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Köpping: „Frauenprojekte als Motoren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“

In den vergangenen Wochen war die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, zu ihrer Sommertour in Sachsen unterwegs, um Frauen- und Gleichstellungsprojekte im Freistaat zu besuchen. Sowohl in den Großstädten, als auch im ländlichen Raum, wollte sich die Gleichstellungsministerin ein Bild von der vor Ort geleisteten Arbeit machen:

„Ziel meiner Sommertour war es, mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, wie unsere Maßnahmen an der Basis ankommen. Ich bin begeistert vom Engagement der Träger, der von uns geförderten Projekte. Ob nun der Coworking-Space für junge Freiberuflerinnen in der Oberlausitz, die Erziehungsberatung von Vätern mit Migrationshintergrund in Leipzig, die Schreibwerkstatt für Menschen mit Umbruchserfahrungen in Mittweida oder die Vermittlung von Alleinerziehenden in den Arbeitsmarkt in Dresden. Überall arbeiten engagierte Menschen, um Gleichstellungspolitik in ihren verschiedenen Facetten voranzubringen und in der Gesellschaft zu verankern. Damit sind die Frauenprojekte wichtige Netzwerkpartnerinnen einer funktionierenden sächsischen Zivilgesellschaft und wirken als Motoren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Staatsministerin Petra Köpping: „Es braucht Mut, Visionen umzusetzen.“

Die sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping hat heute die Bewerbungsphase für den „Sächsischen Gründerinnenpreis 2018“ eröffnet. Bis zum 31. Oktober 2017 können sich sächsische Gründerinnen und Unternehmerinnen, die sich innerhalb der letzten sieben Jahre selbstständig gemacht haben, darum bewerben. Der Preis wird Anfang 2018 verliehen.

Staatsministerin Köpping zum diesjährigen Start der Bewerbungsphase: „Es braucht Mut, Visionen umzusetzen. Viele Frauen in Sachsen haben diesen Mut. Sie entwickeln ihre Ideen weiter zu tragfähigen Konzepten, gründen Unternehmen und übernehmen Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jede Frau setzt mit ihrer Gründung ein positives Zeichen, dass andere, unentschlossene Frauen zur unternehmerischen Selbstständigkeit ermutigt. Mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis möchten wir zeigen, wie stark und vielfältig das sächsische Unternehmerinnentum ist und die Vernetzung von Gründerinnen, Initiativen und Beratungsangeboten unterstützen.“

Über den Preis

Bewerbungsphase für den Sächsischen Integrationspreis 2017 eröffnet

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, und der Sächsische Ausländerbeauftragte, Geert Mackenroth, schreiben den Sächsischen Integrationspreis aus. Der nunmehr achte Wettbewerb steht unter dem Motto „Integration gestalten. Zusammen gewinnen.“

Drei Projekte und Initiativen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten eingesetzt haben, werden mit dem Sächsischen Integrationspreis ausgezeichnet. Im Rahmen einer Festveranstaltung am 17. November werden die Preisträger im Sächsischen Landtag geehrt. Der Preis ist mit je 2.000 Euro dotiert. Die Ehrung im Plenarsaal des Landtags steht unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler.

Petra Köpping: „Ein Vorbild für Sachsens Nachwuchsunternehmerinnen“

(Dresden, den 3. Juli 2017) Im BioInnovationZentrumDresden traf die Sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping heute die Gewinnerin des Sächsischen Gründerinnenpreises 2017, Nadine Schmieder-Galfe. Die Mitgründerin und wissenschaftliche Geschäftsführerin der ZELLMECHANIK Dresden GmbH konnte sich im Rennen um den Preis, mit dem der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz jährlich das wirtschaftliche Engagement sächsischer Unternehmerinnen würdigt, in diesem Jahr gegen knapp 50 Mitbewerberinnen durchsetzen.

„Frau Schmieder-Galfe beweist, dass Frauen im Bereich Life Science, einer noch immer männlich dominierten Branche, durchaus erfolgreich gründen können. Insofern ist die diesjährige Gewinnerin ein Vorbild für andere Nachwuchsunternehmerinnen“, sagt Petra Köpping. „Der Tatendrang sächsischer Gründerinnen und ihre Hingabe beim Aufbau eines eigenen Unternehmens verdienen Respekt und öffentliche Anerkennung. Deswegen ist es mir ein besonderes Anliegen, auch abseits der Preisverleihung für die Möglichkeit der Unternehmensgründung durch Frauen zu werben.“

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, begrüßt die Entscheidung des Bundestages, die Ehe für homosexuelle Paare zu öffnen:

"Seit Jahrzehnten kennen die Politikerinnen und Politiker diese Forderung. Mein Eindruck ist, dass die Bevölkerung hier viel toleranter und offener ist, als die Politikerinnen und Politiker, die darüber zu entscheiden haben. Ich frage mich, warum der Abstimmung überhaupt ein so zäher Kampf vorausgehen musste. Für mich ist die Ehe für Alle eine Selbstverständlichkeit. Wenn ich an die Spaltung in unserer Gesellschaft denke, weiß ich, wir haben viel gravierendere Probleme zu lösen.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
30.06.2017
Gleichstellung

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