Login

„Als weiteren Baustein zur Gewinnung von Lehrkräften mit sorbischen Sprachkenntnissen haben wir heute das Sächsische Hochschulzulassungsgesetz geändert. Künftig haben alle Bewerber mit Sorbisch-Kenntnissen vereinfachte Zugangsbedingungen zum Lehramtsstudium. Die bisher nur für das Fach Sorbisch geltende Regelung wird auf alle Lehramtsfächer ausgeweitet“, so Sabine Friedel.

„Luthers theologische Gedanken haben die mittelalterliche Kirche in ihren Grundlagen erschüttert, dieser geistige Aufbruch hat die Reformation und damit den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit ausgelöst, die Gestalt der Kirche erneuert und unsere Kultur in den Wurzeln geprägt“, sagte Iris Raether-Lordieck.

Sie schlug einen Bogen zum Thema Freiheit und verwies auf Situation der Kirche in der DDR und vor allem auf deren Rolle in der Zeit der friedlichen Revolution. „Kirche hat Orientierung gegeben. Heute, 28 Jahre später, brauchen wir wieder zeitgemäße Orientierungsmodelle. Die Menschen sind  anfällig für Populisten, die vorgeben, dem Volk aufs Maul zu schauen, sie aber für ihre Zwecke instrumentalisieren.“

Pallas:  Barrierearmer und bezahlbarer Wohnraum ist Herausforderung für die Zukunft

„Angesichts der wachsenden Zahl älterer Menschen brauchen wir in Sachsen mehr barrierearmen und auch bezahlbaren Wohnraum. Das ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben“, so Albrecht Pallas. „Die heute beschlossene Regelung folgt dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger, die trotz Einschränkungen in ihrer Mobilität so lange wie möglich selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben möchten.“

„Es lässt sich schon heute mit Gewissheit sagen, dass der Bedarf an barrierearmem Wohnraum angesichts der demografischen Entwicklung weiter steigen wird“, so Pallas weiter. „Deshalb werden wir das Förderprogramm sehr genau beobachten. Schon bei den nächsten Haushaltsverhandlungen können wir dann auf die konkrete Entwicklung reagieren.“

+++ Finanzielle Spielräume für Zukunftsprojekte nutzen +++

„Die Steuerschätzung bestätigt die positiven Erwartungen bisheriger Prognosen“, so Dirk Panter.“ Mit Spannung sehe ich den Ergebnissen der regionalisierten Werte entgegen. Es ist zu erwarten, dass auch der Freistaat Sachsen erhebliche Mehreinnahmen erzielen wird. Unser Ziel als SPD-Fraktion bleibt: Wir möchten finanzielle Spielräume für Investitionen zum Wohle der Menschen nutzen. Und gleichzeitig werden wir solide Finanzen fest im Blick behalten. Die geschätzten Mehreinnahmen geben uns Rückenwind, weitere Zukunftsprojekte zu finanzieren.“

+++ Für Berufsakademien mit mehr Eigenverantwortung +++

„Das neue Berufsakademiegesetz wird die richtigen Impulse zur Weiterentwicklung der Berufsakademie Sachsen setzen. Markenkern bleibt das Duale Studium mit einer engen Verzahnung von Theorie- und Praxisphasen sowie der aktiven Mitwirkung von Praxispartnern bei Konzeption und Durchführung des dualen Studiums“, so Holger Mann.

„Bei der Novellierung haben wir uns vom Gutachten des Wissenschaftsrates zur Berufsakademie leiten lassen. Nach den Hochschulen werden nun die Berufsakademien in ihrer Eigenverantwortung gestärkt. Künftig werden Entscheidungskompetenzen auf zentraler Ebene bei der Direktorenkonferenz und dem neu geschaffenen Präsidentenamt gebündelt. Die Dozenten werden aufgewertet und künftig direkt als Professoren berufen. Zudem können sie transferorientiere Forschung betreiben. Außerdem dürfen nunmehr studentische Hilfskräfte an den Akademien beschäftigt werden“, fasst Mann die wesentlichen Neuerungen zusammen.

Zum Seitenanfang