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Petra Köpping: „Ein Vorbild für Sachsens Nachwuchsunternehmerinnen“

(Dresden, den 3. Juli 2017) Im BioInnovationZentrumDresden traf die Sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping heute die Gewinnerin des Sächsischen Gründerinnenpreises 2017, Nadine Schmieder-Galfe. Die Mitgründerin und wissenschaftliche Geschäftsführerin der ZELLMECHANIK Dresden GmbH konnte sich im Rennen um den Preis, mit dem der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz jährlich das wirtschaftliche Engagement sächsischer Unternehmerinnen würdigt, in diesem Jahr gegen knapp 50 Mitbewerberinnen durchsetzen.

„Frau Schmieder-Galfe beweist, dass Frauen im Bereich Life Science, einer noch immer männlich dominierten Branche, durchaus erfolgreich gründen können. Insofern ist die diesjährige Gewinnerin ein Vorbild für andere Nachwuchsunternehmerinnen“, sagt Petra Köpping. „Der Tatendrang sächsischer Gründerinnen und ihre Hingabe beim Aufbau eines eigenen Unternehmens verdienen Respekt und öffentliche Anerkennung. Deswegen ist es mir ein besonderes Anliegen, auch abseits der Preisverleihung für die Möglichkeit der Unternehmensgründung durch Frauen zu werben.“

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, begrüßt die Entscheidung des Bundestages, die Ehe für homosexuelle Paare zu öffnen:

"Seit Jahrzehnten kennen die Politikerinnen und Politiker diese Forderung. Mein Eindruck ist, dass die Bevölkerung hier viel toleranter und offener ist, als die Politikerinnen und Politiker, die darüber zu entscheiden haben. Ich frage mich, warum der Abstimmung überhaupt ein so zäher Kampf vorausgehen musste. Für mich ist die Ehe für Alle eine Selbstverständlichkeit. Wenn ich an die Spaltung in unserer Gesellschaft denke, weiß ich, wir haben viel gravierendere Probleme zu lösen.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
30.06.2017
Gleichstellung

Ministerin Köpping: „Zusammenstehen im Gedenken an die Opfer menschenverachtender Einstellungen“

Der Ausländerrat Dresden e.V. und der Vorbereitungskreis des Marwa El-Sherbini-Gedenkens laden am 1. Juli um 14 Uhr vor dem Dresdner Landgericht (Lothringer Str.1) zum stillen Gedenken an den gewaltsamen Tod von Marwa El-Sherbini ein. Es ist ihr achter Todestag.

„Seit Monaten reißen die schlimmen Nachrichten nicht ab. Unschuldige Menschen fallen weltweit Terror und Hass zum Opfer. Doch das geschieht nicht nur in fernen Ländern. Nein, auch in unserer Nachbarschaft ereignen sich Tragödien. Menschenverachtende Einstellungen sind auch bei uns Realität. Das wollen wir nicht akzeptieren. Und darum stehen wir zusammen im Gedenken an die Opfer“, sagt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

Im Anschluss an die stille Blumenniederlegung wird um 14.30 Uhr der Kurzfilm „Das schwache Geschlecht? – Vorurteile über Frauen weltweit“ im Café Halva gezeigt. Der Film ist ein Projekt der Marwa El-Sherbini-Stipendiatin Nurul Fatimah Khashbullah und wurde durch den Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration finanziell gefördert.

Köpping: „Wir haben zu handeln.“

(Dresden, den 28. Juni 2017) Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, hat in Kooperation mit dem Netzwerk für Integrations-, Fremdenfeindlichkeits- und Rechtsextremismusforschung in Sachsen (IFRiS) führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einem Expertengespräch über den gesellschaftlichen Zusammenhalt eingeladen.

„Flucht und Migration sind zwar Anlass, aber keineswegs der Grund für die starken Polarisierungen in unserer Gesellschaft, wie wir sie momentan erleben. Der Problembereich ist insgesamt sehr komplex und beinhaltet Aspekte wie die demografische Entwicklung, die besonderen Probleme des ländlichen Raumes, Besonderheiten in der Sozialstruktur der neuen Bundesländer, die sich stetig verringernde Bürgernähe der Politik  sowie eine allgemeine Demokratieverdrossenheit, soziale Verwerfungen sowie die erlebten und wahrgenommenen Nachwendeungerechtigkeiten“, fasst Petra Köpping die Diskussion am gestrigen Abend zusammen.

Die anwesenden Expertinnen und Experten wiesen auf bestehende Lücken in der Forschung hin und bestätigten die Bedeutung der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Sachsen.

Integrationsministerin Köpping: „Integration beginnt so zeitig wie möglich“

(Dresden, den 27. Juni 2017) Das Sächsische Kabinett hat die Novellierung der Förderrichtlinie „Integrative Maßnahmen“ beschlossen. Zu der seit Juli 2015 bestehenden Förderung von Integrationsmaßnahmen von Vereinen, der Integrationsarbeit in den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie dem seit Juni 2016 hinzugekommenen Landessprachprogramm tritt nun die Förderung von Maßnahmen zur Erstorientierung, die in den sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen durchgeführt werden, als Teil 4 der Förderrichtlinie hinzu.

„Mir ist wichtig, dass wir mit der Erweiterung des Förderprogramms den asylsuchenden Menschen sofort Orientierung geben können, die in den Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht sind. Für sie ist ein erster Wegweiser in unserer Gesellschaft, in die sie gerade erst gekommen sind, ganz entscheidend. Dafür benötigen sie grundlegende Kenntnisse der deutschen Sprache, dafür ist aber auch wichtig zu wissen, wie unsere Gesellschaft und Demokratie funktionieren. Diese Grundkenntnisse können wir nun durch die Novellierung des Förderprogramms vermitteln“, erklärt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

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