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Von Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages (MdL)

Der plötzliche Tod von Dr. Thomas Voigt hat mich persönlich zutiefst erschüttert. Über viele Jahre arbeiteten wir sehr vertrauensvoll, sehr konstruktiv und sehr freundschaftlich zusammen. Dabei habe ich mich stets auf seine außergewöhnlichen Fachkenntnisse verlassen können.

In besonders guter Erinnerung ist mir noch die gemeinsame Zeit im Landkreis Leipziger Land. Als Beigeordneter hatte er damals u.a. Verantwortung für das Finanzressort. Gemeinsam schafften wir es, den Landkreis finanziell von einer sachsenweiten Schlussposition voran zu bringen und Schritt für Schritt auf sichere Füße zu stellen. Davon profitiert der heutige Landkreis Leipzig noch immer. Mir imponierte dabei zum einen seine äußerst akribische Arbeitsweise und sein Detailwissen und zum anderen seine Fähigkeit, immer wieder sozial-verträgliche Finanzierungsquellen zu akquirieren.
Außerdem war seine Aufgeschlossenheit bei der großen Aufgabe in der Entwicklung des Leipziger Südraumes bemerkenswert. Hier brachte er die notwendige Bodenhaftung in die von vielen Visionen geprägten Diskussionen ein. Dass der Leipziger Südraum sich mit seinen viele Seen und seinen wunderbaren Landschaften zu einer Region mit hoher Lebensqualität und als touristischer Anziehungspunkt entwickelt hat, ist also nicht zuletzt sein Verdienst. Die Zusammenarbeit mit ihm in meiner Funktion als sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration war bis zuletzt ebenfalls sehr gut. Gemeinsam haben wir für den Landkreis Leipzig den Weg geebnet, um die Herausforderung der Integration der zu uns geflüchteten Menschen bestmöglich zu bewältigen.

Darüber hinaus fand ich bewundernswert, wie es ihm als ausgewiesenen Geschichtsexperten immer wieder aufs Neue gelang, interessante historische Zusammenhänge herzuleiten und auf seine Tätigkeiten im Landkreis zu übertragen. Zudem einte uns eine gewisse Sportaffinität. Da ich selbst jahrelang Leistungssportlerin gewesen bin, war ich beeindruckt, wie er als passionierter Radfahrer viele und oftmals weite Strecken privat wie dienstlich mit dem Fahrrad zurücklegte.

Mit Dr. Thomas Voigt haben wir somit für die Leipziger Region und für die sächsische SPD eine in mehrfacher Hinsicht außergewöhnliche Persönlichkeit verloren. Mein tiefes Mitgefühl gilt deshalb seiner Lebenspartnerin, seinen beiden Kindern und seinen Angehörigen.

Hintergrund:

Dr. Thomas Voigt verstarb am 30. Dezember 2016 plötzlich und vollkommen unerwartet. Er war promovierter Historiker, SPD-Mitglieder und jahrelang Vorsitzender der SGK Sachsen. Als ausgewiesener Finanzexperte und Fachmann im Sozialbereich sowie für den ÖPNV arbeitete er seit 1990 als Dezernent und später Beigeordneter in den Landkreisen Borna, Borna/Geithain und Leipziger Land sowie seit 2008 im Landkreis Leipzig. Mit Petra Köpping arbeitete er in dieser Funktion viele Jahre eng zusammen, insbesondere während ihrer Zeit als Landrätin des Landkreises Leipziger Land (2001-2008).

Am Freitag, den 13. Januar 2017, waren wir zu Gast auf dem diesjährigen Neujahrsempfang der Großen Kreisstadt Markkleeberg. Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) blickte in seiner Neujahrsansprache zurück auf die vergangenen zwölf Monate. Dabei hob er die vielen erfolgreich zu Ende gebrachten Bauvorhaben hervor, wie bps. die Sanierung der Kita "Villa Kunterbunt" in der Schmiedestraße, die Sanierung des Weißen Hauses, die grundhafte Erneuerung eines Teilstückes der August-Bebel-Straße bis zum Rudolf-Hildebrand-Gymnasium und nicht zuletzt den Bau des Markkleeberger Sportbades, das am 22. Dezember feierlich eröffnet wurde.

Zugleich blickte er auf die kommenden Monate, auch über 2017 hinaus. Weitere bedeutsame Bauprojekte stehen an - so zum Beispiel der Neubau der Kindertagesstätte im Sonnenweg, der Neubau eines Funktionsgebäudes im Kanupark, der Bau des Wasserwanderratsplatzes am Ostufer des Cospudener Sees, die grundhafte Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße oder die Entwicklung der "Neuen Mitte" Markkleebergs entlang der Rathausstraße.

Darüber hinaus lobte er alle, die an dieser Entwicklung mitgewikrt haben bzw. weiter mitwirken. Er würdigte auch jene, die für Ordnung, Schutz und Sicherheit zuständig sind: die sächsische Polizei. Der Leipziger Polizeipräsident Bernd Merbitz erhielt hierbei eine besondere Auszeichnung: der Ehrenpreises des Oberbürgermeisters und zeigte sich in seinem anschließend Grußwort sichtlich gerührt. Die musikalische Umrahmung durch das Polizeiorchester Sachsen rundete den stimmungsvollen Neujahrsempfang ab.

Bilder: Stadt Markkleeberg

Heute war ich bei einer ganz besonderen Eröffnung in Markkleeberg: Das neu gebaute Sportbad öffnete erstmals seine Türen der Öffentlichkeit. Hunderte Gäste waren dabei, als von Markkleebergs Oberbürgermeister Karsten Schütze und dem Staatssekretär des Sächsischen Ministeriums des Innern, Dr. Michael Wilhelm, der symbolische Schlüssel an Christoph Kirsten übergeben wurde, der neben dem Kanupark nun auch das Sportbad für die Stadt Markkleeberg betreibt.

Es ist ein richtiges Schmuckstück geworden und lädt geradezu ein, ein paar Bahnen zu schwimmen. Ab 14. Januar 2017 startet dann der reguläre Badebetrieb.

Weitere Informationen zum Sportbad Markkleeberg: http://www.sportbad-markkleeberg.de/

Die beiden SPD-Bürgerbüros der Landtagsabgeordneten Petra Köpping in Markkleeberg und Grimma sind über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel wie folgt nicht besetzt:

- in Markkleeberg vom 23. Dezember 2016 bis zum 2. Januar 2017

- in Grimma vom 22. Dezember 2016 bis zum 10. Januar 2017

Anschließend können die Mitarbeiter wieder wie gewohnt vor Ort angetroffen werden und sind unter 0341 - 59402999 (Markkleeberg) bzw. 03437 - 9783540 (Grimma) bzw. per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Petra Köpping wünscht ebenso wie ihre Bürgerbüro-Mitarbeiter allen Bürgerinnen und Bürgern ein schönes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage sowie einen guten und gesunden Start in das neue Jahr!

Nach monatelangen Beratungen und Verhandlungen wird diese Woche im Sächsischen Landtag der Doppelhaushalt des Freistaates Sachsen für die Jahre 2017 und 2018 verabschiedet. Laut Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages, bringt dieser einige Verbesserungen für den Landkreis Leipzig mit sich:

„Die Unterstützung der kommunalen Ebene durch den Freistaat war bereits in der Vergangenheit ein Kernthema der SPD-Fraktion. Deshalb war es uns wichtig, diese mit einem Investitionsprogramm zu unterstützen. Das entsprechende Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“ konnte für die kommenden beiden Jahre finanziell untersetzt werden. Wir haben unser Versprechen gehalten und stellen damit sicher, dass die kommunalen Investitionspläne, wie vorgesehen, umgesetzt werden können - zum Beispiel beim Bau neuer Kindertagesstätten in Markkleeberg, Naunhof oder Regis-Breitingen.“

Darüber hinaus würde mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) eine weitere Infrastruktursäule im Landkreis gestärkt. „Besonders wichtig ist uns der ÖPNV als zentrale Daseinsvorsorge im ländlichen Raum. Hier gab es in den letzten Jahren immer wieder berechtigte Kritik. Deshalb haben wir die finanzielle Ausstattung der Zweckverbände um 15 Mio. pro Jahr Euro erhöht. Davon wird auch der ZVNL und letztlich der ÖPNV in der Fläche profitieren - bspw. bei der Umsetzung des Modellprojektes ,Muldental in Fahrt‘. Aus meiner Sicht ein sehr wichtiges Signal für die Zukunft der Mobilität im Landkreis Leipzig“, führt Köpping weiter aus.

Zudem sei auch wesentlich mehr für die sozialen Bereiche vorgesehen: „Erstmals wird es für die soziale Betreuung der Schülerinnen und Schüler an den sächsischen Schulen ein eigenes Landesprogramm in Höhe von 15 Millionen Euro geben. Damit können die laufenden Projekte gesichert und verstetigt sowie neue Sozialarbeiterstellen geschaffen werden. Noch aus meiner Zeit als Landrätin im Leipziger Land weiß ich um die Bedeutung der Schulsozialarbeit für den Landkreis. Seitdem habe ich aus zahlreichen Gesprächen die Botschaft nach Dresden mitgenommen, dass der Bedarf weiter gestiegen ist.“

Allein diese drei Beispiele würden zeigen, dass der Doppelhaushalt 2017/2018 in die Zukunft gerichtet und breit angelegt ist und dabei insbesondere auch die Stärkung der Kommunen zum Ziel hat. „Es geht um Zukunftsthemen wie Bildung, Infrastruktur, Integration und solide Finanzen, um Gerechtigkeit und einen handlungsfähigen Staat. Also letztlich auch um eine Stärkung unserer Demokratie. Dieser Doppelhaushalt verdeutlicht zudem die konstruktive und progressive Zusammenarbeit der CDU-SPD-Regierungskoalition Für die weitere Entwicklung des Landkreises Leipzig jedenfalls eine gute Basis“, so Köpping abschließend.

Links:

Weitere Informationen zum Doppelhaushalt 2017/2018 finden Sie hier:

http://haushalt.spdsaxlt.de/

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Markkleeberg, den 12. Dezember 2016
Pressemitteilung
Thema: Doppelhaushalt 2017/2018

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