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Köpping: „Integration ist Daueraufgabe.“

Um die Zukunftsaufgaben des Freistaates Sachsen im Bereich Integration nachhaltig begleiten zu können, hat sich heute am 9. Mai 2019 der „Landesbeirat für Integration“ beim Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) unter dem Vorsitz der Integrationsministerin Petra Köpping konstituiert. Die Mitglieder wurden am heutigen Tag für die Dauer von zwei Jahren berufen.

Die zuständige Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping erklärte anlässlich der Neukonstituierung am Europatag: „Unser Ziel ist es, mit einem erweiterten Landesintegrationsbeirat Vielfalt und Zusammenhalt in Sachsen langfristig zu stärken. Viele Menschen mit Migrationshintergrund in Sachsen sind motiviert und leisten täglich ihren wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander. Viele Neuangekommene wollen sich hier etwas aufbauen, das gilt insbesondere für Geflüchtete. Viele Ehren- und Hauptamtliche unterstützen dabei und viele Unternehmen sehen hier neue Arbeitskräfte. Ich bin der festen Überzeugung, dass jede Investition in Integration gleichzeitig eine Zukunftsinvestition in Wohlstand, Sicherheit und Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist. Denn Integration ist eine Daueraufgabe und ein gesamtgesellschaftlicher Veränderungs- und Erfahrungsprozess, den es aktiv zu gestalten gilt. Da Zugewanderte aus der EU seit Jahren die größte Zuwanderungsgruppe bilden, wünsche ich mir, dass das Motto der Europäischen Union `In Vielfalt geeint` eine wichtige Handlungsmaxime für die erfolgreiche Arbeit des Gremiums wird.“

Nahezu alle Bundesländer haben inzwischen beratende Landesintegrationsbeiräte eingerichtet. Dies ist ein starkes Signal der Landesregierungen für den hohen Stellenwert der Querschnittsaufgabe Integration. Neben der Vernetzung der Akteure besteht die Aufgabe des sächsischen Landesintegrationsbeirates in den kommenden zwei Jahren darin, das für Integration zuständige Staatsministerium zu aktuellen und grundsätzlichen Fragen der Integration, Migration und des gesellschaftlichen Zusammenhaltes zu beraten und die Umsetzung des Sächsischen Zuwanderungs- und Integrationskonzeptes (ZIK II) zu unterstützen.

Dem Landesintegrationsbeirat gehören unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Landes, der Kommunen, der Integrationsforschung, der Freien Wohlfahrtspflege, der Gewerkschaften, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft an.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
09.05.2019
Wirtschaft | Arbeit | Demokratie | Integration | Asyl

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