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Köpping: „Frauenprojekte als Motoren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“

In den vergangenen Wochen war die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, zu ihrer Sommertour in Sachsen unterwegs, um Frauen- und Gleichstellungsprojekte im Freistaat zu besuchen. Sowohl in den Großstädten, als auch im ländlichen Raum, wollte sich die Gleichstellungsministerin ein Bild von der vor Ort geleisteten Arbeit machen:

„Ziel meiner Sommertour war es, mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, wie unsere Maßnahmen an der Basis ankommen. Ich bin begeistert vom Engagement der Träger, der von uns geförderten Projekte. Ob nun der Coworking-Space für junge Freiberuflerinnen in der Oberlausitz, die Erziehungsberatung von Vätern mit Migrationshintergrund in Leipzig, die Schreibwerkstatt für Menschen mit Umbruchserfahrungen in Mittweida oder die Vermittlung von Alleinerziehenden in den Arbeitsmarkt in Dresden. Überall arbeiten engagierte Menschen, um Gleichstellungspolitik in ihren verschiedenen Facetten voranzubringen und in der Gesellschaft zu verankern. Damit sind die Frauenprojekte wichtige Netzwerkpartnerinnen einer funktionierenden sächsischen Zivilgesellschaft und wirken als Motoren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Seit der Herauslösung des Bereiches Gleichstellung aus dem Sozialministerium und der Integration in einen eigenen Geschäftsbereich wird ein stärkerer Fokus auf gleichstellungspolitische Themen gelegt. Das drückt sich sowohl in der Überarbeitung der Förderrichtlinie als auch in einer Verbesserung der finanziellen Ausstattung von 2,2 Mio. Euro 2015 auf 3,8 Mio. Euro 2016 und je 5,6 Mio. Euro 2017 und 2018 aus.

Dadurch können bestehende frauen- und gleichstellungspolitische Projekte besser gefördert werden. Gleichzeitig sind Maßnahmen zur Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt neu in die Förderung aufgenommen worden, ebenso Projekte der Männerarbeit und die Förderung von Existenzgründerinnen im ländlichen Raum.

Im Freistaat Sachsen hat es zum ersten Mal eine Gleichstellungs-Sommertour gegeben. Neben der gegenseitigen Wertschätzung, haben die Träger auch Veränderungsvorschläge an die Gleichstellungsministerin übergeben. So wünschen sich die Projektträger die Ausweitung der Projektlaufzeiten und die Reduzierung der Eigenanteile, um eine kontinuierlichere Arbeit leisten zu können.

Dazu Petra Köpping: „Wir haben diesen immer wieder geäußerten Wunsch aufgenommen und werden in den nächsten Wochen eine Überarbeitung unserer Gleichstellungsrichtlinie anstreben. Und wir werden die positiven Reaktionen der Vereine zum Anlass nehmen, die Tour im nächsten Jahr fortzusetzen.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
03.08.2017
Gleichstellung

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