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+++ Debatte über bessere Qualität notwendig +++ Aufwertung des Erzieher-Berufes +++

Petra Köpping, Mitglied des Sächsischen Landtages, erklärt zum Aktionstag „Weil Kinder Zeit brauchen“ des Graswurzelbündnisses „Die bessere Kita“ am 20. September:

„Mir ist es wichtig, die Qualität in der frühkindlichen Bildung weiter zu verbessern und auch die Debatte darüber zu führen, wie das gelingen kann. Ich begrüße die Gründung und die Aktionen des Graswurzelbündnisses ‚Die bessere Kita‘ daher ausdrücklich. Um Mehrheiten für bessere Kitas zu finden, ist es notwendig, dass Unterstützung dafür aus der breiten Gesellschaft kommt. Es ist ein lohnenswertes Ziel, sich gemeinsam für bestmögliche Bildungschancen für unsere Kindern, aber auch für eine Aufwertung des Erzieherberufs einzusetzen.

Auf Landesebene hat sich in den letzten drei Jahren einiges bewegt, so Köpping weiter: „Kleinere Kita-Gruppen machen auch den Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers attraktiver, so dass sich hoffentlich mehr Jugendliche für diesen Berufsweg entscheiden. Mit der SPD in der Landesregierung ist erstmals seit 1991 eine Verbesserung der Betreuungsrelation umgesetzt worden. Mehr als 576 Millionen Euro werden in dieser Legislatur zusätzlich für die Bildung und Betreuung unserer Kleinsten investiert.“

Mit Blick auf die Entwicklungen im Bund macht Markus Bergforth, SPD-Bundestagskandidat im Landkreis Leipzig, deutlich: „Wir machen uns stark für ein Kita-Qualitätsgesetz. Mit der finanziellen Unterstützung durch den Bund kann es in den kommenden Jahren gelingen, den Betreuungsschlüssel weiter abzusenken oder aber Vor- und Nachbereitungszeiten für die Erzieherinnen und Erzieher zu finanzieren. Außerdem unterstützen wir Martin Schulz bei seinem Plan, Bildung ab der Kita kostenfrei zu gestalten.“

Abschließend betont Bergforth noch einmal die Bedeutung guter Kinderbetreuung: „Gute Kinderbetreuung ebnet den Jüngsten einen guten Start ins Leben - und zwar unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern. Das ist gerecht, dafür wollen wir auf allen politischen Ebenen eintreten.“

Häufige Fragen und Antworten zum Thema Kita finden sich unter: http://www.spd-fraktion-sachsen.de/kita-2017/

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Pressemitteilung
Thema: Bildung / Kita
Markkleeberg, den 20. September 2017

Die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) unter der Vorsitzenden Simone Lang möchte die beste Pflegerin / den besten Pfleger mit einem Preis ehren. Diese werden stellvertretend für viele andere, die hauptamtlich in Pflegeberufen arbeiten, auf einem Empfang am 28. Oktober 2017 in Dresden ausgezeichnet.

Dazu meint Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages:

Besuch in der Willkommensgruppe Colditz am 23. August 2017

Am 23. August besuchte ich die Willkommensgruppe Colditz und konnte herzliche Grüße der Staatsregierung überbringen. Mit den Ehrenamtlichen um DRK-Koordinatorin Linda Becker, die von Anfang an Migranten in Colditz betreuen, waren viele der 116 zur Zeit in der Muldenstadt lebenden Migrantinnen und Migranten mit ihren Kindern und auch Bürgermeister Matthias Schmiedel gekommen. Es war ein entspanntes und gleichzeitig familiär-turbulentes Treffen, bei dem sich mehrere Dolmetscher Gehör verschafften, denn vertreten waren Menschen aus Afghanistan, Eritrea, dem Irak, dem Iran, Pakistan,  Syrien, und Tschetschenien. Die Gäste betonten, dass sie sich in Colditz wohlfühlen. Mushtaba aus Afghanistan beispielweise berichtete frei in sehr gutem Deutsch (nach nur sechs Monaten Aufenthalt!) davon. Alle wünschen sich mehr unkomplizierte Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung. Im sportbegeisterten Colditz ist der Fußball eine tolle Möglichkeit für die jungen Männer, doch auch er könnte noch „gemischter“ sein. Vor allem den Müttern habe ich ans Herz gelegt, sich in Kindergarten und Schule zu beteiligen. Über Ehrenamt und Vereine gelingt Integration am schnellsten. Lächeln ist immer  das beste Rezept für ein beginnendes Miteinander. Dennoch brauchen alle Seiten viel Geduld. Trotz langwieriger Verfahren mit teils ungewissem Ausgang ist das Lernen der deutschen Sprache das Wichtigste, und durch anfängliche Schwierigkeiten nicht ermutigen lassen.  Darauf kann ich nicht oft genug hinweisen. Nur so lernen beide Seiten, was die jeweils andere wirklich will. Ausflüge wie Picknicks oder gemeinsame Besuche von Sehenswürdigkeiten der Region tragen ebenso dazu bei, einander besser kennenzulernen, wie das für nächstes Jahr geplante „Begegnungscafé“. Dorthin komme ich gern wieder.

Am Donnerstag, dem 24. August 2017, erhielt ich in meinem Markkleeberger Bürgerbüro von Michael Peukert - Organisator der Projektes „Mittendrin in Markkleeberg“ des Wohnverbundes „Katharina von Bora“ der Diakonie Leipzig - eine der ersten Broschüren zur Arbeit des Sächsischen Landtages in Leichter Sprache. Seit 2014 habe ich das Projekt aktiv unterstützt - so gab ich bspw. die Anregung zur Realisierung dieser Broschüre direkt an Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler weiter.

Umso mehr freut es mich, dass vor Kurzem den Projektteilnehmer*innen von ihm persönlich die ersten Exemplare der Broschüre „Der sächsische Land-Tag, Wer entscheidet was“ ausgehändigt worden sind. Mit dieser Broschüre können sich nun Bürgerinnen und Bürger über die Arbeit und Funktionsweise des Sächsischen Landtages in Leichter Sprache informieren. Diese liegen ab sofort auch in meinen Bürgerbüros zum Mitnehmen aus. Zudem ist mein das Markkleeberger Bürgerbüro auch nach außen hin als Unterstützer des Projektes durch den Aufkleber „Wir sind Unterstützer“ erkennbar, der mir ebenfalls von Herrn Peukert übergeben worden ist. Durch diesen Aufkleber sollen Menschen, die auf Leichte Sprache angewiesen sind, darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Mitarbeiter*innen des Bürgerbüros sich auf Menschen einstellen können, die Leichte Sprache benötigen. Und es soll sie ermutigen, mit den Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Mein herzlicher Dank gilt allen, die an der Umsetzung des Projektes mitgewirkt haben und insbesondere Herrn Michael Peukert. Sein Engagement ist ein richtig gutes Beispiel dafür, wie es sich lohnen kann, wenn man sich für eine Sache einsetzt.

Am Abend des 2. August 2017 besuchte ich gemeinsam mit Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Albrecht Pallas, Mitglied des Sächsischen Landtages sowie der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Markus Bergforth, Vorsitzender des SPD Kreisverbandes Leipzig, das Technische Hilfswerk (THW) in Grimma.

Dort kamen wir u.a. mit THW-Präsident Albrecht Broemme, Olav Praetsch vom THW-Ortsverband Grimma, Dr. Adolf Schweer von Mitnetz Strom/Gas, Dr. Frank Otto von ENSO/Drewag Netz und Uwe Ringel von ONTRAS über die aktuellen Herausforderungen des THW sowie über Schwerpunktthemen wie bspw. das Sächsisches Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz (Sächs. BRKG) ins Gespräch.

Bei einem Rundgang vor Ort durfte ich mich zudem über die sehr gute technische Ausstattung des THW, insbesondere aber über die hervorragende Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter überzeugen. Diesen gilt deshalb mein herzlicher Dank.

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