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Integrationsministerin Köpping: "Leitlinien und Handlungsfelder definieren"

Vom 16. bis 17. März 2016 treffen sich die Integrationsministerinnen und Integrationsminister der Länder und des Bundes im thüringischen Erfurt zu ihrer jährlichen Konferenz. Unter dem Motto „Integration schafft Zukunft“ stehen Berichte und Anträge auf der Tagesordnung, die neben einer Situationsanalyse auch Aufgaben definieren.

Ministerin Köpping: „Engagiert – emanzipiert“

„Engagiert – emanzipiert. Sachsens Frauen in der sozialen Arbeit.“ Unter diesem Motto richtete die sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping heute (12. März) die traditionelle Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag aus. Rund 200 Frauen sind dieser Einladung gefolgt.

Köpping: „Herausforderungen sind lösbar – Chancen nutzen“

Die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping war am 9. März zu Gast bei den Bautzner Gesprächen. Im Zentrum ihres Eröffnungsbeitrages stand die Frage, wie Integration gelingen kann.

„Im vergangenen Jahr sind 68.000 Menschen nach Sachsen gekommen. Ohne Zweifel stellt uns das vor große Herausforderungen, aber sie sind lösbar“, so Staatsministerin Köpping. „Es ist zuallererst eine Frage der Einstellung und der gegenseitigen Unterstützung. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Bautznerinnen und Bautznern bedanken, die sich für die Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen engagieren und damit auch zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beitragen.“

Für Gleichstellungsarbeit, die Bekämpfung von häuslicher Gewalt und sexueller Ausbeutung stellt die Sächsische Staatsregierung mehr Geld zur Verfügung. Die Mittel liegen in diesem Jahr bei rund 5,5 Mio. Euro. Das sind 3,3 Mio. Euro mehr als im Jahr 2015.

„Mit den Geldern unterstützen wir die wichtige und zum Teil sensible Arbeit in Gleichstellungsprojekten, in Projekten zur Förderung der Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und in Projekten zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt und Menschenhandel. Mit der Novelle stärken wir die sächsische Gleichstellungsarbeit und reagieren auch auf den veränderten Bedarf, der durch Asylsuchende und Flüchtlinge entsteht“, erklärte Gleichstellungsministerin Petra Köpping heute bei der Vorstellung der novellierten Richtlinie in Dresden.

Köpping: „Mehr als Folklore“

Jedes Jahr zum Frauentag wird gefragt: Was haben die Frauen bisher erreicht? Gleichstellungsministerin Petra Köpping meint: „Es hat sich viel zum Positiven verändert. In Sachen Bildung haben Mädchen aufgeschlossen und in manchen Bereichen die Jungen überholt. Doch diese Entwicklung setzt sich bei der beruflichen Karriere nicht fort, auch wenn wir in Sachsen überdurchschnittlich viele weibliche Führungskräfte haben.“

In Sachsen sind laut einer aktuellen deutschlandweiten Befragung von 16.000 Betrieben im Auftrag der Bundesarbeitsagentur für Arbeit 35,1 Prozent der Führungskräfte weiblich. Damit liegt der Freistaat ganz vorn.

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