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 „Dass sich in der Lehrerbildung etwas ändern muss, hat die heutige Debatte zum Entwurf der Grünen für ein neues Lehrerbildungsgesetz gezeigt. Für die SPD-Fraktion kann ich unterstreichen, dass wir eine Weiterentwicklung des Lehramtsstudiums hin zu einer schulstufenbezogenen Ausbildung benötigen. Zudem plädiert meine Fraktion auch für eine gleiche Studiendauer von zehn Semestern, egal auf welches Lehramt studiert wird. Das schafft die Basis, um künftig Lehrkräfte in der Entgeltgruppe 13 vergüten zu können“, so Hochschulexperte Holger Mann. „Die Rückkehr zu einem Bachelor-Master-Lehramt lehnen wir ab. Eine Reform der Reform der Reform darf es nicht geben. Eine solche gravierende Strukturveränderung würde Unsicherheit für Hochschulen sowie angehende Lehrerinnen und Lehrer bedeuten, die in Zeiten des Lehrermangels nicht zuträglich sind.“

„Archive sind demokratierelevant. Sie sind das Gedächtnis von Demokratie und Diktatur“, so Hanka Kliese bei der Begründung des Koalitionsantrags Digitalisierung von Archivgütern. „Auswahl und Ordnung sind in den letzten Jahren vor völlig neue Aufgaben gestellt worden. Wer nicht Zufall oder Zerfall über die Auswahl bestimmen lassen will, braucht Personal und Technik.“

„Bisher gab es weder auf Regierungsseite noch mit der SPD-Fraktion Gespräche zur Verbeamtung von Lehrerinnen und Lehrern in Sachsen. Über das unprofessionelle Kommunikationsverhalten bei dem wichtigen Thema Bildung sind wir zutiefst verärgert“, so Dirk Panter. „Wer die Lösung des Lehrermangels wirklich will –  und die SPD will das ausdrücklich –  sollte erst mit seinem Koalitionspartner sprechen, bevor er auch noch eigene Beschlüsse öffentlich unklar interpretiert.“

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Dresden, 06. Dezember 2017
PRESSEMITTEILUNG
der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Thema: Bildung
Dirk Panter, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Dienstag zur Debatte um die Verbeamtung von Lehrern

„Wir haben das Angebot von Michael Kretschmer, sich in unserer Fraktion persönlich vorzustellen, gern angenommen. Er hat uns seine Vorstellungen für die Zukunft Sachsens erläutert und sich den Fragen unserer Abgeordneten gestellt“, so Dirk Panter nach dem Treffen.

„Die Vorschläge der SPD für die drängenden Fragen in Sachsen liegen seit geraumer Zeit auf dem Tisch. Uns ist besonders wichtig, dass wir in den Bereichen Bildung, sichtbare Sicherheit, Kommunen, Breitbandausbau und Soziales/Pflege neue Wege zur Bewältigung der offenkundigen Probleme finden. Die Bürger erwarten von uns, dass ihr Staat funktioniert.“

„Unzählige Ehrenamtliche in Verbänden und Vereinen engagieren sich für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und unserer demokratischen Grundwerte. Mit der heutigen Beiratsentscheidung erhalten sie für das Jahr 2018 und darüber hinaus Planungssicherheit. Endlich haben wir es geschafft, dass die Förderzusagen nicht erst - wie oft beklagt - im Frühjahr bei Vereinen und Initiativen ankommen“, so Henning Homann, der Mitglied im Beirat des Landesprogramms „Weltoffenen Sachsens“ ist.

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