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Köpping: „Beratung zur freiwilligen Rückkehr als bundesweit einheitliches Angebot verankern“

Am 13. und 14. Mai findet im Dresdner Tagungshotel „Elbflorenz“ die Bundesfachtagung IntegPlan erstmals in Sachsen statt. Erwartet werden rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, die in Rückkehrberatungsstellen sowie Ministerien tätig sind. Themen der Tagung sind Erfahrungen der Arbeit der Beratungszentren in den Bundesländern und Reintegrationsscouts, neue EU-Richtlinien, Nachhaltigkeit und Belastbarkeit des Systems der Rückkehrberatung sowie Förderprogramme der Bundesländer.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, wird die Tagung mit einem Grußwort eröffnen. Im Vorfeld sagt sie: „Nicht alle Menschen, die zu uns gekommen sind, können oder wollen dauerhaft bei uns bleiben. Der Wunsch nach einer Rückkehr kann vielfältige Ursachen haben – Sehnsucht nach Familie und Freunden, berufliche Perspektiven, Angst vor Abschiebung. Die Menschen bei ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen ist Aufgabe einer entsprechenden Beratung. Im vergangenen Jahr haben in Sachsen über 3.000 Personen an 1.878 Beratungen teilgenommen. Im Ergebnis haben 769 Menschen den Freistaat freiwillig verlassen. Das Konzept der ‚freiwilligen Rückkehr‘ hat für mich absoluten Vorrang vor Abschiebungen. Leider fehlt hier die bundesweite Einheitlichkeit. Jedes Bundesland gestaltet die geförderte Rückkehr nach eigenem Ermessen aus. Ich würde es sehr begrüßen, wenn wir die Rückkehrberatung als bundesweites Angebot verankern könnten.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
12.05.2019
Demokratie | Integration | Asyl

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