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Am Donnerstag, dem 24. August 2017, erhielt ich in meinem Markkleeberger Bürgerbüro von Michael Peukert - Organisator der Projektes „Mittendrin in Markkleeberg“ des Wohnverbundes „Katharina von Bora“ der Diakonie Leipzig - eine der ersten Broschüren zur Arbeit des Sächsischen Landtages in Leichter Sprache. Seit 2014 habe ich das Projekt aktiv unterstützt - so gab ich bspw. die Anregung zur Realisierung dieser Broschüre direkt an Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler weiter.

Umso mehr freut es mich, dass vor Kurzem den Projektteilnehmer*innen von ihm persönlich die ersten Exemplare der Broschüre „Der sächsische Land-Tag, Wer entscheidet was“ ausgehändigt worden sind. Mit dieser Broschüre können sich nun Bürgerinnen und Bürger über die Arbeit und Funktionsweise des Sächsischen Landtages in Leichter Sprache informieren. Diese liegen ab sofort auch in meinen Bürgerbüros zum Mitnehmen aus. Zudem ist mein das Markkleeberger Bürgerbüro auch nach außen hin als Unterstützer des Projektes durch den Aufkleber „Wir sind Unterstützer“ erkennbar, der mir ebenfalls von Herrn Peukert übergeben worden ist. Durch diesen Aufkleber sollen Menschen, die auf Leichte Sprache angewiesen sind, darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Mitarbeiter*innen des Bürgerbüros sich auf Menschen einstellen können, die Leichte Sprache benötigen. Und es soll sie ermutigen, mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Mein herzlicher Dank gilt allen, die an der Umsetzung des Projektes mitgewirkt haben und insbesondere Herrn Michael Peukert. Sein Engagement ist ein richtig gutes Beispiel dafür, wie es sich lohnen kann, wenn man sich für eine Sache einsetzt.

Am Abend des 2. August 2017 besuchte ich gemeinsam mit Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Albrecht Pallas, Mitglied des Sächsischen Landtages sowie der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Markus Bergforth, Vorsitzender des SPD Kreisverbandes Leipzig, das Technische Hilfswerk (THW) in Grimma.

Dort kamen wir u.a. mit THW-Präsident Albrecht Broemme, Olav Praetsch vom THW-Ortsverband Grimma, Dr. Adolf Schweer von Mitnetz Strom/Gas, Dr. Frank Otto von ENSO/Drewag Netz und Uwe Ringel von ONTRAS über die aktuellen Herausforderungen des THW sowie über Schwerpunktthemen wie bspw. das Sächsisches Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz (Sächs. BRKG) ins Gespräch.

Bei einem Rundgang vor Ort durfte ich mich zudem über die sehr gute technische Ausstattung des THW, insbesondere aber über die hervorragende Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter überzeugen. Diesen gilt deshalb mein herzlicher Dank.

+++  Gegen „Reichsbürger und Selbstverwalter“ hart durchgreifen +++

„Polizei, Justiz, Politik und Gesellschaft haben ‚Reichsbürger‘ lange nicht ernst genommen. Auch, weil Themen wie Rechtsextremismus oder das Misstrauen in die Politik allzu lange unter den Teppich gekehrt worden sind“, so Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages zu dem am Dienstag vorgelegten Lagebild „Reichsbürger und Selbstverwalter“ in Sachsen.  Nach diesem lebten im Freistaat Sachsen mit Stand vom 30. Juni 2017 insgesamt 718 Personen, die der „Reichsbürger“-Szene zuzurechnen sind, darunter 38 Personen im Landkreis Leipzig.

„Es mag durchaus sein, dass viele dieser ‚Reichsbürger und Selbstverwalter‘ aufgrund von persönlichen Abstürzen, gefühlten und wirklichen Ungerechtigkeiten in diese Szene abgedriftet sind. Hier bin ich selbstverständlich dafür, zu helfen. Doch die Rücksichtnahme ist dann vorbei, wenn sie aktiv gegen den Staat vorgehen, Verwaltungen lahm legen und Zeit beanspruchen, in der sich die Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter eigentlich um die Anliegen der ‚normalen‘ Bürgerinnen und Bürger kümmern sollten. Und natürlich, wenn sie andere bedrohen oder ehrenamtlich engagierte Bürger und Politiker sowie deren Familien terrorisieren.“  

Der Landesfrauenrat Sachsen e.V. vergibt 2017 zum dritten Mal den Preis für herausragendes weibliches Engagement. Ausgezeichnet wird eine Frau, ein Frauenverein bzw. -verband oder eine Frauenvereinigung bzw. –initiative, die sich besonders für die Gleichberechtigung gemäß Artikel 3 des Grundgesetzes einsetzen.

Schirmherrin ist Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und Mitglied der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag. Sie erklärt zur Verleihung des sächsischen Engagementpreises 2017: „Viele Frauen engagieren sich aktiv in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Je besser sie dabei vernetzt sind, desto wirksamer ist ihr Engagement und desto stärker gerät dieses ins öffentliche Bewusstsein. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn auch zahlreiche Vorschläge aus dem Landkreis Leipzig für diesen Preis eingehen. Noch bis zum 18. August 2017 (Einsendeschluss) können diese an Landesfrauenrat Sachsen e.V., Strehlener Str. 12-14, 01069 Dresden oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eingereicht werden.“

Das auszuzeichnende Engagement könne dabei folgende Kriterien umfassen: soziales Engagement, interkulturelle Verständigung, berufliche und unternehmerische Tätigkeit, journalistische Aktivitäten und Publikationen, wissenschaftliche Arbeit, künstlerische Leistung.

„Gern nehmen auch die Mitarbeiter in meinen beiden Bürgerbüros - Sebastian Bothe in Markkleeberg und Beate Bahnert in Grimma - die Vorschläge telefonisch (0341 - 59402999 für Markkleeberg und 03437 - 9783540 für Grimma) oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) entgegen“, so Köpping abschließend.

Eine unabhängige Jury wird die Auswahl der Preisträgerinnen vornehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die festliche Preisverleihung findet am 15. September in Dresden statt.

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Markkleeberg, den 25. Juli 2017
Pressemitteilung
Thema: 3. Engagementpreis des Landesfrauenrates Sachsen

Petra Köpping empfing Besuchergruppe aus dem Landkreis Leipzig

Auf Einladung von Petra Köpping statte am Donnerstag, dem 22. Juni 2017, eine Gruppe sehr interessierter Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis bzw. dem Landkreis Leipzig, im Sächsischen Landtag einen Besuch ab.

Zunächst hatten sie Gelegenheit, die Aktuelle Stunde der 57. Plenarsitzung des Sächsischen Landtags live im Plenarsaal zu verfolgen. Wie es der Zufall wollte, sprach Petra Köpping gerade als Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration mit deutlichen und engagierten Worten zum Thema Integration. Nach einer daran anschließenden Informationsrunde mit dem Besucherdienst freuten sie sich auf das gemeinsame Gespräch mit Petra Köpping als Landtagsabgeordnete bei Kaffee, Kuchen und Kartoffelsuppe. Die Teilnehmer, vorwiegend Seniorinnen und Senioren, waren aus Markkleeberg, Borna, Grimma, Brandis, Leipzig, Schönbach, Pomßen, sogar aus Kohren-Sahlis, Krostitz und Eilenburg mit dem Zug angereist - unter ihnen auch der Kreisvorsitzende der SPD und Bundestagskandidat für den Wahlkreis 154 (Leipzig Land), Markus Bergforth.

In dieser Gesprächsrunde ließ Köpping ihre Gäste hinter die Kulissen des Alltags als Staatsministerin und Landtagsabgeordnete blicken. Wie sie als Ministerin ihre Aufgabenbereiche der Integration, der Gleichstellung sowie der Demokratieförderung ausfüllt, fand große Anerkennung. Zudem spielte auch die Aufarbeitung der Nachwendezeit eine Rolle, um die sie sich seit knapp einem Jahr intensiv kümmert. Hier erntete sie ebenfalls große Zustimmung, stehen doch die eigenen Lebensgeschichten der Besuchergruppe ebenfalls dahinter.

Bei hochsommerlichen Temperaturen sind daneben eine Vielzahl weiterer Themen diskutiert worden, wobei die Gemüter teilweise erhitzten: der Osten als verlängerte Werkbank, die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin Angela Merkel, eine neue Heimat für die Heuersdorfer, Eingemeindungen kleinerer Dörfer und Städte in dadurch größer werdende Kommunen, die mangelnde Sicherheit in Leipzigs Straßenbahnen, der geplante Kiesabbau in Zwenkau, das Tragen von Kopftuch und Burka sowie natürlich auch die letzten Wahlprognosen und die Politik der SPD.

Am Schluss einer spannenden Gesprächsrunde traf man sich zum obligatorischen Gruppenbild und dankte Petra Köpping, dass sie sich nicht nur sachkundig und mit ganzem Einsatz engagiert, sondern dass man ihr die große Freude an ihrer Arbeit auch anmerkt.

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