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Gleichstellungsministerin Petra Köpping: »Diversität ist ein Zukunftsthema«

(Dresden, den 29. Oktober) »Diversität in der Verwaltung leben – Herausforderungen als Chance« lautet der Titel eines Fachtages, der heute in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung stattfand. Der Fachtag thematisierte die Potentiale einer vielfaltssensiblen Organisationskultur und legte den Schwerpunkt auf den Abbau von Diskriminierungen gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle sowie trans*- und inter*geschlechtliche Menschen (LSBT*I*) am Arbeitsplatz.

In insgesamt drei Fachvorträgen, vier Workshops und einem Ergebnispodium wurden die Chancen und Herausforderungen von Vielfalt in der öffentlichen Verwaltung mit Blick auf die Lebensrealitäten von LSBT*I* diskutiert sowie die Bedarfe aus der Praxis eruiert. Zahlreiche Praktiker*innen und Expert*innen für Diversitätsmanagement, Personalmanagement sowie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt aus Wissenschaft, Verwaltung und Selbsthilfe waren beteiligt.

Dazu die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: »Der Freistaat ist einer der größten Arbeitgeber in Sachsen. Damit auch in Zukunft viele gute Fachkräfte für eine Tätigkeit im Öffentlichen Dienst gewonnen werden können, muss sich die Verwaltung mit dem Zukunftsthema Diversität auseinandersetzen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Arbeitgeber, die eine aktive Antidiskriminierungspolitik betreiben und Vielfalt in ihrem Unternehmen fördern und leben, als attraktive Arbeitgeber wahrgenommen werden. Vielfalt ist ein positives Element der Gesellschaft, das auch wir gern fördern wollen.«

Die Veranstaltung wurde in Kooperation des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration beim Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz mit der LAG Queeres Netzwerk Sachsen e.V., der RosaLinde Leipzig e.V., dem Gerede e.V., der AG LSBTI* der GEW Sachsen und dem Genderkompetenzzentrum Sachsen organisiert und durchgeführt. Teilnehmende des Fachtages waren Beschäftigte aus den Kommunal- und Landesverwaltungen aus ganz Sachsen.

»Trotz rechtlicher Gleichstellung und gewachsenem Bewusstsein für die Lebensrealitäten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*- und inter*geschlechtlichen Menschen (LSBT*I*) sind diese am Arbeitsplatz noch immer mit Unsicherheiten, Vorurteilen und Ausgrenzungen seitens ihrer Kolleg*- innen und Vorgesetzten in Bezug auf ihre geschlechtliche oder sexuelle Identität konfrontiert; auch in Ministerien, Landesbehörden und Kommunen«, ergänzt Britta Borrego, geschäftsleitende Bildungsreferentin bei der LAG Queeres Netzwerk Sachsen.

Der Fachtag ist eine konkrete Maßnahme zur Umsetzung der Ziele der Charta der Vielfalt, welcher der Freistaat im Juni beigetreten ist.

Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Gleichstellung und Integration vom 29.10.2019.

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