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Petra Köpping: „Sachsen verfügt über sehr viel Frauenpower“

(Naunhof, den 30. August) Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, empfing heute rund 80 sächsische Gründerinnen und Unternehmerinnen zum zweiten „Ladies Lunch“ im Alten Kranwerk Naunhof. Im vergangenen Jahr fand mit dem ersten „Ladies Lunch“ ein Vernetzungstreffen sächsischer Gründerinnen und Unternehmerinnen statt, welches eine so positive Resonanz erfuhr, dass Gleichstellungsministerin Petra Köpping, in diesem Jahr nun zur zweiten Auflage der Veranstaltung unter dem Motto „Influencer - Marketing von heute“ einlud.

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration: „Sachsen verfügt über sehr viel Frauenpower. Das beweisen die ambitionierten sächsischen Gründerinnen mit ihrem Tatendrang immer wieder. Ihr wirtschaftliches Engagement verdient nicht nur öffentliche Anerkennung, sondern ermutigt auch andere zum Schritt in die Selbständigkeit. Gern bin ich dem Wunsch der Unternehmerinnen, nach Vernetzung und mehr Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen mit diesem Ladies Lunch nachgekommen.

Neben der Möglichkeit zum Netzwerken erhielten die Teilnehmerinnen auch einen Einblick in das Instrument des Influencer-Marketings. Die bekannten YouTuberinnen SuzieGrime, Mirrelativegal und das Team MfG berichteten über ihre Erfahrungen als junge Selbständige, über Gleichberechtigung, stereotype Rollenbilder und gesellschaftliche Konventionen.

Hinweis:
Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, fördert Existenzgründungen von Frauen im ländlichen Raum mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 8.000 Euro (bisher 6.000 Euro) über die Förderrichtlinie „Chancengleichheit“. Informationen zur Antragsstellung: https://www.lds.sachsen.de/foerderung/?ID=10911&art_param=334.

Weiterhin läuft derzeit die Bewerbungsphase um den Sächsischen Gründerinnenpreis. Noch bis zum 31. Oktober 2018 können sich sächsische Gründerinnen und Unternehmerinnen, die sich zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 31. Mai 2018 selbstständig gemacht oder ein Unternehmen übernommen haben, bewerben. Zwei Preise werden Anfang 2019 im Rahmen einer Festveranstaltung verliehen. Der erste Platz ist mit 5.000 Euro Preisgeld, der zweite Platz mit 1.000 Euro dotiert. Mehr Informationen unter: www.saechsischer-gruenderinnenpreis.de.

Alle genannten Maßnahmen werden mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten im Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
30.08.2018
Wirtschaft | Gleichstellung | Veranstaltung

(Dresden, 27. August) Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, macht sich heute ein eigenes Bild von den Vorkommnissen in Chemnitz. 

Staatsministerin Petra Köpping: „Ein schreckliches Ereignis hat die Stadt Chemnitz am Wochenende erschüttert. Noch bevor die Umstände der furchtbaren Tat ansatzweise aufgeklärt worden sind, beanspruchten rechte Gruppierungen umgehend die Deutungshoheit für sich, verbreiteten rassistische Interpretationen des Vorfalls und riefen zu Demonstrationen auf. Ich unterstütze die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und die vielen toleranten und weltoffenen Bürgerinnen und Bürger, die sich in Chemnitz für Demokratie und ein friedliches Zusammenleben einsetzen. Doch vor allem sind unsere Gedanken zuerst bei den Opfern.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
27.08.2018
Gleichstellung | Veranstaltung | Demokratie | Integration

Petra Köpping: „Beeindruckendes Beispiel gelingender Integration“

(Leipzig, den 24. August) Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, hat sich heute im Siemens-Werk für Niederspannungsschaltanlagen und –systeme in Leipzig über das betriebseigene Programm zur Integration geflüchteter Menschen in den betrieblichen Alltag informiert. Im Rahmen eines Werkrundgangs sprach Staatsministerin Köpping mit Vertreterinnen und Vertretern der Werksleitung, des Betriebsrates sowie mit Geflüchteten, die ihm Rahmen des Programms Praktika oder bereits eine Ausbildung bei Siemens absolvieren.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Das vorbildliche Engagement und die großartige Hilfestellung, die Siemens den Geflüchteten in seinen Betrieben zur Verfügung stellt, haben mich sehr beeindruckt. Es ist wunderbar zu sehen, wie beide Seiten von der Integration von Menschen mit Flucht-und Migrationshintergrund profitieren. Umso mehr freut es mich, dass wir aktuell auf Bundesebene über einen möglichen Spurwechsel, d.h. die Eröffnung einer Bleibeperspektive von gut integrierten, aber abgelehnten Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, diskutieren. Ich bin sehr dankbar, dass wir am Beispiel Siemens erleben können, wie gelingende Integration funktionieren kann.“

Schulen, die den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten, einigen sich in einer Selbstverpflichtung darauf, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt vorzugehen. Am 13. August durfte ich bei der Verleihung des Titels an das DPFA - Regenbogen - Gymnasium Zwenkau dabei sein. Dem Schulnetzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" gehören inzwischen deutschlandweit über 2.700 Schulen an. Jede Schule kann den Titel erwerben, wenn sich mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in ihr lernen und arbeiten, mit ihrer Unterschrift dazu verpflichten, sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule aktiv einzusetzen, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekttage zum Thema durchzuführen. #vonmenschzumensch

„Nicht alle Menschen, die zu uns gekommen sind, werden dauerhaft die Möglichkeit haben, hier zu bleiben. Darum ist es gut, dass wir ihnen trotzdem zur Seite stehen und ihnen zeigen, wie sie wieder in ihr Heimatland zurückkehren können. Das tun wir mit der freiwillige Rückkehrberatung, die über die Förderrichtlinie Soziale Betreuung finanziert wird. Insgesamt haben in diesem Jahr bereits über 1.600 Personen an den Beratungen teilgenommen. 355 Personen haben den Freistaat im ersten Halbjahr 2018 freiwillig verlassen. Es ist wichtig und richtig, dass wir hier gemeinsam mit der kommunalen Ebene die Verantwortung übernehmen und klare Wege aufzeigen. Wir wollen die Menschen nicht allein und wir wollen sie vor allem nicht schlecht beraten lassen.

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