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Zu den gestern vorgestellten Vorschlägen des neuen Sächsischen Kultusministers Frank Haubitz meint Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und Mitglied des Sächsischen Landtages:

„Ich begrüße es sehr, dass der neue Kultusminister mit eine Reihe an Vorschlägen kommt, mit denen er den Lehrkräftemangel anpacken und den Lehrerberuf attraktiver machen möchte. Es freut mich, dass er dabei viele Ansätze und Ideen der SPD aufgegriffen hat, die wir seit Jahren anbringen. Das zeigt, dass es die richtigen Impulse waren und sind.

Aus meiner Sicht sollte ein weiterer Schwerpunkt auf den Schulen in den ländlichen Räumen, sprich den Landkreisen, gelegt werden. Diese darf man beim Thema Lehrermangel nicht vergessen, sondern sollte einen besonderen Schwerpunkt darauf legen. Es muss das Ziel bleiben, dass vor jeder Klasse eine Lehrkraft steht. Deshalb freue ich mich über weitere Ansätze, wie man insbesondere junge Lehrkräfte in die Städte und Gemeinden der Landkreise locken kann. Dafür werde ich mich als Abgeordnete aus dem Landkreis Leipzig einsetzen.“

Die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag schreibt bereits zum 11. Male den Sächsischen Demokratiepreis aus. Geehrt werden Personen, Organisationen, Initiativen, Vereine und Projekte, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich für Demokratie engagieren. Bewerbungen – auch Eigenbewerbungen sind möglich – können formlos mit einer Kurzbeschreibung eingereicht werden. Der Preis ist mit 2000 € dotiert.

Dazu meint Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und Mitglied des Sächsischen Landtages: „Demokratie funktioniert nur, wenn viele bereit sind, sich dafür einzusetzen. Dieses Engagement im Großen wie im Kleinen kann nicht hoch genug bewertet werden. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn auch aus dem Landkreis Leipzig zahlreiche Vorschläge kämen. Diese können bis zum 10. November eingereicht werden. Die Preisverleihung wird im Anschluss an die Konferenz „Ankommen in Sachsen“ erfolgen, die am 25. November in Chemnitz stattfindet.“

Der Demokratiepreis wird in vier Kategorien vergeben:

  1. Leben in und mit Sachsen – Initiativen, die die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger aktiv fördern
  2. Aktiv gegen Rechts – Initiativen, die sich tagtäglich gegen Rechte und rechtes Gedankengut wehren
  3. Fit für Demokratie – Initiativen, die politische Bildung für Kinder und Jugendliche anbieten
  4. Netzwerk contra Fakenews – Initiativen, die in sozialen Netzwerken Aufklärung betreiben

Die Einreichung der Vorschläge erfolgt an:

SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Büro des Fraktionsvorsitzenden
Kennwort Demokratiepreis 2017
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Markkleeberg, den 27. Oktober 2017
Pressemitteilung
Thema: Demokratiepreis 2017

+++ Debatte über bessere Qualität notwendig +++ Aufwertung des Erzieher-Berufes +++

Petra Köpping, Mitglied des Sächsischen Landtages, erklärt zum Aktionstag „Weil Kinder Zeit brauchen“ des Graswurzelbündnisses „Die bessere Kita“ am 20. September:

„Mir ist es wichtig, die Qualität in der frühkindlichen Bildung weiter zu verbessern und auch die Debatte darüber zu führen, wie das gelingen kann. Ich begrüße die Gründung und die Aktionen des Graswurzelbündnisses ‚Die bessere Kita‘ daher ausdrücklich. Um Mehrheiten für bessere Kitas zu finden, ist es notwendig, dass Unterstützung dafür aus der breiten Gesellschaft kommt. Es ist ein lohnenswertes Ziel, sich gemeinsam für bestmögliche Bildungschancen für unsere Kindern, aber auch für eine Aufwertung des Erzieherberufs einzusetzen.

Auf Landesebene hat sich in den letzten drei Jahren einiges bewegt, so Köpping weiter: „Kleinere Kita-Gruppen machen auch den Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers attraktiver, so dass sich hoffentlich mehr Jugendliche für diesen Berufsweg entscheiden. Mit der SPD in der Landesregierung ist erstmals seit 1991 eine Verbesserung der Betreuungsrelation umgesetzt worden. Mehr als 576 Millionen Euro werden in dieser Legislatur zusätzlich für die Bildung und Betreuung unserer Kleinsten investiert.“

Mit Blick auf die Entwicklungen im Bund macht Markus Bergforth, SPD-Bundestagskandidat im Landkreis Leipzig, deutlich: „Wir machen uns stark für ein Kita-Qualitätsgesetz. Mit der finanziellen Unterstützung durch den Bund kann es in den kommenden Jahren gelingen, den Betreuungsschlüssel weiter abzusenken oder aber Vor- und Nachbereitungszeiten für die Erzieherinnen und Erzieher zu finanzieren. Außerdem unterstützen wir Martin Schulz bei seinem Plan, Bildung ab der Kita kostenfrei zu gestalten.“

Abschließend betont Bergforth noch einmal die Bedeutung guter Kinderbetreuung: „Gute Kinderbetreuung ebnet den Jüngsten einen guten Start ins Leben - und zwar unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern. Das ist gerecht, dafür wollen wir auf allen politischen Ebenen eintreten.“

Häufige Fragen und Antworten zum Thema Kita finden sich unter: http://www.spd-fraktion-sachsen.de/kita-2017/

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Pressemitteilung
Thema: Bildung / Kita
Markkleeberg, den 20. September 2017

Die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) unter der Vorsitzenden Simone Lang möchte die beste Pflegerin / den besten Pfleger mit einem Preis ehren. Diese werden stellvertretend für viele andere, die hauptamtlich in Pflegeberufen arbeiten, auf einem Empfang am 28. Oktober 2017 in Dresden ausgezeichnet.

Dazu meint Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages:

Besuch in der Willkommensgruppe Colditz am 23. August 2017

Am 23. August besuchte ich die Willkommensgruppe Colditz und konnte herzliche Grüße der Staatsregierung überbringen. Mit den Ehrenamtlichen um DRK-Koordinatorin Linda Becker, die von Anfang an Migranten in Colditz betreuen, waren viele der 116 zur Zeit in der Muldenstadt lebenden Migrantinnen und Migranten mit ihren Kindern und auch Bürgermeister Matthias Schmiedel gekommen. Es war ein entspanntes und gleichzeitig familiär-turbulentes Treffen, bei dem sich mehrere Dolmetscher Gehör verschafften, denn vertreten waren Menschen aus Afghanistan, Eritrea, dem Irak, dem Iran, Pakistan,  Syrien, und Tschetschenien. Die Gäste betonten, dass sie sich in Colditz wohlfühlen. Mushtaba aus Afghanistan beispielweise berichtete frei in sehr gutem Deutsch (nach nur sechs Monaten Aufenthalt!) davon. Alle wünschen sich mehr unkomplizierte Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung. Im sportbegeisterten Colditz ist der Fußball eine tolle Möglichkeit für die jungen Männer, doch auch er könnte noch „gemischter“ sein. Vor allem den Müttern habe ich ans Herz gelegt, sich in Kindergarten und Schule zu beteiligen. Über Ehrenamt und Vereine gelingt Integration am schnellsten. Lächeln ist immer  das beste Rezept für ein beginnendes Miteinander. Dennoch brauchen alle Seiten viel Geduld. Trotz langwieriger Verfahren mit teils ungewissem Ausgang ist das Lernen der deutschen Sprache das Wichtigste, und durch anfängliche Schwierigkeiten nicht ermutigen lassen.  Darauf kann ich nicht oft genug hinweisen. Nur so lernen beide Seiten, was die jeweils andere wirklich will. Ausflüge wie Picknicks oder gemeinsame Besuche von Sehenswürdigkeiten der Region tragen ebenso dazu bei, einander besser kennenzulernen, wie das für nächstes Jahr geplante „Begegnungscafé“. Dorthin komme ich gern wieder.

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