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Nach monatelangen Beratungen und Verhandlungen wird diese Woche im Sächsischen Landtag der Doppelhaushalt des Freistaates Sachsen für die Jahre 2017 und 2018 verabschiedet. Laut Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages, bringt dieser einige Verbesserungen für den Landkreis Leipzig mit sich:

„Die Unterstützung der kommunalen Ebene durch den Freistaat war bereits in der Vergangenheit ein Kernthema der SPD-Fraktion. Deshalb war es uns wichtig, diese mit einem Investitionsprogramm zu unterstützen. Das entsprechende Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“ konnte für die kommenden beiden Jahre finanziell untersetzt werden. Wir haben unser Versprechen gehalten und stellen damit sicher, dass die kommunalen Investitionspläne, wie vorgesehen, umgesetzt werden können - zum Beispiel beim Bau neuer Kindertagesstätten in Markkleeberg, Naunhof oder Regis-Breitingen.“

Darüber hinaus würde mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) eine weitere Infrastruktursäule im Landkreis gestärkt. „Besonders wichtig ist uns der ÖPNV als zentrale Daseinsvorsorge im ländlichen Raum. Hier gab es in den letzten Jahren immer wieder berechtigte Kritik. Deshalb haben wir die finanzielle Ausstattung der Zweckverbände um 15 Mio. pro Jahr Euro erhöht. Davon wird auch der ZVNL und letztlich der ÖPNV in der Fläche profitieren - bspw. bei der Umsetzung des Modellprojektes ,Muldental in Fahrt‘. Aus meiner Sicht ein sehr wichtiges Signal für die Zukunft der Mobilität im Landkreis Leipzig“, führt Köpping weiter aus.

Zudem sei auch wesentlich mehr für die sozialen Bereiche vorgesehen: „Erstmals wird es für die soziale Betreuung der Schülerinnen und Schüler an den sächsischen Schulen ein eigenes Landesprogramm in Höhe von 15 Millionen Euro geben. Damit können die laufenden Projekte gesichert und verstetigt sowie neue Sozialarbeiterstellen geschaffen werden. Noch aus meiner Zeit als Landrätin im Leipziger Land weiß ich um die Bedeutung der Schulsozialarbeit für den Landkreis. Seitdem habe ich aus zahlreichen Gesprächen die Botschaft nach Dresden mitgenommen, dass der Bedarf weiter gestiegen ist.“

Allein diese drei Beispiele würden zeigen, dass der Doppelhaushalt 2017/2018 in die Zukunft gerichtet und breit angelegt ist und dabei insbesondere auch die Stärkung der Kommunen zum Ziel hat. „Es geht um Zukunftsthemen wie Bildung, Infrastruktur, Integration und solide Finanzen, um Gerechtigkeit und einen handlungsfähigen Staat. Also letztlich auch um eine Stärkung unserer Demokratie. Dieser Doppelhaushalt verdeutlicht zudem die konstruktive und progressive Zusammenarbeit der CDU-SPD-Regierungskoalition Für die weitere Entwicklung des Landkreises Leipzig jedenfalls eine gute Basis“, so Köpping abschließend.

Links:

Weitere Informationen zum Doppelhaushalt 2017/2018 finden Sie hier:

http://haushalt.spdsaxlt.de/

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Markkleeberg, den 12. Dezember 2016
Pressemitteilung
Thema: Doppelhaushalt 2017/2018

Am Freitag, dem 25. November 2016, besuchte Petra Köpping gleich drei Schulen im Landkreis Leipzig. Zunächst las sie an der Grundschule in Rötha der Klasse 3a das Buch „Elvis im Einsatz“ vor. Darin geht es um zwei Kinder, die in den Sommerferien ein Fundbüro eröffnen und dadurch so einige Abenteuer erleben.

Danach ging es im Beruflichen Schulzentrum Leipziger Land (BSZ) weiter. Dort kam sie mit Herr Großkopf, Schulleiter des BSZ, Herr Reck, seinem Stellvertreter, Herr Schulz von der Sächsischen Bildungsagentur, Herr Berndt, Bürgermeister der Stadt Böhlen, Frau Junghanns, Fachleiterin für den DaZ-Unterricht sowie Frau Meyer, DaZ-Lehrerin zum Thema DaZ-Unterricht und Integration über Bildung und Schule ins Gespräch.

Gleiches Thema schließlich auf der dritten Station an der Oberschule in Böhlen im Gespräch mit Frau Hensel, Schulleiterin, Frau Hesse, DaZ-Lehrerin sowie Herr Berndt, Bürgermeister.

Heute las Petra Köpping anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages das Buch "Das Fahrradgeheimnis: Detektivbüro LasseMaja" in der Klasse 1c der Grundschule Markkleeberg-Mitte vor.
24 Schülerinnen und Schüler lauschten gespannt der Geschichte über ein Radrennen in der fiktiven kleinen schwedischen Stadt Valleby, bei dem es zu zahlreichen Merkwürdigkeiten und Schummeleien kommt.
Es hat großen Spaß gemacht! Und als Dankeschön gab es sogar eine Urkunde.

Petra Köpping, Sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages nahm in diesem Jahr mit ihrem Bürgerbüro in Markkleeberg wieder an der Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ des Vereins Geschenke der Hoffnung teil. Aus Ihrer Sicht war es ein voller Erfolg: „In den vergangenen vier Wochen sind genau 50 Päckchen und 271 EUR an Geldspenden in meinem Bürgerbüro abgegeben worden. Das ist fantastisch und zeigt, dass Hilfsbereitschaft, Solidarität und Nächstenliebe in unserer Gesellschaft noch immer sehr weit verbreitet sind. Ich möchte deshalb allen, die gespendet haben, auf diesem Wege ausdrücklich Danke sagen“, freut sich Köpping sehr.

„Die Päckchen wie auch das gespendete Geld sind bereits zur Sammelstelle nach Borsdorf gebracht worden. Von dort werden Sie in Kürze abgeholt, um rechtzeitig zu Weihnachten zahlreiche bedürftige Kinder in vielen - v.a. osteuropäischen - Ländern glücklich zu machen. Anfang des kommenden Jahres können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger dann gern in meinem Markkleeberger Büro in der Rathausstraße 19 über die erfolgten Übergaben informieren“, so Köpping abschließend.

Am Freitag, den 11. November 2016, besuchte Petra Köpping das Kinder- und Jugenddorf des Caritas-Verband Leipzig e.V. in Markkleeberg. Dabei informierte sie sich über die bisherige und weitere Entwicklung der Einrichtung, die aktuell 28 Kinder und Jugendliche in vier Gruppen und vier Häusern betreut.

Im Mittelpunkt der Gespräche mit Leiterin Frau Gabriele Fleck-Hartmuth stand die Betreuung von fünf Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren, die als sogenannte unbegleitete minderjährige Ausländer (umA) im Kinder- und Jugenddorf wohnen. Aus den Gesprächen ging hervor, dass die Mädchen bei ihrer Ankunft in Markkleeberg gesundheitlich angeschlagen waren und zum Teil psychosomatische Symptome aufwiesen. Eine Folge ihrer langen Flucht und teilweise ihrer Begleitumstände.
In der Einrichtung selbst gibt es allerdings keine Probleme: weder von den Mädchen selbst, noch von der Nachbarschaft. Die fünf Mädchen besuchen DaZ-Klassen an der Oberschule in Markkleeberg bzw. am Beruflichen Schulzentrum in Böhlen. Alle eint das Ziel, sich beruflich entwickeln wollen. Ein Mädchen führt bereits ein berufsvorbereitendes Jahr durch.

Trotz dieser positiven Nachrichten und der wirklich führsorglichen Betreuung im Kinder- und Jugenddorf gibt es auch bestehende strukturelle Probleme. So finden die Träger bspw. nur sehr schwer neues, qualifiziertes Personal, da der Markt leer gefegt ist und es sich hier obendrein um eine sehr anspruchsvolle Tätigkeit mit Schichtdiensten handelt. Zudem besteht der Wunsch, dass die Hilfen vor und nach dem Erreichen der Volljährigkeit noch besser ineinandergreifen sollten.

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