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Am Sonnabend, den 26. Mai treffen sich ab 20 Uhr zur 4. Leipziger Mitsingnacht wieder viele musikbegeisterte Menschen in der Peterskirche, um gemeinsam Lieder aus verschiedenen Epochen und Genres zu singen. Angefeuert wird das Publikum dabei von verschiedenen Chören und vom Leipziger Singer/Songwriter Neo Kaliske, der die Mitsingnacht veranstaltet.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, unterstützt erneut die Veranstaltung: „Gemeinsam singen, gemeinsam lachen, gemeinsam eine gute Zeit verbringen – ganz gleich, woher man kommt, wie alt man ist, ob man singen kann oder nicht, das macht für mich die Leipziger Mitsingnacht aus. Was an diesem Abend zählt ist die Freude an der Musik und an neuen Erfahrungen. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
25.05.2018
Veranstaltung | Demokratie | Kunst & Kultur | Integration

Integrationsministerin Petra Köpping: „Die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes ist wichtig“

(Leipzig, den 23. Mai) Bei ihrem heutigen Besuch in einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in der Leipziger Max-Liebermann-Straße überzeugte sich die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, von der hohen Qualität der angebotenen Kurse zur sprachlichen und kulturellen Erstorientierung von Asylsuchenden. Im Rahmen des Drei-Standorte-Konzeptes der Staatsregierung bestehen in Dresden, Chemnitz und Leipzig drei vollständige Erstaufnahmeeinrichtungen samt Rückkehrberatung, Sozialarbeit und Erstorientierung sowie direkter Nähe zur Bundesagentur für Arbeit oder Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

„Wir haben das Kursangebot sehr ambitioniert im Dezember 2015 als Modellprojekt gestartet, weil es in den Einrichtungen einen großen Bedarf für eine sofortige Schulung der dort untergebrachten Geflüchteten gab. Wir ermöglichen damit einen Basissprachunterricht erhalten und vermitteln die wichtigsten Grundsätze unseres Zusammenlebens. Im Mittelpunkt unserer Überlegungen stand die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes. Und diese erreichen wir vor allem dann, wenn wir den Asylsuchenden Orientierung geben und ihnen erklären, wie der Alltag hier bei uns funktioniert“, erklärt Integrationsministerin Petra Köpping.

Veranstaltungshinweis

Der Historiker Dr. Marcus Böick beschäftigt sich seit rund zehn Jahren mit der „Bad Bank“ der Ostdeutschen: der Treuhandanstalt. Jetzt hat der gebürtige Ascherslebener, der mittlerweile an der Bochumer Ruhruniversität forscht, seine Doktorarbeit beendet. Diese erscheint Anfang Juli unter dem Titel „Die Treuhand von 1990-1994“. Zuvor aber kommt der Wissenschaftler auf Initiative der sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, nach Sachsen, um gemeinsam mit der Ministerin erstmals seine Forschungsergebnisse in Deutschland der Öffentlichkeit vorzustellen. Zwei Veranstaltungen wird es dazu in Sachsen geben, in Grimma und in Hoyerswerda

Gerade für die Menschen in Sachsen sei es enorm wichtig, dass die Arbeit der Treuhand vollständig aufgearbeitet werde, sagt Staatsministerin Petra Köpping: „Sachsen war zu DDR-Zeiten mit den drei Bezirken Chemnitz, Leipzig und Dresden DER Industrie-, Industrieforschungs- und Universitätsstandort. Zusammen mit Ost-Berlin konzentrierte sich hier mehr als die Hälfte des gesamten DDR-Wissenschaftspotentials. Hier standen viele große Kombinate mit mehreren tausend Beschäftigten. Deren Schließung durch die Treuhand machte nicht nur in kürzester Zeit ganze Landstriche arbeitslos, sondern führte auch zum Abbau von 85 Prozent des Personals in der Industrieforschung. Das war eine direkte Folge der Treuhandarbeit, die sich aufgrund der vorhandenen Industriealisierung besonderes in Sachsen auswirkte. Die Kränkung einer ganzen Ingenieurs- und Wissenschaftlergeneration ist bis heute spürbar“, so die Ministerin. 

Die Untersuchung des Historikers Dr. Marcus Böick ist die erste zeithistorische Forschungsarbeit in Deutschland zur Treuhand. Bisher haben sich vor allem Soziologen, Politikwissenschaftler und Ökonomen mit dem Thema auseinandergesetzt. Der Historiker wertete vor allem öffentlich zugängliches Material und Akten aus und führte interessante Interviews unter anderem mit der ehemaligen Treuhandchefin Birgit Breuel, dem einstigen Bundesfinanzminister Theo Waigel und Sachsens früherem Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf. Die Treuhand bestand von 1990 bis 1994. Sie übernahm offiziell 8.500 DDR-Betriebe. Darunter befanden sich große Kombinate, die im Laufe der Zeit in Einzelbetriebe aufgegliedert wurden, so dass die Zahl der von der Treuhand verwalteten Betriebe auf ca. 12.000 stieg.

Termin: Montag, 14. Mai 
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Grimma, Markt 27, Rathaussaal

Termin: Dienstag, 15. Mai  
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Hoyerswerda, Schloss Hoyerswerda, Schlossplatz 1, Renaissance-Saal

Die beiden öffentlichen Veranstaltungen „Die Folgen der Treuhandpolitik. Damals und heute“ werden von der „Friedrich-Ebert-Stiftung“, Landesbüro Sachsen, organisiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
08.05.2018
Termine/Einladungen | Gleichstellung | Veranstaltung | Demokratie | Integration

Integrationsministerin Petra Köpping: „Unbegründete Ängste abbauen“

(Dresden, den 27. April) Vor rund einem Jahr nahm die Koordinierungs-und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) ihre Arbeit auf. Seither sind bei den Landeskoordinatoren der KORA bzw. bei den KORA-Trägern insgesamt 47 Kontaktaufnahmen registriert worden. Daraus resultierend wurden 28 Beratungen durchgeführt.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, erklärt: „Mit dem steigenden Bekanntheitsgrad der KORA bei den entsprechenden Fachkräften steigt auch die Anzahl der Anfragen an die KORA kontinuierlich. Es ist ein großer Erfolg, dass wir bereits nach einem Jahr, einen solchen Anstieg verzeichnen können. Besonders bei den Informations-, Sensibilisierungs- und Fortbildungsveranstaltungen gibt es eine große Nachfrage. Das Thema insgesamt hat in Sachsen eine Relevanz und die Auseinandersetzung mit dem Islam wird immer wichtiger.“

Das Leitziel der KORA besteht darin, islamistische Radikalisierung zu verhindern. Gleichzeitig will sie u.a. bei potentiell Betroffenen dafür sorgen, dass sie sich wieder der freiheitlichen demokratischen Grundordnung verbunden fühlen. In Kooperation mit dem Violence Prevention Network e. V. und dem AUSSTEIGERPROGRAMM SACHSEN bietet die KORA auf Grundlage eines 5-Säulen-Modells Prävention (Säule 1 und 2) und Intervention (Säule 3 bis 5) im Bereich islamistische Radikalisierung in Sachsen an.

Bisher wurden 38 Informations-, Sensibilisierungs- und Fortbildungsveranstaltungen (Säule 2) durchgeführt. Weitere 35 Workshops sind für das Jahr 2018 geplant. Im Oktober 2017 fand zudem in Leipzig das 1. KORA Forum, eine jährliche Informations- und Vernetzungsveranstaltung der KORA, mit 95 insgesamt Teilnehmern aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Wohlfahrt, Kommunalverwaltung, Sicherheitsbehörden und muslimischen Organisationen statt. Weitere KORA – Foren sind geplant.

Unter der Leitidee „Zuwanderung und Integration gut gestalten – Zusammenhalt leben“ stellt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, heute in Dresden das fortgeschriebene Zuwanderungs- und Integrationskonzept (ZIK II) für den Freistaat Sachsen vor. Das ZIK II knüpft dabei an das Vorgängerkonzept aus dem Jahre 2012 an.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Die neuen Herausforderungen, die mit der großen Zahl von geflüchteten Menschen, die 2014 und 2015 zu uns gekommen waren, einhergingen, machten die Weiterentwicklung vorhandenden des Zuwanderungs- und Integrationskonzeptes notwendig. Integration und ein gutes Miteinander gelingen immer dann, wenn Türen geöffnet werden. Das bedeutet, dass wir jedem Menschen mit Migrationshintergrund innerhalb seiner individuellen aufenthaltsrechtlichen Situation weitestgehend gleiche Chancen und Möglichkeiten zur Teilhabe an zentralen gesellschaftlichen Lebensbereichen ermöglichen wollen. Voraussetzung hierfür ist ein diskriminierungsfreies Umfeld und die Herstellung von Chancengleichheit durch eine interkulturelle Öffnung von Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.“

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