Login

Ministerin Köpping: "Wir brauchen ein breites Bündnis gegen häusliche Gewalt"

Mit einer Informationsoffensive für Ärzte und weiteres medizinisches Personal intensiviert die sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping den Kampf gegen häusliche Gewalt. Dazu ist in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden sowie Landesärztekammer und Landeszahnärztekammer Anfang November die bundesweit bislang einmalige flächendeckende Ärzte-Befragung angelaufen, die 20.000 Ärzte und Zahnärzte in Sachsen einschließt. Ihnen kommt bei der Bekämpfung von häuslicher Gewalt eine Schlüsselrolle zu, denn häufig werden sie in ihren Praxen als Erste mit deren Folgen konfrontiert. Ziel der Befragung ist zum einen zu erfassen, wie Ärztinnen und Ärzte mit Opfern häuslicher Gewalt umgehen, und ihnen zum anderen mittelfristig ein verbessertes Handlungskonzept an die Hand zu geben.

Köpping: „Engagement von Unternehmen wird ausgezeichnet“

Mit dem Titel „Unternehmen für Toleranz“ werden sächsische Unternehmen ausgezeichnet, die sich für Integration, Vielfalt und Toleranz und gegen Diskriminierung und Rassismus einsetzen.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, ruft Unternehmen dazu auf, sich für den Titel zu bewerben.
„Wer in seinem Betrieb eine Unternehmenskultur der Toleranz fördert, wer die interkulturellen Kompetenzen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördert, wer für benachteiligte, sozial schwache Menschen oder Migrantinnen und Migranten den Zugang in sein Unternehmen schafft, der soll ausgezeichnet werden“, erklärt Petra Köpping.

Etwa 150 Bürger – Frauen, Männer und Kinder – folgten am Nachmittag des 14. November der Einladung des Großpösnaer Bürgerbündnisses für Toleranz in den Rittergutshof. Vor dem Hintergrund der geplanten Aufnahme einer größeren Zahl von Asylbewerbern fand zum selben Zeitpunkt eine Demonstration gegen die Aufnahme der Flüchtlinge stattt, durch die das Bürgertreffen aber in keiner Weise beeinflusst wurde. Dieses hatte den familiären Charakter eines Brunchs, zu dem viele Bürger/innen Speisen und Snacks mitbrachten. Bei warmen Getränken gab es viele anregende und konstruktive Gespräche in kleinen Gruppen, zu denen Petra Köpping, ehemals Bürgermeisterin des Ortes, herzlich begrüßt wurde.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Ernsthafte Diskussion bringt uns weiter“

Die Vorbereitungs-Workshops für den Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen in Sachsen wurden erfolgreich abgeschlossen. Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration dazu: „Die ernsthafte und lösungsorientierte Diskussion zwischen ganz unterschiedlichen Gruppen der Zivilgesellschaft hat mich beeindruckt. Diese Form von Dialog bringt uns weiter, so wollen wir Politik gestalten.“

Ministerin Köpping: „Gute Beispiele zeigen“

Was hat eine Pferdeostheopatin mit der Inhaberin von MAMIinFORM® und der Betreiberin der LIKE Agentur gemeinsam?

Die drei gehören zu den wenigen Frauen, die sich mit einem Start-up selbstständig machen. Und damit liegen sie im Trend. Eine KfW-Studie zu Existenzgründerinnen in Deutschland kommt zu dem Schluss: „Im Jahr 2013 stellen wir fest: Das Gründergeschehen in Deutschland wird immer weiblicher! Der Anteil an Frauen an allen Existenzgründungen erreicht einen Rekordwert: 43 % aller Gründungen ist von Frauenhand vollzogen.“

„Mit dem sächsischen Gründerinnenpreis wollen wir gute Beispiele ins Licht rücken“, erklärt die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping. Am 22. Januar 2016 wird der Preis zum 16. Mal  in Dresden verliehen. Die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Hochschulen, Kammern, Banken, Unternehmen und Verwaltung, hat jetzt die Shortlist mit sieben Kandidatinnen erstellt.

Zum Seitenanfang
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok