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Köpping: „Kleiner, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

Ab dem 6. Januar können Beschäftigte erstmals Auskunft über die Entgeltstrukturen in Betrieben mit mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verlangen. Der Anspruch bezieht sich auf Beschäftigte des jeweils anderen Geschlechts, die eine gleiche oder gleichwertige Tätigkeit ausüben. Die Grundlage für den Auskunftsanspruch bildet das Entgelttransparenzgesetz, das im Juli 2017 in Kraft getreten ist.

Dazu die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Ich finde der Auskunftsanspruch ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es ist selbstverständlich nicht zu erwarten, dass auf diese Weise der große Durchbruch zu einer umfassenden Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern erreicht werden kann, aber es ist ein wichtiges politisches Signal. Es zeigt deutlich, dass wir wollen, dass über Gehälter offen gesprochen wird. Es ermöglicht Frauen, Vergleiche zu den Verdiensten der männlichen Kollegen zu ziehen. Die Kultur der Antidiskriminierung wird verbessert, die Transparenz erhöht und Unternehmen müssen sich dafür rechtfertigen, wenn eine deutliche Entgeltlücke zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sichtbar wird.

Erfreulich ist außerdem, dass Frauen in Sachsen bei den Lohnzahlungen gegenüber Männern aufholen.“

Hintergrund: Nach aktuellen Angaben der Arbeitsagentur liegen beide Geschlechter beim Medianlohn – dem Mittelwert aller Lohnzahlungen – in Sachsen nur noch 57 Euro auseinander.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
05.01.2018
Gleichstellung | Arbeit

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