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Ministerin Köpping: „Interkulturelle Öffnung kann nicht von oben herab verordnet werden“

(Plauen, den 12. September) Vor rund 80 Gästen sprach die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, im Rahmen der Podiumsdiskussion „academy im dialog – Interkulturelle Öffnung unserer Gesellschaft: Was bedeutet das? Wo stehen wir? Wie kann sie gelingen?“ heute im Plauener Malzhaus.

Integrationsministerin Petra Köpping machte deutlich, dass sich im Bereich der Integrationsarbeit in den vergangenen vier Jahren viel bewegt hat. „Es ist uns gelungen, gemeinsam mit Bildungsträgern, Expertinnen und Experten sowie den vielen ehrenamtlich Tätigen in Sachsen den Anfang einer ernstzunehmenden Integrationspolitik zu schaffen. Wir konnten viele Programme auflegen und Strukturen schaffen, wie in der Flüchtlingssozialarbeit, der Versorgung in den psychosozialen Zentren, einem eigenen Landessprachprogramm“, erklärt Ministerin Petra Köpping.

"Interkulturelle Öffnung in allen Ebenen unserer Gesellschaft ist dabei eine Voraussetzung für das Gelingen von Integration und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt", sagt Steve Wohlfahrt, Vorstand der academy-isc. Eine Grundlage hierfür ist u.a. die Notwendigkeit der Erlangung fundierten und breitgefächerten interkulturellen Wissens aller am Integrationsprozess beteiligten Akteure. Mit Bildungsangeboten, wie beispielsweise unserer interkulturellen Coachingreihe „Hilfe für Helfer“, die vom Freistaat Sachsen über das Programm Integrative Maßnahmen gefördert wird und in deren Rahmen das heutige Podiumsgespräch stattgefunden hat, möchten wir dazu beitragen. Dabei ist uns sehr wichtig, mit Beteiligten ins Gespräch zu kommen, die jeweiligen Erfahrungen und Anliegen aufzugreifen und die konkrete Situation in ihrem ganzen Spektrum ernst zu nehmen. Die heutige Veranstaltung hat diesen Ansatz wieder bestätigt."

Gleichstellungs- und Integrationsministerin Petra Köpping: „Mit geschlechtersensibler Integrationsarbeit geflüchtete Frauen erfolgreich ansprechen“

(Dresden, den 31. August) Zu einem zweitä­gigen Begegnungsforum zum Thema „Mädchen*- und Frauen*perspektiven in der sächsischen Migrationsgesellschaft“ treffen sich am 31. August und 1. September zahlreiche Mädchen und Frauen, die sich in der Gleichstellungs-, Flüchtlings- und Inte­grationsarbeit engagieren. Das Begegnungs­forum ist Teil des Projektes „Geschlechter­gerechtigkeit in der Migrationsgesellschaft – Frauen* im Dialog“, welches durch das Genderkompetenzzentrum Sachsen in Trägerschaft des FrauenBildungsHaus Dres­den e.V. durchgeführt wird.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Uns ist besonders wichtig, dass wir mit einer geschlechtersensiblen Integrationsarbeit geflüchtete Frauen erfolgreich ansprechen. Wir wollen ihnen Möglichkeiten der Teil­habe und der persönlichen Entfaltung eröf­fnen. Mich interessiert, welche Erwartungen die Akteurinnen an die sächsische Gleich­stellungs-und Integrationspolitik haben und wie wir gemeinsam die Situation von Migrantinnen und geflüchteten Frauen verbessern können.“

(Dresden, den 31. August) Schulen, die den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten, einigen sich in einer Selbstverpflichtung darauf, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt vorzugehen. Dem gleichnamigen Schulnetzwerk gehören inzwischen deutschlandweit über 2.700 Schulen an. In Sachsen wurden inzwischen 91 Schulen in den vergangenen 20 Jahren mit dem Titel ausgezeichnet, 9 Schulen alleine in diesem Jahr.

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping: „Ich möchte allen danken, die sich zum Teil schon seit vielen Jahren in den Schulen für das Netzwerk engagieren und dafür sorgen, dass der Anspruch der ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ auch im Alltag gelebt wird. Ich weiß, dass dieses Engagement nicht immer begrüßt wird und es gerade am Anfang Widerstände und Vorbehalte gibt. Doch der Einsatz für Demokratie und Vielfalt in den Schulen hat sich gelohnt. Seit 20 Jahren ist die ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ eine Erfolgsgeschichte in Sachsen. Aus unserem Landesprogramm ‚Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz‘ stellen wir in diesem Jahr der Landeskoordinierungsstelle 70.000 Euro für ihre wichtige Arbeit zur Verfügung. Es freut mich sehr, dass wir im Gegensatz zum Vorjahr den Zuschuss um 20.000 Euro erhöhen konnten.“

Petra Köpping: „Sachsen verfügt über sehr viel Frauenpower“

(Naunhof, den 30. August) Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, empfing heute rund 80 sächsische Gründerinnen und Unternehmerinnen zum zweiten „Ladies Lunch“ im Alten Kranwerk Naunhof. Im vergangenen Jahr fand mit dem ersten „Ladies Lunch“ ein Vernetzungstreffen sächsischer Gründerinnen und Unternehmerinnen statt, welches eine so positive Resonanz erfuhr, dass Gleichstellungsministerin Petra Köpping, in diesem Jahr nun zur zweiten Auflage der Veranstaltung unter dem Motto „Influencer - Marketing von heute“ einlud.

Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration: „Sachsen verfügt über sehr viel Frauenpower. Das beweisen die ambitionierten sächsischen Gründerinnen mit ihrem Tatendrang immer wieder. Ihr wirtschaftliches Engagement verdient nicht nur öffentliche Anerkennung, sondern ermutigt auch andere zum Schritt in die Selbständigkeit. Gern bin ich dem Wunsch der Unternehmerinnen, nach Vernetzung und mehr Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen mit diesem Ladies Lunch nachgekommen.

Neben der Möglichkeit zum Netzwerken erhielten die Teilnehmerinnen auch einen Einblick in das Instrument des Influencer-Marketings. Die bekannten YouTuberinnen SuzieGrime, Mirrelativegal und das Team MfG berichteten über ihre Erfahrungen als junge Selbständige, über Gleichberechtigung, stereotype Rollenbilder und gesellschaftliche Konventionen.

Hinweis:
Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, fördert Existenzgründungen von Frauen im ländlichen Raum mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 8.000 Euro (bisher 6.000 Euro) über die Förderrichtlinie „Chancengleichheit“. Informationen zur Antragsstellung: https://www.lds.sachsen.de/foerderung/?ID=10911&art_param=334.

Weiterhin läuft derzeit die Bewerbungsphase um den Sächsischen Gründerinnenpreis. Noch bis zum 31. Oktober 2018 können sich sächsische Gründerinnen und Unternehmerinnen, die sich zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 31. Mai 2018 selbstständig gemacht oder ein Unternehmen übernommen haben, bewerben. Zwei Preise werden Anfang 2019 im Rahmen einer Festveranstaltung verliehen. Der erste Platz ist mit 5.000 Euro Preisgeld, der zweite Platz mit 1.000 Euro dotiert. Mehr Informationen unter: www.saechsischer-gruenderinnenpreis.de.

Alle genannten Maßnahmen werden mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten im Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
30.08.2018
Wirtschaft | Gleichstellung | Veranstaltung

(Dresden, 27. August) Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, macht sich heute ein eigenes Bild von den Vorkommnissen in Chemnitz. 

Staatsministerin Petra Köpping: „Ein schreckliches Ereignis hat die Stadt Chemnitz am Wochenende erschüttert. Noch bevor die Umstände der furchtbaren Tat ansatzweise aufgeklärt worden sind, beanspruchten rechte Gruppierungen umgehend die Deutungshoheit für sich, verbreiteten rassistische Interpretationen des Vorfalls und riefen zu Demonstrationen auf. Ich unterstütze die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und die vielen toleranten und weltoffenen Bürgerinnen und Bürger, die sich in Chemnitz für Demokratie und ein friedliches Zusammenleben einsetzen. Doch vor allem sind unsere Gedanken zuerst bei den Opfern.“

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SMGI - Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration
27.08.2018
Gleichstellung | Veranstaltung | Demokratie | Integration

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