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Am Donnerstag, den 12. September, findet der 3. Fachtag der Reihe „Leben und Lieben in Deutschland“ statt. Das Thema des Fachtags lautet: „Religionsfreiheit vs. Grundrechte“. Als Hauptreferentin konnte die Rechtsanwältin Seyran Ates gewonnen werden, die sich seit ihrer Jugend für Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern einsetzt und als erste Frau eine Moschee gegründet hat, in der Frauen und Männer aller Religionen, Coleur, sexueller Orientierung zusammenkommen können. In einer sich anschließenden Podiumsdiskussion sprechen die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, der Jurist und Referent der Giordano-Bruno-Stiftung, Maximilien Steinhaus sowie die Integrationsbeauftragte der Stadt Chemnitz, Etelka Kobuß.

Der Fachtag richtet sich an Pädagog*innen und Sozialpädagog*innen, an Mitarbeiter*innen in Kinder-und Jugendeinrichtungen, von Vereinen und Organisationen, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit. Organisiert wird der Fachtag von der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Chemnitz und den Chemnitzer Fraueninitiativen.

zum 20jährigen Jubiläum des Vereins IN VIA Dresden e.V. findet am 30. August ein Kinder- und Familienfest „Du – Ich – Wir. 20 Jahre Jahre IN VIA e.V. für alle. Vielfalt – Selbstwirksamkeit – Solidarisches Handeln.“ im Pfarrgarten St. Josef statt. Mit der Gründung von IN VIA Katholischer Verein für Mädchen-und Frauensozialarbeit Dresden-Meißen e.V. wurde schon 1999 ein Verein in Dresden etabliert, der es sich zum Leitziel gemacht hat, sich gesellschaftspolitisch und durch konkrete Hilfen für gerechte Lebensbedingungen für junge Menschen – insbesondere für Mädchen und Frauen – einzusetzen. 

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping wird daran teilnehmen. 

Termin: Freitag, 30. August
Uhrzeit: 16 Uhr
Ort: Pfarrgarten St. Joseph, Rehefelder Str. 61, 01127 Dresden 

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Gleichstellung und Integration.

Wie einem Schreiben des Landratsamtes zu entnehmen, plant der Landkreis Nordsachsen ab 2020 die Schaffung von Schutzstrukturen bei häuslicher Gewalt. Dazu gehören zwei Frauenschutzwohnungen sowie eine Interventions- und Koordinierungsstelle mit Außenstelle. Ähnlich positive Signale sind aus dem Erzgebirgskreis zu vernehmen. Dort kündigte der zuständige Sozialdezernent an, bis Jahresende zwei Frauenschutzwohnungen im Landkreis zu etablieren.

Dazu Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration: „Das ist ein wichtiger Durchbruch. Ich bin sehr erfreut über die positiven Entwicklungen in Nordsachsen und dem Erzgebirgskreis, denn damit verschwinden endlich die weißen Flecken des Hilfesystems bei häuslicher Gewalt auf Sachsens Landkarte! Mein Geschäftsbereich hat die Gewaltschutzstrukturen in den letzten Jahren systematisch ausgebaut und die zur Verfügung stehenden Gelder konnten mehr als verdreifacht werden. Wir freuen uns, dass jetzt alle Landkreise die zur Verfügung stehenden Gelder nutzen und bieten auch weiterhin unsere Unterstützung und Begleitung an. Mit der Einrichtung von mindestens einem Frauenhaus pro Landkreis haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht, um Opfern von häuslicher Gewalt wohnortnahen Schutz anzubieten. Der nächste Schritt muss es sein, die Interventions- und Koordinierungsstellen auch auf jeden Landkreis auszuweiten und das Thema der sexualisierten Gewalt gesondert in den Blick zu nehmen.“

Hintergrundinfos:

Aktuell gibt es in Sachsen 14 Frauen- und Kinderschutzeinrichtungen („Frauenhäuser“) mit 255 Plätzen, in denen im Jahr 2018 537 Frauen mit 672 Kindern aufgenommen worden. Hinzukommen drei Männerschutzwohnungen mit neun Plätzen.

In der Förderrichtlinie „Chancengleichheit“ stehen im aktuellen Doppelhaushalt (2019/2020) jährlich rund vier Millionen Euro zur Verfügung. 2015 waren es noch rund 1,2 Millionen Euro. 

2018 wurden in Sachsen 8.635 Fälle „häuslicher Gewalt“ durch die Polizei registriert, das ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 230 Straftaten. Die Mehrzahl der Opfer sind Frauen (68,5 Prozent).

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Gleichstellung und Integration vom 28.08.2019.

 

Engagierte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Projektträgern in den Bereichen Demokratieförderung, Vielfalt und Integration kennen aus ihrem (Arbeits-) Alltag immer wieder bedrohliche Situationen. Wie sie die aktuelle Sicherheits- und Bedrohungslage selbst wahrnehmen, wie sie mit dieser Situation umgehen und welche Konsequenzen sich hieraus für ihre konkrete Arbeit und die grundsätzliche Zusammenarbeit im Freistaat Sachsen und auf Bundesebene ergeben können, darüber sprechen die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping und die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Franziska Giffey mit Betroffenen. 
Am Fachaustausch nehmen etwa 100 Personen teil, die sich in geförderten Projekten der Landesprogramme „Weltoffenes Sachsen“ und „Integrative Maßnahmen“ sowie bundesgeförderten Projekten (Bundesprogramm „Demokratie leben!“) engagieren.

Termin: Dienstag, 27. August
Ort: Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus e.V., Leipzig

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Gleichstellung und Integration vom 23.08.2019

Am 24. August findet in Dresden eine Großdemonstration unter dem Motto „#unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung“ statt. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, wird am Auftakt auf dem Dresdner Altmarkt um 13 Uhr teilnehmen.

Staatsministerin Petra Köpping sagt: „Von dieser Demonstration geht ein wichtiges Zeichen über die Grenzen von Sachsen hinweg hinaus. Wir wollen zeigen, dass sich in Sachsen viele Menschen mit denjenigen solidarisieren, die ihre Heimat aufgrund von Krieg und Terror verlassen mussten. Ich sage es ganz deutlich: Sachsen ist nicht ein brauner Fleck auf der Deutschlandkarte. In Sachsen gibt es eine große Anzahl an Menschen, die sich für einen bunten, weltoffenen und friedlichen Freistaat einsetzen. Ich möchte genau diesen Menschen danken, die sich täglich haupt- und ehrenamtlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land engagieren. Bei der heutigen Demonstration zeigen wir alle Gesicht und geben uns gegenseitig Kraft und Mut, weiter für die Werte einzustehen, die uns so wichtig sind. Es tut gut zu sehen, dass Vernunft, Zuversicht und Anstand in Dresden und Sachsen ein Zuhause haben.“

Mehr Informationen unter www.unteilbar.org

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Gleichstellung und Integration vom 23.08.2019.

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