Login

Am Samstag, den 20. Mai 2017, feierte der Kinder- und Jugendring Landkreis Leipzig e.V. in Bad Lausick sein Frühlingsfest. Der Name des Festes - "Frühlingsrolle" ist dabei an die Örtlichkeit angelehnt. Die "Alte Rollschuhbahn" ist ein interkultureller Begegnungsort, wo Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft oder Kultur miteinander aktiv werden. Zum Beispiel gibt es gemeinsame Workshops, diverse sportliche Angebote und eine Fahrradwerkstatt.
In Gesprächen mit Andreas Rauhhut (Flexibles Jugendmanagement im Landkreis Leipzig), Ines Lüpfert (Jugendamtsleiterin im Landkreis Leipzig), Michael Hultsch (Bürgermeister der Stadt Bad Lausick) und Markus Bergforth (Vorsitzender des SPD Kreisverbandes Leipzig) konnte ich mich von der Bedeutung dieses des Projektes überzeugen, nämlich das hier Integration hervorragend funktioniert und gelebt wird. Deshalb ein großes Dankeschön an alle Beteiligten. Ich komme gern wieder.

Petra Köpping: 60 Millionen Euro zusätzlich für kommunalen Straßen- und Brückenbau - Landkreis Leipzig mit zwölf Vorhaben dabei

Sachsen wird weitere 60 Millionen Euro für den Ausbau und Erhalt von kommunalen Straßen und Brücken bereitstellen. „Mit diesen zusätzlichen Geldern können auch bei uns im Landkreis Leipzig weitere dringende Bauarbeiten in Angriff genommen werden“, teilte Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages, zur am Mittwoch erzielten Einigung zwischen Verkehrs- und Finanzministerium mit.  

„Der Freistaat Sachsen lässt die Kommunen beim kommunalen Straßen- und Brückenbau nicht allein. Nach den erst kürzlich für diesen wichtigen Bereich zusätzlich bewilligten rund 32 Millionen Euro, die aus Ausgaberesten des vergangenen Jahres stammen,  ist das eine weitere gute Nachricht für unsere Städte und Gemeinden. Mit diesem Geld kann der Sanierungsstau der vergangenen Jahre weiter abgebaut werden. Davon profitieren letztlich alle Bürgerinnen und Bürger,“ so Köpping weiter. 

„Zu den zwölf Projekten in unserer Region gehören unter anderem die Erneuerung der „Straße des Friedens" im Ortsteil Steinbach der Stadt Bad Lausick, der grundhafte Ausbau der „Friedrich‐Fröbel‐Straße“ in Geithain, der grundhafte Ausbau der Dorfstraße Störmthal (ehemalige S 242) der Gemeinde Großpösna oder der Fahrbahnausbau „Am Dorfteich“ im Ortsteil Meltewitz der Gemeinde Lossatal“, so Köpping abschließend.

Hintergrund:

Nach Angaben des Verkehrsministeriums fließen in diesem Jahr nunmehr insgesamt rund 211 Millionen Euro in die Förderung von Straßen- und Brückenbauvorhaben der sächsischen Kommunen, Städte und Landkreise – das ist fast eine Verdopplung der ursprünglich im Haushalt vorgesehenen Gelder. Die in diesem Jahr bisher zur Verfügung stehenden Mittel hatten nicht ausgereicht, um alle vorliegenden Förderanträge bewilligen zu können. Neben den bereits gebundenen Mitteln für laufende Maßnahmen lagen für dieses Jahr bis Ende April weitere rund 250 neue bewilligungsfähige Anträge für kommunale Straßen- und Brückenbauvorhaben vor. Die Ausreichung der Mittel steht unter Vorbehalt der Zustimmung des Haushalts- und Finanzausschusses des Sächsischen Landtages.

---
Markkleeberg, den 18. Mai 2017
Pressemitteilung
Thema: Verkehrsinfrastruktur

Am vergangenen Freitag, den 21.04.2017, besuchte die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages, Petra Köpping (SPD) gemeinsam mit dem SPD-Kreisvorsitzenden im Landkreis Leipzig, Markus Bergforth und ihrem Mitarbeiter und zugleich Markkleeberger SPD-Stadtrat, Sebastian Bothe, das Willkommenscafè im Wohnverbund „Katharina von Bora“ der Diakonie Leipzig. Die Gäste stellten dabei ihre jeweiligen Aufgabengebiete innerhalb ihres Wirkungskreises vor und kamen anschließend bei Kaffee und Kuchen mit den anderen Gästen ins Gespräch, um Fragen zu beantworten oder Anliegen und Probleme aufzunehmen.

Zum Willkommenscafé Markkleeberg erklärt Tobias Hönig, Wohnbereichsleiter Wohnung 3 des Wohnverbundes Katharina von Bora des Diakonisches Werk Innere Mission Leipzig e.V.: „Das Willkommenscafé Markkleeberg wurde 2015 von der ökumenischen Willkommensinitiative Markkleeberg ins Leben gerufen. Die Treffen werden thematisch gestaltet und finden einmal im Monat statt. Mittlerweile treffen sich ca. 50 Personen. Hier begegnen sich Jung und Alt, Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, mit und ohne Behinderung. Bei den Treffen sind immer ein Dolmetscher für die arabische Sprache sowie englisch sprechende Personen vor Ort. Es finden sich Freundschaften und ehrenamtliche Markkleeberger Bürger bieten sich als Paten für die geflüchteten Menschen an, um sie bei Behördengängen, Arztbesuchen und anderem zu unterstützen. Ziel der regelmäßigen Treffen ist es unter anderem, Menschen mit Flüchtlingshintergrund, welche Neubürger in Markkleeberg sind einen guten Start in der Stadt zu ermöglichen, Kontakte mit anderen Menschen aus Markkleeberg zu initiieren sowie Vorurteile zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen abzubauen.“

Dabei zeigte sich Petra Köpping sichtlich beeindruckt über die Atmosphäre und Größe des Willkommenscafés: „Da ich sachsenweit mittlerweile eine Vielzahl an Begegnungsorten wie diesen kennengelernt habe, war es mir ein großes Bedürfnis, auch einmal in Markkleeberg zu Gast zu sein. Bisher kannte ich das Willkommenscafé nur aus Gesprächen und über die mediale Berichterstattung. Deshalb war ich sehr gespannt auf die Eindrücke vor Ort. Und diese waren dann äußerst positiv. Zunächst kann aus meiner Sicht das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wie auch der ökumenischen Willkommensinitiative Markkleeberg und dem Wohnverbund Katharina von Bora der Diakonie Leipzig nicht hoch genug gewürdigt werden. Was hier in den letzten zwei Jahren entstanden ist, beeindruckt mich sehr - angefangen von der Organisation des monatlichen Treffens, über die große Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern bis hin zur wunderbaren, familiären Atmosphäre. Vor Ort lernte ich zudem eine Besonderheit des Willkommenscafés kennen: Es begegnen sich nicht nur Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Glaubens, sondern auch Menschen mit und ohne Behinderung. Dadurch und durch die Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk und der Nutzung ihrer Räumlichkeiten sind sehr viele positive Synergien entstanden. So konnten bspw. mehr ehrenamtlich Engagierte gefunden werden und - wie ich erfahren habe - bereits erste zu uns geflüchtete Menschen Arbeit im Pflegebereich finden. Zusammengefasst kann man also sagen: Hier wird Integration gelebt.“

Vergangene Woche besuchte Petra Köpping (SPD), Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages, die Löwen-Apotheke im Pösna-Park in Großpösna, um gemeinsam mit Inhaber Dr. Michael Sauter, Filialleiter Sebastian Heinrich, Center-Manager Michael Schneider sowie Bürgermeisterin Dr. Gabriela Lantzsch über die aktuelle Situation und künftige Entwicklung der Arzneimittelversorgung und der Arzneimittelpreisbindung in Deutschland zu sprechen.

Hintergrund des Gesprächstermins war die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) am 19. Oktober 2016, dass für ausländische Versandapotheken die Arzneimittelpreisverordnung künftig nicht mehr gelten soll und sie Rabatte auf verschreibungspflichtige Medikamente gewähren dürfen. Daraufhin wandte sich Dr. Sauter an diverse Abgeordnete mit der Bitte um Unterstützung. Dieser kam Petra Köpping gern nach.

An der Uni Leipzig hatte ich gerade mein erstes Studien-Semester der Kulturwissenschaften sowie der Ost- und Südosteuropäischen Geschichte abgeschlossen, da entschloss ich mich an die „graue Theorie“ das eher aktive und praxisnähere Pflichtpraktikum im Rahmen dieses Bachelorstudienganges anzuschließen. Als politisch-interessierter junger Mensch lag es nahe, mich um die Arbeit in einem Abgeordnetenbüro zu bemühen. Gerade als Bornaer war Markkleeberg für mich nicht nur wegen der S-Bahn-Verbindung attraktiv, sondern auch weil Petra Köpping als ehemalige Landrätin des Leipziger Landes in ihrer früheren Wirkungsstätte äußerst beliebt und angesehen ist.

Im Februar und März war es dann soweit. Gemeinsam mit Sebastian Bothe, Leiter des Bürgerbüros von Petra Köpping in Markkleeberg und somit mein Praktikumsbetreuer, erhielt ich Einblick in den abwechslungs- und terminreichen Alltag einer Abgeordneten. So durfte ich sie bspw. in den Dresdner Landtag, zu verschieden Gesprächsterminen wie z.B. mit der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft sowie zu mehreren Veranstaltungen begleiten. Bei allen Terminen - besonders den Bürgersprechstunden -  war ich schwer beeindruckt von der Art, wie „meine Chefin“ Petra Köpping ihrem Gegenüber aufrichtig zuhört, ihm oder ihr verständlich und nahbar Politik erklärt und aus ihrem großen Erfahrungsschatz als ehemalige Bürgermeisterin und Landrätin schöpft.

Neben typischen Praktikanten-Tätigkeiten wie Blumengießen, der Gestaltung des Büro-Schaufensters und -kastens sowie der Pflege von Kontaktdatenbanken wurden mir trotz meines jungen Alters sehr verantwortungsbewusste Aufgaben übertragen. So durfte ich inhaltliche Sprechzettel für Petra Köpping recherchieren und ausarbeiten, Artikel für Newsletter, die Abgeordnetenwebpage und die Social Media-Kanäle verfassen sowie eine Präsentation für eine kommende Veranstaltung erstellen. Während dieser spannenden und thematisch vielseitigen Zeit lernte ich, welche enorme Arbeit hinter der Außenwirkung einer (Landtags-)Abgeordneten steht und mit welcher Brandbreite an Themen und Bürgeranliegen eine verantwortungsbewusste und bürgernahe Politikerin - wie sie Petra Köpping ist - konfrontiert wird.

Besonders den Geisteswissenschaftlern wird oftmals eine für das Gemeinwohl verwertbare Arbeit sowie realistische Aussichten auf Arbeitsplätze abgesprochen. Gerade nach diesem konkreten Einblick in die Arbeit in einem Abgeordnetenbüro bin ich weniger pessimistisch, was meine zukünftigen Chancen auf dem Berufsmarkt und den Bedarf meines erlernten Wissens betreffen. Für mich persönlich war es ein großer Vorteil im Rahmen des Praktikums in viele verschiedene - des Abgeordnetenbüroleiters verwandte - Betätigungsfelder, wie PR-Arbeit, Journalismus, politischer Bildung, Verwaltung, Politik als Beruf und die Arbeit von Beratungsstellen einen Einblick gewinnen zu können.

Carlo Hohnstedter

Zum Seitenanfang