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Anlässlich des 77. Jahrestages der Reichspogromnacht gedachte Staatsministerin Petra Köpping am Abend des 9. November 2015 in Markkleeberg den Opfern der NS-Diktatur.

Bei der jährlich stattfinden Mahnwache in der Hauptstraße 3 werden symbolisch jene zwei Stolpersteine poliert, die an Olla und Ludwig Bamberger erinnern. Diese führten das renommierte Kaufhaus "Bamberger & Hertz", das den brandschatzenden Anschlägen auf jüdische Einrichtungen in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 zum Opfer fiel. Die letzte freie Wohnstätte von Olla und Ludwig Bamberger befand sich in der Hauptstraße 3 in Markkleeberg. Nur kurze Zeit später mussten sie in ein sog. "Judenhaus" nach Leipzig umziehen, von wo aus sie am 19.9. nach Theresienstadt deportiert und ermordet wurden.

Durch die Mahnwache soll damit gleichzeitig ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt werden, damit sich dieses dunkle Kapitel der Geschichte niemals wiederholt!

Sachsen will noch in diesem Jahr ein 800 Millionen Euro  umfassendes Investitionspaket für die Kommunen auf den Weg bringen. Dafür werden Gelder des Bundes, des Landes und der Kommunen gebündelt. „Wir bauen damit eine Brücke in die Zukunft“, sagt Petra Köpping, Mitglied des Sächsischen Landtages und betont die Bedeutung dieses Paketes:  „Wir haben jetzt gemeinsam mit der CDU das größte Sonderprogramm in der Geschichte unseres Landes auf den Weg gebracht. Das wird letztlich allen Bürgerinnen und Bürgern in unserem Freistaat zugutekommen!“

Das BürgerInnenbüro der SPD-Landtagsabgeordneten Petra Köpping in Grimma, Lorenzstraße 6 (Ecke Kreuzstraße), ist ab sofort täglich für die Bürgerinnen und Bürger aus Grimma und Umgebung geöffnet (Öffnungszeiten: Mo 14-18 Uhr, Di 14-19 Uhr, Mi 14-18 Uhr, Do 13-16 Uhr, Fr 9-12 Uhr).

Ansprechpartnerin vor Ort ist Beate Bahnert, die das MitarbeiterInnen-Team von Frau Köpping verstärkt hat. Bahnert ist 61 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Seit der Flut 2013 ist sie zudem im Hochwassernetzwerk Grimma tätig ist und kennt daher viele Grimmaer mit ihren Problemen.

Die nächste BürgerInnensprechstunde mit Petra Köpping findet am 25. November, 17 Uhr, statt. Um vorherige Anmeldungen wird gebeten (Tel.: 03437 – 9783540).

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Grimma, 02. November 2015.

Am Samstag, den 24. Oktober 2015 setzte die Stadt Markkleeberg ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Gewalt. Das Friedensgebet wurde von Dr. Arndt Haubold gehalten. Anschließend folgten Redebeiträge u.a. von Petra Köpping (Staatsministerin und Landtagsabgeordnete), Henry Graichen (Landrat Landkreis Leipzig), Karsten Schütze (Oberbürgermeister Markkleeberg) und Superintendent Martin Henker. Gemeinsam mit etwa 500 Markkleeberger Bürger/innen machten sie deutlich, dass Markkleeberg bunt, weltoffen und tolerant ist und bleibt.

Exotische Speisedüfte in allen Räumen, Fröhlichkeit und Sprachenvielfalt: Die Interkulturelle Haltestelle UNU MONDO, ein Projekt der Diakonie Leipziger Land und der Ev.-luth. Kirchgemeinde Grimma, hatte am 23. September 2015 im Rahmen der 5. Interkulturellen Woche des Landkreises Leipzig zum gemeinsamen Kochen, Essen und Kennenlernen ins Jugendhaus „Come in“ eingeladen. Während die Eltern und ehrenamtlichen Helfer in der Küche bruzelten, konnten die Kinder ein Puppenspiel erleben. Viel Würze hatten auch die Gespräche am großen Tisch mit Petra Köpping, die als Schirmherrin der 5. Interkulturellen Wochen herzlich begrüßt wurde. Die rechtlichen Voraussetzungen für Integration sind inzwischen gegeben, die staatliche Unterstützung nimmt zu, aber an der Umsetzung vor Ort z. B. durch Behörden oder Banken hapert es. Das bestätigte Petra Köpping. Die entspannte Atmosphäre beim gemeinsamen Essen, Spielen und Reden an diesem Abend mit vielen Asylbewerber- und Migrantenfamilien, Grimmaern, Mitgliedern der Kirchgemeinde, des SPD-Ortsvereins, der Stadtverwaltung, Jugendlichen der Initiative „St. Augustin denkt bunt“ vom Gymnasium setzt in Grimma ein hoffnungsvolles Zeichen.

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