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Die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag bietet am bundesweiten Mädchen-Zukunftstag „Girls’Day“ an diesem Donnerstag 14 Mädchen und jungen Frauen Einblick in ihre Arbeit. Die Schülerinnen kommen aus Dresden, Leipzig, Plauen, Lößnitz und Elsterwerda. Als Gesprächspartnerinnen zum Thema „Frauen in der Politik – Frauen in die Politik“ stehen unter anderen Iris Raether-Lordieck, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, und die Abgeordnete Simone Lang zur Verfügung.

Raether-Lordieck: „Es ist gute Tradition, dass sich die SPD-Fraktion an dieser bundesweiten Aktion beteiligt. Und dafür gibt es gute Gründe. Wir möchten Mädchen und junge Frauen ermutigen, sich für Politik zu interessieren. Wir möchten sie ermutigen, sich deutlich einzumischen, wenn es um ihre Belange geht. Denn noch immer gibt es in vielen Bereichen nicht die gleichen Chancen für Frauen und Männer. Wer das ändern möchte, sollte sich einbringen. Der Girls‘Day kann einen Beitrag dazu leisten.“

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Dresden, 25. April 2017
PRESSEMITTEILUNG
der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Thema: Girls‘Day

+++ Entwicklung der Hub-Standorte Dresden und Leipzig intelligent vernetzen +++

„Dass Sachsen mit dem Duo Dresden/Leipzig den Zuschlag für einen von zwölf Standorten im nationalen Hub-Konzept zur Stärkung der Digitalisierung im Industriebereich erhalten hat, zeigt, welches Potenzial in unserem Bundesland besteht“, so Holger Mann. „Nun kommt es darauf an, die Entwicklung der beiden sächsischen Standorte intelligent zu vernetzen.“

„Damit verbinden wir zugleich die Hoffnung, dass entsprechende Strukturen in Forschung, Entwicklung und Gründerszene stärker sichtbar werden und wir Investitionsmittel erhalten. Hierfür wird auch die Landesförderung ihren Beitrag leisten und klarer ausgerichtet werden müssen. Beides ist ein Beitrag, um die digitalen Kompetenzen zu stärken, Fachkräfte zu binden, Entwicklung voranzutreiben und perspektivisch neue Arbeitsplätze zu schaffen.“

„Damit die Digitalisierung auch schnell in unseren Klassenzimmern ankommt, müssen wir die Qualifikation unserer Lehrerinnen und Lehrer besonders im Blick haben. Das ist die größte Herausforderung. Ausgehend vom neuen Erziehungs- und Bildungsauftrag gehören sowohl Lehrpläne als auch Stundentafeln, aber eben auch unsere Ausbildungs- und Fortbildungscurricula für Lehrer auf den Prüfstand. Es ist ein Gebot der Stunde, hier die Aspekte von Medienbildung, digitaler Bildung und Informatik aufzugreifen.“

„Das Interesse unserer Bildungseinrichtungen am EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch belegt, dass gesunde Ernährung hoch im Kurs steht“, so Sabine Friedel zur heutigen Mitteilung des SMUL. „Offenbar war die SPD-Fraktion mit ihrer Forderung zur Nutzung des Programms schon 2009 auf der richtigen Fährte.“

„Es ist gut, dass das Schulobstprogramm jetzt angelaufen ist. So wird dem gestern beschlossenen Erziehungs- und Bildungsauftrag im neuen Schulgesetz eine direkte praktische Komponente verliehen“, so Friedel.

+++ Auf internationalen Terrorismus angemessen reagieren +++ Bürger nicht unnötig in Freiheit einengen ++

„Die Bekämpfung der Eigentumskriminalität ist ein absoluter Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit in Sachsen“, so Albrecht Pallas in der Aktuellen Debatte zu Konsequenzen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2016. Mehr Polizeipräsenz helfe seiner Ansicht nach nur bedingt. „Letztlich muss die Aufklärungsquote - nicht nur bei Wohnungseinbrüchen - unbedingt gesteigert werden. Das geht bei intensiver Tatortarbeit los und hört bei schlagkräftigen Ermittlungseinheiten und länderübergreifendem Informationsaustausch nicht auf. Es könnte eine wichtige Aufgabe des neuen LKA-Präsidenten sein, die Situation regional genau zu analysieren und flächendeckend Qualität der polizeilichen Ermittlungsarbeit weiter zu steigern.“

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