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Köpping: „Bessere Vernetzung für sächsische Wirtschaftsfrauen“

(Dresden, 20. Juni) Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, empfing heute rund 150 sächsischen Unternehmerinnen und Gründerinnen zum 3. Ladies Lunch in den Deutschen Werkstätten Dresden-Hellerau. Das Thema des diesjährigen Ladies Lunch lautete „Professionelles und strategisches Netzwerken – Eine Investition in Ihren Erfolg“.

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Seit fünf Jahren bin ich Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und durfte in dieser Zeit viele beeindruckende sächsische Unternehmerinnen, Gründerinnen und Wirtschaftsfrauen kennenlernen. Sie haben mir von ihren Erfolgen, aber auch von Risiken und großen Herausforderungen berichtet und immer wieder den Wunsch nach einer besseren Vernetzung untereinander geäußert. Diesem Wunsch bin ich sehr gern nachgekommen. Seit 2017 wird der ‚Ladies Lunch‘ als Auftaktveranstaltung für den Bewerbungsstart um den ‚Sächsischen Gründerinnenpreis‘ durchgeführt. Ich freue mich, dass wir bei bei den Veranstaltungen stetig wachsendes Interesse vermerken können.“

Zur Diskussion um die nicht ausreichenden finanziellen Mittel zur Förderung von Demokratie-Projekten im Landesprogramm Weltoffenes Sachsen (WOS) stellt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping klar:

„Ich hätte mich auch sehr gefreut, wenn alle Anträge, die an das Programm Weltoffenes Sachsen gestellt wurden, auch positiv hätten beschieden werden können. Das zeigt, dass wir eine vielfältige Träger- und Vereinskultur, Bündnisse und Initiativen haben, die sich engagiert für ein weltoffenes, friedliches und demokratisches Miteinander bemühen. Diese möchte auch ich stärken und kann dem Ansinnen der Linken und Grünen nur zustimmen. Wir haben bereits die Mittel von 2,5 Millionen Euro (2014) auf 4,5 Millionen Euro (2020) hochgeschraubt.

Wir arbeiten auf Grundlage des von den Abgeordneten beschlossenen Haushaltes. Und da die Mittel nicht reichen, widmen wir im Rahmen des Haushaltsrechtes um und versuchen Geld aus Berlin zu bekommen."

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping zum Tod von Friederike de Haas:

„Mit Friedericke de Haas verliert die politische Landschaft in Sachsen eine engagierte Streiterin für Gleichstellung sowie geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund. Sie hat sich von 1994 bis 1999 in ihrer Funktion als Staatsministerin für die Gleichstellung von Frau und Mann engagiert und aktiv für deren Belange eingesetzt. Damit war sie für mich stets ein großes Vorbild. Ich wünsche Ihrer Familie viel Kraft in dieser schweren Stunde und übermittle mein aufrichtiges Beileid.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
18.06.2019
Gleichstellung | Integration

Gleichstellungsministerin Petra Köpping: „Wir wollen die anspruchsvoller und komplexer gewordenen Leistungen unseres Hilfesystems zur Bekämpfung häuslicher Gewalt gerecht und transparent erfassen.“

Die Ergebnisse eines vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) und dem Sächsischen Staatsministerium für Gleichstellung und Integration (SMGI) gemeinsam geförderten Modellprojekts wurden heute einem Fachpublikum in Dresden vorgestellt. Für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der sächsischen Frauenhäuser, Interventions- und Koordinierungsstellen, Täterberatungsstellen und Männerschutzwohnungen hat das Projekt Instrumente zur Bedarfsanalyse und -planung entwickelt. Dazu fanden in allen Landkreisen und kreisfreien Städten mit Beteiligung von regionalen Planungsverantwortlichen, Einrichtungsträgern, Gleichstellungsbeauftragten, Opferschutzbeauftragten der Polizei und der Fachebene der Landesregierung Expertenrunden statt. Im Anschluss an das Projekt wird die Staatsregierung in Kooperation mit den Trägern der Einrichtungen ein Monitoring implementieren, das erstmals eine valide und vergleichbare Datenbasis für die Beobachtung der Infrastruktur der Frauenhäuser und Fachberatungsstellen, ihrer Leistungen und ihrer Inanspruchnahme in allen Teilen Sachsens schafft. Die Konzeptentwicklung wurde von dem Dresdner Institut für regionale Innovation und Sozialforschung – IRIS e. V. wissenschaftlich begleitet.

Köpping: "Diskriminierung von Frauen muss beendet werden."

Die Sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping, hat während des Kamingesprächs anlässlich der Frauen- und Gleichstellungsministerkonferenz (GFMK) in Deidesheim auch noch einmal die Rentenungerechtigkeiten der in der DDR geschiedenen Frauen thematisiert und von allen Bundesländern Unterstützung zugesagt bekommen.

Köpping: „Die offensichtlichen Ungerechtigkeiten, die diese Gruppe bei ihrer Rente erfährt, wurden vom Bund immer noch nicht abgemildert. Ich habe die Hauptkonferenz genutzt, um dieses Thema erneut ins Gespräch zu bringen. Es muss dringend eine Regelung gefunden werden, die auch die anderen Gruppen, die von Rentenungerechtigkeiten in Folge des Einigungsvertrages betroffen sind, im Blick hat. Ich freue mich sehr über den Zuspruch, diese Frauen unterstützen zu wollen.“

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