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Bewerbungen noch bis 30. September möglich

Die Hälfte des Bewerbungszeitraumes für den Sächsischen Integrationspreis 2017 ist verstrichen. Der Schwerpunkt der bisher eingereichten Bewerbungen liegt auf der sozialen Betreuung von Flüchtlingen.

„Ich freue mich, dass sich unter den Bewerbungen auch Projekte befinden, die bereits in den Vorjahren dabei waren. Es ist schön zu sehen, dass sich deren Arbeit kontinuierlich weiterentwickelt, qualifiziert und verstetigt. Auch für uns als Stifter des Preises bedeuten die wiederholten Bewerbungen eine Bestätigung unserer Arbeit“, sagt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

Bisher ging zudem eine Bewerbung einer Firma ein, die gezielt ausländische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellt und qualifiziert.

„Auch an den Einsendungen werden die Mühen der Ebene in der Integration deutlich. Wir wünschen uns Firmen, die dauerhaft hier lebende Schutzsuchende durch Praktika, Patenschaften und Qualifizierungen in den Arbeitsprozess bringen!“ so Geert Mackenroth, der Sächsische Ausländerbeauftragte. „Dafür müssen die Rahmenbedingungen für diese Firmen besser werden.“

Eisenbahner laden Staatsministerin Köpping zu „Ostkonferenz“ nach Leipzig ein

Im Jahre 1993 hat der Deutsche Bundestag das Eisenbahn-Neuordnungsgesetz (ENeu OG) beschlossen. Dieses garantiert den ehemaligen Beschäftigten der Deutschen Reichsbahn in der DDR beim Zusammenschluss mit der Deutschen Bundesbahn eine zusätzliche, betriebliche Altersversorgung. Doch seit nunmehr 24 Jahren würde die Regelung nicht umgesetzt, beklagen die ostdeutschen Eisenbahner, die im Gegensatz zu ihren westdeutschen Kollegen, den ehemaligen Bundesbahnern, keine Altersversorgung ausgezahlt erhielten. Seit langem mahnen die ehemaligen Reichsbahner eine Gleichbehandlung in dieser Frage an. Nun wollen sie auf das Problem aufmerksam machen und haben dazu Vertreter ihres Berufsstandes aus ganz Ostdeutschland in Leipzig zu einer  „Ostkonferenz“ zusammengerufen. Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, ist dazu eingeladen, da sie sich seit ihrer vielbeachteten Rede zur Nachwende-Aufarbeitung auch für die Gruppe der Eisenbahner stark macht.

„Ostkonferenz“ der Eisenbahner
Am 12. September 2017 um 15 Uhr
Listhaus, Studio 3
Listplatz 1, in Leipzig

Staatsministerin Petra Köpping wird auf der „Ostkonferenz“ ein Grußwort sprechen: „Es ist mir wichtig, in den Fragen der Rentenungerechtigkeiten Öffentlichkeit herzustellen und so auf die Probleme, die nach der Wende entstanden sind, aufmerksam zu machen. Die aktuelle Situation ist schwer zu akzeptieren, da offensichtlich bei der Altersversorgung der Eisenbahner in Deutschland mit zweierlei Maß gemessen wird.“, so Staatsministerin Petra Köpping.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
07.09.2017
Termine/Einladungen | Demokratie | Integration

Integrationsministerin Petra Köpping: „Engagement ist auf hohem Niveau stabil geblieben“

Im Auftrag der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, hat in den vergangenen Monaten ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Change Centre Consulting GmbH eine Bedarfsanalyse zur ehrenamtlichen Flüchtlings-und Integrationshilfe in Sachsen vorgenommen. Mit der sogenannten „HeLP-Studie“ sollten Herausforderungen, Leistungen und Perspektiven ehrenamtlicher Integrationsarbeit in Sachsen untersucht und aufgearbeitet werden. An der Studie, die mittels eines Online-Fragebogens, Telefoninterviews oder in Fokusgruppen durchgeführt wurde, nahmen über 500 Personen teil.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Es zeigte sich, dass die Befragten, die ehrenamtlich tätig sind, ihre Tätigkeit in den vergangenen beiden Jahren aufgenommen haben. Seitdem ist ihr Engagement auf hohem Niveau stabil geblieben. Und dass obwohl weniger Geflüchtete zu uns gekommen sind. Dieses Ergebnis ist eine starke Aussage, gerade hinsichtlich des gesellschaftlichen Klimas in Sachsen. Denn es zeigt, dass es eben auch bei uns viele Menschen gibt, die sich in ihrer Freizeit für Menschen aus anderen Ländern engagieren.“

Integrationsministerin Petra Köpping: „Kurse vermitteln Werte und praxisnahes Alltagswissen“

Ab September 2017 werden im Freistaat Sachsen in allen sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen „Erstorientierungskurse für Asylsuchende“ starten.

Die Kurse wurden bisher im Modellprojekt „Wegweiserkurse für Asylsuchende in sächsischen Erstaufnahmeeinrichtungen“ an einzelnen sächsischen Einrichtungen der Erstaufnahme entwickelt. Ab sofort werden sie in Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in allen sächsischen Einrichtungen der Erstaufnahme als Regelangebot angeboten und vom Freistaat Sachsen und vom BAMF gemeinsam finanziert. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert seit Juli 2017 Erstorientierungskurse für Asylsuchende in der gesamten Bundesrepublik und hat dabei die Bundesländer eng in die Ausgestaltung mit ein. So wurde für den Freistaat Sachsen entschieden, dass die Erstorientierungskurse in allen Erstaufnahmeeinrichtungen angeboten werden sollen und dass dabei auf das erprobte Curriculum des sächsischen Modellprojektes zurückgegriffen werden soll.

Das Modellprojekt wurde von der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration (SMGI) seit Dezember 2015 gefördert und vom Sächsischen Volkshochschulverband, ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V. sowie mehreren lokalen Volkshochschulen in die Praxis umgesetzt. Im Projektzeitraum konnten so über 400 Kurse an mehr als 10 Standorten durchgeführt werden. Über 8.000 Asylsuchende nahmen an den Kursen teil.

Das Kuratorium des Marwa El-Sherbini Stipendiums für Weltoffenheit und Toleranz hat beschlossen, Frau Youmna Fouad aus Ägypten, ab dem 1. Oktober 2017 das Marwa El-Sherbini Stipendium zu gewähren.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert, Vorsitzender des Kuratoriums: „Youmna Fouad hat in ihrer freundlichen Videobotschaft an das Kuratorium gezeigt, dass sie sehr engagiert ist und sich Gedanken macht, wie es gehen könnte mit der Verständigung in Dresden. Wir freuen uns auf ihre Ideen und Initiativen.“

Die Ko-Vorsitzende des Kuratoriums, Petra Köpping, Staatsministerin für Integration und Gleichstellung sagt dazu: „Das Engagement von Frau Fouad ist beeindruckend und vorbildlich. Ich freue mich, dass wir mit ihr eine Stipendiatin gefunden haben, die die Idee des Marwa El  Sherbini - Stipendiums mit Leben erfüllen und in praktisches Handeln umsetzen wird. Der Vorgängerin, Frau Fatimah Khasbullah, danke ich für ihre gute Arbeit und ich wünsche ihr für ihre Zukunft alles erdenklich Gute.“

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