Login

Köpping: "Diskriminierung von Frauen muss beendet werden."

Die Sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping, hat während des Kamingesprächs anlässlich der Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz (GFMK) in Deidesheim auch noch einmal die Rentenungerechtigkeiten der in der DDR geschiedenen Frauen thematisiert und von allen Bundesländern Unterstützung zugesagt bekommen.

Köpping: „Die offensichtlichen Ungerechtigkeiten, die diese Gruppe bei ihrer Rente erfährt, wurden vom Bund immer noch nicht abgemildert. Ich habe die Hauptkonferenz genutzt, um dieses Thema erneut ins Gespräch zu bringen. Es muss dringend eine Regelung gefunden werden, die auch die anderen Gruppen, die von Rentenungerechtigkeiten in Folge des Einigungsvertrages betroffen sind, im Blick hat. Ich freue mich sehr über den Zuspruch, diese Frauen unterstützen zu wollen.“

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Innovationspotential von Frauen nutzen“

(Dresden, 07. Juni) Am 6. und 7.Juni fand in Deidesheim/Rheinland-Pfalz die 29. Hauptkonferenz der Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz statt. Der Freistaat Sachsen hatte einen eigenen Antrag in die Konferenz eingebracht, der mit überwiegender Mehrheit angenommen worden ist. Der Antrag lautet „Nutzung von Schutzrechen für geistiges Eigentum von Frauen verstärkt fördern“. Die Bundesregierung ist damit nun aufgefordert, die Ursachen für die Unterrepräsentation von Frauen in diesem Bereich vertieft zu analysieren, die Informationsvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit zu Schutzrechten zu verbessern sowie zu prüfen, ob bei der Patentanmeldung die Angabe des Geschlechts aufgenommen werden kann. Der Anteil von Erfinderinnen bei Patentanmeldungen ist vergleichsweise gering. Im Jahr 2008 betrug er 5 Prozent, 2017 6,3 Prozent. Das vorhandene Innovationspotential von Frauen wird nicht optimal genutzt.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, lädt Bürgerinnen und Bürger in ihr Ministerinnenbüro zur Sprechstunde ein.

„In meiner über 20jährigen Laufbahn als Politikerin in verschiedenen Ämtern habe ich immer den direkten Austausch mit den Menschen gesucht. Daher biete ich auch als Ministerin gern eine Sprechstunde an, in der ich mich ganz individuell den Problemen und Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger widme. Es ist mir sehr wichtig, zuzuhören“, sagt Petra Köpping.

Die nächste Sprechstunde findet statt:

Termin: Dienstag, 11. Juni
Uhrzeit: 15 -17 Uhr

Ort: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration, Bautzner Str. 19a, 01099 Dresden (2. Etage)

Wer an der Sprechstunde teilnehmen möchte, wird gebeten, sich mit einer kurzen Beschreibung seines Anliegens unter folgender Adresse anzumelden:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz
Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration
Stichwort: Ministerinnensprechstunde
Albertstraße 10
01097 Dresden

---
SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
06.06.2019
Gleichstellung | Demokratie | Integration

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Innovationspotential von Frauen nutzen“

(Dresden, 05.06.2019) Am 6. und 7.Juni findet in Deidesheim / Rheinland-Pfalz die 29. Hauptkonferenz der Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz statt.

Der Freistaat Sachsen hat einen eigenen Antrag in die Konferenz eingebracht und ist Mitantragsteller bei folgenden Anträgen:

• Unternehmen haben es in der Hand: Auf Sexismus und Geschlechterklischees in der Werbung verzichten
• Frauen und Mädchen vor K.o.-Tropfen schützen
• Zugang zu sicherem und legalem Schwangerschaftsabbruch gewährleisten – Qualifizierung von Ärztinnen und Ärzten verbessern

Kretschmer/Köpping: „Freistaat Sachsen fördert als Arbeitgeber vorurteilsfreies Miteinander und Diversität“

(Dresden, den 4. Juni) Im Anschluss an die 4. Jahreskonferenz des Demokratie-Zentrums Sachsen unter dem Motto „Zukunft der Demokratie – Zukunft der Vielfalt“ haben der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, gemeinsam mit der Staatsministerin für Integration und Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Annette Widmann-Mauz, die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet.

Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Sachsen setzt auf Vielfalt und Wertschätzung. Das gilt natürlich auch für den Freistaat als Arbeitgeber. Wir setzen mit der heutigen Unterzeichnung ein deutliches Zeichen für eine Kultur eines guten Miteinanders und der Akzeptanz, um die Persönlichkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu würdigen und für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter attraktiv zu sein. Wir nehmen diese Verpflichtung sehr ernst.“

Die Sächsische Staatsministerin Petra Köpping ergänzt: „Das Bekenntnis des Freistaates Sachsen, sich als Arbeitgeber zur Förderung eines vorurteilsfreien Miteinanders und von Diversität einzusetzen, ist mir ein persönliches Anliegen. Wir setzen damit ein wichtiges Zeichen und machen deutlich, dass wir uns unserer Vorbildfunktion als einer der größten Arbeitgeber in Sachsen bewusst sind und diese auch ausfüllen wollen. Gerade in meinem Geschäftsbereich ist uns dies in den letzten Jahren in herausragender Weise gelungen. Nicht nur, dass hier der Altersdurchschnitt deutlich unter dem anderer Ministerien liegt, auch zeichnet sich die Belegschaft durch ihre Vielfältigkeit aus. Dies ist eine absolute Bereicherung und in meinen Augen auch für die gesamte Verwaltung des Freistaats erstrebenswert. Die erfolgreichen Unternehmen machen es uns vor. Eine vielfältige Zusammensetzung der Mitarbeiterschaft ist ein Erfolgskriterium und wird daher zurecht von vielen Betrieben angestrebt.“

Unterkategorien

Kategorie Aktuelles > Ministerium

Kategorie Aktuelles > Landtag

Kategorie Aktuelles > Wahlkreis

Hier finden Sie meine archivierten Newsletter:

Zum Seitenanfang
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok