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Heute besuchte Staatsministerin Petra Köpping die seit Oktober 2015 bestehende Gemeinschaftsunterkunft in Borna/Witznitz, in welcher 280 Asylsuchende untergebracht sind, darunter viele Familien mit insgesamt etwa 40 Kindern.

Gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin der Stadt Borna, Simone Luedtke, mit Vertretern der Betreiberfirma ABUB Leipzig GmbH, Flüchtlingssozialarbeitern der Diakonie Leipziger Land sowie vielen ehrenamtlichen Helfer*innen sind in einem sehr angenehmen und konstruktiven Gespräch Möglichkeiten zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements insbesondere für die Spendensammelstelle der Einrichtung, für eine effektivere Zusammenarbeit aller Beteiligten vor Ort sowie zusätzliche Angebote insbesondere für die Familien und Kinder besprochen worden.

Insgesamt entstand ein sehr positiver Eindruck von der Gemeinschaftsunterkunft an sich, wie auch von den vor Ort tätigen Personen.

Staatsministerin Petra Köpping war am Donnerstag, den 7. Januar 2016, bei der Ernennung von Karsten Heuchert zum norwegischen Honorargeneralkonsul in Leipzig zu Gast. Sie nutzte dort die Gelegenheit, um mit der norwegischen Botschafterin in Deutschland, Elisabeth Walaas, über die Themen Integration, Bildung, Demokratie und Arbeitsmarkt ins Gespräch zu kommen.

 

Köpping: „Null Toleranz bei Frauenverachtung“

Zu den massiven Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten äußerte sich die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping:

„Die sexuellen Übergriffe auf Frauen sind durch absolut nichts zu rechtfertigen. Das ist ein krimineller Akt, für den die Täter bestraft werden müssen. Respekt gegenüber Frauen ist nicht verhandelbar. Es gibt null Toleranz bei Frauenverachtung, ganz gleich aus welchen Gründen sie zu Tage tritt.“

Integrationsministerin Köpping: „Schnelle Orientierung und Wertevermittlung“

Am Montag dieser Woche (14. Dezember 2015) sind in Dresden die ersten „Wegweiserkurse für Asylsuchende in Erstaufnahmeeinrichtungen“ gestartet. Die Kursteilnehmer kommen aus der Erstaufnahmeeinrichtung Dresden 2, Nöthnitzer Straße, und werden in den Räumen des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU unterrichtet. Das Modellprojekt wird vom Volkshochschulverband des Landes Sachsen in Kooperation mit Arbeit und Leben Sachsen e.V. an sechs verschiedenen Standorten durchgeführt.

Zu Beginn des kommenden Jahres nimmt ein Flüchtlingslotse seine Tätigkeit am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden auf. Die von den Erlösen des Benefiz-Laufs „Run and Roll – Dresden bewegt sich“ finanzierte Stelle entlastet die Ambulanzen und Stationen des Uniklinikums von einer Vielzahl spezieller, vor der Behandlung der Asylsuchenden notwenigen Aufgaben. Integrationsministerin Petra Köpping: „Der Spendenlauf hat ganz deutlich gemacht, Dresden kann sich bewegen und Vieles bewirken. Neben dem ganz konkreten Ergebnis, einen Flüchtlingslotsen einstellen zu können, geht ein starkes Signal von der Aktion aus. Wir brauchen genau dieses Engagement für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit.“ Den Unternehmen komme dabei als Arbeitgeber eine besondere Rolle zu. „Je mehr Vorbilder es gibt, die das Menschsein in den Mittelpunkt stellen, desto besser“, konkretisierte Ministerin Köpping.

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