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Integrationsministerin Köpping: „Wichtiges Angebot zur Unterstützung der Integration“

Das Projekt CALM Sachsen (Counsel, Aid, Liaison for Migrants – Beratung, Hilfe, Vermittlung für Migranten) hat heute ein Psychosoziales Zentrum für seelisch belastete Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund (PSZ) in Chemnitz eröffnet. Träger der Beratungsstelle Chemnitz ist die SFZ Förderzentrum gGmbH mit Zuständigkeit für die Stadt Chemnitz, den Erzgebirgskreis und das Vogtland. Ziel dieses Projektes ist die bessere Integration der geflüchteten Menschen, so zum Beispiel durch Stabilisierung im Alltag.

Dazu Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration: „Wer aufgrund seiner Erfahrungen mit Gewalt, Krieg, Flucht und Verfolgung traumatisiert zu uns kommt, für den ist die Integration in unsere Gesellschaft oft mit großen Problemen verbunden. Schlimme Ereignisse, die die Menschen immer wieder einholen, einhergehend mit irrationalen Ängsten, die zu einem kompletten Rückzug führen können, erschweren oder verhindern beispielsweise die Teilnahme an Sprach- und Integrationskursen. Ich freue mich daher sehr, dass wir mit dem Projekt CALM Sachsen ein weiteres Angebot fördern können, welches die bestehenden Ansätze vernetzt und vorhandene Lücken schließt. Zudem soll neben der Beratung von traumatisierten Geflüchteten auch die Schulung und Sensibilisierung von haupt- und ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern geleistet werden.“

Köpping: „Ein Ort zum Austausch, um neue Verbindungen zu knüpfen und ein Hort der Willkommenskultur“

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, hat auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den Dresdner Palaissommer übernommen, der morgen im Park vor dem Japanischen Palais beginnt.

„Es ist ein Ort der Möglichkeiten, an dem durch Austausch neue Verbindungen entstehen und aus Weltoffenheit innovative Kraft geschöpft werden kann“, so die Integrationsministerin Petra Köpping.

Das Festival bietet eine wunderbare Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen: „Eine Willkommenskultur schaffen wir, indem wir neugierig sind, uns überraschen und berühren lassen. Ich wünsche den Veranstaltern viel Erfolg und vor allem auch gutes Wetter.“

Köpping: „Frauenprojekte als Motoren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“

In den vergangenen Wochen war die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, zu ihrer Sommertour in Sachsen unterwegs, um Frauen- und Gleichstellungsprojekte im Freistaat zu besuchen. Sowohl in den Großstädten, als auch im ländlichen Raum, wollte sich die Gleichstellungsministerin ein Bild von der vor Ort geleisteten Arbeit machen:

„Ziel meiner Sommertour war es, mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, wie unsere Maßnahmen an der Basis ankommen. Ich bin begeistert vom Engagement der Träger, der von uns geförderten Projekte. Ob nun der Coworking-Space für junge Freiberuflerinnen in der Oberlausitz, die Erziehungsberatung von Vätern mit Migrationshintergrund in Leipzig, die Schreibwerkstatt für Menschen mit Umbruchserfahrungen in Mittweida oder die Vermittlung von Alleinerziehenden in den Arbeitsmarkt in Dresden. Überall arbeiten engagierte Menschen, um Gleichstellungspolitik in ihren verschiedenen Facetten voranzubringen und in der Gesellschaft zu verankern. Damit sind die Frauenprojekte wichtige Netzwerkpartnerinnen einer funktionierenden sächsischen Zivilgesellschaft und wirken als Motoren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Staatsministerin Petra Köpping: „Es braucht Mut, Visionen umzusetzen.“

Die sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping hat heute die Bewerbungsphase für den „Sächsischen Gründerinnenpreis 2018“ eröffnet. Bis zum 31. Oktober 2017 können sich sächsische Gründerinnen und Unternehmerinnen, die sich innerhalb der letzten sieben Jahre selbstständig gemacht haben, darum bewerben. Der Preis wird Anfang 2018 verliehen.

Staatsministerin Köpping zum diesjährigen Start der Bewerbungsphase: „Es braucht Mut, Visionen umzusetzen. Viele Frauen in Sachsen haben diesen Mut. Sie entwickeln ihre Ideen weiter zu tragfähigen Konzepten, gründen Unternehmen und übernehmen Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jede Frau setzt mit ihrer Gründung ein positives Zeichen, dass andere, unentschlossene Frauen zur unternehmerischen Selbstständigkeit ermutigt. Mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis möchten wir zeigen, wie stark und vielfältig das sächsische Unternehmerinnentum ist und die Vernetzung von Gründerinnen, Initiativen und Beratungsangeboten unterstützen.“

Über den Preis

Bewerbungsphase für den Sächsischen Integrationspreis 2017 eröffnet

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, und der Sächsische Ausländerbeauftragte, Geert Mackenroth, schreiben den Sächsischen Integrationspreis aus. Der nunmehr achte Wettbewerb steht unter dem Motto „Integration gestalten. Zusammen gewinnen.“

Drei Projekte und Initiativen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten eingesetzt haben, werden mit dem Sächsischen Integrationspreis ausgezeichnet. Im Rahmen einer Festveranstaltung am 17. November werden die Preisträger im Sächsischen Landtag geehrt. Der Preis ist mit je 2.000 Euro dotiert. Die Ehrung im Plenarsaal des Landtags steht unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler.

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