Login

+++ Möglichkeiten für längeres gemeinsames Lernen eröffnen +++ Kompromiss kann Schulfrieden bringen +++ Volksgesetzgebung eine Option +++

„Die Ergebnisse der Umfrage zum längeren gemeinsamen Lernen sind ein positiver Impuls für die Debatte.

Wenn 66 Prozent die Einführung einer Gemeinschaftsschule befürworten, muss sie auch ernsthaft erwogen werden. Hier sollte sich niemand mehr, auch nicht unser Koalitionspartner, der Debatte verweigern. Wir sollten die Zeit bis 2019 nutzen, um ein akzeptiertes Gemeinschaftsschul-Modell zu entwerfen. Letztendlich werden die Wählerinnen und Wähler 2019 die Möglichkeit haben, zu entscheiden.

+++ Unterstützung für neue Investoren +++  Gut ausgebildete Fachkräfte werden in Sachsen gebraucht +++

Der energiepolitische Sprecher der SPD-Fraktion Jörg Vieweg erklärt dazu:

„Die Bekanntgabe des Insolvenzverwalters der Solarworld AG über Verhandlungen mit einem Investor, der die Produktionsanlagen in Freiberg übernehmen will, macht Hoffnung auf ein Fortbestehen dieser wichtigen Zukunftsindustrie in Sachsen. Die Aussicht auf einen neuen Eigentümer zeigt deutlich, dass die Solarindustrie in Deutschland trotz zahlreicher Unkenrufe eine Zukunft hat.

Das Know-How und die Produktion von Solarmodulen und integrierten Photovoltaik-Anlagen bis hin zu innovativen Systemlösungen müssen in Sachsen verbleiben und dürfen nicht aus der Hand gegeben werden. Denn diese Zukunftsindustrie trägt entscheidend zum Gelingen der Energiewende bei.

Mann: „Praxisorientierte Akademiker_innen und abgestimmte Förderkulisse zahlen sich aus!“

Entgegen dem deutschlandweiten Trend beim Rückgang von Existenzgründungen legen Gründungen in Sachsen weiter zu. Vorreiter sind die Hochschulen, die Universität Leipzig liegt sogar gleichauf mit der TU München. Erhebungen der letzten Monate attestieren Sachsen eine wachsende Innovationslandschaft und Gründer_innengeschehen.

Mann: „Die Zahlen belegen, dass die Rahmenbedingungen in Sachsen stimmen und insbesondere Ausgründungen aus wissens- und technologieintensiven Bereichen rund um unsere Hochschulen sich gut entwickeln. Dies ist nicht zuletzt den gemeinsamen Initiativen des Wirtschafts- und Wissenschaftsministeriums zu verdanken. Umso wichtiger erscheint, dass die Förderlinien auch nach Auslaufen von EU-Geldern fortgesetzt und noch stärker auf Innovation ausgerichtet werden.“

+++ Kultusministerium hat alleinige Verantwortung für seine Organisation +++

In der heutigen Bautzner Regionalausgabe der Sächsischen Zeitung wird eine Pressereferentin des Kultusministeriums mit der Erklärung wiedergegeben, die Umstrukturierung der Bildungsagenturen sei vom Sächsischen Landtag mit dem neuen Schulgesetz beschlossen worden. Hierzu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Sabine Friedel:

„Zum wiederholten Mal behauptet das Kultusministerium, dass die Struktur des neuen Landesamts für Schule und Bildung mit dem Schulgesetz beschlossen worden sei. Das entspricht nicht der Wahrheit. Im Schulgesetz wurde einerseits die ‚Sächsische Bildungsagentur‘ in ‚Landesamt für Schule und Bildung‘ umbenannt. Und es wurden andererseits die Aufgaben der Schulaufsicht definiert. Dabei war für uns der folgende Satz besonders wichtig: ‚Den Schwerpunkt der Schulaufsicht bildet die Beratung und Unterstützung der Schulen bei der eigenverantwortlichen Wahrnehmung ihrer Aufgaben.‘ Strukturelle Festlegungen wurden nicht getroffen.

Mann: Gelebte Kooperation zeitigt Erfolg bei neuem Bund-Länder-Programm

+++ Fünf-Jahres-Förderung für fünf sächsische Fachhochschulen bei „Innovative Hochschule“ +++

„Der gemeinsame Erfolg aller fünf sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften zeigt, was gelebte Kooperation vermag und wie forschungsstark die sächsischen Fachhochschulen sind“, so Holger Mann. „Wir erhoffen uns davon einen weiteren Schub für die transfer- und anwendungsorientierte Forschung in Sachsen. So kann künftig der Wissens- und Technologietransfer unserer Fachhochschulen zielgerichtete weiterentwickelt werden. Zugleich wird die Vernetzung mit dem regionalen Umfeld gestärkt. Durch die angestrebte intelligente Vernetzung von Wissensströmen wird der Austausch der Fachhochschulen mit Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft weiter wachsen.“

Zum Seitenanfang