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Staatsministerin Petra Köpping: „Toleranz kann nicht verordnet, sie muss gelebt werden“

Am 16. November findet der Internationale Tag für Toleranz statt. Der Tag geht zurück auf den 16. November 1995. Denn damals unterzeichneten 185 Mitgliedsstaaten der UNESCO die Erklärung der Prinzipien zur Toleranz. Im Artikel 1 der Erklärung heißt es, dass Toleranz Respekt, Akzeptanz und Anerkennung der Kulturen unserer Welt, unserer Ausdrucksformen und Gestaltungsweisen unseres Menschseins in all ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt bedeutet.

Vom 19. bis 23. November nimmt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, an einer Informationsreise der Friedrich-Ebert-Stiftung nach Jordanien teil.

Im Mittelpunkt der Reise steht die Situation von geflüchteten Menschen, die besonders seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien 2011 im benachbarten Jordanien Schutz suchen. Im März 2016 waren rund 636.000 Syrer als Flüchtlinge in Jordanien registriert. Zwanzig Prozent der syrischen Flüchtlinge leben in den fünf offiziellen Flüchtlingslagern. Sie sind auf die Hilfe internationaler Organisationen wie beispielsweise des Welternährungsprogramms angewiesen.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Mich interessiert ganz besonders, wie das Zusammenspiel zwischen staatlichen Behörden und internationalen Organisationen vor Ort funktioniert. Auch wenn die Strukturen in Jordanien mit denen in Sachsen nicht direkt vergleichbar sind und auch die Situation dort eine ganz andere ist, möchte ich wissen, welche Konzepte die Verantwortlichen zur Integration der Geflüchteten entwickeln und verfolgen.“

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts begrüße ich sehr. Damit wird die selbst empfundene geschlechtliche Identität von Intersexuellen als Teil des Persönlichkeitsrechtes anerkannt und Diskriminierungen vorgebeugt. Der besondere Schutz von Minderheiten ist in unserer Verfassung verankert und wird damit Rechnung getragen. Diskriminierungen zu bekämpfen ist auch Ziel der Antidiskriminierungspolitik in Sachsen. Diesem Ziel fühle ich mich persönlich verpflichtet.“

Mit dem aktuellen Urteil fordert das Bundesverfassungsgericht, dass künftig ein drittes Geschlecht im Geburtenregister eingetragen werden kann. Intersexuellen Menschen, die weder männlich noch weiblich sind, soll damit ermöglicht werden, ihre geschlechtliche Identität „positiv“ eintragen zu lassen. Zur Begründung verweist das Gericht auf das im Grundgesetz geschützte Persönlichkeitsrecht.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
08.11.2017
Gleichstellung | Soziales

Gleichstellungsministerin Petra Köpping gratuliert der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten zum 25jährigen Bestehen

(Dresden, den 6. November) Heute begeht die Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten ihr 25jähriges Jubiläum. Seit ihrer Gründung am 13. Mai 1991 im Frauenkulturzentrum Leipzig bringt sich die Landesarbeitsgemeinschaft mit ihrem sechsköpfigen Sprecherinnengremium in die gleichstellungspolitische Debatte im Freistaat ein, artikuliert Forderungen, erarbeitet Stellungnahmen und Anträge und arbeitet in verschiedenen Gremien mit.

Integrationsministerin Petra Köpping und Staatssekretär Dr. Michael Wilhelm  (SMI) informieren über die Evaluation des Landesprogramms

Zum vierten Mal tagt heute der Beirat für das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen – Für Demokratie und Toleranz“ (WOS). Auf der Tagesordnung der Sitzung stehen unter anderem die geplante Evaluation des Landesprogramms sowie die Übersicht zum Sachstand der Projekte für 2017 und ein Überblick über bisher beantragte Mikroprojekte und Bildungsfahrten.

Integrationsministerin und Vorsitzende des WOS-Beirates Petra Köpping: „Mit der Evaluation des Landesprogramms wollen wir untersuchen, wie unsere eigene Arbeit und die unserer Projekte weiterhin maximale Wirkung bei allen Menschen in Sachsen entfalten können“.

Darüber hinaus werden in der Sitzung des Beirates heute die Bewertungskriterien und Fördervoten des neuen Antragsprüfungsverfahrens vorgestellt und diskutiert. Die Sitzung zur finalen Entscheidung der Förderanträge 2018 findet am 04.12.2017 statt.

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