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+++ Gute und bezahlbare Pflege sicherstellen +++ Flächentarifvertrag nötig +++ Landespflegegesetz schaffen +++

„Mit dem Abschlussbericht der Enquetekommission gibt es jetzt eine gute Handlungsgrundlage für die Staatsregierung. Für uns als SPD-Fraktion ist es wichtig, dass sich die Menschen die Pflege leisten können, die sie benötigen. Zudem müssen Pflegekräfte und pflegende Angehörige so unterstützt werden, dass sie bei ihrer Arbeit auch ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden können“, so Dagmar Neukirch.

„Eines des zentralen Anliegen der SPD-Fraktion ist die Sicherstellung einer guten und bezahlbaren Pflege überall in Sachsen“, so Dagmar Neukirch. „Die notwendigen Verbesserungen in der Pflege und bei der Bezahlung der Pflegekräfte und die damit verbundenen Preissteigerungen dürfen nicht dazu führen, dass sich Pflegebedürftige  kaum noch ihren Wohnheimplatz leisten können. Hierzu sind Maßnahmen wie ein Pflegewohngeld in Sachsen, aber auch eine Weiterentwicklung der Pflegeversicherung weg von der sogenannten ‚Teilkaskoversicherung‘ ganz wichtige Ergebnisse der Enquete-Kommission.

Genauso wichtig ist für uns die Unterstützung und Wertschätzung der beruflich Pflegenden. Deshalb unterstützen wir beispielsweise alle Bemühungen für einen Flächentarifvertrag. Zudem braucht die Pflege in Sachsen eine starke Stimme, damit sie ihre Interessen mit Nachdruck selbst vertreten kann. Dafür sollen alle Pflegekräfte zu einer Pflegekammer befragt werden. Sollte dort ein ‚Ja‘ stehen, werden wir uns für die Schaffung einer solchen Berufsvertretung mit Nachdruck einsetzen.“

Seit mittlerweile über zwei Jahre unterstützt die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) als Teil der Demokratie-Zentrums Sachsen im Geschäftsbereich der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration den Kampf gegen islamistische Radikalisierung sowie Islam- und Muslimfeindlichkeit. Das Tagungsformat KORA-Forum geht in diesem Jahr bereits in die dritte Runde und dient als Plattform für fachlichen Austausch und bietet Gelegenheit zum Netzwerken. Der Fokus des dritten KORA-Forums liegt auf den Gefahren der Wechselwirkung von islamistischem Extremismus und muslimfeindlicher Ideologie.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping wird an der Podiumsdiskussion »Polarisierung überwinden. Nur wie?« mit Maik Fielitz, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg, Monika Klose, Islamische Religionspädagogin, Soziale Dienste Jugendhilfe gGmbH sowie Franziska Schreiber, ehemalige Politikerin und Moderatorin teilnehmen und mit den Anwesenden Gästen diskutieren. Es haben sich über 100 Interessierte angemeldet.

Akteure aus dem islamistischen und islamfeindlichen Lager suchen immer wieder nach Möglichkeiten, unsere Gesellschaft zu spalten. Abwertung, Ausgrenzung und teilweise Gewalt sind die Mittel der Wahl. Das Ziel ist dabei häufig die liberaldemokratische Verfasstheit unseres Staates grundlegend zu ändern, um Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit nur einem ausgewählten Teil der Bevölkerung zugänglich zu machen. Was gilt es angesichts dieser Bewegungen und Ideologien zu tun, um die Menschen zu stärken, die sich für ein demokratisches Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft einsetzen.

Termin: Mittwoch, 2. Oktober

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Gleichstellung und Integration

Das Wort Integration ist immer noch in aller Munde, scheinbar selbstverständlich und doch oft missverständlich. Was verstehen und meinen wir mit Integration? Was folgt aus der jeweiligen Definition für die Ausgestaltung von Integrationspolitik? Seit nunmehr drei Jahren bewegt sich das Zentrum für Integrationsstudien (ZfI) der TU Dresden in diesem gesellschaftlichen Spannungsfeld. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ZfI erforschen Prozesse der Integration in Schule, Ausbildung und Kultur und entwickeln Konzepte der gesellschaftlich-akademischen Zusammenarbeit für Praxis und Forschung. Als eine der wenigen Forschungseinrichtungen zur Integrationsforschung befindet sich das ZfI in Ostdeutschland und befasst sich daher auch mit den hiesigen Transformationsprozessen seit der Wiedervereinigung.

Anlässlich des 3jährigen Bestehens lädt das ZfI zu der Veranstaltung »Drei Positionen zur Integration: Inklusion, Desintegration, Zusammenhalt?« ein. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion spricht die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, mit den Autoren Max Czollek (»Desintegriert Euch!«) und Aladin El-Mafaalani (»Das Integrationsparadox. Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt«) über das verschiedene Verständnis von »Integration«.

Pressemitteilung des SMGI - Sächsisches Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Vorbildfunktion von Unternehmensgründerinnen weiter stärken“


(Dresden, 06. September) Die Bewerbungsphase für den „Sächsischen Gründerinnenpreis 2020“ ist noch bis zum 30. September geöffnet. Bis dahin können sich sächsische Gründerinnen und Unternehmerinnen, die sich zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 31. Mai 2019 selbstständig gemacht oder ein Unternehmen übernommen haben, bewerben. Zwei Preise werden Anfang 2020 im Rahmen einer Festveranstaltung verliehen. Der erste Platz ist mit 5.000 Euro Preisgeld, der zweite Platz mit 2.000 Euro dotiert.

Staatsministerin Köpping zum diesjährigen Start der Bewerbungsphase: „Sachsen ist Vorreiter bei der Beschäftigung von Frauen. Mit 62 Prozent sind in Sachsen so viele Frauen erwerbstätig wie in keinem anderen Bundesland. Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, dass ich in den vergangenen Jahren so viele beeindruckende Unternehmerinnenpersönlichkeiten kennenlernen durfte. Viele der Wirtschaftsfrauen haben den Wunsch nach stärkerer Vernetzung geäußert. Diesem Wunsch bin ich mit einem eigenen Veranstaltungsformat, dem ‚Ladies Lunch‘ sehr gern nachgekommen. Die kontinuierlich wachsende Teilnehmerinnenzahl an diesem Format und auch die wachsende Beteiligung am Sächsischen Gründerinnenpreis zeigt, dass unser Ansatz, Unternehmensnachfolgerinnen und Existenzgründerinnen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, Früchte trägt. Die Frauen, die bereits jetzt unternehmerisch tätig sind haben eine große Vorbildfunktion und darin wollen wir sie weiter stärken.“


Über den Preis:

Mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis ist der Freistaat Sachsen deutschlandweit Vorreiter. Er ist der einzige staatliche Gründerwettbewerb, der explizit Frauen für unternehmerisches Engagement ehrt. Den ersten Sächsischen Gründerinnenpreis hat Sachsens Staatsregierung im Jahr 2001 verliehen. Die Preisträgerinnen 2019 sind Dr.-Ing. Karin Weigelt, Mitgründerin von Prismade Labs in Chemnitz und Patrizia Thomas, Unternehmensnachfolgerin der Fleischerei Simon in Brandis.

Nähere Informationen und Bewerbungsunterlagen unter: http://www.saechsischer-gruenderinnenpreis.de 

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Gleichstellung und Integration

 

Am Donnerstag, den 12. September, findet der 3. Fachtag der Reihe „Leben und Lieben in Deutschland“ statt. Das Thema des Fachtags lautet: „Religionsfreiheit vs. Grundrechte“. Als Hauptreferentin konnte die Rechtsanwältin Seyran Ates gewonnen werden, die sich seit ihrer Jugend für Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern einsetzt und als erste Frau eine Moschee gegründet hat, in der Frauen und Männer aller Religionen, Coleur, sexueller Orientierung zusammenkommen können. In einer sich anschließenden Podiumsdiskussion sprechen die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, der Jurist und Referent der Giordano-Bruno-Stiftung, Maximilien Steinhaus sowie die Integrationsbeauftragte der Stadt Chemnitz, Etelka Kobuß.

Der Fachtag richtet sich an Pädagog*innen und Sozialpädagog*innen, an Mitarbeiter*innen in Kinder-und Jugendeinrichtungen, von Vereinen und Organisationen, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit. Organisiert wird der Fachtag von der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Chemnitz und den Chemnitzer Fraueninitiativen.

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