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Heute las Petra Köpping anlässlich des Bundesweiten Vorlesetages das Buch "Das Fahrradgeheimnis: Detektivbüro LasseMaja" in der Klasse 1c der Grundschule Markkleeberg-Mitte vor.
24 Schülerinnen und Schüler lauschten gespannt der Geschichte über ein Radrennen in der fiktiven kleinen schwedischen Stadt Valleby, bei dem es zu zahlreichen Merkwürdigkeiten und Schummeleien kommt.
Es hat großen Spaß gemacht! Und als Dankeschön gab es sogar eine Urkunde.

Petra Köpping, Sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages nahm in diesem Jahr mit ihrem Bürgerbüro in Markkleeberg wieder an der Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ des Vereins Geschenke der Hoffnung teil. Aus Ihrer Sicht war es ein voller Erfolg: „In den vergangenen vier Wochen sind genau 50 Päckchen und 271 EUR an Geldspenden in meinem Bürgerbüro abgegeben worden. Das ist fantastisch und zeigt, dass Hilfsbereitschaft, Solidarität und Nächstenliebe in unserer Gesellschaft noch immer sehr weit verbreitet sind. Ich möchte deshalb allen, die gespendet haben, auf diesem Wege ausdrücklich Danke sagen“, freut sich Köpping sehr.

„Die Päckchen wie auch das gespendete Geld sind bereits zur Sammelstelle nach Borsdorf gebracht worden. Von dort werden Sie in Kürze abgeholt, um rechtzeitig zu Weihnachten zahlreiche bedürftige Kinder in vielen - v.a. osteuropäischen - Ländern glücklich zu machen. Anfang des kommenden Jahres können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger dann gern in meinem Markkleeberger Büro in der Rathausstraße 19 über die erfolgten Übergaben informieren“, so Köpping abschließend.

Am Freitag, den 11. November 2016, besuchte Petra Köpping das Kinder- und Jugenddorf des Caritas-Verband Leipzig e.V. in Markkleeberg. Dabei informierte sie sich über die bisherige und weitere Entwicklung der Einrichtung, die aktuell 28 Kinder und Jugendliche in vier Gruppen und vier Häusern betreut.

Im Mittelpunkt der Gespräche mit Leiterin Frau Gabriele Fleck-Hartmuth stand die Betreuung von fünf Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren, die als sogenannte unbegleitete minderjährige Ausländer (umA) im Kinder- und Jugenddorf wohnen. Aus den Gesprächen ging hervor, dass die Mädchen bei ihrer Ankunft in Markkleeberg gesundheitlich angeschlagen waren und zum Teil psychosomatische Symptome aufwiesen. Eine Folge ihrer langen Flucht und teilweise ihrer Begleitumstände.
In der Einrichtung selbst gibt es allerdings keine Probleme: weder von den Mädchen selbst, noch von der Nachbarschaft. Die fünf Mädchen besuchen DaZ-Klassen an der Oberschule in Markkleeberg bzw. am Beruflichen Schulzentrum in Böhlen. Alle eint das Ziel, sich beruflich entwickeln wollen. Ein Mädchen führt bereits ein berufsvorbereitendes Jahr durch.

Trotz dieser positiven Nachrichten und der wirklich führsorglichen Betreuung im Kinder- und Jugenddorf gibt es auch bestehende strukturelle Probleme. So finden die Träger bspw. nur sehr schwer neues, qualifiziertes Personal, da der Markt leer gefegt ist und es sich hier obendrein um eine sehr anspruchsvolle Tätigkeit mit Schichtdiensten handelt. Zudem besteht der Wunsch, dass die Hilfen vor und nach dem Erreichen der Volljährigkeit noch besser ineinandergreifen sollten.

Heute besuchte Petra Köpping die "kleine Farm" auf dem Kinder- und Jugendtreff "outback" in Markranstädt. Es handelt sich um ein Projekt des Vereins Richtungswechsel e.V., das Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bietet, sich zu entfalten, mitzuwirken, Benachteiligungen abzubauen, Gleichberechtigung zu erfahren und sich in ihrer Persönlichkeit zu entwickeln. Dabei wird der Ansatz einer gelebten Integration verfolgt, wie Andreas Lüer, hauptamtlicher Vorstand des Vereins und Irina Tunsch, Leiterin der AWO Kita "Waldknuffel" (neben der AWO Kita "Weißbachzwerge" eine der beiden Kooperations-Kitas des Projektes) betonten.

Neben der Entwicklung der Lebensbewältigungskompetenzen der Kinder und Jugendlichen, steht v.a. die Förderung ihrer Naturverbundenheit sowie ihrer gesellschaftlichen Integration im Mittelpunkt. Zudem sollen benachteiligte junge Menschen dabei unterstützt werden, ihre Chancen in den Berufseinstieg zu verbessern.

Petra Köppings Fazit: "Ich finde das Engagement hier richtig toll, weil sinnvolle und nachhaltige Maßnahmen gemeinschaftlich durchgeführt werden. Es ist für unsere Gesellschaft so wichtig, dass es solche Maßnahmen gibt, die den Zusammenhalt der Menschen befördern und stärken."

 

Seit diesem Schuljahr 2016/2017 gibt es an der Deutzener Grundschule zum ersten Mal jahrgangsübergreifenden Unterricht, wodurch die Einschulung von Erstklässlern sichergestellt werden konnte. Für Petra Köpping, Sächsische Ministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages, könnte das Modell Signalwirkung haben:

„Dank der intensiven Gespräche zwischen Kultusministerium, Sächsischer Bildungsagentur und der Schule selbst sowie des Einsatzes der SPD-Landtagsfraktion im Sinne der Schule konnte die Einschulung realisiert werden. Mehrfach wandten sich Deutzener Bürgerinnen und Bürger Hilfe suchend an mich, sodass mein Mitarbeiter Sebastian Bothe für mein Bürgerbüro in Markkleeberg einen Vor-Ort-Termin durchführte. Gleiches gilt für meine Kollegin Sabine Friedel, die sich als bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion vor Ort ein Bild machte. Wir alle sind sehr froh über das erreichte Ergebnis. Zudem wird mit dem jahrgangsübergreifenden Unterricht nun ein Modell praktiziert, dass künftig auch in anderen Grundschulen des Landkreises Leipzig Anwendung finden könnte, um Schulstandorte zu erhalten. Denn weitere Schulschließungen darf es aus meiner Sicht auch in den nächsten Jahren nicht geben. In manchen Regionen, v.a. im so genannten Speckgürtel Leipzigs, aber auch in Städten und Gemeinden mit einer vergleichsweise hohen Zahl an Flüchtlingskindern, sollte zudem eher über den Neubau von Schulen nachgedacht werden“, erklärt Köpping.

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