Wie einem Schreiben des Landratsamtes zu entnehmen, plant der Landkreis Nordsachsen ab 2020 die Schaffung von Schutzstrukturen bei häuslicher Gewalt. Dazu gehören zwei Frauenschutzwohnungen sowie eine Interventions- und Koordinierungsstelle mit Außenstelle. Ähnlich positive Signale sind aus dem Erzgebirgskreis zu vernehmen. Dort kündigte der zuständige Sozialdezernent an, bis Jahresende zwei Frauenschutzwohnungen im Landkreis zu etablieren.

Dazu Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration: „Das ist ein wichtiger Durchbruch. Ich bin sehr erfreut über die positiven Entwicklungen in Nordsachsen und dem Erzgebirgskreis, denn damit verschwinden endlich die weißen Flecken des Hilfesystems bei häuslicher Gewalt auf Sachsens Landkarte! Mein Geschäftsbereich hat die Gewaltschutzstrukturen in den letzten Jahren systematisch ausgebaut und die zur Verfügung stehenden Gelder konnten mehr als verdreifacht werden. Wir freuen uns, dass jetzt alle Landkreise die zur Verfügung stehenden Gelder nutzen und bieten auch weiterhin unsere Unterstützung und Begleitung an. Mit der Einrichtung von mindestens einem Frauenhaus pro Landkreis haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht, um Opfern von häuslicher Gewalt wohnortnahen Schutz anzubieten. Der nächste Schritt muss es sein, die Interventions- und Koordinierungsstellen auch auf jeden Landkreis auszuweiten und das Thema der sexualisierten Gewalt gesondert in den Blick zu nehmen.“

Hintergrundinfos:

Aktuell gibt es in Sachsen 14 Frauen- und Kinderschutzeinrichtungen („Frauenhäuser“) mit 255 Plätzen, in denen im Jahr 2018 537 Frauen mit 672 Kindern aufgenommen worden. Hinzukommen drei Männerschutzwohnungen mit neun Plätzen.

In der Förderrichtlinie „Chancengleichheit“ stehen im aktuellen Doppelhaushalt (2019/2020) jährlich rund vier Millionen Euro zur Verfügung. 2015 waren es noch rund 1,2 Millionen Euro. 

2018 wurden in Sachsen 8.635 Fälle „häuslicher Gewalt“ durch die Polizei registriert, das ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 230 Straftaten. Die Mehrzahl der Opfer sind Frauen (68,5 Prozent).

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Gleichstellung und Integration vom 28.08.2019.

 

Engagierte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Projektträgern in den Bereichen Demokratieförderung, Vielfalt und Integration kennen aus ihrem (Arbeits-) Alltag immer wieder bedrohliche Situationen. Wie sie die aktuelle Sicherheits- und Bedrohungslage selbst wahrnehmen, wie sie mit dieser Situation umgehen und welche Konsequenzen sich hieraus für ihre konkrete Arbeit und die grundsätzliche Zusammenarbeit im Freistaat Sachsen und auf Bundesebene ergeben können, darüber sprechen die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping und die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey mit Betroffenen. 
Am Fachaustausch nehmen etwa 100 Personen teil, die sich in geförderten Projekten der Landesprogramme „Weltoffenes Sachsen“ und „Integrative Maßnahmen“ sowie bundesgeförderten Projekten (Bundesprogramm „Demokratie leben!“) engagieren.

Termin: Dienstag, 27. August
Ort: Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V., Leipzig

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Gleichstellung und Integration vom 23.08.2019

Am 24. August findet in Dresden eine Großdemonstration unter dem Motto „#unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung“ statt. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, wird am Auftakt auf dem Dresdner Altmarkt um 13 Uhr teilnehmen.

Staatsministerin Petra Köpping sagt: „Von dieser Demonstration geht ein wichtiges Zeichen über die Grenzen von Sachsen hinweg hinaus. Wir wollen zeigen, dass sich in Sachsen viele Menschen mit denjenigen solidarisieren, die ihre Heimat aufgrund von Krieg und Terror verlassen mussten. Ich sage es ganz deutlich: Sachsen ist nicht ein brauner Fleck auf der Deutschlandkarte. In Sachsen gibt es eine große Anzahl an Menschen, die sich für einen bunten, weltoffenen und friedlichen Freistaat einsetzen. Ich möchte genau diesen Menschen danken, die sich täglich haupt- und ehrenamtlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land engagieren. Bei der heutigen Demonstration zeigen wir alle Gesicht und geben uns gegenseitig Kraft und Mut, weiter für die Werte einzustehen, die uns so wichtig sind. Es tut gut zu sehen, dass Vernunft, Zuversicht und Anstand in Dresden und Sachsen ein Zuhause haben.“

Mehr Informationen unter www.unteilbar.org

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Gleichstellung und Integration vom 23.08.2019.

Köpping: "Mit diesem Angebot zum Austausch und zur Vernetzung sächsischer kommunaler Verantwortungsträger/-innen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen füllen wir eine Leerstelle und reichen der kommunalen Ebene aktiv die Hand zur Zusammenarbeit"

Gemeinsam mit der Sächsischen Integrationsministerin Petra Köpping diskutierten zum zweiten „KommunalDialog“ in Wilsdruff am 21.08.2019 45 (Ober-) Bürgermeisterinnen und Landräte. Diesmal über aktuelle Herausforderungen im Wahljahr 2019.

Es wurde deutlich, dass es klare Haltungen und Positionierungen bei Angriffen auf die demokratischen Grundwerte ebenso braucht wie bei Angriffen auf die eigene Person als Amtsträgerin und -träger. Um dafür handlungsfähig zu sein und zu bleiben, war es für die Teilnehmenden einerseits hilfreich zu erfahren, welche Strategien, Organisations-und Aktionsformen rechte Gruppierungen sowie Akteurinnen und Akteure in Sachsen nutzen, andererseits konnten der Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen, das Wissen um Rechtsmittel sowie Handlungsstrategien für eventuelle Bedrohungsszenarien, Sicherheit geben.

In den Fachforen berichteten kommunale Verantwortungsträger/-innen aus Städten und Gemeinden aus ganz Sachsen von aktuellen Situationen vor Ort und ihren ganz persönlichen Erfahrungen. Die Teilnehmenden diskutierten Handlungsstrategien und tauschten sich über Spielräume von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft im Umgang mit demokratiegefährdenden Phänomenen aus. 

Dazu die Sächsische Integrationsministerin Petra Köpping: „Die Veranstaltungsreihe „KommunalDialog“ liegt mir als ehemalige Bürgermeisterin und Landrätin ganz besonders am Herzen. Mit diesem Angebot zum Austausch und zur Vernetzung sächsischer kommunaler Verantwortungsträger/-innen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen füllen wir eine Leerstelle und reichen der kommunalen Ebene aktiv die Hand zur Zusammenarbeit, um gemeinsam die Demokratie in Sachsen zu stärken und der Spaltung unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. Es darf nicht sein, dass Menschen, die sich aktiv für eine lebendige und funktionierende Demokratie einsetzen, Bedrohungen und Angriffe erdulden müssen. Zur Unterstützung stellen wir mit den Beratungsangeboten des Demokratie-Zentrums Sachsen unkompliziert und kostenfrei Beratungsangebote für alle, insbesondere auch für Bürgermeister/innen, zur Verfügung."

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Gleichstellung und Integration vom 21.08.2019.

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