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Ministerin Köpping: „Bisher 100 geförderte Projekte sind gutes Zeichen“

Mit dem Doppelhaushalt 2015/ 2016 sind die Fördermittel für die Stärkung der demokratischen Kultur im Programm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“ um mehr als 1,3 Mio. Euro pro Jahr aufgestockt worden. Durch diese Mittel in einer Gesamthöhe von jährlich rund 3,8 Mio. Euro konnten im Jahr 2015 bislang rund 100 Projekte in Sachsen gefördert werden.

„Die vergangenen Wochen und Monate haben uns besonders deutlich gezeigt, wie wichtig die Arbeit von Vereinen, Verbänden und Initiativen ist, die sich tagtäglich für demokratische Kultur einsetzen“, betonte die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping. „Deshalb sind die 100 Projekte, die jetzt dank der Fördermittel aus dem Landesprogramm Weltoffenes Sachsen realisiert werden können, ein gutes Zeichen.“

Das SMGI hat den offiziellen Flyer zur neuen Förderrichtlinie "Integrative Maßnahmen" veröffentlicht. Sie können diesen hier downloaden:

Flyer "Miteinander Füreinander. Integration lebt vom Mitmachen" zur Förderrichtlinie Integrative Maßnahmen

Die Förderung, die über diese Richtlinie möglich ist, gliedert sich in zwei Teile.

Teil 1:

In diesem Teil werden u.a. gemeinnützige Träger, Vereine und Verbände gefördert, die z.B. Asylsuchende und Flüchtlinge informieren, beraten und unterstützen.

Teil 2:

Dieser Teil richtet sich an Landkreise und kreisfreie Städte und unterstützt die Integrationsarbeit vor Ort, z.B. durch Förderung einer zusätzlichen „Koordinationskraft Integration“ oder durch die finanzielle Unterstützung bei der Bereitstellung von Arbeitsgelegenheiten.

Die Antragsfrist endet am 1. Oktober. Die Anträge werden von der Sächsischen Aufbaubank (SAB) bearbeitet und bewilli. Die entsprechenden Formulare finden Sie hier:

Teil 1: http://www.sab.sachsen.de/de/p_is/detailfp_is_79168.jsp?m=19933

Teil 2: http://www.sab.sachsen.de/de/p_is/detailfp_is_79232.jsp?m=19933

Weitere Informationen zur Förderrichtlinie finden Sie hier: http://www.sms.sachsen.de/27858.html

und natürlich im Flyer (siehe Anlage). Dieser kann auch über den zentralen Broschürenversand bezogen werden.

Nurul Fatimah Khasbulla wird ab Oktober das Marwa El-Sherbini-Stipendium für Weltoffenheit und Toleranz erhalten. Sie kommt aus Indonesien und studiert Wirtschaftsrecht in Dresden. Am 08. September 2015 hat sich Staatsministerin Petra Köpping mit der klugen und sympathischen Frau zum Gedankenaustausch getroffen.

Am Samstag, den 05. September 2015, war Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, zu Gast beim Tag der Sachsen in der Ringelnatzstadt Wurzen. Neben zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern bleiben vor allem die Gespräche mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern in Erinnerung, die in ihrer Schule Projekte mit und für Flüchtlinge und Kindern planen und umsetzen möchten. Sie befragten zudem wissenbegierig die Ministerin über Aktivitäten der Staastregierung und zeigten sich weltoffen und mit Herz zeigten.
Auch am Stand der SPD wurden zahlreiche Fragen zur Flüchtlingsproblematik beantwortet und Ängste genommen. Nebenbei traf sie auch Frau Brunhild Kurth, Staatsministerin für Kultus, und tauschten den ein und anderen Gedanken.

 

Ministerin Köpping: "Die Menschen tun mir unendlich leid"

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Sachsen - Der Flüchtlingsstrom nach Sachsen hält weiter an. Die MOPO24 sprach deshalb mit Integrationsministerin Petra Köpping (57, SPD) über die derzeitige Situation, Sorgen und die Zukunft:

Petra Köpping im Gespräch mit MOPO-Reporterin Antje Meier.

Morgenpost: Frau Köpping, ganze Züge mit Flüchtlingen rollen auf uns zu. Was geht da in Ihnen vor?

Petra Köpping: Erst mal tun mir die Menschen unendlich leid. Das zweite ist, wir müssen uns vorbereiten. Bald wird es kalt. Dann kommen Zeltstädte oder ähnliches nicht in Frage.

Morgenpost: Nehmen Sie Arbeit und Sorgen mit nach Hause?

Petra Köpping: Na klar. Das Foto des ertrunkenen Kindes, das durch die Medien ging, geht mir nicht aus dem Kopf. Wen lässt das kalt? Ich bin Mutter und Großmutter. Das ist schrecklich.

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