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Vier Preisträger für hervorragendes Engagement ausgezeichnet


(Dresden, den 29. November) Heute verliehen die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping und der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth, Staatsminister a.D., den 10. Sächsischen Integrationspreis. Preisträger sind das Bürgerbündnis »Hoyerswerda hilft mit Herz«, CVJM Glauchau mit dem Projekt »bunteBOX«, Flüchtlingszeitung »Horizont« aus Chemnitz sowie der Integrationspate Udo Friedrich aus Meerane.

Um den Sächsischen Integrationspreis 2019, der mit 3 Auszeichnungen zu je 3.000 Euro dotiert ist, hatten sich 62 Vereine, Verbände und Initiativen beworben. Ausgezeichnet wurde drei Projekte und Initiativen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten in die Gesellschaft einsetzten, sie unterstützten, förderten und vorlebten. Die Jury hatte sich außerdem darauf verständigt, einen mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis an eine Einzelperson zu vergeben.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping erklärt: »So viele Menschen engagieren sich täglich für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Diese Engagierten haben wirklich alle eine Auszeichnung verdient. Am heutigen Abend wollen wir dieses wertvolle Engagement ins Scheinwerferlicht rücken und würdigen. Darum ist es uns jedes Jahr wichtig, einen feierlichen Rahmen zu schaffen, in dem sich die geladenen Gäste, die in den Initiativen und Projekten engagiert sind, wohl und anerkannt fühlen. Die Integration wird auch künftig als Querschnittsaufgabe ein wichtiger Bestandteil der Regierungsarbeit sein. Die vielen Freiwilligen in Sachsen, die diese Aufgabe auf gesellschaftlicher Ebene unterstützen und flankieren sind uns dabei ein wichtiger Partner.«

Geert Mackenroth erläuterte: »Die Bewerber um den Preis kommen aus allen Regionen Sachsens. Gleiche Anteile haben der ländliche Raum und die Großstädte. Mit 45 Prozent ist die Lebenshilfe das größte Arbeitsfeld, gefolgt von der Berufsvorbereitung mit über 30 Prozent. Kunst, Sport und gesellschaftliche Teilhabe haben einen Anteil von jeweils über zehn Prozent. Das Engagement wird gezielter und professioneller, das freut mich besonders. Nach der Sprachförderung wird nun mit aller Kraft die Arbeitsintegration vorangetrieben.«  


Preisträger Sächsischer Integrationspreis 2019

Bürgerbündnis »Hoyerswerda hilft mit Herz« 

Das Bürgerbündnis zeichnet sich durch das langjährige Engagement und ein breit aufgestelltes Angebot für Geflüchtete aus. Neben Sprachkursen werden auch Nachhilfekurse angeboten, um das Erlernen der deutschen Sprache zu erleichtern. Die Projektteilnehmer werden in der Stadt integriert. Das Bürgerbündnis ist in einem strukturell anspruchsvollen Gebiet aktiv und anerkannt.  


Projekt »bunteBOX« des CVJM Glauchau e.V.

Der CVJM Glauchau hat mit dem Projekt »bunte BOX« ein Projekt etabliert, welches besonders positiv durch Kreativität auffällt. So nahmen Einheimische und Geflüchtete gemeinsam ein Musikvideo auf, bauten eine »Bikestrecke« und einen Abenteuerspielplatz. Es gibt Workshops für Handwerk oder Kunst. Die »bunteBOX« bezieht seit dem Jahr 2014 Kinder und Jugendliche in die Projekte von Anfang an ein und ist eine Anlaufstelle für soziale Kontakte, interkulturellen Austausch und eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.


Flüchtlingszeitung »Horizont" aus Chemnitz

Trotz der vergleichsweise kurzen Laufzeit konnte das Zeitungsprojekt die Jury mit der Professionalität und Qualität der Zeitung überzeugen. Die Methoden, welche von dem Projekt genutzt werden, um geflüchtete Personen zu integrieren und einen fließenden Übergang in das Arbeitsleben zu ermöglichen, wurden von der Jury als besonders innovativ gewürdigt. Journalisten und Grafiker erhalten die Möglichkeit, in ihrem Beruf zu arbeiten und sich Reputation und Referenzen erarbeiten.

Sonderpreis der Jury

»Integrationspate Meerane«

Der »Integrationspate« aus Meerane engagiert sich seit vielen Jahren für Flüchtlinge in seinem Landkreis. Herr Friedrich begleitet geflüchtete Personen zu Terminen, setzt sich für ihre Rechte ein und unterstützt sie bei alltäglichen Aufgaben. Zusammenhänge, Land und Leute in Deutschland besser zu verstehen und Regeln zu begreifen sind Ziele seiner Arbeit. Udo Friedrich wird für sein beispielhaftes Engagement, welches er neben seinem Beruf ausübt, mit dem Sonderpreis der Jury geehrt.

Pressemitteilung der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration vom 29.11.2019

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