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Vergangene Woche besuchte Petra Köpping (SPD), Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages, die Löwen-Apotheke im Pösna-Park in Großpösna, um gemeinsam mit Inhaber Dr. Michael Sauter, Filialleiter Sebastian Heinrich, Center-Manager Michael Schneider sowie Bürgermeisterin Dr. Gabriela Lantzsch über die aktuelle Situation und künftige Entwicklung der Arzneimittelversorgung und der Arzneimittelpreisbindung in Deutschland zu sprechen.

Hintergrund des Gesprächstermins war die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) am 19. Oktober 2016, dass für ausländische Versandapotheken die Arzneimittelpreisverordnung künftig nicht mehr gelten soll und sie Rabatte auf verschreibungspflichtige Medikamente gewähren dürfen. Daraufhin wandte sich Dr. Sauter an diverse Abgeordnete mit der Bitte um Unterstützung. Dieser kam Petra Köpping gern nach.

An der Uni Leipzig hatte ich gerade mein erstes Studien-Semester der Kulturwissenschaften sowie der Ost- und Südosteuropäischen Geschichte abgeschlossen, da entschloss ich mich an die „graue Theorie“ das eher aktive und praxisnähere Pflichtpraktikum im Rahmen dieses Bachelorstudienganges anzuschließen. Als politisch-interessierter junger Mensch lag es nahe, mich um die Arbeit in einem Abgeordnetenbüro zu bemühen. Gerade als Bornaer war Markkleeberg für mich nicht nur wegen der S-Bahn-Verbindung attraktiv, sondern auch weil Petra Köpping als ehemalige Landrätin des Leipziger Landes in ihrer früheren Wirkungsstätte äußerst beliebt und angesehen ist.

Im Februar und März war es dann soweit. Gemeinsam mit Sebastian Bothe, Leiter des Bürgerbüros von Petra Köpping in Markkleeberg und somit mein Praktikumsbetreuer, erhielt ich Einblick in den abwechslungs- und terminreichen Alltag einer Abgeordneten. So durfte ich sie bspw. in den Dresdner Landtag, zu verschieden Gesprächsterminen wie z.B. mit der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft sowie zu mehreren Veranstaltungen begleiten. Bei allen Terminen - besonders den Bürgersprechstunden -  war ich schwer beeindruckt von der Art, wie „meine Chefin“ Petra Köpping ihrem Gegenüber aufrichtig zuhört, ihm oder ihr verständlich und nahbar Politik erklärt und aus ihrem großen Erfahrungsschatz als ehemalige Bürgermeisterin und Landrätin schöpft.

Neben typischen Praktikanten-Tätigkeiten wie Blumengießen, der Gestaltung des Büro-Schaufensters und -kastens sowie der Pflege von Kontaktdatenbanken wurden mir trotz meines jungen Alters sehr verantwortungsbewusste Aufgaben übertragen. So durfte ich inhaltliche Sprechzettel für Petra Köpping recherchieren und ausarbeiten, Artikel für Newsletter, die Abgeordnetenwebpage und die Social Media-Kanäle verfassen sowie eine Präsentation für eine kommende Veranstaltung erstellen. Während dieser spannenden und thematisch vielseitigen Zeit lernte ich, welche enorme Arbeit hinter der Außenwirkung einer (Landtags-)Abgeordneten steht und mit welcher Brandbreite an Themen und Bürgeranliegen eine verantwortungsbewusste und bürgernahe Politikerin - wie sie Petra Köpping ist - konfrontiert wird.

Besonders den Geisteswissenschaftlern wird oftmals eine für das Gemeinwohl verwertbare Arbeit sowie realistische Aussichten auf Arbeitsplätze abgesprochen. Gerade nach diesem konkreten Einblick in die Arbeit in einem Abgeordnetenbüro bin ich weniger pessimistisch, was meine zukünftigen Chancen auf dem Berufsmarkt und den Bedarf meines erlernten Wissens betreffen. Für mich persönlich war es ein großer Vorteil im Rahmen des Praktikums in viele verschiedene - des Abgeordnetenbüroleiters verwandte - Betätigungsfelder, wie PR-Arbeit, Journalismus, politischer Bildung, Verwaltung, Politik als Beruf und die Arbeit von Beratungsstellen einen Einblick gewinnen zu können.

Carlo Hohnstedter

2017: Neues Landesprogramm fördert Schulsozialarbeit im Landkreis mit 531.015,73 Euro

Ab dem Schuljahr 2017/2018 kann die Schulsozialarbeit im Landkreis Leipzig schrittweise ausgebaut werden. Über das neue Landesprogramm Schulsozialarbeit werden mit Schuljahresbeginn im August 2017 landesweit 8,5 Millionen Euro und 2018 dann 15 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung gestellt. Davon fließen in diesem Jahr 531.015,73 Euro in den Landkreis Leipzig wie Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages, mitteilte.

„Schulsozialarbeit kann an unseren Schulen dabei helfen, Schülerinnen und Schüler bei Problemen zu unterstützen, aber auch besondere Talente zu fördern. Die schon zahlreich existierenden Beispiele im Landkreis Leipzig zeigen, wie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter zum Lernerfolg beitragen und das Schulklima verbessern können“, erklärt Köpping den Hintergrund des Landesprogramms.

Am Abend des 1. März 2017 kam ich gemeinsam mit Karsten Schütze (Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Markkleeberg), Julia Lange (Geschäftsführerin und Projektmanagerin der Akademie für lokale Demokratie (ALD)), Reinhard Bohse (Geschäftsführender Gesellschafter der Wortgebrauch GmbH Medien und Kommunikationsberatung) sowie 60 Bürgerinnen und Bürgern auf einer von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) organisierten Veranstaltung zum Thema "Mehr Bürgerbeteiligung, mehr Demokratie?" ins Gespräch.

Dabei sind im bis auf den letzten Platz gefüllten Kleinen Lindensaal im Markkleeberger Rathaus viele gute Gedanken über Möglichkeiten einer wirksamen Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürger in politische Entscheidungsprozesse, über mehr Akzeptanz und Nachvollziehbarkeit von politische Entscheidungen und über neue Verfahren in demokratischen Abläufen geäußert worden.

Am 27. Februar 2017 kam ich gemeinsam mit Sabine Friedel, Sprecherin für Feuerwehr der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, in der Freiwilligen Feuerwehr Markkleeberg mit Uwe Knoll, Patrick Jung und Thomas Schuppe von der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) Landesgruppe Sachsen ins Gespräch zu aktuellen Themen in den Bereichen Feuerwehr, Brandschutz und Rettungsdienst. Dabei ging es u.a. um die Ausbildung von Feuerwehrleuten, um Arbeitszeitregelungen, um Gewalt gegen Einsatzkräfte oder um die öffentliche Sensibilisierung beim Thema Rettungsgasse.
Einmal mehr wurde deutlich, wie wichtig Feuerwehren für unsere Gesellschaft sind. Ich kann deshalb nur allen ehren- und hauptamtlichen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihren vorbildlichen Einsatz danken. 

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