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Vom 7. bis 8. März besucht die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, die interkulturelle Bildungsmesse in Wroclaw. Diese wird von der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Wroclaw, der hiesigen Universität sowie dem Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Wroclaw veranstaltet. Im Rahmen der Messe präsentieren sich Organisationen, Vereine und Projekte aus der interkulturellen Bildungsarbeit.

Staatsministerin Köpping wird an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Empathie, Offenheit, Toleranz, Integration, Demokratie, Perspektivwechsel – Blick auf die Partnerregion Sachsen“ teilnehmen. Darüber hinaus wird Staatsministerin Köpping ihren Besuch nutzen, um mit verschiedenen Politikerinnen und Politikern, Vertreterinnen und Vertretern von Nichtregierungsorganisationen und Stiftungen ins Gespräch zu kommen.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Der ständige Austausch und Dialog mit der kommunalen Ebene sind mir sehr wichtig. Denn als ehemalige Bürgermeisterin und Landrätin kenne ich die Situation der Amtsinhaberinnen und Amtsinhaber nur zu gut. Ich verstehe, dass sich die Verantwortlichen in Freiberg in einer besonderen Lage befinden und deshalb begrüße ich es sehr, dass wir uns heute darüber sachlich austauschen konnten. Die kommunale Familie muss selbst für eine gleichmäßige Verteilung von geflüchteten Menschen innerhalb seines Territoriums zu sorgen. Wir haben für integrative Maßnahmen, Spracherwerb und soziale Betreuung der Geflüchteten Gelder zur Verfügung gestellt, die auch der Landkreis Mittelsachsen abrufen konnte und immer noch kann. Ich unterstütze den Landkreis und die Stadt Freiberg gern dabei, Lösungsansätze zu finden, damit sich die Lage entspannen kann und der gesellschaftliche Zusammenhalt in der Region wieder hergestellt wird.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
08.02.2018
Demokratie | Integration | Asyl | Kommunales

Gleichstellungsministerin Köpping: „Frauen sind der Motor der Integration“

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, führte heute ein Fachgespräch zum Thema „Projekte für Frauen mit Migrations- und Fluchthintergrund“ durch. Geladen waren Träger, die im Freistaat Sachsen für Projekte zur Stärkung dieser Personengruppe über die Richtlinien „Chancengleichheit“ sowie „Integrative Maßnahmen“ Fördergelder erhalten. In diesem Jahr werden in diesem Spezialbereich insgesamt 13 Projekte über beide Richtlinien gefördert. Dazu gehören beispielsweise der "Interkulturelle Mädchentreff MiO" von Frauenkultur e.V. in Leipzig, "Frauen bewegen Frauen" vom Bündnis Buntes Meißen e.V. oder "Angekommen - Mütter mit Migrationshintergrund arbeiten" vom Frauenförderwerk Dresden e.V.

Den Hauptimpuls für das Fachgespräch setzte die studierte Sozialarbeiterin Fatuma Musa Afrah, geboren in Somalia, aufgewachsen als Geflüchtete in Kenia, seit 2014 zu Hause in Berlin. Ihr beruflicher Hintergrund und ihre besondere persönliche Geschichte haben sie zu einer gefragten Beraterin von Politik und Zivilgesellschaft gemacht. In ihrem Vortrag erläuterte sie die Notwendigkeit eines Perspektivwechsels: Einerseits müssen Frauen aufgrund oft mangelnder Bildung, kultureller Restriktionen durch konservative Rollenvorstellungen in den Herkunftsländern und das Fehlen von Sprach- und Ortskenntnissen tendenziell größere Hürden nehmen, um in Deutschland anzukommen. Andererseits eröffnet sich durch Frauen ein besserer Zugang zu Kinder und ganzen Familien.

Gleichstellungsministerin Köpping: „Mutig nach vorn gehen.“

Traditionelles Handwerk und innovative Architektur – aus diesen beiden Branchen kommen die Siegerinnen des Sächsischen Gründerinnenpreises 2018, den die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, heute in Leipzig verliehen hat. Der erste Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, geht an Susann Mütze aus Kamenz, die seit 2015 die Tischlerei Mütze als Familienbetrieb nunmehr in siebenter Generation führt. Das Unternehmen, welches 1823 gegründet wurde hat seinen Tätigkeitsschwerpunkt im Möbelbau. Im Betrieb werden kleine Einzelstücke für Privatkunden bis hin zu Serien für Unternehmen gefertigt. Neben einem modernen Maschinenpark ist die Zusammenarbeit mit anderen Tischlereien der Region, mit Architekten und anderen Gewerken wichtig. Susann Mütze hat Holztechnik an der Fachhochschule Rosenheim studiert und arbeitete seit 2013 im väterlichen Betrieb, den sie 2015 nach dem plötzlichen Tod des Vaters übernahm.

Susann Mütze setzte sich gegen 53 weitere Bewerberinnen für den Sächsischen Gründerinnenpreis durch. „Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr wieder so viele tolle Bewerbungen bekommen haben. Das wiederholt große Interesse für den Preis zeigt mir, dass die wirtschaftlich aktiven Frauen in Sachsen zunehmend selbstbewusst und mutig nach vorn gehen und ihr Engagement auch öffentlich vertreten. Die Lust und die Leidenschaft für ihre Geschäfte und Betriebe rücken verstärkt in den Vordergrund. Das kann ich nur begrüßen“, sagt Gleichstellungsministerin Petra Köpping.

Staatsministerin Petra Köpping: „Politische Bildung stärken“

Am 27.Januar wird international an die Opfer des Holocaust gedacht. Der Tag verweist auf den Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau. Hier ermordeten die Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen. Seit 1996 ist der 27.Januar offizieller Gedenktag in Deutschland und 2005 wurde er als internationaler Gedenktag von den Vereinten Nationen eingeführt.

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