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Integrationsministerin Petra Köpping „Gelebte Willkommenskultur ist notwendig“

(Leipzig, den 24. Oktober) Zum nunmehr 10. Verbändegespräch Integration begrüßte die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, heute in Leipzig erneut rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Verbänden, Trägern, Vereinen und Initiativen. Im Mittelpunkt stand die Diskussion um das Thema „Migration – eine Chance für den Wirtschaftsstandort Sachsen“. Der demografische Wandel wird den deutschen Arbeitsmarkt in den kommenden Jahrzehnten vor weiterhin große Herausforderungen stellen. Die Bevölkerung im Erwerbsalter in Sachsen wird bis zum Jahr 2025 um 15 bis 20 Prozent sinken. Neben der gezielten Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland ist daher das Arbeitskräftepotential von Geflüchteten gezielt zu fördern. Hier gilt es anzusetzen und Voraussetzungen zu schaffen, um diese Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Die Bundesregierung hat auf die zahlreichen Hinweise aus den Bundesländern reagiert und einige wichtige Regelungen getroffen bzw. Anpassungen in Aussicht gestellt. Dies betrifft u.a. die „3+2“-Regelung für eine Ausbildungsduldung sowie ein Maßnahmenpaket, welches mit dem kommenden Gesetz zur Fachkräftezuwanderung aus Nicht-EU-Staaten verbunden ist.

Dazu die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Diese Fortschritte auf Bundesebene sind zu begrüßen. Doch ganz grundsätzlich möchte ich anmerken: ohne eine gelebte Willkommenskultur werden wir keine Fachkräfte in Sachsen begrüßen können. Daher ich bin sehr dankbar, dass so viele Bürgerinnen und Bürger Zivilcourage beweisen und sich für Schwächere einsetzen – egal ob in der Freizeit, in der Schule oder am Arbeitsplatz. Aus diesem Grund fördern wir auch in Zukunft dieses Engagement mit unserem Programm ‚Integrative Maßnahmen‘“.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
24.10.2018
Wirtschaft | Arbeit | Demokratie | Integration

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