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Vor der parlamentarischen Sommerpause hat die sächsische Landesregierung die Novellierung der Förderrichtlinie „Integrative Maßnahmen“ beschlossen. „Die bestehende Förderrichtlinie ist nicht nur finanziell deutlich erweitert worden, sondern hinzugekommen sind u.a. auch zwei neue Fördermaßnahmen – die Sprach- und Integrationsmittlerdienste sowie die „Kommunalen Integrationskoordinatoren“. Dadurch kann der Landkreis Leipzig auf zwei zusätzlichen Wegen im Bereich der Integration von geflüchteten Menschen unterstützt werden“, so Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und Mitglied der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag.

„Mit dieser Förderrichtlinie wird nun auch der Aufbau und die Arbeit einer Servicestelle für einen regionalen Sprach-und Integrationsmittlerdienst unterstützt. Es ist einfach wichtig, dass die Menschen auf Behörden und Ämtern kommunizieren können. Die „Kommunalen Integrationskoordinatoren“ wiederum sollen die kreisangehörigen Städte und Gemeinden bei der Integration vor Ort beraten. So können sie z.B. als Anlaufstelle für alltägliche Anliegen oder die Sammlung und Bündelung von Integrationsangeboten genutzt werden“, so Köpping weiter.

„Der Landkreis Leipzig kann hier also eine neue Förderung in Anspruch nehmen, die sich nahtlos einreiht in viele weitere neue Programme und Förderrichtlinien in allen möglichen Politikbereichen, durch die der Freistaat Sachsen die kommunale Ebene nach Kräften unterstützt“, so Köpping abschließend.

Hintergrund:
Vom Landkreis Leipzig können bis zu zehn Stellen solcher „Kommunaler Integrationskoordinatoren“ beantragt werden. Insgesamt stehen 100 Stellen für die zehn Landkreise im Freistaat bereit.
Darüber hinaus ist die Koordinationskraft Integration zur Stärkung der Arbeit lokaler und regionaler Netzwerke oder für Koordinierungsaufgaben im Bereich Integration auch weiterhin Bestandteil der Förderrichtlinie "Integrative Maßnahmen". Hier kann jeder Landkreise und jede kreisfreie Stadt eine solche Koordinationskraft beantragen.

Weitere Informationen zu dieser und zu weiteren Förderrichtlinien aus dem Geschäftsbereich der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration finden sich unter:
http://www.sms.sachsen.de/28525.html

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Markkleeberg, den 15. August 2016
Pressemitteilung
Thema: Integration

Unter dem Motto „Gemeinsam. Klug. Handeln.“ wird in diesem Jahr der Sächsische Integrationspreis verliehen. „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich die vielen Initiativen aus dem Landkreis Leipzig für den Preis bewerben oder vorgeschlagen werden. Unter www.saechsischer-integrationspreis.de können Bewerbungen und Vorschläge bis zum 30. September 2016 eingereicht werden“, sagt Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und Mitglied der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag.

„Gern nehmen auch die Mitarbeiter in meinen beiden Bürgerbüros - Sebastian Bothe in Markkleeberg und Beate Bahnert in Grimma - die Vorschläge telefonisch (0341 - 59402999 für Markkleeberg und 03437 - 9783540 für Grimma) oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) auf“, so Köpping abschließend.

Hintergrund
Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping und der Sächsische Ausländerbeauftragte, Geert Mackenroth, verleihen den 7. Sächsischen Integrationspreis an drei Projekte und Initiativen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten eingesetzt haben. Diese werden mit einem Preisgeld zu je 2.000 Euro im Rahmen einer Festveranstaltung im Sächsischen Landtag am 2. Dezember 2016 ausgezeichnet.

Eine Jury ermittelt die drei Preisträger. Außerdem werden alle Projekte und Initiativen, die die Teilnahmebedingungen erfüllen, in einer Broschüre dokumentiert und veröffentlicht. Jeder kann seine Vorschläge einreichen.

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Markkleeberg, den 11. August 2016
Pressemitteilung
Thema: Integration

Gemeinsam mit Martin Dulig, Vorsitzender der SPD Sachsen und Abdulaziz Bachouri, Vorsitzender der AG Migration und Vielfalt der SPD Leipzig sprach Staatsministerin Petra Köpping im Rahmen der Küchentischtour mit über 70 Bürgerinnen und Bürgern im Stadtkulturhaus in Borna über Themen, die die Menschen vor Ort bewegen: z.B. die Integration von geflüchteten Menschen in unsere Gesellschaft und den Arbeitsmarkt, die politische Bildung von Kindern und Jugendlichen in unseren Schulen, die Stärkung der sächsischen Polizei oder die Kulturraumfinanzierung im Landkreis Leipzig und im Freistaat Sachsen.

Am Mittwoch, den 10. August 2016, wird die Küchentischtour der SPD Sachsen mit einem Stopp in Borna im Landkreis Leipzig fortgesetzt. Mit Interessierten aus Borna und Umgebung wollen der SPD-Landesvorsitzende Martin Dulig und die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und Landtagsabgeordnete im Kreis Leipzig Petra Köpping ins Gespräch kommen. 

Martin Dulig zur Küchentischtour: „Ehrliche Gespräche, schwierige Fragen und ein Austausch auf Augenhöhe - dafür steht mein Küchentisch. Er ist meine Einladung an die Sächsinnen und Sachsen, mit mir und der SPD offen und sachlich ins Gespräch zu kommen. Denn es gibt vieles, was die Menschen bewegt. Manche fragen, wie die Integration der Menschen, die vor Krieg und Leid geflüchtet sind, in Sachsen gelingen kann. Andere wollen wissen, ob das Erreichte Bestand haben wird oder was ihnen im Alter bleibt. Nicht alle profitieren von der guten wirtschaftlichen Lage Sachsens. Aber auch andere Themen sollen ihren Platz am Tisch finden. Denn die Bürgerinnen und Bürger aus Borna werden mit ihren Fragen den Abend gestalten.“ 

Gemeinsam mit den Gästen will Dulig am Tisch Antworten geben, Lösungen diskutieren und so der Verunsicherung Vertrauen entgegen setzen.

Wir laden Interessierte recht herzlich zum

Gespräch am Küchentisch

mit Martin Dulig und  Petra Köpping 

am 10. August 2016 um 19 Uhr in das Stadtkulturhaus Borna, Sachsenallee 47, in Borna ein.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist öffentlich. Über eine Veröffentlichung des Termins freuen wir uns.

 

Hintergrund:

Die „Küchentischtour“ ist die neue Dialogkampagne der SPD Sachsen. Mit ca. 50 Veranstaltungen in den kommenden drei Jahren will die SPD Vertrauensarbeit leisten und mit den Sächsinnen und Sachsen ins Gespräch über aktuelle Politik kommen. Wechselnde Gäste aus Politik, Verwaltung und Vereinen diskutieren mit den Menschen am Küchentisch die Fragen, die sie bewegen.

Aktuelle Informationen zur Küchentischtour und Bildmaterial zur kostenfreien Verwendung finden Sie auf der Kampagnenseite der SPD Sachsen: www.spd-sachsen.de/Kuechentisch-tour

Hashtag: #SPD_Küchentisch

Wie können wir am Besten Asylsuchende in unserem alltäglichen Leben integrieren? Hat jeder Geflüchtete Anspruch auf einen Sprachkurs? Was passiert nach einer Abschiebung?

Diesen und einigen weiteren Fragen widmete sich Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages, am vergangenen Freitag, den 03. Juni 2016, im Gespräch mit Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrern des Wiprecht-Gymnasiums in Groitzsch. Während eines offenen Dialogs hatten diese die Möglichkeit, all ihre Fragen über gesammelte Alltagserfahrungen und den Umgang mit Geflüchteten zu stellen. Neben den Aufgaben und Verpflichtungen des Geschäftsbereiches der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, rückten insbesondere die persönlichen Erfahrungen und damit verbundenen Fragen in den Vordergrund. Einige merkten zudem an, dass sie ansteigende Tendenzen zu politischen Extremen - vor allem rechtspopulistischen Bewegungen - im eigenen Umkreis feststellen. Wie wichtig dabei die politische Bildung, Toleranz und die Besinnung auf demokratische Werte  sind, erklärte Petra Köpping. Zudem gab sie konkrete Ratschläge über den Umgang mit extremistischen Bewegungen.

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