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Am 26. Januar 2017 hatte ich wieder Wahlkreistag. Vormittags war ich Gast bei einer Schulveranstaltung der Frederic Joliot Curie Oberschule in Pegau. Gemeinsam mit Frau Gollan, Schulleiterin, Herr Schulz, Pressesprecher der Sächsischen Bildungsagentur Regionalstelle Leipzig (SBAL), Frau Kolb, Referentin für Oberschulen der SBAL, Herr Voigt, Amtsleiter für Finanzen und Soziales der Stadt Pegau, Frau Müller, Beratungslehrerin, Herr Rabe, Lehrer sowie Frau Hendrich, Schulsozialarbeiterin stellte ich mich den zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen. Thematisiert worden sind dabei insbesondere die Themen "Integration von Asylsuchenden", "Demokratieförderung" und "Das sächsische Schulsystem". Die Runde war sich darin einig, dass wir noch mehr Engagement in Gesellschaft, aber auch in Schule benötigen, um Integration zu befördern, um unsere Demokratie zu stärken oder um Verbesserungen im Schulsystem zu erreichen.

Anschließend traf ich mich mit den Arbeitsmarktmentoren im Landkreis Leipzig, die am 1. November 2016 ihre Arbeit im Arbeitsmarkt-Projekt "REACT." des Caritasverbandes Leipzig e.V. aufgenommen haben. Ziel ist zum einen, geflüchtete Menschen zu begleiten und eine nachhaltige Integration in qualifizierter Beschäftigung, Berufsausbildung oder abschlussqualifizierender Weiterbildung zu erreichen. Zum anderen soll es interessierte Unternehmen dabei unterstützten, geflüchtete Menschen einzustellen und sie in den Arbeitsablauf einzuarbeiten. Neben der Projektkoordinatorin Lena Thierbar nahmen noch Herr Renft vom Kommunalen Jobcenter sowie Gertje Edelmann (Arbeitsmarktmentorin Wurzen) und Alessandra Malli (Arbeitsmarktmentorin Böhlen) an dem Gespräch teil.

Am (späten) Nachmittag führte ich schließlich in meinem Bürgerbüro in Markkleeberg im Rahmen meiner Bürgersprechstunde noch zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zu vielfältigen politischen Themen. Dabei lernte ich wieder zahlreiches, ehrenamtliches Engagement kennen und versuchte dort zu helfen, wo es Probleme oder Verbesserungsbedarf gibt.

Am 27. Januar 1945 wurde das NS-Vernichtungslager in Auschwitz-Birkenau durch Soldaten der Roten Armee befreit. Auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog wurde 1996 ein bundesweiter Gedenktag gesetzlich verankert, der an die Opfer des Nationalsozialismus und an das Schicksal von Millionen Menschen erinnert.

Herzog führte in seiner Proklamation dazu wie folgt aus:

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

 

Vielerorts im Landkreis Leipzig finden am 27. Januar 2017 Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen statt. So zum Beispiel:

- in Borna, 16:00 Uhr auf dem Ehrenhain, Lobstädter Straße (Gedenkveranstaltung)

- in Flößberg, 9:00 Uhr auf dem Häftlingsfriedhof im Großen Fürstenholz (Gedenkstunde)

- in Markkleeberg, 15:00 Uhr an den Gedenksteinen des ehemaligen Frauenaußenlagers des KZ-Buchenwald im Equipagenweg (Kranzniederlegung)

- in Markranstädt, 9:00 Uhr am VdN-Denkmal auf dem Friedhof Markranstädt (Kranzniederlegung)

- in Dresden, 10:00 Uhr im Plenarsaal des Sächsischen Landtages (gemeinsame Gedenkveranstaltung der Sächsischen Staatsregierung und des Sächsischen Landtages)

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

niemals darf vergessen werden, welches Leid die Nationalsozialisten über die Menschheit brachten. Unser gemeinsames Gedenken und Innehalten an diesem Tag ist deshalb besonders wichtig. Bitte unterstützen sie die aufgeführten oder ähnliche Veranstaltungen. Zeigen Sie, dass im gesamten Landkreis Leipzig Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe, Respekt, Toleranz und Weltoffenheit gelebt wird und dass menschenverachtende Parolen, Hass und Gewalt bei uns keinen Platz haben!

Ihre Landtagsabgeordneten

Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU), Hannelore Dietzschold (CDU), Oliver Fritzsche (CDU), Svend-Gunnar Kirmes (CDU), Petra Köpping (SPD), Kerstin Köditz (Die Linke), Enrico Stange (Die Linke), Dr. Gerd Lippold (Bündnis 90/Die Grünen).

Am Samstag, dem 21. Januar 2017, war ich vormittags zu Gast im Traktorenmuseum des Vereins "Mühlen und Technik Wyhra e.V." anlässlich des Neujahresempfanges der Großen Kreisstadt Borna.

Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke blickte in ihrer Neujahrsansprache zum einen auf die vergangenen zwölf Monate zurück, wagte zugleich aber einen kleinen Ausblick auf die Entscheidungen, die in diesem Jahr anstehen.
Sie hob die steigenden Einwohner- und Geburtenzahlen, zunehmende Gewerbesteuereinnahmen, einen angestrebten ausgeglichenen Doppelhaushalt 2017/2018 sowie das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger hervor. Im Zuge dessen wurde der diesjährige Bornaer Ehrenamtspreis verliehen. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich!

Als ehemalige Landrätin des Leipziger Landes kenne ich Borna gut. Deshalb freue ich mich sehr über die positive Entwicklung dieser Stadt!

Am Freitagbend des 20. Januar 2017 war ich im Bürgerhaus in Geithain zu Gast beim Neujahresmpfang von Landrat Henry Graichen, Landrat des Landkreises Leipzig. Nach seiner Neujahrsansprache wurden verdienstvolle Ehrenamtliche mit dem "Ehrenamtspreis 2016" des Landkreises Leipzig ausgezeichnet.

Die Verleihung fand in insgesamt sechs Kategorien statt: Gesellschaft / Politik / Wirtschaft, Sonstige Vereine, Jugend, Brand- und Katastrophenschutz / Rettungsdienst, Soziales sowie Sport. Ich gratuliere allen Ehreamtspreisträgerinnen und Ehrenamtspreisträgern ganz herzlich!

Musikalisch umrahmt wurde das Programm von der Band "Ich und die anderen" der Lebenshilfe Borna sowie dem Percussionsensemble Markkleeberg der Musik-und Kunstschule "Ottmar Gerster".

Petra Köpping: Große Chance für die Kommunen im Landkreis Leipzig

Der Freistaat Sachsen hat in seinem Doppelhaushalt 2017/2018 für dieses Jahr 10 Millionen Euro für das Programm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ eingeplant. Das Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) hat aufgrund der starken Nachfrage im vergangenen Jahr Anfang dieser Woche einen zweiten Aufruf des Programmes gestartet.

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages, meint dazu:

„Wir als SPD-Fraktion machen uns in der sächsischen Regierungskoalition seit jeher dafür stark, die vielerorts abgehängten ländlichen Regionen in Form von Förderprogrammen und finanzieller Unterstützung wieder zu stärken. Sachsenweit stehen allein 2017 über dieses Programm Fördermittel in Höhe von zehn Millionen Euro dafür zur Verfügung, um Projekte bis zu 75 Prozent zu unterstützen. Ich sehe darin vor allem auch für die Städte und Gemeinden im Landkreis Leipzig eine große Chance, ihre Dorfkerne und Ortszentren neu zu beleben, umzugestalten und attraktiver zu machen. Deshalb kann ich nur dafür werben, diesem Aufruf zu folgen und entsprechende Förderanträge zu stellen.“

„Der erste Aufruf des Programms ,Vitale Dorfkerne und Ortszentren‘ im März 2016 hatte eine große Nachfrage zur Folge und demzufolge einen sehr hohen Bedarf signalisiert. Die Koalitionsfraktionen haben deshalb das finanzielle Volumen des Programms im sächsischen Doppelhaushalt noch einmal um jeweils drei Millionen Euro pro Jahr erhöht. Neben der LEADER-Förderung gibt es somit eine weitere Fördermöglichkeit für die Entwicklung der Städte und Gemeinden im ländlichen Raum. Ab sofort können sich alle Kommunen in LEADER-Gebieten über die Förderrichtlinie „Ländliche Entwicklung“ beim Landratsamt des Landkreises Leipzig bewerben“, so Köpping weiter.

Links:

Förderrichtlinie „Ländliche Entwicklung“:

https://www.recht.sachsen.de/vorschrift/14205-Foerderrichtlinie-Laendliche-Entwicklung

Formulare für das Programm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“:

http://www.smul.sachsen.de/foerderung/5260.htm

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Markkleeberg, den 19. Januar 2017
Pressemitteilung
Thema: Landesprogramm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“

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