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Gleichstellungsministerin Köpping: „Preisträgerinnen sind herausragende Vorbilder“

Innovative Drucktechnologie und traditionelles Handwerk – aus diesen beiden Branchen kommen die Siegerinnen des Sächsischen Gründerinnenpreises 2019, den die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, heute in der Porzellanmanufaktur Meissen verliehen hat. Der erste Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, geht an Dr.-Ing. Karin Weigelt aus Chemnitz, die 2016 mit ihrem Geschäftspartner Jan Thiele, die Prismade Labs GmbH gegründet hat. Das Unternehmen stattet Druckprodukte mit einer digitalen Markierung aus, die über Smartphones auslesbar ist. Diese Technologie wird z. B. für interaktive Verpackungen sowie im Hochsicherheitsbereich verwendet. Einen wichtigen Meilenstein bildete die 2017 geschlossene Kooperation mit dem familiengeführten edding-Konzern, die 2018 weiter ausgebaut werden konnte.

Karin Weigelt setzte sich gegen 53 weitere Bewerberinnen für den Sächsischen Gründerinnenpreis durch. „Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder so viele tolle Bewerbungen bekommen haben. Das wiederholt große Interesse für den Preis zeigt mir, dass die wirtschaftlich aktiven Frauen in Sachsen zunehmend selbstbewusst und mutig nach vorn gehen und ihr Engagement auch öffentlich vertreten. Die Lust und die Leidenschaft für ihre Geschäfte und Betriebe rücken verstärkt in den Vordergrund. Das kann ich nur begrüßen“, sagt Gleichstellungsministerin Petra Köpping.

Die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) ist ab sofort unter einer neuen Nummer erreichbar. Unter 0351 564 54949 können sich von Montag bis Freitag zwischen 09:00 bis 16:00 Uhr Ratsuchende mit ihren Fragen bezüglich islamistischer Radikalisierung sowie Islam- und Muslimfeindlichkeit an die Landeskoordinatoren der KORA wenden. Weiterhin bietet KORA nunmehr neben den bisherigen Sensibilisierungsveranstaltungen für Fachleute nun auch ein Workshopprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene zur Förderung interreligiöser und interkultureller Kompetenz sowie politischer Bildung an. Alle Angebote sind für die Teilnehmer kostenfrei.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, erklärt: „Das Thema Prävention und Intervention im Bereich islamistischer Radikalisierung hat in Sachsen eine Relevanz und die Auseinandersetzung mit dem Islam wird immer wichtiger. KORA hat sich den vielfältigen Bedarfen und Anfragen angenommen. Mit dem neuen Workshopangebot gelingt es uns noch besser, die interkulturelle Kompetenz von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu stärken. Damit ist das Demokratie-Zentrum Sachsen gemeinsam mit seinen Beratungsträgern sehr gut aufgestellt, um die Menschen in unserem Freistaat umfassend vor Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu schützen.“

Das neue Workshopformat basiert auf interaktiver Wissensvermittlung und ermöglicht die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen, die beispielsweise in Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe für Konflikte sorgen können. Dabei stehen folgende drei Themenschwerpunkte im Mittelpunkt: Grundlagen des Islam, interreligiöse Kompetenz mit Blick auf Identität, Religion, religiöse Konflikte, Kultur und Herkunft sowie der Schwerpunkt „Extremismus entzaubern“ mit Informationen und Aufklärung über religiös begründeten Extremismus.

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Gemeinsam gegen Diskriminierung vorgehen“

(Leipzig, den 24. Januar) Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping hat heute sieben Antidiskriminierungsberaterinnen und –beratern nach erfolgreicher Ausbildung ihre Zertifikate überreicht.

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Gemeinsam arbeiten wir an dem Ziel für Sachsen, eine Kultur zu etablieren, in der alle mit Respekt behandelt werden, in der Vielfalt gelebt werden kann und diese Vielfalt auch wertgeschätzt wird. Auf diesem Weg kommen wir Schritt für Schritt voran, indem wir gemeinsam an verschiedenen Ansatzpunkten gegen Diskriminierung vorgehen. Ganz konkret beinhaltet dies die Beratung von Betroffenen, den Abbau von Diskriminierung beispielsweise in Arbeitsverhältnissen sowie die öffentliche Sensibilisierung für das Thema. Dabei unterstützen uns künftig auch die Beraterinnen und Berater, die eine spezifische Ausbildung im Bereich Antidiskriminierungsberatung absolviert haben. Sachsen ist eines der wenigen Bundesländer, die diese Ausbildung unterstützen. Ich wünsche den Beraterinnen und Beratern viel Erfolg bei ihrer wichtigen Tätigkeit.“

Integrationsministerin Petra Köpping: „Rückkehrberatung erfolgreich“

(Dresden, den 18. Januar) Im Jahr 2018 verließen 769 Personen den Freistaat Sachsen freiwillig, nachdem sie an einer freiwilligen Rückkehrberatung in ihrer Gemeinschaftsunterkunft teilgenommen hatten. Diese Beratungen werden größtenteils durch freie Träger durchgeführt, die von den jeweiligen Landkreisen und Kommunen damit beauftragt wurden. Die Anzahl der freiwilligen Ausreisen ging um etwa ein Viertel gegenüber dem Vorjahr zurück, da sehr viele Personen ohne dauerhaftes Bleiberecht den Freistaat Sachsen bereits verlassen haben und die Zahl der Asylbewerber insgesamt gesunken ist. Das zeigt auch der Blick auf die Herkunftsländer, in die die Ausreisenden zurückgereist sind: wie z. Bsp. Georgien, Venezuela, Libanon, Iran, Marokko und Tunesien. Aber auch einige Ausreisende aus dem Irak, Syrien und Libyen sind darunter. Die Landkreise und Kreisfreien Kommunen erhielten dafür über die Richtlinie „Soziale Betreuung“ der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, eine Förderung in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1.878 Beratungen durchgeführt, an denen 3.020 Personen teilgenommen haben. 

Köpping: „Endlich gemeinsam die Ungerechtigkeiten angehen und das Gleichstellungsgesetz verabschieden“

Heute wurde der 5. Frauenförderbericht im Kabinett vorgestellt. Damit wird ein Bericht vorgelegt, der die vollzogene Entwicklung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Öffentlichen Dienst darstellt, aber auch eine Grundlage bildet, künftige Entwicklungen vergleichbar zu machen.

Aufgrund der erhobenen Datenstatistik ist zu erkennen, dass von rund 210.000 Beschäftigten 140.000 Frauen und 70.000 Männer beim Freistaat Sachsen tätig waren. Im öffentlichen Dienst sind somit überproportional (65,9 Prozent) viele Frauen beschäftigt. Der Frauenanteil in leitenden Funktionen (Referatsleitung, Referent/innen mit Leitungsfunktion sowie Sachgebietsleitung) ist vergleichsweise hoch und liegt mit 66,1 leicht über der Gesamtbeschäftigungsquote. Weiterhin ist dennoch festzustellen: „Teilzeit ist weiblich“: die Teilzeitbeschäftigung liegt bei Frauen bei 85 Prozent, bei Männern sind es knapp 15 Prozent.

Gleichstellungsministerin Köpping: „Der Frauenförderbericht zeigt, dass die bereits im vorigen Bericht festgestellten geschlechtsspezifischen Ungleichheiten nach wie vor vorhanden sind. Besonders auffällig ist, dass weibliche Beschäftigte in den höchsten Führungspositionen, Laufbahn- sowie Entgeltgruppen unterrepräsentiert sind. Karrierewege für Frauen stehen im öffentlichen Dienst in Sachsen nicht ausreichend offen. Der Frauenförderbericht wurde intensiv und durch einen langwierigen Prozess in der Staatsregierung abgestimmt.

Das Ergebnis des Berichtes zeigt auch, wie dringend wir das moderne Gleichstellungsgesetz brauchen, welches wir gerade auf den Weg bringen. Mit dem Gleichstellungsgesetz sollen genau diese Ungerechtigkeiten behoben werden. Damit sollen Führungspositionen in Teilzeit, Arbeitszeitreduzierung für die Pflege ermöglicht werden und Strategien erarbeitet, um männliche Beschäftigte für die Wahl von familienfreundlichen Beschäftigungsmodellen zu gewinnen.“

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