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Frauen kennen den mitunter oft schwierigen Spagat zwischen Familie und Beruf. Der Chemnitzer Club „FiF – Frauen in Führung“ widmet diesem Themenbereich sein nächstes Treffen.


In diesem Club haben sich zahlreiche Frauen aus Chemnitz und der Region zusammengefunden, die in führender bzw. leitender Position in wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Sektoren Verantwortung übernehmen. In und über FiF ist eine regionale Plattform etabliert, die den Interessenaustausch und die Vernetzung von Frauen für Frauen in beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Bezügen ermöglicht.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping wird im Rahmen des Clubtreffens an einer Podiumsdiskussion „Politik und Wirtschaft im Gespräch“ mit den Anwesenden ins Gespräch kommen und Aspekte der Vereinbarkeit von Familie und Beruf erörtern.

Fußball verbindet Menschen und überwindet Grenzen. Er ist mit Abstand die populärste Breitensportart – mit über 7 Millionen Aktiven allein in Deutschland. Dem organisierten Fußball kommt deshalb eine ganz besondere Verantwortung bei der Vermittlung von Werten wie Akzeptanz, Vielfalt, Weltoffenheit und Mitmenschlichkeit zu.

Um diesen Zielen Nachdruck zu verleihen, wird der RasenBallsport Leipzig e.V. (RBL) am 14. August die Berliner Erklärung der Initiative Fußball für Vielfalt unterzeichnen. Diese Initiative ist ein gemeinsames Projekt der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und der Universität Vechta. Das zentrale Ziel ist der Abbau von Homosexuellenfeindlichkeit und Sexismus auf allen Ebenen des Sports. 

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, wird an der feierlichen Unterzeichnung durch RBL-Vorstand Ulrich Wolter teilnehmen. 

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Gleichstellung und Integration vom 12.08.2019

 

Rund 40 kleine Projekte von Kunst und Kultur können über eine schnelle und unkomplizierte Förderung vom Kunstministerium über die Kulturstiftung vor allem in ländlichen Räumen realisiert werden. 200.000 Euro werden für diese Mikroprojekte 2019 verausgabt. In diesem Rahmen gefördert wird auch der Workshop für Literaturübersetzerinnen und -setzer zum Hieronymustag 2019 des Trägers Weltlesebühne e.V. mit 1.500 Euro. Der Verein möchte im Rahmen eines mehrtägigen Seminars Literaturübersetzerinnen und –setzern dabei helfen, ihre Übersetzungen vor Publikum richtig zu präsentieren. Dabei werden auch gestalttherapeutische Elemente eingesetzt. Am Ende des Seminars treten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Hieronymustag im Literaturhaus Leipzig auf. 

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, überreicht dem Verein den Förderbescheid für das Projekt und sagt: „Gerade auch die kleinen Projekte können eine große Wirkung entfalten. Darum freue ich mich sehr, dass wir hier die Möglichkeit haben, die wichtige Arbeit der Vereine vor Ort zu unterstützen. Einen Raum für Begegnung, für Austausch, für gegenseitiges Kennenlernen zu schaffen hilft dabei, Vorurteile und Misstrauen abzubauen und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu fördern und zu stärken.“

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange begrüßt diesen neuen Förderfonds: „Viele Projekte in Kunst und Kultur brauchen nur ein kleines Geld, um eine große Wirkung auszulösen. Wir wollen solche Vorhaben vor allem im ländlichen Raum stärker unterstützen. Deshalb haben wir uns mit der Kulturstiftung für diesen Fonds für Kleinprojekte entschieden. Bearbeitung und Bewilligung der Anträge sollen schnell und verwaltungsarm ablaufen, damit die Mittel zügig dort ankommen, wo sie benötigt werden. 

Mit dieser umgehenden Finanzhilfe versetzen wir die Akteure von Kunst und Kultur vor allem der freien Szene in die Lage, schnell auf aktuelle Anlässe und auf besonderen Bedarf mit einem besonderen Projekt zu reagieren. Damit können Kunst und Kultur unmittelbarer wirken.“

Gefördert werden Projekte, die sonst von keinem Programm bedacht werden können, mit einer Finanzhöhe von maximal 5.000 Euro. In begründeten Ausnahmefällen ist auch eine Förderung bis zu 10.000 Euro möglich. 

Am 1. August hat Octavian Ursu sein Amt als neuer Oberbürgermeister der Stadt Görlitz angetreten. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, wird sich am 7. August mit Ursu treffen und mit ihm u.a. über demokratische Herausforderungen im Wahljahr 2019 sprechen. 

Als ehemalige langjährige Bürgermeisterin und Landrätin ist Staatsministerin Köpping der intensive Austausch mit der kommunalen Ebene im Freistaat sehr wichtig. Aus diesem Grund trifft sie regelmäßig (Ober-)Bürgermeisterinnen und –bürgermeister vor Ort. Außerdem hat sie für die kommunalen Verantwortungsträgerinnen und –träger ein eigenes Veranstaltungsformat ins Leben gerufen, bei dem diese sich über fachliche Themen austauschen und netzwerken können, den „Kommunalen Dialog“.

Köpping: „Es bleibt dabei: Unser Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“ haben wir gestärkt und werden es weiter stärken.“


(Dresden, 5. August) Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping zum Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz: "Ich sage es immer wieder: mich hätte es sehr gefreut, wenn alle Anträge, die an das Programm Weltoffenes Sachsen (WOS) gestellt wurden, letztendlich auch eine Förderung erhalten könnten. Doch auch in Zukunft wird das Geld nicht für alle reichen. Ich kenne kein Förderprogramm, in dem die Mittel ausreichend vorhanden sind. Im WOS haben die Mittel zuletzt von 2,5 Millionen Euro (2014) auf 4,5 Millionen Euro (2020) aufgestockt.“

Und weiter: „Das Verfahren, was wir bei der Antragsbewilligung anwenden, ist ausnahmslos im Sinne der Träger. Ein Antragsverfahren beginnt, wenn ein Träger fristgerecht seinen Förderantrag einreicht und endet mit einem positiven oder negativen Bescheid. Da wir in allen Förderprogrammen stets mehr Anträge als Mittel haben, können auch nur die Anträge bewilligt werden, für die im Moment ausreichend Gelder vorhanden sind.
Wenn wir nun auch im WOS ein Duzend Anträge nicht gleich ablehnen, dann nur, um die Möglichkeit offen zu halten, auch diese noch zu fördern, da im Rahmen der Antragsbearbeitung meist noch Mittel frei werden. Die geschieht, wenn Träger doch nicht starten, später beginnen oder Projekte gar nicht beginnen. In anderen Förderprogrammen wie dem Programm „Integrative Maßnahmen“ haben wir damit besten Erfahrungen gemacht, denn wird sofort abgelehnt, ist genau diese Tür für den jeweiligen Antragsteller endgültig zu. Für den einen Träger, den wir dadurch in diesem Jahr doch noch fördern konnten, war dieses Verfahren ja wichtig.“

Staatsministerin Köpping abschließend: „Ich freue mich, dass sich unser Bemühen nach mehr Mittelns auch in diesem Jahr ausgezahlt hat und wir abgesehen vom WOS sowohl im Bereich des Kampfes gegen Antisemitismus als auch für das Beratungsnetzwerk des Demokratie-Zentrums Sachsen bereits im Juni zusätzliche Mittel erhalten haben. Die Finanzspritze kam vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ in Höhe von 300.000 Euro, die wir bereits an drei Beratungs-Träger weiterreichen konnten. Zusätzlich beantragten wir weitere 150.000 Euro für die Arbeit gegen Antisemitismus, die derzeit an verschiedene Träger vergeben werden. Wir sind also stets auf der Suche nach Geld für die sächsischen Demokratievereine – und dabei auch recht erfolgreich! Ich werde mich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass der Freistaat Sachsen mehr Mittel für Demokratiearbeit bereit stellt.“

Pressemitteileung vom SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration vom 05.08.2019

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