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„Die Studie bestätigt meine Wahrnehmungen sehr deutlich, die ich in vielen Gesprächen erfahren habe. Und die auch ich persönlich oft genug wahrgenommen habe“ kommentiert Petra Köpping die vorgelegte Studie zur Wahrnehmung und Bewertung der Arbeit der Treuhandanstalt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

So stellt die Studie fest, dass sich weitgehend unbeachtet von öffentlichen, politischen oder wissenschaftlichen Wahrnehmungen ein negativer „Gründungsmythos“ bei vielen Ostdeutschen verfestigt habe, „der von einer ‚Unterwerfung‘ der Ostdeutschen durch eine fremde, anonyme und jedweder Kontrolle enthobene Macht aus dem ‚Westen‘ stehe – mit allen „negativen Folgen für die politische Kultur beziehungsweise die generelle Identifikation zahlreicher Ostdeutscher mit der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnung der heutigen Bundesrepublik“.

Vom 19. bis 23. November nahm die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration an einer Informationsreise der Friedrich-Ebert-Stiftung über die Situation von syrischen Flüchtlingen in Jordanien teil. Seit 2011 hat das Land etwa 1 Million Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen, bei einer Bevölkerungszahl von ca. 9 Millionen. Jordanien gilt der Zeit als das "Auge des Hurrikans“: inmitten einer zutiefst konfliktreichen Region zeigt des Land erstaunliche Stabilität und kann seinen ausgleichenden Kurs zwischen den Nachbarstaaten Israel, Syrien, Saudi-Arabien und Irak bewahren.

Auf dem Programm standen zahlreiche Gespräche unter anderem mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern, mit Vertretern des UN-Flüchtlingshilfswerks und des Internationalen Roten Kreuzes, Journalisten, der deutschen Botschafterin sowie einer caritativen Hilfsorganisation und der von ihr betreuten Flüchtlingsfamilien.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Besonders beeindruckt hat mich die große Hilfsbereitschaft der Jordanier für die geflüchteten Menschen. Die jordanische Regierung hat einen 7-Punkte-Plan zur Versorgung der Flüchtlinge aufgelegt. Dieser beinhaltet u.a. auch den Schulbesuch der Flüchtlingskinder, die Unterbringung der Familien überwiegend in Wohnungen sowie ein Programm, um 200.000 Syrern in Arbeit zu bringen. 80 Prozent der ins Land geflüchteten Menschen leben in Wohnungen und dass, obwohl sich Jordanien selbst in einer schwierigen wirtschafts-, finanz- und sicherheitspolitischen Lage befindet."

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Frauen Mut machen für ihren Weg in eine gewaltfreie und selbstbestimmte Zukunft“

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November, ruft das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ zur Mitmachaktion „Wir brechen das Schweigen“ auf. Das Motto der diesjährigen Aktion lautet „Weg aus der Gewalt“. Betroffene sollen wissen, dass sie auf dem Weg aus der Gewalt nicht alleine sind und sie Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen können. Das Hilfetelefon ist unter der Nummer 08000/116016 erreichbar.

Zum 8. Mal in Folge wurde hervorragendes Engagement ausgezeichnet

Heute verliehen die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping und der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth, Staatsminister a.D. den 8. Sächsischen Integrationspreis. Preisträger sind die Stadt Kirchberg, die Wätas Wärmetauscher GmbH aus Olbernhau und der Verein für Bildungsangleichung „upgrade“ aus Leipzig.  

Unter dem Motto „Integration gestalten. Zusammen gewinnen.“ hatten sich über 70 Vereine, Verbände, Initiativen und Unternehmen um den Preis beworben. Ausgezeichnet wurden drei Projekte und Initiativen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten in die Gesellschaft einsetzten, sie unterstützten, förderten und vorlebten.

Staatsministerin Petra Köpping: „Toleranz kann nicht verordnet, sie muss gelebt werden“

Am 16. November findet der Internationale Tag für Toleranz statt. Der Tag geht zurück auf den 16. November 1995. Denn damals unterzeichneten 185 Mitgliedsstaaten der UNESCO die Erklärung der Prinzipien zur Toleranz. Im Artikel 1 der Erklärung heißt es, dass Toleranz Respekt, Akzeptanz und Anerkennung der Kulturen unserer Welt, unserer Ausdrucksformen und Gestaltungsweisen unseres Menschseins in all ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt bedeutet.

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