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Heute besuchte Staatsministerin Petra Köpping das Rudolf-Hildebrand-Gymnasium in Markkleeberg. Dort informierte sie sich über das Aussteigerprojekt "ad acta" des Vereins "Projekt 21 II e.V.". Gemeinsam mit Schüler*innen einer 10. Klasse sprach ein Aussteiger aus der rechten Szene über seine Erfahrungen, die er vor und nach der Zeit seines Ausstieges gemacht hat.
Ein für alle Beteiligten wirklich lohnenswertes Projekt, welches nicht nur über die rechte Szene in Sachsen informiert und Hintergründe beleuchtet, sondern zugleich eindrucksvoll zu dieser Thematik sensibilisiert. Weitere Information zum Projekt finden sich unter: http://www.projekt21ii.de/

Staatsministerin Petra Köpping im Gespräch mit Dr. Rüdiger Frey vom Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e.V., Fachleiter für den gesellschafts-wissenschaftlichen Bereich der Schule, Dr. C. Müller, Aussteiger Herr Sorge, Herr Ankele vom Projekt "ad acta" sowie Schulleiter Ditmar Apel (im Uhrzeigersinn).

Heute Vormittag war Staatsministerin Petra Köpping zu Gast in Markranstädt anlässlich eines von der Stadt um Bürgermeister Jens Spiske veranstalteten Empfanges zu Ehren von Gerhild Landeck, die gestern für ihr jahrelanges, ehrenamtliches Engagement zum Thema FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder) mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden ist.
Dieser Ehrung hat sie sich durch ihr mittlerweile über 12 Jahre währendes Engegament in dem von ihr mitbegründeten Verein FASD Deutschland e.V. und v.a. durch ihren unermüdlichen Einsatz für von FASD Betroffene mehr als verdient.
Petra Köpping war es eine Herzensangelegenheit, Gerhild Landeck zu dieser hohen Auszeichnung persönlich zu gratulieren und ihr weiterhin viel Kraft für die anstehenden Aufgaben zu wünschen.

Anlässlich des 77. Jahrestages der Reichspogromnacht gedachte Staatsministerin Petra Köpping am Abend des 9. November 2015 in Markkleeberg den Opfern der NS-Diktatur.

Bei der jährlich stattfinden Mahnwache in der Hauptstraße 3 werden symbolisch jene zwei Stolpersteine poliert, die an Olla und Ludwig Bamberger erinnern. Diese führten das renommierte Kaufhaus "Bamberger & Hertz", das den brandschatzenden Anschlägen auf jüdische Einrichtungen in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 zum Opfer fiel. Die letzte freie Wohnstätte von Olla und Ludwig Bamberger befand sich in der Hauptstraße 3 in Markkleeberg. Nur kurze Zeit später mussten sie in ein sog. "Judenhaus" nach Leipzig umziehen, von wo aus sie am 19.9. nach Theresienstadt deportiert und ermordet wurden.

Durch die Mahnwache soll damit gleichzeitig ein Zeichen gegen das Vergessen gesetzt werden, damit sich dieses dunkle Kapitel der Geschichte niemals wiederholt!

Sachsen will noch in diesem Jahr ein 800 Millionen Euro  umfassendes Investitionspaket für die Kommunen auf den Weg bringen. Dafür werden Gelder des Bundes, des Landes und der Kommunen gebündelt. „Wir bauen damit eine Brücke in die Zukunft“, sagt Petra Köpping, Mitglied des Sächsischen Landtages und betont die Bedeutung dieses Paketes:  „Wir haben jetzt gemeinsam mit der CDU das größte Sonderprogramm in der Geschichte unseres Landes auf den Weg gebracht. Das wird letztlich allen Bürgerinnen und Bürgern in unserem Freistaat zugutekommen!“

Das BürgerInnenbüro der SPD-Landtagsabgeordneten Petra Köpping in Grimma, Lorenzstraße 6 (Ecke Kreuzstraße), ist ab sofort täglich für die Bürgerinnen und Bürger aus Grimma und Umgebung geöffnet (Öffnungszeiten: Mo 14-18 Uhr, Di 14-19 Uhr, Mi 14-18 Uhr, Do 13-16 Uhr, Fr 9-12 Uhr).

Ansprechpartnerin vor Ort ist Beate Bahnert, die das MitarbeiterInnen-Team von Frau Köpping verstärkt hat. Bahnert ist 61 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Seit der Flut 2013 ist sie zudem im Hochwassernetzwerk Grimma tätig ist und kennt daher viele Grimmaer mit ihren Problemen.

Die nächste BürgerInnensprechstunde mit Petra Köpping findet am 25. November, 17 Uhr, statt. Um vorherige Anmeldungen wird gebeten (Tel.: 03437 – 9783540).

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Grimma, 02. November 2015.

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