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Der Deutsche Präventionstag, einer der weltweit größten Kongresse für die Bereiche Kriminalprävention und angrenzender Präventionsbereiche, findet am 11. und 12. Juni 2018 unter dem Motto „Gewalt und Radikalität – Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“ im Internationalen Congress Center Dresden statt.

Neben einer Reihe von Fachvorträgen findet eine vielseitige kongressbegleitende Ausstellung mit über 150 Austellerinnen und Ausstellern statt. Auch der Geschäftsbereich der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, ist mit einem eigenen Stand bei dem Kongress vertreten und präsentiert sich dort mit dem Demokratie-Zentrum Sachsen und der darin angesiedelten Koordinierungs-und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA) im Rahmen der Ausstellung.

Am 10. Juni präsentiert sich von 11 bis 17 Uhr die Sächsische Staatsregierung beim „Offenen Regierungsviertel“ den Bürgerinnen und Bürgern. Diese erhalten die Gelegenheit, die Gebäude der Ministerien zu besichtigen und sich über Politik und Verwaltung im Freistaat zu informieren.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, begrüßt die Gäste mit ihrem Team in der Eingangshalle der Sächsischen Staatskanzlei. Unter dem Motto »Zuwanderung und Integration gut gestalten – Zusammenhalt leben« können sich die Besucherinnen und Besucher vor einer gestalteten Fotobox zum Zuwanderungs- und Integrationskonzept fotografieren lassen.

Köpping: „Integration und ein gutes Miteinander gelingen immer dann, wenn Türen geöffnet werden“

Unter der Leitidee „Zuwanderung und Integration gut gestalten – Zusammenhalt leben“ stellt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, heute im Rahmen einer Fachregierungserklärung im Sächsischen Landtag das fortgeschriebene Zuwanderungs- und Integrationskonzept (ZIK II) für den Freistaat Sachsen vor. Das ZIK II knüpft dabei an das Vorgängerkonzept aus dem Jahre 2012 an.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Die neuen Herausforderungen, die mit der großen Zahl von geflüchteten Menschen, die 2014 und 2015 zu uns gekommen waren, einhergingen, machten die Weiterentwicklung des vorhandenen Zuwanderungs- und Integrationskonzeptes notwendig. Integration und ein gutes Miteinander gelingen immer dann, wenn Türen geöffnet werden. Das bedeutet, dass wir jedem Menschen mit Migrationshintergrund innerhalb seiner individuellen aufenthaltsrechtlichen Situation weitestgehend gleiche Chancen und Möglichkeiten zur Teilhabe an zentralen gesellschaftlichen Lebensbereichen ermöglichen wollen. Voraussetzung hierfür ist ein diskriminierungsfreies Umfeld und die Herstellung von Chancengleichheit durch eine interkulturelle Öffnung von Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.“

Und weiter: „Die Akzeptanz in der Gesellschaft ist die Basis für ein vielfältiges Sachsen. Auch wenn in den vergangenen Jahren die Geflüchteten mehr in den Mittelpunkt gerückt sind, geht das ZIK II in seinen Aussagen viel weiter. Zuwanderung in Ausbildung, in Arbeit, von Fachkräften ist Teil der zukunftsorientieren Strategie der Staatsregierung zur Bewältigung des demografischen und gesellschaftlichen Wandels. Hierdurch eröffnet sich die Perspektive, Wohlstand, Sicherheit und Zusammenhalt im Freistaat Sachsen zu fördern“, ergänzt Köpping.

Köpping: „Wichtiges Zeichen für die Zivilgesellschaft in Sachsen“

(Dresden, 25. Mai) Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, begrüßt die Aussage der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey, das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zu entfristen. Damit können Projekte, die sich gegen Extremismus und für Demokratie einsetzen, auch nach 2019 über das Bundesprogramm gefördert werden.

Dazu erklärt Staatsministerin Petra Köpping: „Diese Ankündigung ist ein wichtiges Zeichen für die Zivilgesellschaft in Sachsen. Die Arbeit für Demokratie und Akzeptanz von Vielfalt benötigt einen langen Atem und verlässliche Unterstützung. Mir ist diese Aussage auch deshalb wichtig, weil unser sächsisches Landesprogramm ‚Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz‘ (WOS) eng mit dem Bundesprogramm verzahnt ist. Allein in diesem Jahr erhielten zahlreiche sächsische Projekte eine Kofinanzierung in einer Höhe von rund 1,2 Millionen Euro aus dem WOS und konnten somit Fördergelder beim Bund beantragen. Mit der Entfristung erhalten wir jetzt schon die notwendige Planungssicherheit und die Gewissheit, dass der Bund die vielfältigen sächsischen Initiativen zur Stärkung der Demokratie auch nach 2019 unterstützen wird.“

Am Sonnabend, den 26. Mai treffen sich ab 20 Uhr zur 4. Leipziger Mitsingnacht wieder viele musikbegeisterte Menschen in der Peterskirche, um gemeinsam Lieder aus verschiedenen Epochen und Genres zu singen. Angefeuert wird das Publikum dabei von verschiedenen Chören und vom Leipziger Singer/Songwriter Neo Kaliske, der die Mitsingnacht veranstaltet.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, unterstützt erneut die Veranstaltung: „Gemeinsam singen, gemeinsam lachen, gemeinsam eine gute Zeit verbringen – ganz gleich, woher man kommt, wie alt man ist, ob man singen kann oder nicht, das macht für mich die Leipziger Mitsingnacht aus. Was an diesem Abend zählt ist die Freude an der Musik und an neuen Erfahrungen. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
25.05.2018
Veranstaltung | Demokratie | Kunst & Kultur | Integration

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