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+++ Auftakt in Zwickau +++ weitere Stationen in Leipzig, Dresden, Freiberg +++ Treffen mit Studenten, Rektoren und Oberbürgermeistern +++ Digitalisierung und Gute Arbeit +++

Die diesjährige Hochschultour der SPD-Landtagsfraktion führt in den kommenden beiden Wochen nach Zwickau, Leipzig, Dresden und Freiberg. Hochschulexperte Holger Mann ist vom 20. Juni bis zum 6. Juli unterwegs. Besonderes Augenmerk soll dabei auf das Thema Digitalisierung und auf die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen gelegt werden.

Auftakt der Tour ist an diesem Mittwoch ein Gespräch mit Zwickaus Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß. In Zwickau gibt es zudem ein Treffen mit dem Rektorat und Gespräche mit Studierenden. Außerdem besucht Mann das StartUp Alpha Sigma.

„Die Krisenhelfer der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) leisten eine unschätzbare Arbeit nach schweren Unglücken und Katastrophen. Deshalb unterstützen wir die Forderung des Fachverbandes für Notfallseelsorge und Krisenintervention Mitteldeutschland e.V., eine koordinierende Landeszentralstelle für die psychosoziale Notfallversorgung  zu schaffen. Um keine Zeit zu verlieren, hat die Koalition einen aktuellen Antrag der Fraktion B90/Grüne im Innenausschuss qualifiziert, der dann auch einstimmig angenommen wurde“, so Albrecht Pallas am Donnerstag nach der Sitzung des Landtags-Innenausschusses. 

„In Leipzig und Saarbrücken wird ein Streit zweier Konzerne auf dem Rücken von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ausgetragen. Dass diese das nicht unwidersprochen hinnehmen und jetzt streiken, ist nachvollziehbar“, so Henning Homann.

„Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern droht die Entlassung - ein umfassender Sozialtarifvertrag ist das mindeste, was sie erwarten können. Die IG Metall fordert aus unserer Sicht zu Recht eine Qualifizierungsgesellschaft und einen vom Arbeitgeber finanzierten Treuhandfonds, aus dem Abfindungen bezahlt werden sollen.“

+++ Mehr Geld für Kultur im ländlichen Raum +++ Unterstützung der Kommunen +++  bessere Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Theatern und Orchestern +++

„Unser Kulturraumgesetz ist das wichtigste Instrument, um Kultur sowohl in den ländlichen Regionen als auch in den Städten zu erhalten und weiter zu entwickeln“, so Hanka Kliese. „Die auskömmliche Finanzierung ist ein wichtiger Baustein. Neben attraktiven Angeboten für die Bürgerinnen und Bürger sowohl in den Städten als auch im ländlichen Raum haben wir dabei auch die Bezahlung der Beschäftigten an den kommunalen Theatern und Orchestern im Blick. Mit der heute vom Kabinett bestätigten Vorlage des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst reagieren wir auf aktuelle Herausforderungen, vor die die Kommunen dabei gestellt sind.“

„Mit der Regierungsbeteiligung der SPD wurde den Kulturräumen bereits in den vergangenen Jahren immer wieder deutlich mehr Geld zur Verfügung gestellt. Wir werden bei den Verhandlungen für den kommenden Haushalt 2019/20 dafür sorgen, dass die heute vorgestellten Pläne umgesetzt werden können“, so Hanka Kliese abschließend.

Serbšćina tež w času digitalizacije wažna

„’Rozprawa Sakskeho statneho knježerstwa k połoženju serbskeho ludu’ (ćišćenka 6/11575) a ‘Rozprawa Rady za serbske naležnosće w swobodnym staće Sakskej wo swojej dźěławosći w lětomaj 2016 a 2017’ (ćišćenka 6/12860) pokazatej, kak wažnje je Sakskej spěchowanje Serbow, serbšćiny a kultury je”, praji Harald Baumann-Hasske. “Podźakujemy so wosebje pola wšitkich čestnohamtskich sobustawow rady za serbske naležnosće.”

“Wužadanje budźe přichodźe zdźerženje serbšćiny a wužiwanje jeje w digitalnych medijach. To je diskusija dźensa zaso pokazała. Wažnje je, zo móže serbšćina tež w času digitalizacije wobstać a zo so wosebje tež serbske Apps wuwija.

Wot krajneho sejma wobzamknjene naprawy k zlochćenym přizwolenju serbskich studentow k studijej wučerstwa budźa pomhać, ličbu falowacych serbskich wučerjow znižić”, tak Baumann-Hasske. “Připoznaće wotzamknjenjow čěskich wučerjow dyrbi so spěšnje zjednorić a tež na polu wukubłanja dorosćenych dyrbi so pokročować.”  

Nimo toho chce so Baumann- Hasske při modernizowanju krajneho sejma za dwurěčne znamješka zasadźować.

Harald Baumann-Hasske,  sorbenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen,

zur Aussprache mit dem Rat für sorbische Angelegenheiten in öffentlicher Sitzung des Kulturausschusses des Sächsischen Landtags am Montag:

Baumann-Hasske: Sorbisch auch im Zeitalter der Digitalisierung wichtig

„Der von der Staatsregierung vorgelegte ‚Bericht zur Lage des sorbischen Volkes‘ und der ‚Tätigkeitsbericht des Rates für sorbische Angelegenheiten‘ und auch die öffentliche Debatte darüber zeigen, wie wichtig Sachsen die Unterstützung des sorbischen Volkes und die Pflege der Sprache und Kultur ist“, so Harald Baumann-Hasske. „Unser Dank gilt in diesem Zusammenhang ausdrücklich den ehrenamtlichen Mitgliedern des Rates für sorbische Angelegenheiten.“

„Die heutige Aussprache hat zwei große Herausforderungen beschrieben: Der Erhalt der sorbischen Sprache und die Nutzung der sorbischen Sprache im Zeitalter die Digitalisierung. Uns muss es gelingen, dass die sorbische Sprache nicht durch digitale Prozesse zurückgedrängt wird – auch Apps und Textverarbeitungsprogramme sollten Sorbisch sprechen können.“

„Die vom Landtag beschlossenen Maßnahmen zur Hochschul-Zulassung sorbisch-sprachiger Lehramtsstudenten werden helfen, den Lehrermangel in den sorbischen Siedlungsgebieten abzubauen“, so Baumann-Hasske. „Jetzt müssen Fortschritte bei der Anerkennung und Qualifizierung von tschechischen Lehrern sowie auch im Bereich der Erwachsenenbildung folgen.“

Baumann-Hasske sprach sich dafür aus, bei den anstehenden Modernisierungsmaßnahmen im Landtag eine zweisprachige Beschilderung vorzunehmen.  

 

Hintergrund:

Heute wurden die Lage des sorbischen Volkes und der Tätigkeitsbericht des Rates für sorbische Angelegenheiten öffentlich im Kulturausschuss diskutiert.  Bisher geschah das nur nicht-öffentlich. Auf Initiative der Koalitionsfraktionen erfolgt die Beratung nun öffentlich und gemeinsam mit allen Ratsmitgliedern, um in Austausch mit Rat für sorbische Angelegenheiten treten zu können.

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