Login

Sachsens Staatsministerin Köpping einigt sich mit Bremer Kollegin auf Januar 2018

Dresden, 30. September – Das geplante Sondertreffen zu Renten-Ungerechtigkeiten der Nachwendezeit soll voraussichtlich im Januar 2018 stattfinden.
Das haben die Initiatorin der Konferenz, Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping und Anja Stahmann, die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport der Freien Hansestadt Bremen vereinbart. Das Sondertreffen war im Rahmen eines Treffens der Gleichstellungs- und Familienminister/innen sowie der zuständigen Senator/innen und Staatssekretär/innen der Länder und des Bundes (GFMK) im Juni verabredet worden. Damals stand als erster möglicher Termin der Herbst 2017 zur Diskussion: „In Anbetracht der Bundestagswahl und der folgenden Neukonstituierung sowie der unerwartet hinzugekommenen Landtagswahl in Niedersachsen haben wir uns mit Bremen, das im kommenden Jahr den GFMK-Vorsitz innehaben wird und deshalb für die Organisation verantwortlich ist, auf einen späteren, aber den nächstmöglichen Termin im Januar 2018 geeinigt“, sagt Staatsministerin Petra Köpping. Das genaue Datum werde noch bekannt gegeben.

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Vielfalt ist eine Bereicherung für unser gemeinsames Zusammenleben“

(Dresden, 27. September) Im Rahmen der heutigen Aktuellen Debatte im Sächsischen Landtag wurde der Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen thematisiert.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping macht deutlich: „Mit der Verabschiedung des Planes hat die Regierungskoalition eine Vorgabe des Koalitionsvertrages erfüllt. Wir haben lange Zeit um einzelne Ziele und Maßnahmen gerungen – in der Auseinandersetzung mit den einzelnen Ressorts, mit Mitgliedern des Sächsischen Landtages, mit Vertreterinnen und Vertretern von Zivilgesellschaft und der LSBTTIQ-Community.“ (Abkürzung steht für Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transsexuell, Transident, Intersexuell und Queer.)

(Dresden, 26. September) Auch im kommenden Jahr wird der Sächsische Gründerinnenpreis verliehen. Mit dieser Auszeichnung ist der Freistaat Sachsen deutschlandweit Vorreiter. Er ist der einzige staatliche Gründerwettbewerb, der explizit Frauen für ihr unternehmerisches Engagement ehrt.

“Sachsen verfügt über sehr viel Frauenpower. Das beweisen die ambitionierten sächsischen Gründerinnen mit ihrem Tatendrang immer wieder. Ihr wirtschaftliches Engagement verdient nicht nur öffentliche Anerkennung, sondern kann auch andere zum Schritt in die Selbstständigkeit ermutigen. Es braucht Mut, Visionen umzusetzen. Viele Frauen in Sachsen haben diesen Mut. Sie entwickeln Ihre Ideen weiter zu tragfähigen Konzepten, gründen Unternehmen und übernehmen Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

„Jede Frau setzt mit der Gründung oder Unternehmensnachfolge ein Zeichen – ein positives Zeichen, dass andere, unentschlossene Frauen zur unternehmerischen Selbstständigkeit ermutigen kann. Mit dem Sächsischen Gründerinnenpreis möchten wir zeigen, wie stark und vielfältig das sächsische Unternehmerinnentum ist und die Vernetzung von Gründerinnen, Initiativen und Beratungsangeboten unterstützen“, so Köpping weiter.

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Vielfalt ist eine Bereicherung für unser gemeinsames Zusammenleben“

(Dresden, 21. September) Heute hat die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, den Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen (LAP Vielfalt) vorgestellt sowie den Landesbeauftragten für die Belange von LSBTTIQ (Abkürzung steht für Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transsexuell, Transident, Intersexuell und Queer) berufen.

Petra Köpping: „Wie viel Vielfalt braucht unsere Gesellschaft? Und wie viel hält sie aus? Die Antwort, die die Staatsregierung mit dem Landesaktionsplan Vielfalt auf diese Fragen gibt, ist klar: Vielfalt ist ein positives Element der Gesellschaft, das gefördert werden muss. Vielfalt ist dann eine Bereicherung für unser gemeinsames Zusammenleben, wenn wir die Potenziale nutzen, die gerade in der Unterschiedlichkeit der Menschen liegen. Dagegen schädigen Diskriminierung und Ausgrenzung nicht nur die Betroffenen, sie unterhöhlen auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Erstmals wird in Sachsen ein eigener Landesbeauftragter für die Belange von LSBTTIQ eingesetzt.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Aktiv werden, bevor etwas passiert!“

(Dresden, 19. September 2017) Das Team von Violence Prevention Network e.V. arbeitet in der Dresdener Beratungsstelle ab sofort mit der Zielsetzung, Jugendliche gegen Anwerbungsversuche extremistischer Vereinigungen zu immunisieren und dort, wo eine religiös begründete Radikalisierung bereits begonnen hat, Distanzierungsprozesse zu initiieren. MultiplikatorInnen sollen im Rahmen von Fortbildungs- und Sensibilisierungsveranstaltungen geschult werden, extremistische Argumentationsweisen zu erkennen und mögliche Strategien zur Auflösung dieser zu entwickeln. Durch Aufklärung und Information hinsichtlich der Lebenswelten und religiösen Praktiken ihres Klientels sollen den MultiplikatorInnen jedoch auch Ängste genommen sowie islamophoben oder rassistischen Tendenzen begegnet werden.

Die Beratungsstelle Sachsen ist Teil der Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA). KORA ist ein Vorhaben der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsminister des Innern und dem Sächsischen Staatsminister der Justiz. „Wir wollen aktiv werden, bevor etwas passiert. Mit Violence Prevention Network haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden, um gemeinsam durch zielgerichtete Präventionsarbeit dem religiös begründeten Extremismus in Sachsen nachhaltig vorzubeugen“, so Integrationsministerin Petra Köpping.

Zum Seitenanfang