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Ministerin Köpping: „Wir brauchen viele gute Partner in der Wirtschaft“

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, und enviaM-Vorstandsmitglied Ralf Hiltenkamp haben heute (28. Oktober 2015) Außen-Schachtische und die jeweils dazugehörigen Sitzmöglichkeiten an die Erstaufnahmeeinrichtung Chemnitz übergeben. Zu verdanken sind die Schachtische der enviaM-Gruppe, die sie nach einem Spendenaufruf der Ministerin für die Erstaufnahmeeinrichtung Chemnitz gestiftet hat.

„Ich bedanke mich ganz herzlich bei der enviaM für die Schachtische und für das herausragende Engagement im Bereich der Integrationsarbeit. Es ist ein  gutes und wichtiges Zeichen, dass sich sächsische Unternehmen öffentlich für die Anliegen von Flüchtlingen positionieren und mit ihrer finanziellen Unterstützung auch ganz konkrete Hilfe leisten“, so Ministerin Köpping.

Integrationsministerin: „Angebot schnell nutzen“

Das am Wochenende in Kraft getretene Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz ermöglicht es den Agenturen für Arbeit, ab sofort Einstiegssprachkurse für Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive zu fördern. Schon während der Phase von Registrierung und laufendem Asylverfahren können Deutschkurse zur Vermittlung von Grundkenntnissen besucht werden. Aktuell richtet sich das Angebot an Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive aus den Herkunftsländern Eritrea, Iran, Irak und Syrien.
Die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping rief die Bildungsträger, aber auch die Betreuer der Geflüchteten dazu auf, dieses Angebot zu nutzen. „Damit Menschen, die zu uns kommen, möglichst bald selbstständig und unabhängig leben und arbeiten können, sind gute Sprachkenntnisse der erste und wichtigste Schritt.“
Es gäbe keine Teilnehmerbegrenzung für Sachsen, so Ministerin Köpping nach einem Gespräch mit Klaus-Peter Hansen, Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen der BA. „Dieses Angebot steht nur für einen kurzen Zeitraum zur Verfügung“, so die Ministerin weiter. Der Eintritt in die Sprachmaßnahme muss bis spätestens 31. Dezember dieses Jahres erfolgen.
„Die Sprachkurse werden schnell, flächendeckend und unbürokratisch im Sinne einer Nothilfe gefördert. Wir können auch mehr als 4.000 Menschen mit diesen Sprachkursen fördern. Nun sind die Bildungsträger gefordert, geeignete Maßnahmen zügig einzurichten“, sagte Hansen.

Ministerin Köpping: „Landesaktionsplan soll Toleranz in Sachsen stärken"

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, lädt Vertreterinnen und Vertreter der Organisationen von LSBTTIQ (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle und queere Menschen) gemeinsam mit interessierten Gruppen aus allen Bereichen der Zivilgesellschaft zu mehreren Beteiligungsworkshops nach Dresden ein.

„Die Workshops starten noch in diesem November. Im Zentrum der Beratungen stehen zum Beispiel die Themen Bildung, Arbeitswelt, Gesundheit oder Antidiskriminierung. Anhand der Ergebnisse werden konkrete Maßnahmen für den Landesaktionsplan entwickelt“, erklärt Ministerin Köpping. Der Entwurf des Landesaktionsplanes zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensformen wird Anfang 2016 im Kabinett der Sächsischen Staatsregierung behandelt.

Staatsministerin Petra Köpping besuchte gestern den Leipzig United F.C., ein integratives Fußballprojekt in der Messestadt für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche, insbesondere für junge Migranten und Flüchtlinge.

Über den Fußball - z.B. gemeinsames Training oder Spiele im laufenden Spielbetrieb in Kooperation mit Blau-Weiß Leipzig - aber auch über kulturelle Angebote, schulische und berufliche Unterstützung werden die deutsche Sprache, soziale Kompetenzen und natürlich der Spaß am Sport vermittelt.

Aktuell spielen in drei Alterklassen 40 Kinder und Jugendliche aus 15 Nationen beim Leipizg United F.C. Betreut und trainiert werden sie von ehrenamtlich Tätigen, u.a. von Philipp Bludovsky und Peter Schön (siehe Foto, v.l.n.r)

Ein wirklich tolles und unterstützenswertes Projekt!

 

Integrationsministerin Köpping: „Hilfe für Helfer“

Am 1. Oktober 2015 endete die erste Antragsfrist für die Richtlinie „Integrative Maßnahmen“. Ziel der Förderrichtlinie ist  es, Integration und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu verbessern. In Teil 1 konnten Vereine und Verbände Unterstützung für ihre Projekte beantragen, Teil 2 richtete sich an die Landkreise und Kreisfreien Städte.

„Die Resonanz ist überwältigend und ein Beweis für die vielfältige Integrationsarbeit der Ehrenamtlichen und der Kommunen“, sagte die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

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