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Heute veröffentlichte das Sächsische Kultusministerium aktuelle Zahlen zu Neueinstellungen von Lehrern in Sachsen.

Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sabine Friedel:

„Ich pflichte meinem CDU-Kollegen Lothar Bienst bei: Die Zeiten des politischen Klein-Klein müssen endgültig vorbei sein. Sachsen braucht ein Gesamtkonzept, um den Lehrermangel zu beheben. Dabei geht es um attraktive Arbeitsbedingungen für neue und gestandene Lehrkräfte. Und darüber hinaus um eine klare Planung und genügend Ausbildungsplätze.
Wir dürfen nie vergessen: Wir treffen Zukunftsentscheidungen für unseren Freistaat. Unser Horizont ist nicht 2019, sondern die nächsten zehn, fünfzehn Jahre.

+++ Im Koalitionsvertrag vereinbarte Schritte jetzt umsetzen +++ Schwerpunkte bei Bürgernähe und Transparenz +++

„Petitionen sind Seismographen für Gerechtigkeitsfragen. In der Stärkung des Petitionswesens sieht die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag ein Werkzeug dafür, einen regen Austausch zwischen Bevölkerung und Parlament zu ermöglichen. Petitionen müssen als etwas Gutes und Positives betrachtet werden“, erklärt Jörg Vieweg, Obmann der SPD-Fraktion im Petitionsausschuss des Sächsischen Landtages.

Der Veränderungsbedarf ist für Vieweg offensichtlich: „Bei der konkreten Ausgestaltung des Petitionsrechts hat Sachsen, wie etwa der aktuelle Länderbericht Petitionen 2016 zeigt, viel Luft nach oben. Insbesondere beim Online-Angebot und der Transparenz schneidet der Freistaat schlecht ab. Der Sächsische Landtag ist hier als Gesetzgeber und Verfassungsorgan gefragt, das sächsische Petitionsrecht künftig mit mehr Kompetenzen auszustatten und damit bürgerfreundlicher und transparenter zu gestalten.“

+++ Preisverleihung in Görlitz +++

Um den diesjährigen Frauenpreis der SPD-Landtagsfraktion haben sich zwölf Initiativen, Projekte, Vereine und Einzelpersonen beworben. Eine Jury aus Abgeordneten und Mitarbeitern der Fraktion wird in den kommenden Tagen die drei Preisträger bestimmen.

Die Preisverleihung am 7. März findet in diesem Jahr in Görlitz statt.

18.00 Uhr

Wichernhaus

Johannes-Wüsten-Str. 23A

02826 Görlitz

„Zum nunmehr 20. Mal wird die SPD-Landtagsfraktion ihren Frauenpreis vergeben. Mit der Ehrung verbinden wir den Dank an alle, die sich für die Belange der Gleichstellung in ganz unterschiedlichen Bereichen einsetzen“, so Iris Raether-Lordieck, Sprecherin für Gleichstellungspolitik der Fraktion. „Gleichstellung von Frauen und Männern ist auch in unserem Land noch längst keine Selbstverständlichkeit. Das fängt bei Lohn- und Gehaltsunterschieden an und hört bei Karrierechancen noch längst nicht auf. Mit der Preisverleihung in Görlitz wollen wir auch noch einmal die Gewinnerinnen des Vorjahres würdigen, denn der Verein KoLABORacja kommt aus der Neißestadt.“

Der Preis ist mit insgesamt 1.000 Euro dotiert, das Preisgeld stammt aus Spenden von Abgeordneten und Mitarbeitern der Fraktion.

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Dresden, 27. Februar 2018
PRESSEMITTEILUNG
der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Thema: Gleichstellung

+++ Brauchen funktionierenden Staat mit Vorbildwirkung +++

„Die jüngste Umfrage der Zeitung belegt, dass die Koalition mit ihrem Umsteuern auf dem richtigen Weg ist“, so Albrecht Pallas. „Mehr Polizeipräsenz, also mehr sichtbare Sicherheit, besser funktionierende Schulen oder eine bessere Verwaltung sind die Themen, bei denen Sachsen jetzt neue Wege geht. Denn die Bürgerinnen und Bürger wollen, dass der Staat für sie funktioniert.  Dazu muss sich in der Personalpolitik aber noch einiges ändern.“

„Eine der Maßnahmen dazu ist die angekündigte Ausbildungsoffensive, mit der die Ausbildungskapazitäten für den öffentlichen Dienst erhöht werden sollen. Das allein aber wird die Personalprobleme nicht lösen“, so Pallas weiter. „Die Stellenabbaustrategie von Schwarz-Gelb muss mit dem nächsten Doppelhaushalt in wirklich allen Bereichen offiziell beerdigt werden. Stellen sollten künftig nur noch abgebaut werden, wenn die entsprechende Aufgabe weggefallen ist. Und wir brauchen ein neues Personalentwicklungskonzept für Sachsen, das die nächsten 20 Jahre in den Blick nimmt.“

„Schule von morgen“ ist eine Veranstaltung der SPD-Landtagsfraktion, bei der an diesem Donnerstag in Niesky  Abgeordnete mit Bürgerinnen und Bürgern über die Zukunftsplanung für Sachsens Schulen diskutieren wollen. Gesprächspartner sind Fraktionsvorsitzender Dirk Panter, Bildungsexpertin Sabine Friedel und der Oberlausitzer Abgeordnete Thomas Baum.

„Bildung steht derzeit vollkommen zu Recht im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte. Der Lehrermangel ist nach wie vor unsere größte Baustelle“, so Dirk Panter. „Mit Blick auf die Zukunft liegen uns drei Punkte besonders am Herzen. Wir möchten, dass alle Lehrerinnen und Lehrer von Neuregelungen profitieren und Gerechtigkeit in den Lehrerzimmern vorherrscht.  Wir möchten, dass Lehrerinnen und Lehrer mehr Zeit für ihre wichtigen Arbeiten haben und dafür Wertschätzung erfahren. Und wir möchten, dass heute mutige Entscheidungen getroffen werden, die den Lehrermangel von morgen verhindern.“

Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion im Gespräch – Schule von morgen

Donnerstag, 1. März 2018

18.00 Uhr

Bürgerhaus Niesky

Muskauer Strasse 36

02906 Niesky

Wir laden Sie hiermit zur Berichterstattung über die Veranstaltung ein. Bei Interesse können Sie sich an die Pressestelle der SPD-Landtagsfraktion wenden.

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Dresden, 26. Februar 2018
PRESSEMITTEILUNG/TERMINHINWEIS
der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
Thema: Bildung/Schule

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