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Köpping: „Moderne Bildungseinrichtungen sichern Chancengleichheit“

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages erklärt zur dem vom sächsischen Regierungskabinett vorgestellten Gesetzesentwurf zur Verteilung der Bundesmittel für den Schulausbau:

„Dem Landkreis Leipzig werden 11,24 Millionen Euro für dringend notwendige Investitionen in unsere Schulen in Aussicht gestellt. Der Fördersatz soll 75 Prozent betragen. Für Gemeinde, die sich in einer Haushaltskonsolidierung befinden, ist sogar eine 90-Prozent-Förderung möglich. Über die Verteilung der Mittel auf die einzelnen kreisangehörigen Gemeinden wird der Landkreis Leipzig selbst entscheiden dürfen. Diese Kriterien hat das Kabinett am Dienstag als Eckpunkte eines Gesetzentwurfs beschlossen, den SPD und CDU im Januar in den Sächsischen Landtag einbringen werden. Sie werden von den sächsischen Städten und Gemeinden bereits erwartet, da für die Planungen ein zeitlicher Vorlauf entscheidend ist. Deshalb wird die SPD-Fraktion weiterhin auf zügiges Handeln drängen“, so Köpping.

„Bei uns im Landkreis sind mir einige Schulen bekannt, die diese Gelder dringend benötigen. Moderne Bildungseinrichtungen sind auch außerhalb der drei kreisfreien Städte enorm wichtig für die Zukunft unseres Landkreises. Sie tragen zur Chancengleichheit zwischen den Großstädten und dem ländlichen Raum bei. Und sie schaffen die Voraussetzungen für das Lernen von morgen“, betont Köpping zudem die Bedeutung dieser Gelder.

Hintergrund:

Die Fördermittel sind Teil eines Investitionspakets des Bundes in Höhe von 3,5 Milliarden Euro. Der Freistaat Sachsen erhält daraus rund 178 Millionen Euro, die durch zusätzliche Landesmittel in Höhe von 17,8 Millionen Euro ergänzt werden.

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Markkleeberg, den 20. Dezember 2017
Pressemitteilung
Thema: Kommunales / Schulhausbau

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