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+++ Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses +++ ‚Gute Arbeit an Hochschulen‘ ist mehr +++ Doktorandenlisten und Betreuungsvereinbarung verpflichtend einführen +++

„Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses war ein Kernanliegen der Sozialdemokratie in der Großen Koalition im Bund. Deshalb wurden 1.000 Tenure-Track-Professuren im Bund-Länder-Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs (WISNA) geschaffen. Mit dem heutigen Gesetzbeschluss sichern wir ab, dass die TU Dresden und TU Bergakademie Freiberg die 18 bzw. 8 Tenure-Track-Professuren des Bundes tatsächlich einrichten können und sich weitere Hochschulen für nochmals ca. 25-30 Stellen bewerben können“, erläutert Holger Mann, Hochschulexperte der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag.

Sachsens Schäfer benötigen unter anderem mit Blick auf den Schutz vor Wölfen weitere Hilfen, so Volkmar Winkler am Mittwoch im Landtag. Er sprach sich unter anderem dafür aus, die aufwendigen Arbeiten der Schäfer zum Schutz ihrer Herden vor dem Wolf bei der Förderung zu berücksichtigen. Zu klären sei auch eine Entschädigung für von Wölfen gerissene trächtige Mutterschafe, denn bisher werde der mitgetötete ungeborene Nachwuchs bei den Hilfen nicht berücksichtigt. „Auch sollte geprüft werden, ob mit der neuen EU-Förderperiode die Mutterschafprämie wieder eingeführt werden kann.“ Zudem solle die Leinenpflicht für Herdenschutzhunde ausgesetzt werden.

„Der Kampf der AfD gegen die Energiewende und die Leugnung des Klimawandels ist eine Politik, die die Umwelt zerstört, natürliche Lebensgrundlagen vernichtet und weiteren Raubbau an unserem Planeten anrichtet“, so Jörg Vieweg. „Und es ist ein Kampf gegen die sächsische Wirtschaft, denn mittlerweile arbeiten mehrere Tausend Menschen in Sachsen im Bereich der erneuerbaren Energien.“

Wir brauchen jetzt dringend eine mutige Reform der politischen Bildung an unseren Schulen“, so Henning Homann. „Es geht um die bessere Vermittlung demokratischer Werte. Politische Bildung soll Schülerinnen und Schüler befähigen, demokratische Prozesse zu verstehen. Und sie soll ermutigen, sich auch selbst konstruktiv einzubringen. Wie nötig diese Form von Bildung ist, hat nicht zuletzt das Ergebnis der Bundestagswahl gezeigt. “

„Wir begrüßen die Vorschläge der Expertenkommission. Sie müssen nun möglichst schnell in die Praxis umgesetzt werden“, so Homann weiter. „Und das darf nicht zögerlich und ängstlich passieren, sondern sehr mutig! So sollte das Fach Gemeinschaftskunde deutlich früher als erst mit der neunten Klasse in die Lehrpläne unserer Oberschulen und Gymnasien aufgenommen werden.

Dieser Tage gelten die Bemühungen der Parteien vor allem den Nichtwählern, um sie für die Wahl zu aktivieren. Eine Gruppe, die nicht ausreichend im Fokus steht, sind Menschen, die in etlichen Fällen gern wählen würden, aber es nicht dürfen: Menschen mit Behinderung, die „in allen Angelegenheiten“ betreut werden, sind nach wie vor von der Wahl ausgeschlossen. Das sind rund 81.000 Menschen in Deutschland, darunter etwa Menschen mit Down-Syndrom und andere, die sich durchaus für Politik interessieren dürften.

„Das Argument der Manipulation halte ich für nicht mehr zeitgemäß“, führt Hanka Kliese, Sprecherin für Inklusion der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, aus. Keine Menschengruppe sei grundsätzlich vor Manipulation, etwa durch Falschmeldungen, gefeit; selbst bei herkömmlichen Briefwahlen ist es nicht auszuschließen. „Wer damit argumentiert, spricht diesen Menschen ihre geistige Autonomie ab. Das sollte mit unserem Menschenbild nicht vereinbar sein.“

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