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Köpping: „Demokratie braucht alle Bürgerinnen und Bürger in unserem Land“

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, zieht zum Ende des Jahres folgende Bilanz:

„In allen drei Bereichen, die ich mit meinem Geschäftsbereich bearbeite, nämlich Gleichstellung, Integration und Demokratieförderung, hat es in diesem Jahr große Entwicklungssprünge gegeben. Im Gleichstellungsbereich haben wir u.a. mit dem Beitritt zur Koalition gegen Antidiskriminierung, der Einrichtung einer bundesweit einmaligen Männerschutzwohnung sowie der Verabschiedung des Landesaktionsplanes zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen viel erreicht. Wir wissen, dass Gleichstellung wesentlich mehr als nur die Gleichstellung von Mann und Frau ist. In diesem Wissen werden wir auch im kommenden Jahr weiter arbeiten. Eines der größten Themen wird dabei das moderne Gleichstellungsgesetz sein, welches wir 2018 verabschieden wollen.“

Köpping: „Studie belegt, dass wir gute Gleichstellungspolitik brauchen“

Die bundesweit erste Studie zu Preisdifferenzierung nach Geschlecht, die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes in Auftrag gegeben worden war, zeigt, dass Frauen bei Dienstleistungen wie Frisör und Textilreinigung für die gleiche Leistung deutlich mehr zahlen als Männer.

Dazu erklärt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Ich finde, dass die Kategorie ‚Geschlecht‘ auf die Preisgestaltung von Waren und Dienstleistungen keinen Einfluss haben darf. Die Deutlichkeit der Ergebnisse der Studie sind daher schon mehr als bemerkenswert. Umso wichtiger ist deshalb eine gute Gleichstellungspolitik, damit eine derartige Ungleichbehandlung von Männern und Frauen ins Bewusstsein gerufen und abgestellt werden kann.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
21.12.2017
Gleichstellung | Verbraucherschutz | Integration

Köpping: „Praxisnahes Alltagswissen entschärft Konflikte“

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, besuchte heute eine Unterrichtseinheit in einem Erstorientierungskurs, der zur Zeit in der Erstaufnahmeeinrichtung in der Hamburger Straße in Dresden durchgeführt wird.

„Mir war von Anfang an wichtig, dass die Menschen, die in den Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht sind, unabhängig vom Stand ihres Asylanerkennungsverfahrens, sofort erste grundlegende Kenntnisse in der deutschen Sprache und über die Grundregeln unseres Zusammenlebens erhalten. Mit dem praxisnahen Alltagswissen, das die Teilnehmenden erhalten, können schon so manche Konflikte im Entstehen entschärft werden. Das kommt sowohl den Asylsuchenden, als auch denen zu Gute, die mit Asylsuchenden zu tun haben,“ erklärt Integrationsministerin Köpping.

Die Kurse wurden bisher im Modellprojekt „Wegweiserkurse für Asylsuchende in sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen“ an einzelnen sächsischen Einrichtungen der Erstaufnahme entwickelt. Seit September werden sie in Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in allen sächsischen Einrichtungen der Erstaufnahme als Regelangebot „Erstorientierungskurs“ angeboten und vom Freistaat Sachsen und vom BAMF gemeinsam gefördert. Im Freistaat Sachsen werden die Erstorientierungskurse in allen Erstaufnahmeeinrichtungen angeboten. Dabei wird auf das erprobte Curriculum des sächsischen Modellprojektes zurückgegriffen. 

Köpping: „Weltweite Herausforderungen können wir nur gemeinsam meistern“

Seit 2005 ist der 20. Dezember der Internationale Tag der menschlichen Solidarität. Die Solidarität gehört laut den Vereinten Nationen zu den fundamentalsten und bedeutendsten Werten der menschlichen Gesellschaft im 21. Jahrhundert.

Dazu die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Dieser Tag ist so wichtig, weil er uns daran erinnert, dass wir die weltweiten Herausforderungen nur gemeinsam meistern können. Vor allem diejenigen, die in Frieden und Wohlstand leben, sind aufgefordert, denjenigen beizustehen, denen die Grundlagen für ein auskömmliches Leben in Sicherheit fehlen.

2015 haben wir erlebt, was es bedeutet, wenn viele Menschen auf der Flucht vor Krieg, Terror und Vertreibung nach Sachsen kommen. Bis heute zeigt sich der Großteil der Bevölkerung mit ihnen solidarisch und unterstützt sie beim Ankommen in unserer Gesellschaft. Für diese gelebte Solidarität bin ich sehr dankbar.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
19.12.2017
Asyl

Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, trifft sich heute in Leipzig erstmals mit einer Studentengruppe der Fachhochschule Erfurt, für deren Studienprojekt sie eine Patenschaft übernommen hat.

Die neun Studenten sind angehende Stadtplaner im 5.Bachelorsemester. Sie wollen sich im Rahmen ihres Projektes mit „Internationaler Zuwanderung in Kleinstädte“ beschäftigen. Sie werden dabei der Frage nachgehen, welchen Einfluss die Erfahrungen der Wende mit all ihren Umbruchsmomenten und den Veränderungen der Städte, also der unmittelbarer Lebenswelt, auf die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen haben.

Staatsministerin Petra Köpping zur Patenschaft: „Ich freue mich sehr, dass sich die Studierenden für die Ursachen und zurückliegende Ereignisse interessieren, die unsere Gesellschaft bis heute massiv beeinflussen. Gern habe ich dafür die Patenschaft übernommen und möchte auch meine Erfahrungen aus den vielen Gesprächen mit den Menschen weitergeben. Es ist mir sehr wichtig, dass die Kenntnisse über die Nachwende-Ereignisse der 90er Jahre auch in die nächste Generation weitergetragen werden, um Lösungen für aktuelle Probleme zu finden“, so die Ministerin.

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