Login

Integrationsministerin Petra Köpping: „Fachlicher Austausch ist gewinnbringend“

(Dresden, 17. März 2017) Bei der am 16. und 17. März in Friedrichshafen stattfindenden Integrationsministerkonferenz wurden auch zwei Anträge aus Sachsen verabschiedet.

Die beiden Anträge zielten auf die Erhöhung der finanziellen Unterstützung für die Arbeit der Jugendmigrationsdienste durch den Bund und auf die Öffnung von bestehenden Förderinstrumenten, um erwachsenen Geflüchteten den Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

„Die Integrationsministerkonferenzen sind ein wichtiges Instrument, um auf Bundesebene die Leitlinien für die Integrationspolitik abzustimmen. Der fachliche Austausch zwischen den Bundesländern ist gewinnbringend, da wir so die Möglichkeit haben, uns direkt darüber zu informieren, welche Instrumente gut funktionieren und auf welchen Gebieten die Unterstützung durch den Bund verstärkt werden muss. Ich freue mich, dass wir gemeinsam die beiden Anträge, die federführend von Sachsen eingebracht worden sind, verabschieden konnten“, sagt Integrationsministerin Petra Köpping.

Gleichstellungsministerin Köpping: „Vielfältiges Engagement von Frauen muss sich auszahlen“ – Wirtschaftsminister Dulig: „Gleiche Stundenlöhne sind essenziell“

(Dresden, 17. März 2017) Morgen wird zum 10. Mal der internationale Aktionstag für Entgeltgerechtigkeit zwischen Männern und Frauen begangen. Die Lohnlücke in Deutschland bei den Bruttostundenlöhnen lag im vergangenen Jahr bei 21 Prozent. Der Equal Pay Day kennzeichnet den Tag, bis zu dem Frauen unentgeltlich gearbeitet haben, wenn sie ab diesem Tag den gleichen Lohn wie Männer bekämen.

„Die geschlechtergerechte Entlohnung ist ein zentrales Anliegen der Gleichstellungspolitik. Frauen leisten nicht nur im Job viel, sondern auch täglich etwa 52 Prozent mehr an unbezahlter Tätigkeit für andere als Männer. Frauen sind in der Kindererziehung, in der Pflege von Angehörigen oder im Haushalt engagiert. Dieses Engagement zahlt sich finanziell allerdings nicht aus und hier ist die Politik gefordert, entsprechende Lösungsansätze zu entwickeln und zügig umzusetzen“, sagt Gleichstellungsministerin Petra Köpping.

Staatsministerin Petra Köpping besucht Bildungsklasse für Geflüchtete und die Verbraucherzentrale in Dresden

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Verbraucherschutz betrifft jeden und ist für alle da! – Vor diesem Hintergrund besucht die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, am Mittwoch die Verbraucherzentrale in Dresden. Dabei werden nicht nur aktuelle Betrugsmaschen und Anliegen spezifischer Verbrauchergruppen wie beispielsweise Senioren, Sozialschwache oder Migranten vorgestellt. Die Staatministerin nutzt die Gelegenheit auch, um einer Fortbildungsgruppe speziell für Geflüchtete zu den Themen Verbraucherrecht und Finanzen beizuwohnen.

„Verbraucher sein ist mittlerweile ein echter Vollzeitjob. Umso wichtiger ist es, allen Menschen ein für sie zugeschnittenes, kompetentes Alltagswissen an die Hand zu geben und ihnen bei individuellen Sorgen und Problemen rund um Verbraucherrechte, Finanzen oder auch Ernährung mit entsprechender Expertise zur Seite zu stehen“, erklärt Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Besonders für Menschen, die noch nicht lange bei uns leben, sind die Informationen und Dienstleistungen der Verbraucherzentrale wichtig. Denn sie helfen dabei, sich im Alltag unserer Gesellschaft zurecht zu finden und hier anzukommen. Ich finde das Engagement der Verbraucherzentrale in diesem Bereich einfach großartig.“

Staatsministerin Petra Köpping: „Zivilgesellschaftliches Engagement bleibt wichtig“

(Dresden, 16. März 2017) Vom 16. März bis zum 6. April finden in Dresden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Zur Eröffnung wird eine Info-Börse im Festsaal des Dresdner Rathauses veranstaltet. Der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration von Petra Köpping wird im Rahmen der Info-Börse über Fördermöglichkeiten innerhalb des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ sowie der „Integrativen Maßnahmen“ informieren.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Auf zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus können wir in Sachsen nicht verzichten. Die Internationalen Wochen bieten eine gute Gelegenheit, darüber zu informieren, welche Projekte es gibt und wie man sich engagieren kann. Das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ (WOS) des Freistaates Sachsen fördert das zivilgesellschaftliche Engagement für die freiheitlich demokratische Grundordnung. Mit Hilfe des WOS können Projekte für Demokratie und Toleranz in Sachsen finanziell gefördert, beratend begleitet und miteinander vernetzt werden. Es ist mir besonders wichtig, dass mein Geschäftsbereich immer wieder direkte Kontakte zu potentiellen Antragstellerinnen und Antragstellern knüpft, auch um Vorbehalte gegenüber möglichen bürokratischen Hürden abzubauen.“

Termin: 16. März 2017
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Landeshauptstadt Dresden, Rathaus, Plenar-und Festsaal, Wilhelm-Külz-Str. 19, 01067 Dresden

Integrationsministerin Petra Köpping: „Integration ist kein Sprint, sondern ein Marathon“

(Dresden, 15. März 2017) Im Rahmen der am 16. und 17. März in Friedrichshafen stattfindenden Integrationsministerkonferenz fordert Sachsen mit zwei Anträgen die Stärkung der Jugendmigrationsdienste durch den Bund sowie Unterstützung bei der Herstellung der Ausbildungsreife für Asylsuchende und Geflüchtete im Erwachsenenalter.

„In Anbetracht der dauerhaft hohen Nachfrage der Jugendmigrationsdienste befürworten wir eine Öffnung der Beratung für alle jungen Menschen mit Migrationshintergrund unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Die Gelder, die der Bund bislang zur Verfügung gestellt hat, reichen nicht aus. Dies liegt auch daran, dass die Dienste in der Vergangenheit nicht nur von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, sondern verstärkt auch von jungen Geflüchteten in Anspruch genommen worden sind“, sagt Integrationsministerin Petra Köpping.

Zum Seitenanfang