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Integrationsministerin Petra Köpping „Erfolgreiches Angebot wird fortgeführt“

(Dresden, den 16. August) Mit der am 14. und 15. August im Landkreis Görlitz durchgeführten zweitägigen Schulung für die Kommunalen Integrationskoordinatorinnen und –koordinatoren (KIK) endete die erste Auflage dieser Schulungsreihe. Seit Beginn 2017 bot der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz mit Kooperationspartnern eine Schulung in allen sächsischen Landkreisen an. Insgesamt nahmen rund 200 Personen teil, darunter neben den KIKs auch Bildungskoordinatorinnen und- koordinatoren, Arbeitsmarktmentorinnen und –mentoren, Mitarbeitende aus Ausländer- und Sozialbehörden sowie aus Migrationsberatungsstellen und Jugendmigrationsdiensten, den Servicestellen für Sprach-und Integrationsmittler und den Gemeindedolmetscherdiensten sowie Beauftragte aus den kreisangehörigen Gemeinden und Vertreterinnen und Vertreter zivilgesellschaftlicher Initiativen.

Integrationsministerin Petra Köpping erklärt: „Mit der Schulung haben wir zwei Ziele erreicht. Erstens die weitere Verbesserung der fachlichen Qualifikation der Integrationsakteure vor Ort und zweitens die Intensivierung der Vernetzung zwischen unserem Haus und der lokalen Ebene. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass das Schulungsangebot durchweg positiv aufgenommen wurde und wir viel dankbares und bestärkendes Feedback von den Teilnehmenden erhalten haben. Das macht deutlich, dass wir mit diesem Schulungsansatz den richtigen Weg verfolgen.

Sächsische Integrationsministerin Petra Köpping fördert Verbraucherzentrale Sachsen mit rund 91.000 Euro

Undurchsichtige Betriebskosten, überteuerte Handyverträge, Abofallen, in die man aus Versehen online getappt ist und nun nicht mehr los wird, oder Fragen zum Girokonto oder Versicherungsvertrag – die meisten kennen solche Probleme nur zu gut. Über die Hilfe verschiedener Institutionen ist man deshalb umso glücklicher, wenn es darum geht, seine Rechte als Verbraucher durchzusetzen und wieder Klarheit zu bekommen. Doch wie gestalten sich solche Situationen erst für Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind, sich dementsprechend weniger auskennen und möglicherweise noch mit Sprachbarriere den Bürokratie- und Vertragsdschungel durchdringen müssen? Genau hier setzt das neue Projekt „Wir sind für alle da!“ an, für das Integrationsministerin Petra Köpping den sächsischen Verbraucherschützern heute einen Förderscheck in Höhe von 91.000 Euro überreichte.

„Menschen, die erst kurze Zeit bei uns leben oder die aus verschiedenen Gründen Schwierigkeiten haben, sich in unserer Gesellschaft zurecht zu finden, laufen Gefahr, wirtschaftliche Fehlentscheidungen zu treffen, deren Ausmaß sie mitunter gar nicht abschätzen können. Aus diesem Grund freue ich mich, dass ich über das Förderprogramm ‚Integrative Maßnahmen‘ dieses wichtige Aufklärungs- und Schulungsprojekt unterstützen kann. Gerade für geflüchtete Menschen, denen zunächst ein überschaubares finanzielles Budget zur Verfügung steht, kann eine Beratung zu wirtschaftlich nachhaltigem Handeln wertvolle Unterstützung bieten“, sagt Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration.

Integrationsministerin Köpping: „Wichtiges Angebot zur Unterstützung der Integration“

Das Projekt CALM Sachsen (Counsel, Aid, Liaison for Migrants – Beratung, Hilfe, Vermittlung für Migranten) hat heute ein Psychosoziales Zentrum für seelisch belastete Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund (PSZ) in Chemnitz eröffnet. Träger der Beratungsstelle Chemnitz ist die SFZ Förderzentrum gGmbH mit Zuständigkeit für die Stadt Chemnitz, den Erzgebirgskreis und das Vogtland. Ziel dieses Projektes ist die bessere Integration der geflüchteten Menschen, so zum Beispiel durch Stabilisierung im Alltag.

Dazu Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration: „Wer aufgrund seiner Erfahrungen mit Gewalt, Krieg, Flucht und Verfolgung traumatisiert zu uns kommt, für den ist die Integration in unsere Gesellschaft oft mit großen Problemen verbunden. Schlimme Ereignisse, die die Menschen immer wieder einholen, einhergehend mit irrationalen Ängsten, die zu einem kompletten Rückzug führen können, erschweren oder verhindern beispielsweise die Teilnahme an Sprach- und Integrationskursen. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit dem Projekt CALM Sachsen ein weiteres Angebot fördern können, welches die bestehenden Ansätze vernetzt und vorhandene Lücken schließt. Zudem soll neben der Beratung von traumatisierten Geflüchteten auch die Schulung und Sensibilisierung von haupt- und ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern geleistet werden.“

Köpping: „Ein Ort zum Austausch, um neue Verbindungen zu knüpfen und ein Hort der Willkommenskultur“

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, hat auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den Dresdner Palaissommer übernommen, der morgen im Park vor dem Japanischen Palais beginnt.

„Es ist ein Ort der Möglichkeiten, an dem durch Austausch neue Verbindungen entstehen und aus Weltoffenheit innovative Kraft geschöpft werden kann“, so die Integrationsministerin Petra Köpping.

Das Festival bietet eine wunderbare Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen: „Eine Willkommenskultur schaffen wir, indem wir neugierig sind, uns überraschen und berühren lassen. Ich wünsche den Veranstaltern viel Erfolg und vor allem auch gutes Wetter.“

Köpping: „Frauenprojekte als Motoren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“

In den vergangenen Wochen war die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, zu ihrer Sommertour in Sachsen unterwegs, um Frauen- und Gleichstellungsprojekte im Freistaat zu besuchen. Sowohl in den Großstädten, als auch im ländlichen Raum, wollte sich die Gleichstellungsministerin ein Bild von der vor Ort geleisteten Arbeit machen:

„Ziel meiner Sommertour war es, mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, wie unsere Maßnahmen an der Basis ankommen. Ich bin begeistert vom Engagement der Träger, der von uns geförderten Projekte. Ob nun der Coworking-Space für junge Freiberuflerinnen in der Oberlausitz, die Erziehungsberatung von Vätern mit Migrationshintergrund in Leipzig, die Schreibwerkstatt für Menschen mit Umbruchserfahrungen in Mittweida oder die Vermittlung von Alleinerziehenden in den Arbeitsmarkt in Dresden. Überall arbeiten engagierte Menschen, um Gleichstellungspolitik in ihren verschiedenen Facetten voranzubringen und in der Gesellschaft zu verankern. Damit sind die Frauenprojekte wichtige Netzwerkpartnerinnen einer funktionierenden sächsischen Zivilgesellschaft und wirken als Motoren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

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