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Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, gratuliert dem Netzwerk für Demokratie und Courage in Sachsen (NDC) zur Auszeichnung mit der Buber-Rosenzweig-Medaille durch den Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit am 10. März in Nürnberg:

„Das NDC ist ein wichtiger Anker und Partner für unermüdliche Demokratiearbeit in der sächsischen Zivilgesellschaft. Es hat sich inzwischen ein breites Netzwerk gebildet, von dem Alle profitieren. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das NDC geformt und ihm über die Jahre sein unverwechselbares, sehr engagiertes Gesicht gegeben. Es freut mich, dass dieses hervorragende Engagement für demokratische Kultur aus Sachsen nun so hochrangig ausgezeichnet wird. Ich gratuliere ganz herzlich und wünsche dem NDC auch weiterhin viel Erfolg in seiner wichtigen Arbeit, die ich selbstverständlich weiterhin unterstützen werde.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
11.03.2019
Demokratie | Integration

Gleichstellungsministerin Petra Köpping zum Internationalen Frauentag: „Veränderung ist möglich! Gleiche Chancen und Rechte für Frauen und Männer in Sachsen.“

(Dresden, den 7. März) Der Internationale Frauentag, der jährlich am 8. März begangen wird, ist auch in diesem Jahr Anlass, um auf die Leistungen von Frauen aufmerksam zu machen und weitere Verbesserungen in Bezug auf ihre Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten anzumahnen. Viele kleine und große Etappen auf dem Weg zu einer tatsächlichen Gleichberechtigung konnten in den vergangenen 100 Jahren erreicht werden, so z.B. das Frauenwahlrecht, die Vertretung von Frauen in den Parlamenten oder das Entgelttransparenzgesetz.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping erklärt: „Der Frauentag symbolisiert für mich die Möglichkeit der gesellschaftlichen Veränderung. Wir sind schon ein großes Stück im Bereich von Gleichberechtigung und Gleichstellung vorangekommen. Darüber hinaus ist es mir wichtig, dass sich unsere Gleichstellungspolitik an beide Geschlechter richtet und wir nicht nur eine Perspektive betrachten.“

Staatsministerin Petra Köpping: „Rechte und rassistische Gewalt gehören zur Lebensrealität in Sachsen – für die Opfer rechtsmotivierter Gewalt stellen wir ein breites Angebot an professioneller Beratung zur Verfügung“

(Dresden, den 6. März) Gewalt, Drohungen und Einschüchterungsversuche von rechts gehörten auch 2018 in Sachsen zum Alltag. Laut der Statistik, die das Projekt „Opferberatung Support“ des Vereins RAA Sachsen e.V. erstellt hat, ist ein Anstieg von 229 Gewalttaten im Jahr 2017 auf 317 Gewalttaten im Jahr 2018 zu verzeichnen. Das ist ein Anstieg um 38 Prozent. Am deutlichsten fällt der Zuwachs in Chemnitz aus: von 20 auf 79 Gewalttaten. Dies ist in erster Linie im Zusammenhang mit den Ereignissen in Chemnitz im August/September 2018 zu begründen. Ein ebenfalls großer Anstieg ist im Landkreis Nordsachsen zu verzeichnen, die Zahl erhöhte sich von 7 auf 23 Taten.

Dazu die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „So bitter es auch ist, in Sachsen gehören rechte und rassistische Gewalt zur Lebensrealität. Es gibt keinen Grund, dies zu beschönigen. Die Kräfte und Strukturen von rechts bedrohen den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, dass die Demokratinnen und Demokraten in Sachsen eng zusammenstehen und sich für ein solidarisches und friedliches Zusammenleben einsetzen. Diese Bemühungen unterstützen wir aktiv mit unserem Demokratie-Zentrum Sachsen, zu dem der Träger die Opferberatung, die RAA Sachsen ebenso zählt, wie die Träger der Mobilen Beratung, der mobilen Schulberatung sowie die Koordinierungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA). Weitere Unterstützung stellen wir mit dem Landesprogramm ‚Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz‘ seit Jahren zur Verfügung.“

Ministerpräsident Michael Kretschmer und Integrationsministerin Petra Köpping: „Richtiger Weg zur Herstellung der Ausbildungsreife“

(Heidenau, 14. Februar) Heute besuchten der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer und die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, eine Maßnahme zur Herstellung der Ausbildungsreife für junge Geflüchtete, die über 18 Jahre alt sind und nicht mehr der Schulpflicht unterliegen.

Unter den geflüchteten Menschen, die nach Sachsen gekommen sind, befinden sich viele junge Menschen ohne ausreichende schulische Bildung und einen entsprechenden Schulabschluss. Um einen Zugang zum Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt zu erhalten und Integration zu ermöglichen, ist das Nachholen von Bildung unerlässlich. Der Freistaat Sachsen hat im vergangenen Jahr eine Maßnahme auf den Weg gebracht, um Geflüchtete über 18 Jahre, die nicht mehr schulpflichtig sind, auf einen Beruf oder eine Ausbildung vorzubereiten. Die Maßnahme besteht im Wesentlichen aus einem Bildungsmodul und ist eng mit den Angeboten der Agenturen für Arbeit und Jobcenter zur Ausbildungs-und Beschäftigungsförderung verknüpft. Sie umfasst 18 Monate und wird in Vollzeit durchgeführt. Nach Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat.

Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Arbeit ist die beste Integration. Uns geht es deshalb darum, auch junge Flüchtlinge über 18 Jahre fit für Ausbildung und Beruf zu machen. Es ist wichtig, dass sie schnell auf eigenen Füßen stehen und so selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können. Qualifizierungsangebote wie hier in Heidenau können helfen, dass dies funktioniert.“

Die Maßnahme des Bildungsträgers Donner + Partner im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, die der Ministerpräsident und die Ministerin heute besuchten, startete Anfang November 2018. Die Firma Ausbildungsgesellschaft für Metalltechnik und Schweißen mbH, in deren Räumen die Inhalte des Bildungsmoduls unterrichtet werden, ist eine auf Schweißen und Metalltechnik spezialisierte Weiterbildungsgesellschaft.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Wir haben uns heute vor Ort davon überzeugen können, dass unser Weg, für die Gruppe der über 18jährigen Geflüchteten mit geringer Bildung, ein Angebot zur Herstellung der Ausbildungsreife zu schaffen, genau der richtige ist. Wir sehen wie im Beispiel Heidenau Theorie und Praxis ineinandergreifen. Und das ist auch die Rückmeldung, die wir von vielen Handwerksbetrieben bekommen. Die wünschen sich möglichst schnell junge Leute, die bei ihnen in den Betrieb einsteigen und dort mit anpacken können. Und genau dafür legen wir hier das Fundament. Das ist gut für unsere Wirtschaft und die Betriebe und natürlich auch für die jungen Menschen, die so hervorragend integriert werden. Diese Lücke haben wir nunmehr geschlossen.“

Die gesamte Maßnahme wird derzeit als wissenschaftlich begleitetes Modellprojekt mit einer Laufzeit von 2018 bis 2021 durchgeführt. Für die ersten Kurse sind 7,2 Millionen Euro eingeplant. Die Maßnahme wird von Trägern umgesetzt (ein Träger je Landkreis/kreisfreier Stadt), die bereits Erfahrung im Bereich der Vermittlung von schulischer und beruflicher Bildung besitzen.

Hinweis: Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten im Sächsischen Landtag verabschiedeten Haushaltes.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
14.02.2019
Wirtschaft | Arbeit | Demokratie | Ministerpräsident | Integration | Asyl

Gleichstellungsministerin Köpping: „Preisträgerinnen sind herausragende Vorbilder“

Innovative Drucktechnologie und traditionelles Handwerk – aus diesen beiden Branchen kommen die Siegerinnen des Sächsischen Gründerinnenpreises 2019, den die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, heute in der Porzellanmanufaktur Meissen verliehen hat. Der erste Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, geht an Dr.-Ing. Karin Weigelt aus Chemnitz, die 2016 mit ihrem Geschäftspartner Jan Thiele, die Prismade Labs GmbH gegründet hat. Das Unternehmen stattet Druckprodukte mit einer digitalen Markierung aus, die über Smartphones auslesbar ist. Diese Technologie wird z. B. für interaktive Verpackungen sowie im Hochsicherheitsbereich verwendet. Einen wichtigen Meilenstein bildete die 2017 geschlossene Kooperation mit dem familiengeführten edding-Konzern, die 2018 weiter ausgebaut werden konnte.

Karin Weigelt setzte sich gegen 53 weitere Bewerberinnen für den Sächsischen Gründerinnenpreis durch. „Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder so viele tolle Bewerbungen bekommen haben. Das wiederholt große Interesse für den Preis zeigt mir, dass die wirtschaftlich aktiven Frauen in Sachsen zunehmend selbstbewusst und mutig nach vorn gehen und ihr Engagement auch öffentlich vertreten. Die Lust und die Leidenschaft für ihre Geschäfte und Betriebe rücken verstärkt in den Vordergrund. Das kann ich nur begrüßen“, sagt Gleichstellungsministerin Petra Köpping.

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