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+++ Innovativ denken +++ Positionspapier der SPD-Fraktion liegt vor +++

„Es ist erfreulich, dass weitere Absolventinnen und Absolventen des Grundschullehramtes heute ihre Zeugnisse erhalten und demnächst in der Region tätig werden können. Die Koalition wird mit dem Doppelhaushalt 2019/20 den Lehramtsstandort Chemnitz verstetigen, damit auch zukünftig Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer für die südwestsächsische Region in dieser Region ausgebildet werden. Mit dem Handlungsprogramm ist zudem vereinbart, dass es einen weiteren Ausbildungsstandort für Referendare in Südwestsachsen geben wird“, erklärt SPD-Bildungsexpertin Sabine Friedel.

+++ Aktuelle PISA-Auswertung belegt Notwendigkeit längeren gemeinsamen Lernens +++

„Weit mehr als in anderen Ländern hängt der schulische Erfolg deutscher Kinder von ihrer Herkunft ab“, so Sabine Friedel. „Das hat eine aktuelle Pisa-Auswertung der OECD ergeben, die gestern veröffentlicht wurde. Schüler aus wirtschaftlich schwachen Familien haben im Vergleich zu Gleichaltrigen aus guten Verhältnissen einen durchschnittlichen Lernrückstand von mehr als drei Schuljahren. Zwar nimmt die Chancengleichheit in Deutschland langsam zu, aber noch immer liegt sie unter dem OECD-Durchschnitt.“

Als einen wesentlichen Grund machen die Forscher die mangelnde soziale Durchmischung von Schulen aus. Die Studie zeigt, dass benachteiligte Schüler besonders dann besser abschneiden, wenn sie gemeinsam mit bessergestellten Schülern unterrichtet werden. Schwer haben sie es dagegen vor allem an sogenannten "Brennpunktschulen", an denen besonders viele benachteiligte Schüler lernen. Die Bildungsnachteile sind bereits bei den 10jährigen Schülern sichtbar und verfestigen sich im Laufe der weiteren Schuljahre (http://www.oecd.org/fr/presse/les-inegalites-scolaires-sont-visibles-des-l-age-de-dix-ans.htm).

Friedel: „Die Empfehlungen der OECD sind deutlich. Kurzfristig gilt es, benachteiligte Schulen in einem schwierigen Umfeld besonders zu unterstützen. Die sächsische Regierungskoalition hat hier in den letzten Jahren einiges auf den Weg gebracht: Die Einführung und Ausweitung von Schulsozialarbeit, der Ausbau der Ganztagsangebote insbesondere an Oberschulen und das im nächsten Jahr startende Programm 'Schulassistenz' bringen solche gezielte Unterstützung.“

„Wer kreativ tätig  ist, egal ob allein oder gemeinsam mit anderen, macht die Erfahrung: Ich kann etwas gestalten. Ich kann etwas erschaffen. Es ist genau diese Erfahrung, die Kinder und Jugendliche lernen, wenn sie Theater machen, in einem Zeichenclub sind oder am Wochenende einen Auftritt mit dem Orchester haben. Es ist genau diese Erfahrung, die Neugier fördert, Offenheit und Respekt. Das alles sind wichtige Ressourcen, um ein friedliches Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zu gestalten“, so Hanka Kliese.

„Es gibt so viele Potentiale in Sachsen. Mit dem Konzept ‚Kulturelle Bildung‘ werden diese Potentiale endlich über Fachgrenzen hinweg gebündelt. Die SPD hatte in der Opposition ein solches landesweites Konzept gefordert – in der Regierung setzt sie dies um.  Das ist ein wichtiger Schritt, um allen jungen Menschen in Sachsen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft einen grundlegenden Zugang zu kultureller Bildung zu eröffnen.“

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Dresden, 23. Oktober 2018
PRESSEMITTEILUNG
der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Thema: Kulturelle Bildung
Hanka Kliese, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag und kulturpolitische Sprecherin, zum am Dienstag verabschiedeten Konzept „Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

+++ Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion im Gespräch +++ Podiumsdiskussion in Pirna +++

Mit einer öffentlichen Diskussionsrunde in Pirna zum Thema Pflege setzt die SPD-Landtagsfraktion am kommenden Mittwoch ihre Veranstaltungsserie zu aktuellen Themen fort. Abgeordnete stellen sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Gäste auf dem Pirnaer Podium sind Heike Fenske, Mitarbeiterin im Fachdienst Jugend, Sport, Soziales der Stadt Pirna; Dr. Hauke Haensel, Vorstandsvorsitzender des ASB Königstein/Pirna e.V.; Saskia Joos, Leiterin des Zentrums für Begegnung, Beratung und Bildung e.V. in Pirna; Katrin Roßberg, Pflegekoordinatorin des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge; und Claudia Schöne, Bereichsleiterin für Pflege und häusliche Krankenpflege der AOK Plus.

Die Landtagsfraktion ist mit ihrer pflegepolitischen Sprecherin Dagmar Neukirch sowie der Sprecherin für Gesundheits- und Seniorenpolitik, Simone Lang, vertreten. Beide sind Mitglied der Enquete-Kommission Pflege, die seit 2016 regelmäßig im Sächsischen Landtag tagt. Die Ergebnisse daraus werden im Januar 2019 vorgestellt.

Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion im Gespräch: „Wir reden mit Ihnen über Pflege – zu Hause in Würde altern. Wie kann das gehen?“ 

Mittwoch, 24. Oktober 2018

18.00 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr) – Eintritt frei

Kleinkunstbühne Q24

Niedere Burgstraße 5A

01796 Pirna

+++ SPD setzt sich in Bund und Land für bessere Kitas ein +++ Das Gute-Kita-Gesetz ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Kitas +++ Künftig kommt Sachsen um eine Debatte über kostenfreie Kitas nicht herum

„Wir wollen die Qualität der frühkindlichen Bildung weiter verbessern“, so Pfeil-Zabel. „Frühe Bildung ist entscheidend für den weiteren Lebensweg unserer Kinder. Als SPD sind wir davon überzeugt, so für Chancengleichheit zu sorgen. Gute Kitas sind das Fundament für ein gutes Leben.“ Deshalb hat die Koalition in Sachsen nach einer großen Umfrage unter Erzieherinnen, Erziehern und Eltern dafür gesorgt, dass die Vor- und Nachbereitungszeiten in den Kitas ab dem 1. Juli 2019 bezahlt werden.

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