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Ministerin Petra Köpping gratuliert: „20 Jahre großartiges Engagement für Demokratie und gegen Fremdenhass in Sachsen“

Am 30. April findet ab 16 Uhr zum 20. Mal das Musikfestival „Leipzig. Courage zeigen.“ statt. Seinen Ursprung hat es in den 1990er Jahren, wo es dabei half, Aufmärsche von Neonazis vor dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal zu verhindern. Inzwischen findet das Festival auf dem Leipziger Marktplatz statt.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Ich war selbst schon oft bei der Veranstaltung zu Gast und schätze die weltoffene, friedliche Stimmung. Mein Dank gilt all Jenen, die sich Jahr für Jahr für das Gelingen des Festivals einsetzen, den enormen Organisationsaufwand stemmen und dadurch die wichtige Botschaft ‚Ja zu Zivilcourage und Nein zu Fremdenhass und Diskriminierung‘ lebendig halten.“

Integrationsministerin Petra Köpping und Innenminister Markus Ulbig stellen rund 3,4 Millionen Euro für Projekte zur Demokratieförderung zur Verfügung

(Dresden, 26. April 2017) Gestern tagte zum zweiten Mal der Beirat für das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen – Für Demokratie und Toleranz“ (WOS). In der Sitzung diskutierten die Mitglieder noch offene Förderanträge, die im Rahmen der ersten Antragsfrist eingegangen waren und informierten sich über die Ergebnisse der Evaluation des Landesprogramms. Zwei Drittel der 124 gestellten Förderanträge wurden nunmehr bewilligt.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Die Arbeit des Beirates ermöglicht eine dauerhafte fachliche Begleitung und Koordinierung des Landesprogramms Weltoffenes Sachsen. Gerade die Projekte zur Demokratieförderung liegen uns besonders am Herzen. Deshalb begrüße ich es um so mehr, dass die finanziellen Mittel für das Landesprogramm mit dem Beschluss für den Doppelhaushalt 2017/2018 erhöht worden sind.“

Der Sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, ergänzt: „In unserer gestrigen Sitzung wurden weitere Projekte besprochen und die Weichen für die nächste Förderperiode gestellt. Die Ergebnisse der letzten Evaluation des Landesprogramms fließen dabei ebenso in unsere Beratungen ein wie die fundierten Einschätzungen der neun Beiräte. Auf dieser Grundlage sollen die Bedarfe ermittelt werden, um die Fördergelder gezielt so einzusetzen, dass sie nachhaltige Wirkung entfalten können.“

"Mit unserer kürzlich eingerichteten Koordinierungs-und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) sind wir vorbereitet, um präventiv gegen islamistische Radikalisierung vorzugehen. In der KORA, unter dem Dachverband des Demokratie-Zentrums, arbeiten Fachleute wie z. B. Friedens- und Konfliktforscher oder Arabisten, die in enger Zusammenarbeit mit den muslimischen Gemeinden in Sachsen, den Angehörigen und Betroffenen selbst einer möglichen Radikalisierung vorbeugen oder einen Ausstieg aus der islamistischen Szene ermöglichen."

::: Links :::

Erreichbarkeit KORA | http://www.demokratiezentrum.sachsen.de

Ministerin Petra Köpping: „Enger Austausch gegen Diskriminierung ist wichtig.“

(Dresden, den 25. April) Eine Delegation von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, die in Wien im Bereich der Jugendarbeit und Jugendhilfe tätig sind, besucht im Rahmen eines Fachkräfteaustausches auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V. vom 24. bis 28. April den Freistaat Sachsen.

Im Rahmen des Austauschs lernt die zwölfköpfige Delegation heute auch das Demokratie-Zentrum kennen, welches seit Beginn des Jahres zum Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Sozialministerium gehört. Die Fachleute interessieren sich besonders für die strategischen Vorhaben zur Demokratieförderung und für einen kompetenten Erfahrungsaustausch.

Gleichstellungsministerin Köpping: „Teilnahme ist Gewinn für alle Seiten“

Für Mädchen und Jungen gibt es zahlreiche Berufe zu entdecken und auszuprobieren. Damit Jugendliche frei von geschlechterspezifischen Klischees ihre Berufswahl treffen können, gibt es den Girls‘ und den Boys‘ Day. Beide finden in diesem Jahr deutschlandweit am 27. April statt. Handwerksbetriebe und IT-Unternehmen freuen sich auf Mädchen, die mehr über diese Berufe erfahren wollen. Und Jungen sind in Krankenhäusern oder Pflegeheimen an diesem Tag gern gesehene Gäste, um sich über soziale und pflegerische Berufe zu informieren.

„Ich wünsche mir, dass Jugendliche in ihrer Berufs-und Studienwahl so frei wie möglich sind. Daher möchte ich alle Schülerinnen und Schüler ermutigen, an diesem Aktionstag, die Chance zu nutzen und in unterschiedliche Berufsfelder hinein zu schnuppern. Die Betriebe und Unternehmen freuen sich, dass sie ihre Angebote präsentieren können und möchten gern ihre Türen für zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öffnen“, sagt Gleichstellungsministerin Petra Köpping im Vorfeld.

Der Mädchen- und der Jungenzukunftstag richten sich an Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Klasse. Ganze 90 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Betriebe beurteilen den Girls‘ Day und Boys’ Day als gut oder sehr gut. Der Girls’ Day findet als „Exportschlager“ bereits in 16 weiteren Ländern statt.

„Die Teilnahme ist ein Gewinn für alle Seiten“, ist sich Petra Köpping sicher. Sie wird an diesem Tag fünf Mädchen in ihrem Geschäftsbereich begrüßen und ihnen den Alltag einer Berufspolitikerin nahe bringen.

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