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Integrationsministerin Köpping „Erfahrungsaustausch und gegenseitiges Kennenlernen für alle Seiten wichtig“

(Dresden, den 18. Mai) Eine Gruppe von Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftlern aus dem arabischen Sprachraum, die derzeit eine Fortbildung am Institut für Sportmedizin & Prävention der sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig besuchen, trifft sich heute mit Integrationsministerin Petra Köpping im Sächsischen Landtag zu einem Erfahrungsaustausch.

„Unser Ausbildungssystem, gleich ob unversitär, schulisch oder dual, ist im Ausland hoch anerkannt. Es freut mich daher sehr, dass wir an unseren Bildungseinrichtungen immer wieder ausländische Delegationen mit dem Ziel des Wissenstransfers begrüßen dürfen. Vom Erfahrungsaustausch und vom gegenseitigen Kennenlernen profitieren alle Seiten“, sagt Petra Köpping.

Integrationsministerin Köpping „Angebote zum Spracherwerb haben sich verbessert“

(Dresden, den 17. Mai) Für die Integration der Menschen, die aus anderen Ländern nach Sachsen gekommen sind, ist der Erwerb der deutschen Sprache elementar. Um sich in unserer Gesellschaft zurecht zu finden und einzuleben, um eine Erwerbstätigkeit aufnehmen zu können und sich aktiv einzubringen, ist die Fähigkeit zur Kommunikation Voraussetzung.

Die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping wird heute im Rahmen der Plenarsitzung im Sächsischen Landtag über den aktuellen Stand der Spracherwerbsangebote informieren.

„Zunächst ist es mir ganz wichtig zu sagen, dass sich die Angebote zum Spracherwerb in den vergangenen Monaten signifikant verbessert haben. Sowohl was die Angebote des Bundes als auch des Freistaates Sachsen betrifft, ist viel passiert. Ich denke hierbei nur an unser eigenes Landessprachprogramm mit den Alphabetisierungskursen sowie den Kursen ‚Deutsch sofort‘ und ‚Deutsch qualifiziert‘.

Gleichstellungsministerin Köpping: „Diskriminierung und Stigmatisierung haben in unserer demokratischen Gesellschaft keinen Platz“

(Dresden, den 16. Mai 2017) Am morgigen Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie wird weltweit auf die Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) aufmerksam gemacht.

Petra Köpping: „Es ist nicht akzeptabel, dass Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität oder Orientierung diskriminiert und stigmatisiert werden. Dafür ist in unserer demokratischen Gesellschaft kein Platz! Es besteht weiterhin Handlungsbedarf bei der Bekämpfung von Feindlichkeit gegenüber LSBTI. Deswegen haben wir gemeinsam mit Vereinen und Initiativen einen Landesaktionsplan für die Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen entworfen und möchten diesen noch in diesem Jahr im verabschieden.“

Die Sächsische Gleichstellungsministerin, Petra Köpping, hat heute in Leipzig anlässlich einer Übergabe von Firmenakten des Bergbauunternehmens MIBRAG an das Sächsische Wirtschaftsarchiv e.V. zur Aufarbeitung von DDR- und Nachwende-Wirtschaftsgeschichte aufgefordert.

Diese sei wichtig für die Wertschätzung und Anerkennung der Lebensleistung der Menschen im Osten, sagte die Ministerin:

„Von vielen wird der wirtschaftliche Zusammenbruch 1990 als normale schöpferische Zerstörung beschrieben, wie sie nun mal im Kapitalismus stattfindet. Doch diese allein auf ökonomischen und manchmal noch ökologischen Argumenten fußende Beschreibung macht Hundertausende von ostdeutschen Arbeiterinnen und Arbeitern zu bedauerlichen Kollateralschäden der Nachwendezeit.“
Und weiter argumentierte Petra Köpping:

„Dabei haben Bergleute und Ingenieure der MIBRAG-Vorgängerunternehmen Großes geleistet und unter schwersten Bedingungen gearbeitet. Das verdient höchsten Respekt. Gerade weil der Ort des Arbeitens für Frauen und Männer in der DDR einen enorm wichtigen Stellenwert hatte, resultieren aus der Ignoranz gegenüber dem Schicksal vieler Ostdeutscher Kränkungs- und Demütigungsgefühle – oft auch bei denen, die sich letztendlich erfolgreich durchgekämpft haben.“

Ministerin Köpping: „Der gesellschaftliche Zusammenhalt liegt mir am Herzen“

(Dresden, den 11.05.2017) Im Zuge der Halbzeitbilanz der Staatsregierung gibt der Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration einen Überblick über die Entwicklungen in den vergangenen zweieinhalb Jahren.

Ministerin Köpping: „Das Leitbild meiner Politik ist geprägt durch die Bemühungen um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, der mir sehr am Herzen liegt. In den letzten Jahren haben wir gespürt, dass sich die sächsische Bevölkerung teilweise distanziert hat und zwar von den Menschen, die auf der Flucht vor Krieg und Terror zu uns gekommen sind, von Menschen, die anders sind, weil sie beispielsweise eine andere sexuelle Orientierung haben und diese auch leben möchten oder von Menschen, die in demokratischen Initiativen aktiv sind oder die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Vieles, was wir an Anfeindungen und Übergriffen erlebt haben, macht uns fassungslos. In unzähligen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern ist es mein Anliegen herauszufinden, wo diese Ablehnung und dieser mitunter blanke Hass herrühren. Eine Antwort, die ich gefunden habe, liegt in den oft von Enttäuschung geprägten Erfahrungen, die viele Menschen in der Nachwendezeit erlebten. Auf diese Enttäuschungen angemessen zu reagieren, diese öffentlich anzuerkennen und ernst zu nehmen, ist für mich eine Möglichkeit, unsere Gesellschaft wieder zusammen zu führen. Ich werde mich auch in den kommenden zweieinhalb Jahren mit aller Kraft dafür einsetzen, dass das Miteinander im Freistaat Sachsen durch Solidarität und Mitmenschlichkeit geprägt wird.“

In den Bereichen Gleichstellung, Integration und Demokratieförderung wurden seit Ende 2014 folgende Maßnahmen umgesetzt.

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