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Sächsische Regierungskoalition schnürt Ehrenamtsbudget für die Kommunen

Mit einem kommunalen Ehrenamtsbudget stärkt der Freistaat Sachsen das Ehrenamt in den Kommunen. Das hat die Sächsische Staatsregierung nun bekannt gegeben. So erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte im Rahmen des von der Koalition vereinbarten Handlungsprogramms ‚Unser Plan für Sachsen‘ jeweils 100.000 Euro zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. Dazu erklärt Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages (MdL):

"Ehrenamtlich Tätige stärken den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft enorm. Auch bei uns im Landkreis Leipzig engagieren sie sich zahlreich im Sport, in den Feuerwehren und Rettungsdiensten, im kulturellen Bereich, in den Heimatvereinen und in der Flüchtlingshilfe. Als Regieurngskoalition haben wir uns deshalb von Anfang an darauf verständigt, dieses Ehrenamt noch stärker zu fördern. Als SPD war uns dabei wichtig, dass vor allem die vor Ort engagierten Bürgerinnen und Bürger stärker unterstützt werden müssen. Ich freue mich deshalb sehr, dass diese Vorgabe aus dem Koalitionsvertrag jetzt umgesetzt wird“, erklärt Köpping.

Das kommunale Ehrenamtsbudget stärkt nun neben den bestehenden Maßnahmen aus dem Programm ‚Wir für Sachsen‘ das bürgerschaftliche Engagement auf kommunaler Ebene mit Landesmitteln. Förderanträge für das laufende Jahr können bis zum 31. Mai 2018 an das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz gestellt werden. „Ich kann dem Landkreis Leipzig daher nur empfehlen, sich an diesem Förderprogramm zu beteiligen“, so Köpping abschließend.

Hintergrund:

Die sächsische CDU-SPD-Regierungskoalition hat sich mit dem Handlungsprogramm „Unser Plan für Sachsen“ das Ziel gesetzt die kommunale Ebene zu stärken. Der SPD ist besonders wichtig, neben der besseren und direkten finanziellen Unterstützung der Kommunen auch Vereine, Initiativen und Verbände zu stärken.

Neben dem Ehrenamtsbudget für die Kommunen über 1,2 Millionen fördert der Freistaat mit ‚Wir für Sachsen‘ das ehrenamtliche Engagement der Sächsinnen und Sachsen mit 10 Millionen Euro.

Hintergründe zum Handlungsprogramm ‚Unser Plan für Sachsen‘ finden hier.

Weitere Informationen zum Förderprogramm ‚Wir für Sachsen‘ finden Sie hier.

Die Pressemitteilung des Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz finden Sie hier.

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Markkleeberg, den 30. April 2018
Pressemitteilung
Thema: Ehrenamt

Auch in diesem Jahr lädt die Landtagsabgeordnete Petra Köpping (SPD) wieder Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis und dem Landkreis Leipzig zum Besuch in den Sächsischen Landtag ein. Die Fahrt wird am Mittwoch, den 27. Juni 2018, stattfinden und 9 Uhr beginnen. Für die Hin-und Rückfahrt nach Dresden steht ein Bus zur Verfügung. Das Programm beinhaltet eine Führung durch den Landtag, den Besuch einer Plenarsitzung sowie das Abgeordnetengespräch mit Petra Köpping in lockerer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen. Für die Besucherinnen und Besucher fallen dabei keine Kosten an. Die Anmeldung kann ab sofort telefonisch unter 0341-59402999 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! vorgenommen werden.

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Markkleeberg, den 24. April 2018
Pressemitteilung
Thema: Besucherfahrt

Heute traf ich im Rudolf-Hildebrand-Gymnasium mit Frau Dr. Zahava Stessel eine beeindruckende Persönlichkeit. Sie ist auf den Tag genau seit zehn Jahren Ehrenbürgerin der Großen Kreisstadt Markkleeberg und kam als Überlebende des Holocaust mit Schülerinnen und Schülern über dieses dunkle Kapitel unserer Geschichte ins Gespräch. Sehr bewegend schilderte sie die schlimmen Dinge, die sie im Konzentrationslager in Auschwitz wie auch im Buchenwalder Außenlager in Markkleeberg erlebte.

Trotz dieser Vergangenheit hat sie über die Jahre eine Beziehung zu Markkleeberg aufgebaut und kommt inzwischen sogar gern hierher. Nicht zuletzt auch deshalb, weil diese Vergangenheit mit sehr viel Engagement durch die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium wie auch durch den Markkleeberger Verein Kulturbahnhof e.V. intensiv aufgearbeitet wird.

Wertvolle Gespräche wie heute tragen dazu bei, dass das Miteinander gefestigt wird und das Gegeneinander von gestern Geschichte bleibt. #vonmenschzumensch

Auf dem Bild zu sehen (v.ln.r.): Schulleiter Dietmar Apel, Frau Dr. Zahava Stessel & ihre Tochter Dr. Miriam Shenkar, Oberbürgermeister Karsten Schütze, Staatsministerin Petra Köpping, Englischlehrerin Ingeborg Hänßgen, Geschichtslehrer Dr. Carsten Müller

Am 14. März 2018 besuchte eine Besuchergruppe des Markkleeberger Wohnverbundes „Katharina von Bora“ des Diakonisches Werk Innere Mission Leipzig e.V. für Menschen mit Beeinträchtigungen Petra Köpping als ihre regionale SPD-Landtagsabgeordnete im Sächsischen Landtag.

Nach der Einführung der Gruppe in die Arbeitsweise des Landesparlaments durch den Besucherdienst des Sächsischen Landtages folgte das Platz nehmen auf den grünen Sitzen der Besuchertribüne im Plenarsaal. Wie es der Zufall wollte, stand zeitgleich auf der Tagesordnung der 68. Plenarsitzung das „Zweites Gesetz zur Änderung des Landesblindengeldgesetzes“, zu welchem eine sehr interessante Debatte folgte. Nicht nur das Thema an sich war für die Gruppe von großem Interesse, sondern es wurde zugleich deutlich, dass sich die sächsische Politik regelmäßig auch mit Fragen der Inklusion beschäftigt.

Im Anschluss daran fand das Abgeordnetengespräch mit Petra Köpping im Sitzungssaal der SPD-Landtagsfraktion statt. Neben Fragen wie „Kommt es bei einer Wahl wirklich auf jede Stimme an?“ und „Wer hat in Sachsen welche Parteien gewählt?“ standen die Themen Leichte Sprache, Dolmetscher für geflüchtete Menschen mit Beeinträchtigung sowie die tägliche Arbeit in einer Behinderten-Werkstatt auf dem Programm.

Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtags hat am 28. Februar zusätzliche 87 Millionen Euro bewilligt, die in diesem Jahr in den Ausbau und den Erhalt von Staats- und Kommunalstraßen investiert werden können. Mit den zusätzlichen Geldern können die Kommunen jetzt 165 Einzelmaßnahmen im Umfang von rund 70 Millionen Euro in Angriff nehmen. Weitere 17 Millionen Euro sind für den Erhalt von Staatsstraßen eingeplant. Dazu erklärt Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Mitglied des Sächsischen Landtages (MdL):

„Eine funktionierende Infrastruktur gehört zu den Erwartungen, die die Bürgerinnen und Bürger an den Staat stellen. In den zahlreichen Gespräch, die ich mit Ihnen aber auch mit Kommunalpolitikern führe, wird oftmals das Thema Infrastruktur vor Ort angesprochen. Es freut mich deshalb sehr, dass für den kommunalen Straßen- und Brückenbau in diesem Jahr zusätzliche Haushaltsmittel bereit stehen. Damit hält die sächsische Regierungskoalition erneut ihre Zusage ein, die Kommunen zu unterstützen“, so Köpping.

Mit den zusätzlichen Geldern sei es jetzt möglich, die bereits vorliegenden Anträge für plan- und baureife Projekte frühzeitig zu bewilligen. „Davon werden auch einige Städte und Gemeinden im Landkreis Leipzig profitieren. So z.B. Markkleeberg für den grundhaften Ausbau eines Teilstückes der Rathausstraße und der Friedrich-Ebert-Straße, Borna für den grundhaften Ausbau der Dorfstraße in Zedlitz, Böhlen für den Ausbau der Glück-Auf-Straße oder Naunhof für die Melanchthonstraße“, führt Köpping ein paar konkrete Beispiele auf.

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Markkleeberg, den 01. März 2018
Pressemitteilung
Thema: Straßenbau

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