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Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Vielfalt ist eine Bereicherung für unser gemeinsames Zusammenleben“

(Dresden, 21. September) Heute hat die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, den Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen (LAP Vielfalt) vorgestellt sowie den Landesbeauftragten für die Belange von LSBTTIQ (Abkürzung steht für Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transsexuell, Transident, Intersexuell und Queer) berufen.

Petra Köpping: „Wie viel Vielfalt braucht unsere Gesellschaft? Und wie viel hält sie aus? Die Antwort, die die Staatsregierung mit dem Landesaktionsplan Vielfalt auf diese Fragen gibt, ist klar: Vielfalt ist ein positives Element der Gesellschaft, das gefördert werden muss. Vielfalt ist dann eine Bereicherung für unser gemeinsames Zusammenleben, wenn wir die Potenziale nutzen, die gerade in der Unterschiedlichkeit der Menschen liegen. Dagegen schädigen Diskriminierung und Ausgrenzung nicht nur die Betroffenen, sie unterhöhlen auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Erstmals wird in Sachsen ein eigener Landesbeauftragter für die Belange von LSBTTIQ eingesetzt.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Aktiv werden, bevor etwas passiert!“

(Dresden, 19. September 2017) Das Team von Violence Prevention Network e.V. arbeitet in der Dresdener Beratungsstelle ab sofort mit der Zielsetzung, Jugendliche gegen Anwerbungsversuche extremistischer Vereinigungen zu immunisieren und dort, wo eine religiös begründete Radikalisierung bereits begonnen hat, Distanzierungsprozesse zu initiieren. MultiplikatorInnen sollen im Rahmen von Fortbildungs- und Sensibilisierungsveranstaltungen geschult werden, extremistische Argumentationsweisen zu erkennen und mögliche Strategien zur Auflösung dieser zu entwickeln. Durch Aufklärung und Information hinsichtlich der Lebenswelten und religiösen Praktiken ihres Klientels sollen den MultiplikatorInnen jedoch auch Ängste genommen sowie islamophoben oder rassistischen Tendenzen begegnet werden.

Die Beratungsstelle Sachsen ist Teil der Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA). KORA ist ein Vorhaben der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsminister des Innern und dem Sächsischen Staatsminister der Justiz. „Wir wollen aktiv werden, bevor etwas passiert. Mit Violence Prevention Network haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden, um gemeinsam durch zielgerichtete Präventionsarbeit dem religiös begründeten Extremismus in Sachsen nachhaltig vorzubeugen“, so Integrationsministerin Petra Köpping.

Bewerbungen noch bis 30. September möglich

Die Hälfte des Bewerbungszeitraumes für den Sächsischen Integrationspreis 2017 ist verstrichen. Der Schwerpunkt der bisher eingereichten Bewerbungen liegt auf der sozialen Betreuung von Flüchtlingen.

„Ich freue mich, dass sich unter den Bewerbungen auch Projekte befinden, die bereits in den Vorjahren dabei waren. Es ist schön zu sehen, dass sich deren Arbeit kontinuierlich weiterentwickelt, qualifiziert und verstetigt. Auch für uns als Stifter des Preises bedeuten die wiederholten Bewerbungen eine Bestätigung unserer Arbeit“, sagt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

Bisher ging zudem eine Bewerbung einer Firma ein, die gezielt ausländische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellt und qualifiziert.

„Auch an den Einsendungen werden die Mühen der Ebene in der Integration deutlich. Wir wünschen uns Firmen, die dauerhaft hier lebende Schutzsuchende durch Praktika, Patenschaften und Qualifizierungen in den Arbeitsprozess bringen!“ so Geert Mackenroth, der Sächsische Ausländerbeauftragte. „Dafür müssen die Rahmenbedingungen für diese Firmen besser werden.“

Eisenbahner laden Staatsministerin Köpping zu „Ostkonferenz“ nach Leipzig ein

Im Jahre 1993 hat der Deutsche Bundestag das Eisenbahn-Neuordnungsgesetz (ENeu OG) beschlossen. Dieses garantiert den ehemaligen Beschäftigten der Deutschen Reichsbahn in der DDR beim Zusammenschluss mit der Deutschen Bundesbahn eine zusätzliche, betriebliche Altersversorgung. Doch seit nunmehr 24 Jahren würde die Regelung nicht umgesetzt, beklagen die ostdeutschen Eisenbahner, die im Gegensatz zu ihren westdeutschen Kollegen, den ehemaligen Bundesbahnern, keine Altersversorgung ausgezahlt erhielten. Seit langem mahnen die ehemaligen Reichsbahner eine Gleichbehandlung in dieser Frage an. Nun wollen sie auf das Problem aufmerksam machen und haben dazu Vertreter ihres Berufsstandes aus ganz Ostdeutschland in Leipzig zu einer  „Ostkonferenz“ zusammengerufen. Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, ist dazu eingeladen, da sie sich seit ihrer vielbeachteten Rede zur Nachwende-Aufarbeitung auch für die Gruppe der Eisenbahner stark macht.

„Ostkonferenz“ der Eisenbahner
Am 12. September 2017 um 15 Uhr
Listhaus, Studio 3
Listplatz 1, in Leipzig

Staatsministerin Petra Köpping wird auf der „Ostkonferenz“ ein Grußwort sprechen: „Es ist mir wichtig, in den Fragen der Rentenungerechtigkeiten Öffentlichkeit herzustellen und so auf die Probleme, die nach der Wende entstanden sind, aufmerksam zu machen. Die aktuelle Situation ist schwer zu akzeptieren, da offensichtlich bei der Altersversorgung der Eisenbahner in Deutschland mit zweierlei Maß gemessen wird.“, so Staatsministerin Petra Köpping.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
07.09.2017
Termine/Einladungen | Demokratie | Integration

Integrationsministerin Petra Köpping: „Engagement ist auf hohem Niveau stabil geblieben“

Im Auftrag der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, hat in den vergangenen Monaten ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Change Centre Consulting GmbH eine Bedarfsanalyse zur ehrenamtlichen Flüchtlings-und Integrationshilfe in Sachsen vorgenommen. Mit der sogenannten „HeLP-Studie“ sollten Herausforderungen, Leistungen und Perspektiven ehrenamtlicher Integrationsarbeit in Sachsen untersucht und aufgearbeitet werden. An der Studie, die mittels eines Online-Fragebogens, Telefoninterviews oder in Fokusgruppen durchgeführt wurde, nahmen über 500 Personen teil.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Es zeigte sich, dass die Befragten, die ehrenamtlich tätig sind, ihre Tätigkeit in den vergangenen beiden Jahren aufgenommen haben. Seitdem ist ihr Engagement auf hohem Niveau stabil geblieben. Und dass obwohl weniger Geflüchtete zu uns gekommen sind. Dieses Ergebnis ist eine starke Aussage, gerade hinsichtlich des gesellschaftlichen Klimas in Sachsen. Denn es zeigt, dass es eben auch bei uns viele Menschen gibt, die sich in ihrer Freizeit für Menschen aus anderen Ländern engagieren.“

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