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Petra Köpping: Große Chance für die Kommunen im Landkreis Leipzig

Der Freistaat Sachsen hat in seinem Doppelhaushalt 2017/2018 für dieses Jahr 10 Millionen Euro für das Programm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ eingeplant. Das Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) hat aufgrund der starken Nachfrage im vergangenen Jahr Anfang dieser Woche einen zweiten Aufruf des Programmes gestartet.

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages, meint dazu:

„Wir als SPD-Fraktion machen uns in der sächsischen Regierungskoalition seit jeher dafür stark, die vielerorts abgehängten ländlichen Regionen in Form von Förderprogrammen und finanzieller Unterstützung wieder zu stärken. Sachsenweit stehen allein 2017 über dieses Programm Fördermittel in Höhe von zehn Millionen Euro dafür zur Verfügung, um Projekte bis zu 75 Prozent zu unterstützen. Ich sehe darin vor allem auch für die Städte und Gemeinden im Landkreis Leipzig eine große Chance, ihre Dorfkerne und Ortszentren neu zu beleben, umzugestalten und attraktiver zu machen. Deshalb kann ich nur dafür werben, diesem Aufruf zu folgen und entsprechende Förderanträge zu stellen.“

„Der erste Aufruf des Programms ,Vitale Dorfkerne und Ortszentren‘ im März 2016 hatte eine große Nachfrage zur Folge und demzufolge einen sehr hohen Bedarf signalisiert. Die Koalitionsfraktionen haben deshalb das finanzielle Volumen des Programms im sächsischen Doppelhaushalt noch einmal um jeweils drei Millionen Euro pro Jahr erhöht. Neben der LEADER-Förderung gibt es somit eine weitere Fördermöglichkeit für die Entwicklung der Städte und Gemeinden im ländlichen Raum. Ab sofort können sich alle Kommunen in LEADER-Gebieten über die Förderrichtlinie „Ländliche Entwicklung“ beim Landratsamt des Landkreises Leipzig bewerben“, so Köpping weiter.

Links:

Förderrichtlinie „Ländliche Entwicklung“:

https://www.recht.sachsen.de/vorschrift/14205-Foerderrichtlinie-Laendliche-Entwicklung

Formulare für das Programm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“:

http://www.smul.sachsen.de/foerderung/5260.htm

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Markkleeberg, den 19. Januar 2017
Pressemitteilung
Thema: Landesprogramm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“

Am 8. März 2017 verleiht die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag den diesjährigen und mittlerweile 19. Frauenpreis. Dazu meint Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages:

„Der Frauenpreis der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag wird anlässlich des Internationalen Frauentages verliehen. Er richtet sich an alle Zusammenschlüsse von Mädchen und Frauen, die sich für eine Verbesserung ihrer Lebenssituation einsetzen - unabhängig davon, ob dies in einem Verein, einer Organisation oder einem losen Netzwerk geschieht. Dotiert ist dieser Preis mit insgesamt 1.000 Euro. Ich würde mich sehr über zahlreiche Vorschläge und Bewerbungen aus dem Landkreis Leipzig freuen. Diese sind mit einer Kurzdarstellung des Projektes bis zum 31. Januar 2017 einzureichen an:

SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

Kennwort: Frauenpreis 2017

Bernhard-von-Lindenau-Platz 1

01067 Dresden

oder per E-Mail an:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter in meinen Bürgerbüros in Markkleeberg (0341 - 59402999) und Grimma (03437 - 9783540) gern zur Verfügung.“

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Markkleeberg, den 18. Januar 2017
Pressemitteilung
Thema: 19. Frauenpreis der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

Von Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages (MdL)

Der plötzliche Tod von Dr. Thomas Voigt hat mich persönlich zutiefst erschüttert. Über viele Jahre arbeiteten wir sehr vertrauensvoll, sehr konstruktiv und sehr freundschaftlich zusammen. Dabei habe ich mich stets auf seine außergewöhnlichen Fachkenntnisse verlassen können.

In besonders guter Erinnerung ist mir noch die gemeinsame Zeit im Landkreis Leipziger Land. Als Beigeordneter hatte er damals u.a. Verantwortung für das Finanzressort. Gemeinsam schafften wir es, den Landkreis finanziell von einer sachsenweiten Schlussposition voran zu bringen und Schritt für Schritt auf sichere Füße zu stellen. Davon profitiert der heutige Landkreis Leipzig noch immer. Mir imponierte dabei zum einen seine äußerst akribische Arbeitsweise und sein Detailwissen und zum anderen seine Fähigkeit, immer wieder sozial-verträgliche Finanzierungsquellen zu akquirieren.
Außerdem war seine Aufgeschlossenheit bei der großen Aufgabe in der Entwicklung des Leipziger Südraumes bemerkenswert. Hier brachte er die notwendige Bodenhaftung in die von vielen Visionen geprägten Diskussionen ein. Dass der Leipziger Südraum sich mit seinen viele Seen und seinen wunderbaren Landschaften zu einer Region mit hoher Lebensqualität und als touristischer Anziehungspunkt entwickelt hat, ist also nicht zuletzt sein Verdienst. Die Zusammenarbeit mit ihm in meiner Funktion als sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration war bis zuletzt ebenfalls sehr gut. Gemeinsam haben wir für den Landkreis Leipzig den Weg geebnet, um die Herausforderung der Integration der zu uns geflüchteten Menschen bestmöglich zu bewältigen.

Darüber hinaus fand ich bewundernswert, wie es ihm als ausgewiesenen Geschichtsexperten immer wieder aufs Neue gelang, interessante historische Zusammenhänge herzuleiten und auf seine Tätigkeiten im Landkreis zu übertragen. Zudem einte uns eine gewisse Sportaffinität. Da ich selbst jahrelang Leistungssportlerin gewesen bin, war ich beeindruckt, wie er als passionierter Radfahrer viele und oftmals weite Strecken privat wie dienstlich mit dem Fahrrad zurücklegte.

Mit Dr. Thomas Voigt haben wir somit für die Leipziger Region und für die sächsische SPD eine in mehrfacher Hinsicht außergewöhnliche Persönlichkeit verloren. Mein tiefes Mitgefühl gilt deshalb seiner Lebenspartnerin, seinen beiden Kindern und seinen Angehörigen.

Hintergrund:

Dr. Thomas Voigt verstarb am 30. Dezember 2016 plötzlich und vollkommen unerwartet. Er war promovierter Historiker, SPD-Mitglieder und jahrelang Vorsitzender der SGK Sachsen. Als ausgewiesener Finanzexperte und Fachmann im Sozialbereich sowie für den ÖPNV arbeitete er seit 1990 als Dezernent und später Beigeordneter in den Landkreisen Borna, Borna/Geithain und Leipziger Land sowie seit 2008 im Landkreis Leipzig. Mit Petra Köpping arbeitete er in dieser Funktion viele Jahre eng zusammen, insbesondere während ihrer Zeit als Landrätin des Landkreises Leipziger Land (2001-2008).

Am Freitag, den 13. Januar 2017, waren wir zu Gast auf dem diesjährigen Neujahrsempfang der Großen Kreisstadt Markkleeberg. Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD) blickte in seiner Neujahrsansprache zurück auf die vergangenen zwölf Monate. Dabei hob er die vielen erfolgreich zu Ende gebrachten Bauvorhaben hervor, wie bps. die Sanierung der Kita "Villa Kunterbunt" in der Schmiedestraße, die Sanierung des Weißen Hauses, die grundhafte Erneuerung eines Teilstückes der August-Bebel-Straße bis zum Rudolf-Hildebrand-Gymnasium und nicht zuletzt den Bau des Markkleeberger Sportbades, das am 22. Dezember feierlich eröffnet wurde.

Zugleich blickte er auf die kommenden Monate, auch über 2017 hinaus. Weitere bedeutsame Bauprojekte stehen an - so zum Beispiel der Neubau der Kindertagesstätte im Sonnenweg, der Neubau eines Funktionsgebäudes im Kanupark, der Bau des Wasserwanderratsplatzes am Ostufer des Cospudener Sees, die grundhafte Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße oder die Entwicklung der "Neuen Mitte" Markkleebergs entlang der Rathausstraße.

Darüber hinaus lobte er alle, die an dieser Entwicklung mitgewikrt haben bzw. weiter mitwirken. Er würdigte auch jene, die für Ordnung, Schutz und Sicherheit zuständig sind: die sächsische Polizei. Der Leipziger Polizeipräsident Bernd Merbitz erhielt hierbei eine besondere Auszeichnung: der Ehrenpreises des Oberbürgermeisters und zeigte sich in seinem anschließend Grußwort sichtlich gerührt. Die musikalische Umrahmung durch das Polizeiorchester Sachsen rundete den stimmungsvollen Neujahrsempfang ab.

Bilder: Stadt Markkleeberg

Heute war ich bei einer ganz besonderen Eröffnung in Markkleeberg: Das neu gebaute Sportbad öffnete erstmals seine Türen der Öffentlichkeit. Hunderte Gäste waren dabei, als von Markkleebergs Oberbürgermeister Karsten Schütze und dem Staatssekretär des Sächsischen Ministeriums des Innern, Dr. Michael Wilhelm, der symbolische Schlüssel an Christoph Kirsten übergeben wurde, der neben dem Kanupark nun auch das Sportbad für die Stadt Markkleeberg betreibt.

Es ist ein richtiges Schmuckstück geworden und lädt geradezu ein, ein paar Bahnen zu schwimmen. Ab 14. Januar 2017 startet dann der reguläre Badebetrieb.

Weitere Informationen zum Sportbad Markkleeberg: http://www.sportbad-markkleeberg.de/

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