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Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz in Berlin

Die Frauen- und Gleichstellungsministerinnen und -minister der Bundesländer haben bei ihrer Tagung vom 2. bis 3. Juli 2015 in Berlin die Bundesregierung aufgefordert, mehr für die soziale Absicherung von Alleinerziehenden zu tun.

„Wir wollen, dass sich die Arbeitsvermittlung stärker auf Alleinerziehende konzentriert“, erklärt die Sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping im Anschluss an die Konferenz. Mehr als die Hälfte der Alleinerziehenden hat keine abgeschlossene Berufsausbildung und ist deshalb einem besonders hohen Armutsrisiko ausgesetzt. Ein erster wichtiger Schritt muss das Angebot einer Berufsausbildung sein, das sich mit dem Lebensrhythmus Alleinerziehender vereinen lässt.

Die Länderministerinnen fordern auch eine stärkere Anhebung des Steuer-entlastungsbetrags für Alleinerziehende. Die vor Kurzem beschlossene Erhöhung von 1.308 auf 1.908 Euro reiche nicht aus, da es am Ende nur wenige Euro pro Monat Unterschied ausmache.

Zwanzig Prozent aller Familien mit Kindern sind Alleinerziehenden-Haushalte, davon 90 Prozent Mütter. Die Armutsquote ist mit 40 Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei Paarhaushalten.

Die aktuellen Lebensformen sind bunter geworden, weil viele Menschen heute ihre individuellen Lebenswünsche realisieren können. Sie bestimmen selbst, ob sie allein leben, sie heiraten, in einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft leben oder innerhalb einer Patchworkfamilie in einer neuen Partnerschaft Kinder großziehen.

Diese Entwicklung muss sich in einer Modernisierung der Familienpolitik niederschlagen und deshalb hatte Berlin zur 25. GFMK das Schwerpunktthema „Gleichstellung in der Familienpolitik“ gesetzt.

Quelle: http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/198514, 03.07.2015

Integrationsministerin Petra Köpping hat nach einem Besuch der Asylbewerberunterkunft am 1. Juli ein Arbeitsgespräch mit Freitalern, dem Willkommensbündnis, Vertretern der Stadt und des Landkreises geführt. Sie hat Hilfe bei der Suche nach sozialem Betreuungspersonal angeboten und Förderprogramme des Landes zur Unterstützung einer Willkommenskultur vorgestellt.

Auf der zweiten Vollversammlung der Handwerkskammer zu Dresden hielt Ministerin Köpping einen Vortrag zum Thema: „Asylbewerber als potentielle Fachkräfte im Handwerk“.

Am 20. Juni war Weltflüchtlingstag. Er ist den Flüchtlingen auf der ganzen Welt gewidmet und soll auf ihre Nöte und Probleme aufmerksam machen. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping sagte dazu: "Häufig stehen in der Diskussion um Flüchtlinge die finanziellen Mittel und Verantwortlichkeiten im Zentrum. Das Leid der Menschen und ihre oft langen, gefährlichen Wege geraten schnell aus dem Blickfeld." In einer gemeinsamen Aktion mit Schauspielerinnen und Schauspielern des Leipziger Theaters der Jungen Welt machte die Ministerin symbolisch auf das Schicksal der vielen Millionen Menschen aufmerksam. Als Fotomotiv diente dabei ein Boot aus dem Stück "Ginpuin. Auf der Suche nach dem großen Glück". Es ist einem Papierboot nachempfunden und steht sinnbildlich für Gefahr und Zerbrechlichkeit.

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier: http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/198252

 

Am Montag, den 15. Juni gewann "Bautzen bleibt bunt" den Steh-auf-Preis. Herzlichen Glückwunsch!

Auf der Festveranstaltung im Brandenburgischen Landtag durfte Petra Köpping die Laudatio halten.

Das unter dem Dach des „Steinhauses“ gegründete Bürgerbündnis „Bautzen bleibt bunt“ organisiert Hilfe und Begleitung für Asylbewerber, Demonstrationen und Mahnwachen, interkulturelle Begegnungen, Sprachkurse, Spendenaktionen und vieles mehr. Bautzen ist bunt steht außerdem für die Schaffung einer Willkommenskultur und für ein friedvolles Miteinander aller in Bautzen lebenden Menschen. Für diesen Engagement dankte Köpping Ihnen. Gleichzeitig hofft sie, dass dieses Vorbild noch mehr Menschen ermutigt, sich ebenfalls einzumischen und für andere einzustehen!

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