Login

(Dresden, den 24. Mai) Das Kuratorium zur Vergabe des Marwa El-Sherbini-Stipendiums wurde heute unter dem Vorsitz der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, für zwei Jahre neu berufen.
Dem Kuratorium gehören an:

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration (Vorsitzende)
Geert Mackenroth, Sächsischer Ausländerbeauftragter
Yujie Yao, Sächsischer Flüchtlingsrat
Prof. Eckhard Beyer, Dresden Concept
Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Stadt Dresden
Kristina Winkler, Ausländerbeauftragte der Stadt Dresden

Das Stipendium wird in der Zeit vom 1. Juli bis 31. August ausgeschrieben und Ende September neu vergeben. Das Stipendium wird in diesem Jahr zum vierten Mal ausgelobt. Der Freistaat Sachsen und die Landeshauptstadt vergeben es gemeinsam zum Gedenken an Marwa El-Sherbini. Es wird in der Regel alle zwei Jahre zum Semesterstart vergeben. Voraussetzungen, die der Stipendiat oder die Stipendiatin erfüllen müssen, sind hervorragende Leistungen in Schule und Studium, interkulturelle Kompetenz, hohes gesellschaftliches Engagement, politisches Interesse und Kreativität. Gefördert werden Studierende der Dresdner Hochschulen in Aufbau- oder Ergänzungsstudien im Rahmen einer zweiten wissenschaftlichen Ausbildung. Es ist mit monatlich 750 Euro dotiert.

Köpping: „Beratung zur freiwilligen Rückkehr als bundesweit einheitliches Angebot verankern“

Am 13. und 14. Mai findet im Dresdner Tagungshotel „Elbflorenz“ die Bundesfachtagung IntegPlan erstmals in Sachsen statt. Erwartet werden rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, die in Rückkehrberatungsstellen sowie Ministerien tätig sind. Themen der Tagung sind Erfahrungen der Arbeit der Beratungszentren in den Bundesländern und Reintegrationsscouts, neue EU-Richtlinien, Nachhaltigkeit und Belastbarkeit des Systems der Rückkehrberatung sowie Förderprogramme der Bundesländer.

Anlässlich der ersten Lesung des Regierungsentwurfs für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz im Deutschen Bundestag erklärt Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration:

„Mit dem geplanten Gesetz zur Fachkräftezuwanderung gelingt uns ein erster großer Schritt und haben klare Regeln für eine gesteuerte Einwanderung in den Arbeitsmarkt erreicht. Ich werbe aber noch einmal für den Spurwechsel und dafür, dass jemand, der über das Asylrecht gekommen ist, sinnvollerweise in den Rechtskreis des Zuwanderungsrechtes („Zuwanderung zum Zwecke des Studiums / der Ausbildung oder der Arbeit“) wechseln kann, ohne Deutschland dazu erst verlassen zu müssen. Wir würden damit auch eine lange Forderung der Wirtschaft endlich umsetzen. Denjenigen, die sich um ihre Integration bemühen, eröffnen wir eine Zukunftsperspektive. Das ist ein positives Zeichen der Wertschätzung gegenüber denen, die sich hier bei uns ein neues Leben aufbauen wollen und sich aktiv – über Arbeit - in unserer Gesellschaft einbringen. Gerade für Ostdeutschland ist dies auch ein wichtiges Signal, welches den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft unterstützt.“

---
SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
10.05.2019
Demokratie | Integration | Asyl

Köpping: „Integration ist Daueraufgabe.“

Um die Zukunftsaufgaben des Freistaates Sachsen im Bereich Integration nachhaltig begleiten zu können, hat sich heute am 9. Mai 2019 der „Landesbeirat für Integration“ beim Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) unter dem Vorsitz der Integrationsministerin Petra Köpping konstituiert. Die Mitglieder wurden am heutigen Tag für die Dauer von zwei Jahren berufen.

Die zuständige Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping erklärte anlässlich der Neukonstituierung am Europatag: „Unser Ziel ist es, mit einem erweiterten Landesintegrationsbeirat Vielfalt und Zusammenhalt in Sachsen langfristig zu stärken. Viele Menschen mit Migrationshintergrund in Sachsen sind motiviert und leisten täglich ihren wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander. Viele Neuangekommene wollen sich hier etwas aufbauen, das gilt insbesondere für Geflüchtete. Viele Ehren- und Hauptamtliche unterstützen dabei und viele Unternehmen sehen hier neue Arbeitskräfte. Ich bin der festen Überzeugung, dass jede Investition in Integration gleichzeitig eine Zukunftsinvestition in Wohlstand, Sicherheit und Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist. Denn Integration ist eine Daueraufgabe und ein gesamtgesellschaftlicher Veränderungs- und Erfahrungsprozess, den es aktiv zu gestalten gilt. Da Zugewanderte aus der EU seit Jahren die größte Zuwanderungsgruppe bilden, wünsche ich mir, dass das Motto der Europäischen Union `In Vielfalt geeint` eine wichtige Handlungsmaxime für die erfolgreiche Arbeit des Gremiums wird.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Mein Ziel ist die Akzeptanz von Vielfalt“

(Berlin, 12. April) In der heutigen Bundesratssitzung haben Berlin, Bremen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein die Bundesregierung mit einem Antrag aufgefordert, sogenannte Konversationstherapien (u.a. auch zur „Heilung“ von Homosexualität) zu verbieten.

Dazu stellt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping die Position des Freistaates Sachsen klar: „Der Freistaat Sachsen unterhält kein Förderprogramm, nach dem Angebote zur ‚Heilung von Homosexualität‘ förderfähig sind. Im Gegenteil: die Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Orientierungen zu stärken, ist immanentes Ziel meiner Arbeit und wird seit vielen Jahren bspw. aus dem Landesprogramm ‚Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz‘ gefördert.“

Unterkategorien

Kategorie Aktuelles > Ministerium

Kategorie Aktuelles > Landtag

Kategorie Aktuelles > Wahlkreis

Hier finden Sie meine archivierten Newsletter:

Zum Seitenanfang
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok