Login

Ministerin Petra Köpping: „Sachsen stärkt Frauen per Gesetz“

(Dresden, 2. Mai) Am 3. Mai 1957 beschloss der Deutsche Bundestag das „Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts“, das sogenannte Gleichberechtigungsgesetz. Damit wurde die im Grundgesetz festgeschriebene Gleichberechtigung von Mann und Frau in Bundesrecht umgesetzt.

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Dieses Gesetz war ein erster bedeutender Schritt in Richtung Gleichberechtigung, dem noch viele weitere folgten und auch weiterhin folgen müssen. In Sachsen nehmen wir dies mit der Entwicklung des Frauenfördergesetzes zu einem modernen Gleichstellungsgesetz in Angriff. Gemeinsam mit den Expertinnen und Experten aus dem Gleichstellungsbereich wurde die Fortschreibung durchgeführt. Noch in diesem Jahr wird der Gesetzentwurf in den parlamentarischen Geschäftsgang gehen. Ziel des Gesetzes ist eine starke Förderung von Frauen in Sachsen, beispielsweise durch die Aufwertung der Gleichstellungs-und Frauenbeauftragten.“

Ministerin Petra Köpping gratuliert: „20 Jahre großartiges Engagement für Demokratie und gegen Fremdenhass in Sachsen“

Am 30. April findet ab 16 Uhr zum 20. Mal das Musikfestival „Leipzig. Courage zeigen.“ statt. Seinen Ursprung hat es in den 1990er Jahren, wo es dabei half, Aufmärsche von Neonazis vor dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal zu verhindern. Inzwischen findet das Festival auf dem Leipziger Marktplatz statt.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Ich war selbst schon oft bei der Veranstaltung zu Gast und schätze die weltoffene, friedliche Stimmung. Mein Dank gilt all Jenen, die sich Jahr für Jahr für das Gelingen des Festivals einsetzen, den enormen Organisationsaufwand stemmen und dadurch die wichtige Botschaft ‚Ja zu Zivilcourage und Nein zu Fremdenhass und Diskriminierung‘ lebendig halten.“

Integrationsministerin Petra Köpping und Innenminister Markus Ulbig stellen rund 3,4 Millionen Euro für Projekte zur Demokratieförderung zur Verfügung

(Dresden, 26. April 2017) Gestern tagte zum zweiten Mal der Beirat für das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen – Für Demokratie und Toleranz“ (WOS). In der Sitzung diskutierten die Mitglieder noch offene Förderanträge, die im Rahmen der ersten Antragsfrist eingegangen waren und informierten sich über die Ergebnisse der Evaluation des Landesprogramms. Zwei Drittel der 124 gestellten Förderanträge wurden nunmehr bewilligt.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Die Arbeit des Beirates ermöglicht eine dauerhafte fachliche Begleitung und Koordinierung des Landesprogramms Weltoffenes Sachsen. Gerade die Projekte zur Demokratieförderung liegen uns besonders am Herzen. Deshalb begrüße ich es um so mehr, dass die finanziellen Mittel für das Landesprogramm mit dem Beschluss für den Doppelhaushalt 2017/2018 erhöht worden sind.“

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, ergänzt: „In unserer gestrigen Sitzung wurden weitere Projekte besprochen und die Weichen für die nächste Förderperiode gestellt. Die Ergebnisse der letzten Evaluation des Landesprogramms fließen dabei ebenso in unsere Beratungen ein wie die fundierten Einschätzungen der neun Beiräte. Auf dieser Grundlage sollen die Bedarfe ermittelt werden, um die Fördergelder gezielt so einzusetzen, dass sie nachhaltige Wirkung entfalten können.“

"Mit unserer kürzlich eingerichteten Koordinierungs-und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) sind wir vorbereitet, um präventiv gegen islamistische Radikalisierung vorzugehen. In der KORA, unter dem Dachverband des Demokratie-Zentrums, arbeiten Fachleute wie z. B. Friedens- und Konfliktforscher oder Arabisten, die in enger Zusammenarbeit mit den muslimischen Gemeinden in Sachsen, den Angehörigen und Betroffenen selbst einer möglichen Radikalisierung vorbeugen oder einen Ausstieg aus der islamistischen Szene ermöglichen."

::: Links :::

Erreichbarkeit KORA | http://www.demokratiezentrum.sachsen.de

Ministerin Petra Köpping: „Enger Austausch gegen Diskriminierung ist wichtig.“

(Dresden, den 25. April) Eine Delegation von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, die in Wien im Bereich der Jugendarbeit und Jugendhilfe tätig sind, besucht im Rahmen eines Fachkräfteaustausches auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V. vom 24. bis 28. April den Freistaat Sachsen.

Im Rahmen des Austauschs lernt die zwölfköpfige Delegation heute auch das Demokratie-Zentrum kennen, welches seit Beginn des Jahres zum Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Sozialministerium gehört. Die Fachleute interessieren sich besonders für die strategischen Vorhaben zur Demokratieförderung und für einen kompetenten Erfahrungsaustausch.

Zum Seitenanfang