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2017: Neues Landesprogramm fördert Schulsozialarbeit im Landkreis mit 531.015,73 Euro

Ab dem Schuljahr 2017/2018 kann die Schulsozialarbeit im Landkreis Leipzig schrittweise ausgebaut werden. Über das neue Landesprogramm Schulsozialarbeit werden mit Schuljahresbeginn im August 2017 landesweit 8,5 Millionen Euro und 2018 dann 15 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung gestellt. Davon fließen in diesem Jahr 531.015,73 Euro in den Landkreis Leipzig wie Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages, mitteilte.

„Schulsozialarbeit kann an unseren Schulen dabei helfen, Schülerinnen und Schüler bei Problemen zu unterstützen, aber auch besondere Talente zu fördern. Die schon zahlreich existierenden Beispiele im Landkreis Leipzig zeigen, wie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter zum Lernerfolg beitragen und das Schulklima verbessern können“, erklärt Köpping den Hintergrund des Landesprogramms.

„Im nächsten Schritt kommt es nun darauf an, dass der Landkreis Leipzig die entsprechenden Anträge bei der Bewilligungsbehörde des Kommunalen Sozialverbandes (KSV) Sachsen stellt. Zum Schuljahresbeginn 2018/2019 wird die sächsische Koalition dann einen weiteren Schritt beim Ausbau der Schulsozialarbeit machen. Das neue Schulgesetz, das im April vom Sächsischen Landtag beschlossen werden soll, sieht vor, dass über das Landesprogramm Schulsozialarbeit hinaus an allen Oberschulen ein Schulsozialarbeiter eingestellt wird“, blickt Köpping voraus.

„Das neue Landesprogramm Schulsozialarbeit ermöglicht es also, bereits laufende Projekte der Schulsozialarbeit im Landkreis Leipzig zu sichern und zu verstetigen sowie künftig neue Angebote zu schaffen. Ich freue mich über diesen Erfolg, denn noch aus meiner Zeit als Landrätin im Leipziger Land weiß ich um die Bedeutung der Schulsozialarbeit für unseren Landkreis. Seitdem habe ich aus zahlreichen Gesprächen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften die Botschaft nach Dresden mitgenommen, dass der Bedarf weiter gestiegen ist. Der Einsatz der der vergangenen Jahre hat sich nun gelohnt. Seit 2011 hat die SPD-Landtagsfraktion für ein solches Landesprogramm gekämpft. Uns war dabei wichtig, dass das neue Programm nicht zu Lasten anderer Fachförderprogramme im Kinder- und Jugendbereich geht. Auch das ist uns gelungen“, so Petra Köpping abschließend.

Hintergrund:

Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Kinder- und Jugendhilfe. Kinder- und Jugendhilfe ist Aufgabe der Landkreise. Mit dem Landesprogramm Schulsozialarbeit unterstützt das Land die Landkreise bei der Einrichtung von Projekten der Schulsozialarbeit mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent. Die Schulsozialarbeit an Oberschulen wird aufgrund der gesetzlichen Verankerung mit einem Fördersatz von 100 Prozent vollständig vom Freistaat finanziert.

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Markkleeberg, den 21. März 2017
Pressemitteilung
Thema: Schulsozialarbeit

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