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Integrationsministerin Petra Köpping: „Engagement ist auf hohem Niveau stabil geblieben“

Im Auftrag der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, hat in den vergangenen Monaten ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Change Centre Consulting GmbH eine Bedarfsanalyse zur ehrenamtlichen Flüchtlings-und Integrationshilfe in Sachsen vorgenommen. Mit der sogenannten „HeLP-Studie“ sollten Herausforderungen, Leistungen und Perspektiven ehrenamtlicher Integrationsarbeit in Sachsen untersucht und aufgearbeitet werden. An der Studie, die mittels eines Online-Fragebogens, Telefoninterviews oder in Fokusgruppen durchgeführt wurde, nahmen über 500 Personen teil.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Es zeigte sich, dass die Befragten, die ehrenamtlich tätig sind, ihre Tätigkeit in den vergangenen beiden Jahren aufgenommen haben. Seitdem ist ihr Engagement auf hohem Niveau stabil geblieben. Und dass obwohl weniger Geflüchtete zu uns gekommen sind. Dieses Ergebnis ist eine starke Aussage, gerade hinsichtlich des gesellschaftlichen Klimas in Sachsen. Denn es zeigt, dass es eben auch bei uns viele Menschen gibt, die sich in ihrer Freizeit für Menschen aus anderen Ländern engagieren.“

Um einen aktuellen Vergleich des ehrenamtlichen Engagements zwischen den Bundesländern ziehen zu können, müssen die Ergebnisse des Freiwilligensurvey 2019 abgewartet werden.

Weitere Ergebnisse der HeLP-Studie beziehen sich auf die Weiterbildungsmöglichkeiten für Integrationsarbeiterinnen und –arbeiter sowie auf Probleme hinsichtlich der Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Laut Studie sind die Befragten stark motiviert, sich weiterzubilden und benötigen eine laufende Unterstützung in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.

„Als Schlussfolgerung aus den Ergebnissen der Studie werde ich weiterhin regelmäßig Integrationsprojekte und Ehrenamtliche vor Ort besuchen. Dieser Erfahrungsaustausch ist mir sehr wichtig, da die Anregungen, die ich mitnehme, stets in meine Arbeit einfließen. Die Würdigung der Ehrenamtlichen ist mir ebenfalls weiterhin sehr wichtig. Gerade läuft die Ausschreibung des Sächsischen Integrationspreises, der genau diese Anerkennung verkörpert. Dem festgestellten hohen Schulungs- und Weiterbildungsbedarf werden wir weiter Rechnung tragen. Im Bereich der Kommunalen Integrationskoordinatorinnen und -koordinatoren sowie weiterer Integrationskräfte haben wir ja bereits begonnen. Mein Geschäftsbereich befasst sich momentan mit weiteren Qualifikationsmaßnahmen für Haupt-und Ehrenamtliche im kommenden Jahr“, fasst Petra Köpping zusammen.

Hinweis: Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages verabschiedeten Haushaltes.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
06.09.2017
Ehrenamt | Integration | Asyl

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