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+++ Gute und bezahlbare Pflege sicherstellen +++ Flächentarifvertrag nötig +++ Landespflegegesetz schaffen +++

„Mit dem Abschlussbericht der Enquetekommission gibt es jetzt eine gute Handlungsgrundlage für die Staatsregierung. Für uns als SPD-Fraktion ist es wichtig, dass sich die Menschen die Pflege leisten können, die sie benötigen. Zudem müssen Pflegekräfte und pflegende Angehörige so unterstützt werden, dass sie bei ihrer Arbeit auch ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden können“, so Dagmar Neukirch.

„Eines des zentralen Anliegen der SPD-Fraktion ist die Sicherstellung einer guten und bezahlbaren Pflege überall in Sachsen“, so Dagmar Neukirch. „Die notwendigen Verbesserungen in der Pflege und bei der Bezahlung der Pflegekräfte und die damit verbundenen Preissteigerungen dürfen nicht dazu führen, dass sich Pflegebedürftige  kaum noch ihren Wohnheimplatz leisten können. Hierzu sind Maßnahmen wie ein Pflegewohngeld in Sachsen, aber auch eine Weiterentwicklung der Pflegeversicherung weg von der sogenannten ‚Teilkaskoversicherung‘ ganz wichtige Ergebnisse der Enquete-Kommission.

Genauso wichtig ist für uns die Unterstützung und Wertschätzung der beruflich Pflegenden. Deshalb unterstützen wir beispielsweise alle Bemühungen für einen Flächentarifvertrag. Zudem braucht die Pflege in Sachsen eine starke Stimme, damit sie ihre Interessen mit Nachdruck selbst vertreten kann. Dafür sollen alle Pflegekräfte zu einer Pflegekammer befragt werden. Sollte dort ein ‚Ja‘ stehen, werden wir uns für die Schaffung einer solchen Berufsvertretung mit Nachdruck einsetzen.“

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Integrationsministerin Petra Köpping: „Richtiger Weg zur Herstellung der Ausbildungsreife“

(Heidenau, 14. Februar) Heute besuchten der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer und die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, eine Maßnahme zur Herstellung der Ausbildungsreife für junge Geflüchtete, die über 18 Jahre alt sind und nicht mehr der Schulpflicht unterliegen.

Unter den geflüchteten Menschen, die nach Sachsen gekommen sind, befinden sich viele junge Menschen ohne ausreichende schulische Bildung und einen entsprechenden Schulabschluss. Um einen Zugang zum Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt zu erhalten und Integration zu ermöglichen, ist das Nachholen von Bildung unerlässlich. Der Freistaat Sachsen hat im vergangenen Jahr eine Maßnahme auf den Weg gebracht, um Geflüchtete über 18 Jahre, die nicht mehr schulpflichtig sind, auf einen Beruf oder eine Ausbildung vorzubereiten. Die Maßnahme besteht im Wesentlichen aus einem Bildungsmodul und ist eng mit den Angeboten der Agenturen für Arbeit und Jobcenter zur Ausbildungs-und Beschäftigungsförderung verknüpft. Sie umfasst 18 Monate und wird in Vollzeit durchgeführt. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat.

Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Arbeit ist die beste Integration. Uns geht es deshalb darum, auch junge Flüchtlinge über 18 Jahre fit für Ausbildung und Beruf zu machen. Es ist wichtig, dass sie schnell auf eigenen Füßen stehen und so selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können. Qualifizierungsangebote wie hier in Heidenau können helfen, dass dies funktioniert.“

Die Maßnahme des Bildungsträgers Donner + Partner im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, die der Ministerpräsident und die Ministerin heute besuchten, startete Anfang November 2018. Die Firma Ausbildungsgesellschaft für Metalltechnik und Schweißen mbH, in deren Räumen die Inhalte des Bildungsmoduls unterrichtet werden, ist eine auf Schweißen und Metalltechnik spezialisierte Weiterbildungsgesellschaft.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Wir haben uns heute vor Ort davon überzeugen können, dass unser Weg, für die Gruppe der über 18jährigen Geflüchteten mit geringer Bildung, ein Angebot zur Herstellung der Ausbildungsreife zu schaffen, genau der richtige ist. Wir sehen wie im Beispiel Heidenau Theorie und Praxis ineinandergreifen. Und das ist auch die Rückmeldung, die wir von vielen Handwerksbetrieben bekommen. Die wünschen sich möglichst schnell junge Leute, die bei ihnen in den Betrieb einsteigen und dort mit anpacken können. Und genau dafür legen wir hier das Fundament. Das ist gut für unsere Wirtschaft und die Betriebe und natürlich auch für die jungen Menschen, die so hervorragend integriert werden. Diese Lücke haben wir nunmehr geschlossen.“

Die gesamte Maßnahme wird derzeit als wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt mit einer Laufzeit von 2018 bis 2021 durchgeführt. Für die ersten Kurse sind 7,2 Millionen Euro eingeplant. Die Maßnahme wird von Trägern umgesetzt (ein Träger je Landkreis/kreisfreier Stadt), die bereits Erfahrung im Bereich der Vermittlung von schulischer und beruflicher Bildung besitzen.

Hinweis: Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten im Sächsischen Landtag verabschiedeten Haushaltes.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
14.02.2019
Wirtschaft | Arbeit | Demokratie | Ministerpräsident | Integration | Asyl

Gleichstellungsministerin Köpping: „Preisträgerinnen sind herausragende Vorbilder“

Innovative Drucktechnologie und traditionelles Handwerk – aus diesen beiden Branchen kommen die Siegerinnen des Sächsischen Gründerinnenpreises 2019, den die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, heute in der Porzellanmanufaktur Meissen verliehen hat. Der erste Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, geht an Dr.-Ing. Karin Weigelt aus Chemnitz, die 2016 mit ihrem Geschäftspartner Jan Thiele, die Prismade Labs GmbH gegründet hat. Das Unternehmen stattet Druckprodukte mit einer digitalen Markierung aus, die über Smartphones auslesbar ist. Diese Technologie wird z. B. für interaktive Verpackungen sowie im Hochsicherheitsbereich verwendet. Einen wichtigen Meilenstein bildete die 2017 geschlossene Kooperation mit dem familiengeführten edding-Konzern, die 2018 weiter ausgebaut werden konnte.

Karin Weigelt setzte sich gegen 53 weitere Bewerberinnen für den Sächsischen Gründerinnenpreis durch. „Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder so viele tolle Bewerbungen bekommen haben. Das wiederholt große Interesse für den Preis zeigt mir, dass die wirtschaftlich aktiven Frauen in Sachsen zunehmend selbstbewusst und mutig nach vorn gehen und ihr Engagement auch öffentlich vertreten. Die Lust und die Leidenschaft für ihre Geschäfte und Betriebe rücken verstärkt in den Vordergrund. Das kann ich nur begrüßen“, sagt Gleichstellungsministerin Petra Köpping.

Die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) ist ab sofort unter einer neuen Nummer erreichbar. Unter 0351 564 54949 können sich von Montag bis Freitag zwischen 09:00 bis 16:00 Uhr Ratsuchende mit ihren Fragen bezüglich islamistischer Radikalisierung sowie Islam- und Muslimfeindlichkeit an die Landeskoordinatoren der KORA wenden. Weiterhin bietet KORA nunmehr neben den bisherigen Sensibilisierungsveranstaltungen für Fachleute nun auch ein Workshopprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene zur Förderung interreligiöser und interkultureller Kompetenz sowie politischer Bildung an. Alle Angebote sind für die Teilnehmer kostenfrei.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, erklärt: „Das Thema Prävention und Intervention im Bereich islamistischer Radikalisierung hat in Sachsen eine Relevanz und die Auseinandersetzung mit dem Islam wird immer wichtiger. KORA hat sich den vielfältigen Bedarfen und Anfragen angenommen. Mit dem neuen Workshopangebot gelingt es uns noch besser, die interkulturelle Kompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu stärken. Damit ist das Demokratie-Zentrum Sachsen gemeinsam mit seinen Beratungsträgern sehr gut aufgestellt, um die Menschen in unserem Freistaat umfassend vor Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu schützen.“

Das neue Workshopformat basiert auf interaktiver Wissensvermittlung und ermöglicht die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen, die beispielsweise in Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe für Konflikte sorgen können. Dabei stehen folgende drei Themenschwerpunkte im Mittelpunkt: Grundlagen des Islam, interreligiöse Kompetenz mit Blick auf Identität, Religion, religiöse Konflikte, Kultur und Herkunft sowie der Schwerpunkt „Extremismus entzaubern“ mit Informationen und Aufklärung über religiös begründeten Extremismus.

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Gemeinsam gegen Diskriminierung vorgehen“

(Leipzig, den 24. Januar) Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping hat heute sieben Antidiskriminierungsberaterinnen und –beratern nach erfolgreicher Ausbildung ihre Zertifikate überreicht.

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Gemeinsam arbeiten wir an dem Ziel für Sachsen, eine Kultur zu etablieren, in der alle mit Respekt behandelt werden, in der Vielfalt gelebt werden kann und diese Vielfalt auch wertgeschätzt wird. Auf diesem Weg kommen wir Schritt für Schritt voran, indem wir gemeinsam an verschiedenen Ansatzpunkten gegen Diskriminierung vorgehen. Ganz konkret beinhaltet dies die Beratung von Betroffenen, den Abbau von Diskriminierung beispielsweise in Arbeitsverhältnissen sowie die öffentliche Sensibilisierung für das Thema. Dabei unterstützen uns künftig auch die Beraterinnen und Berater, die eine spezifische Ausbildung im Bereich Antidiskriminierungsberatung absolviert haben. Sachsen ist eines der wenigen Bundesländer, die diese Ausbildung unterstützen. Ich wünsche den Beraterinnen und Beratern viel Erfolg bei ihrer wichtigen Tätigkeit.“

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