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Unter der Leitidee „Zuwanderung und Integration gut gestalten – Zusammenhalt leben“ stellt die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, heute in Dresden das fortgeschriebene Zuwanderungs- und Integrationskonzept (ZIK II) für den Freistaat Sachsen vor. Das ZIK II knüpft dabei an das Vorgängerkonzept aus dem Jahre 2012 an.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Die neuen Herausforderungen, die mit der großen Zahl von geflüchteten Menschen, die 2014 und 2015 zu uns gekommen waren, einhergingen, machten die Weiterentwicklung vorhandenden des Zuwanderungs- und Integrationskonzeptes notwendig. Integration und ein gutes Miteinander gelingen immer dann, wenn Türen geöffnet werden. Das bedeutet, dass wir jedem Menschen mit Migrationshintergrund innerhalb seiner individuellen aufenthaltsrechtlichen Situation weitestgehend gleiche Chancen und Möglichkeiten zur Teilhabe an zentralen gesellschaftlichen Lebensbereichen ermöglichen wollen. Voraussetzung hierfür ist ein diskriminierungsfreies Umfeld und die Herstellung von Chancengleichheit durch eine interkulturelle Öffnung von Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft.“

Gleichstellungsministerin Köpping: „Filmkunst ist besonders geeignet, gendersensible Themen lebensnah und eindrücklich zu vermitteln“

Den „Goldenen Reiter“ in der Kategorie „Geschlechtergerechtigkeit im Kurzfilm“ gewinnt der Animationsfilm für Kinder „Neko no Hi – Cat Days“. Der Film thematisiert medizinische Diagnosen, die Trans*-& Inter*-Personen die Möglichkeit zur Selbstdefinition verwehren und somit die Entwicklung der geschlechtlichen Identität hemmt. Die Botschaft des Films lautet: Sei, was immer Du sein möchtest! Neben dem Preis „Goldener Reiter“ wird durch die Jury auch eine „Lobende Erwähnung“ ausgesprochen. Diese erhält der Film „Mrs. McCutcheon“. Hier steht die Tanzfläche eines Schulballs im Mittelpunkt, der sich für einen Abend in ein gesellschaftliches Ideal verwandelt, bei dem jeglicher heteronormative Konformitätszwang aufgehoben scheint. Es gilt das Motto: Sei einfach Du selbst und stolz darauf!

Gleichstellungsministerin Köpping: „Aktionstag ist Türöffner für künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“

Für Mädchen und Jungen gibt es zahlreiche Berufe zu entdecken und auszuprobieren. Damit Jugendliche frei von geschlechterspezifischen Klischees ihre Berufswahl treffen können, gibt es den Girls‘ und den Boys‘ Day. Beide finden in diesem Jahr deutschlandweit am 26. April statt. Handwerksbetriebe und IT-Unternehmen freuen sich auf Mädchen, die mehr über diese Berufe erfahren wollen. Und Jungen sind in Krankenhäusern oder Pflegeheimen an diesem Tag gern gesehene Gäste, um sich über soziale und pflegerische Berufe zu informieren.

„Bei der Berufs- und Studienwahl sollten persönliche Interessen und Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen. Ich wünsche mir, dass Jugendliche hier so frei wie möglich entscheiden können. Um vorab viele Berufszweige und Branchen kennenzulernen, möchte ich alle Schülerinnen und Schüler ermutigen, diesen Aktionstag als Chance zu nutzen, um in unterschiedliche Berufsfelder hinein zu schnuppern. Die Betriebe und Unternehmen freuen sich, dass sie ihre Angebote präsentieren können und möchten gern ihre Türen für zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öffnen“, sagt Gleichstellungsministerin Petra Köpping im Vorfeld.

Integrationsministerin Petra Köpping: „Interesse der Vereine und Träger am WOS-Landesprogramm ist unvermindert hoch“

Zum sechsten Mal tagte heute der Beirat des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen – Für Demokratie und Toleranz“ (WOS). Auf der Tagesordnung der Sitzung stand unter anderem die finale Entscheidung über förderungswürdige Projekte, die ab 1.Mai 2018 beginnen sollen. Darüber hinaus hat der Beirat in dieser Sitzung auch das Programm der Staatsregierung „W-wie Werte“- zur politischen und demokratischen Bildung an Schulen diskutiert.

Insgesamt wurde heute über 33 Projektanträge beraten. Davon konnten 13 Projekte zur Förderung vorgeschlagen werden. Eine halbe Million Euro kann über das Landesprogramm in dieser zweiten Antragsfrist zur Verfügung gestellt werden.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, erklärt: „Das Interesse der Vereine und Träger am WOS-Landesprogramm ist unvermindert hoch. Dies gilt auch für die Bandbreite der Projektideen. Die Diskussion im Beirat ist daher mitunter sehr intensiv, weil wir natürlich möchten, dass möglichst viele der tollen und kreativen Vorhaben in Stadt und Land auch umgesetzt werden. Es ist daher gut, dass wir die Diskussion um die Förderung im Beirat gemeinschaftlich führen.“

Staatsministerin Petra Köpping: „Gemeinsam ein positives und vielfältiges Bild von Heimat gestalten“

Vom 20. bis 22. April veranstaltet das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal das Ostritzer Friedensfest unter dem Motto „Zeichen setzen – Hinsehen – Handeln“ auf dem Marktplatz in Ostritz. Die Veranstalter möchten damit ein Zeichen für das Engagement der bürgerlichen Mitte für Weltoffenheit, Toleranz und Frieden sowie gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Extremismus setzen. Viele Vereine und Institutionen wie die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, der KinderUmweltBus der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, der Jugendring Oberlausitz e.V. oder der Förderkreis Synagoge Görlitz unterstützen das Friedensfest mit einem Stand auf dem Marktplatz.

Auch das Demokratie-Zentrum Sachsen, dass im Geschäftsbereich der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, angesiedelt ist, wird am Sonnabend, dem 21. April, vor Ort sein und über Möglichkeiten der Demokratiearbeit in Sachsen informieren.

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