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Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, trifft sich heute in Leipzig erstmals mit einer Studentengruppe der Fachhochschule Erfurt, für deren Studienprojekt sie eine Patenschaft übernommen hat.

Die neun Studenten sind angehende Stadtplaner im 5.Bachelorsemester. Sie wollen sich im Rahmen ihres Projektes mit „Internationaler Zuwanderung in Kleinstädte“ beschäftigen. Sie werden dabei der Frage nachgehen, welchen Einfluss die Erfahrungen der Wende mit all ihren Umbruchsmomenten und den Veränderungen der Städte, also der unmittelbarer Lebenswelt, auf die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen haben.

Staatsministerin Petra Köpping zur Patenschaft: „Ich freue mich sehr, dass sich die Studierenden für die Ursachen und zurückliegende Ereignisse interessieren, die unsere Gesellschaft bis heute massiv beeinflussen. Gern habe ich dafür die Patenschaft übernommen und möchte auch meine Erfahrungen aus den vielen Gesprächen mit den Menschen weitergeben. Es ist mir sehr wichtig, dass die Kenntnisse über die Nachwende-Ereignisse der 90er Jahre auch in die nächste Generation weitergetragen werden, um Lösungen für aktuelle Probleme zu finden“, so die Ministerin.

Ministerin Petra Köpping: „Bedürfnisse der Menschen in Sachsen stärker beachten“

Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung über den sozialen Zusammenhalt in Deutschland erreicht Sachsen den geringsten Wert beim Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“.

Dazu die sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Auch die Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt deutlich, dass es in Sachsen alarmierenden Handlungsbedarf gibt, damit unsere Gesellschaft nicht auseinanderreißt. Neben vielen hilfsbereiten und solidarischen Menschen angesichts der vielen geflüchteten Menschen, die zu uns gekommen sind, haben wir auch blanken Hass und Aggressionen erlebt, die sich sogar gegen Frauen, Kinder sowie Helferinnen und Helfer richtete.  

Köpping: „Menschenrechte als Kompass für den künftigen Weg unserer Gesellschaft“

Am 10. Dezember wird weltweit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde, gedacht.

In den 30 Artikeln der Menschenrechts­erklä­rung wird definiert, welche Rechte jedem Menschen zustehen sollten - ohne irgend­einen Unterschied, etwa nach Hautfarbe, Geschlecht, Herkunft, Überzeugung, Vermögen, Stand und so weiter.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping sagt: „Die Menschenrechte dienen uns als Kompass für den Zukunftsweg unserer Gesellschaft gerade auch in diesen politisch und sozial bewegten Zeiten. Wir müssen wachsam bleiben, dass wir den Weg, auf den uns diese Rechte geleiten, beibehalten. Extreme Äußerungen und Meinungen, offener Hass, Diskriminierung und Verachtung des Anderen sind keinesfalls die Mittel, die unsere Gesellschaft in eine gute und solidarische Zukunft führen. Wir sollten uns stets in Erinnerung rufen, welche Werte und Ziele mit der Menschenrechtserklärung verknüpft sind und mit ganzer Kraft dafür eintreten, diese auch umzusetzen. Denn wir alle werden davon profitieren.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
08.12.2017
Demokratie | Integration

Integrationsministerin Petra Köpping: „Humanitär bedeutsame Entscheidung nicht überstürzen“

Aufgrund der Einrichtung von Schutzzonen für Flüchtlinge in Syrien und der damit verbundenen freiwilligen Rückkehr geflüchteter Menschen in das Krisenland, diskutieren Politikerinnen und Politiker in Deutschland derzeit darüber, ob die Aufhebung des Abschiebeverbotes angezeigt ist. Sachsen und Bayern planen, eine Neubewertung der syrischen Sicherheitslage zu beantragen und den Abschiebestopp nicht über den 30. Juni 2018 hinaus zu verlängern.

Dazu die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping: „Von Sachsen aus lässt sich weder beurteilen, noch beschließen, ob Syrien ein sicheres Land ist. Ich war kürzlich bei einer Informationsreise über syrische Geflüchtete im benachbarten Jordanien. Die Expertinnen und Experten mit denen ich gesprochen habe, haben mir versichert, dass die Situation in Syrien keineswegs so sei, dass man dorthin abschieben könne. Ich appelliere daher dringend an die zuständigen Innenminister, bei dieser humanitär bedeutsamen Entscheidung, nichts zu überstürzen. Syrien ist ein Land, welches vom Krieg und vom Terror geprägt ist. Niemand kann die Verantwortung dafür übernehmen, dass abgeschobene Menschen dort in Sicherheit sind.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
07.12.2017
Sicherheit & Inneres | Demokratie | Integration | Asyl

Köpping: „Zur Selbstbestimmung der Frau ist umfassende Information notwendig“

Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration im Freistaat Sachsen:

„Aus meinen Gesprächen mit Fraueninitiativen und Beratungsstellen weiß ich, dass keine Frau leichtfertig abtreibt und dass dem ein oftmals schwieriger Entscheidungsprozess vorausgeht. Dazu ist eine umfassende Information notwendig. Sollte eine Frau diese schwere Entscheidung für sich treffen, respektiere ich das. Der Zugang zu sicheren Methoden der Abtreibung und das Recht auf eine selbstbestimmte Familienplanung sind wesentliche Errungenschaften unserer Gesellschaft, die dürfen nicht infrage gestellt werden. Insofern begrüße ich die auf Bundesebene angekündigte Gesetzinitiative zur Überarbeitung des 1933 eingeführten Paragrafen. Für Frauen und Ärzte ist diese Rechtssicherheit unbedingt notwendig.“

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