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Heute nahm ich wieder an der jährlichen Aktion "Perspektivwechsel" der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen teil. Mein Einsatzort dieses Mal war die Kindertagesstätte "Pulvermühle" in Zwenkau, die vom DRK-Kreisverband Leipzig e.V. betrieben wird.

Anlässlich der Verbesserung des Betreuungsschlüssels in den Kinderkrippen zum 1. September werfe ich diese Woche gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag einen Blick in die Kitas in Sachsen und auf die weiteren Vorhaben bei der frühkindlichen Bildung. Nachdem in den vergangenen Jahren auf Betreiben der SPD erstmals seit 1991 der Betreuungsschlüssel in Sachsens Kitas schrittweise verbessert wurde, folgen Mitte 2019 weitere Neuerungen. Erzieherinnen und Erzieher, die in Vollzeit beschäftigt sind, werden zwei Stunden in der Woche der Vor- und Nachbereitung ihrer Arbeit widmen können. Zudem wollen wir die Kommunen bei den gestiegenen Betriebskosten entlasten. Deshalb wird die vom Land gezahlte Kita-Pauschale pro Kind von 2.455 Euro auf dann 3.025 Euro erhöht.

Vor Ort konnte ich mich von der sachsenweit angespannten Personalsituation im Erzieherbereich, aber zugleich von einem enormen Engagement der Erzieherinnen und Erzieher überzeugen. Mit der Kitaleiterin Barbara Thäle und dem Vorstand des DRK-Kreisverbandes, Jens Bruske, habe ich mich ausführlich darüber unterhalten, wie man den Erzieherberuf noch attraktiver machen kann. So empfinden sie bspw. die Vor- und Nachbereitungszeit, die ihnen künftig für zwei Stunden pro Woche während der Arbeitszeit ermöglicht wird, als Wertschätzung ihrer Arbeit. Ein sehr wertvolles feedback, das ich gern mit nach Dresden nehme.

Eine weitere wichtige Rückmeldung ist der hohe Investitionsbedarf in den Kitas und Horten. Auch hier nehme ich die Botschaft gern nach Dresden in die Haushaltsverhandlungen mit, das den Städten und Gemeinden dafür mehr Geld zur Verfügung gestellt werden muss.

Insgesamt ein Perspektivwechsel, der wirklich Spaß gemacht und wertvolle Rückmeldungen gebracht hat. Aus meiner Sicht kann man sowieso am besten mitdiskutieren, wenn man selbst vor Ort gewesen ist.

 

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